Midst of Mind – Podcast für mentale Klarheit und Selbstreflexion

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„Muss ich mich selbst lieben?“ | Jana Wappler über Selbstwert, Selbstliebe und Selbstakzeptanz

„Muss ich mich selbst lieben?“ | Jana Wappler über Selbstwert, Selbstliebe und Selbstakzeptanz

Mehr dazu im Blog von Jana: „Warum reagiere ich so empfindlich? Emotionale Trigger verstehen" https://www.echofrei.de/warum-reagiere-ich-so-empfindlich „Liebe dich selbst, dann kannst du auch andere lieben." Der Satz klingt klar und lässt trotzdem viele ratlos zurück. Jana Wappler, die erneut bei uns zu Gast ist, hält ihn für zu groß gedacht: Er suggeriert, man müsse sich zu hundert Prozent lieben. Ihrer Meinung nach reicht Selbstakzeptanz völlig aus, um glücklich zu sein. Die bedingungslose Selbstliebe sei eher das Sahnehäubchen. Im Gespräch geht es darum, wie ein stabiler Selbstwert entsteht und wie er ausgehöhlt werden kann, etwa durch Kritik, Ausgrenzung oder Menschen, die uns systematisch kleinmachen. Wir unterscheiden Selbstwert, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstliebe, fragen, warum wir mit uns selbst oft härter umgehen als mit anderen, und was ständige Selbstkritik mit Gehirn, Stresslevel und Mut machen kann. Jana Wappler spricht auch über eigene Erfahrungen: warum man Lob oft nicht glauben kann, selbst wenn es von Herzen kommt, wie lange es dauern kann, bis sich ein angekratzter Selbstwert erholt, und warum das ständige Grübeln darüber, was andere über uns denken, meist mehr mit uns zu tun hat als mit ihnen. Dazu kommen kleine Schritte für den Alltag, die Frage, wann Affirmationen helfen und wann es eher Belege braucht, und ein Blick darauf, warum es vielen Männern schwerfällt, über Gefühle zu sprechen. Keine fertigen Antworten, aber ein Satz, den man sich merken kann: Ich habe einen Fehler gemacht, aber ich bin kein Fehler. Jana Wappler Website: https://www.echofrei.de YouTube: https://www.youtube.com/@echofrei Instagram: https://www.instagram.com/jana_von_echofrei/

„Die Medien sind gegen uns“: Hostile-Media-Effekt, Medienskepsis und die Zukunft des Journalismus mit Thomas Hanitzsch #52

„Die Medien sind gegen uns“: Hostile-Media-Effekt, Medienskepsis und die Zukunft des Journalismus mit Thomas Hanitzsch #52

Viele Menschen haben das Gefühl, dass die Medien einseitig berichten, und zwar gegen ihre eigene Sicht. Das Erstaunliche daran: Dieses Gefühl teilen Menschen von links und von rechts gleichermaßen. Was sagt das über den Journalismus, und was über uns? In dieser Folge spricht Gabriel mit Prof. Thomas Hanitzsch, Kommunikationswissenschaftler an der LMU München und Leiter der Worlds of Journalism Study, die Journalismus in rund 90 Ländern untersucht. Er erklärt den sogenannten Hostile-Media-Effekt: Je fester wir in unserer eigenen Weltsicht stecken, desto eher erscheint uns selbst ausgewogene Berichterstattung als parteiisch. Und je stärker eine Gesellschaft sich spaltet, desto mehr Vertrauen geht verloren. Thomas ist in der DDR aufgewachsen und hat erlebt, wie Medien zum Sprachrohr eines Staates werden. Nach der Wende ist er mit drei Kurzgeschichten unter dem Arm in eine Dresdner Zeitungsredaktion marschiert und dort Journalist geworden, später Wissenschaftler. Aus dieser Erfahrung heraus ordnet er ein, warum Medienskepsis im Osten verbreiteter ist und warum der Vergleich mit der DDR trotzdem nicht trägt. Das Gespräch führt weiter zu der Frage, ob Journalismus immer objektiv sein muss, warum junge Menschen sich in den Medien kaum wiederfinden und was von der Profession bleibt, wenn KI immer mehr journalistische Arbeit übernimmt. Eine Folge über Vertrauen, Wahrnehmung und darüber, wie wir uns in einer unübersichtlichen Informationswelt orientieren. Mehr zu Thomas' Forschung: https://www.sw.lmu.de/ifkw/de/das-institut/organisation-und-ansprechpartner/menschen-am-ifkw/kontaktseite/thomas-hanitzsch-c8d7d5b3.html Worlds of Journalism Study: worldsofjournalism.org

Welcher Archetyp bin ich? | Dipl.-Psych. Georg Milzner

Welcher Archetyp bin ich? | Dipl.-Psych. Georg Milzner

Wer von Archetypen hört, denkt schnell an Persönlichkeitstests: Welcher Typ bin ich, der Krieger, die Liebende, die Wilde Frau? Georg Milzner hält diese Lesart für zu kurz. Archetypen sind für ihn keine Anteile, die wir an uns entdecken, sondern uralte seelische Strömungen, die Menschen über Kulturen hinweg prägen und sich in Mythen, Märchen und Filmen immer wieder zeigen. Im Gespräch geht es darum, was C. G. Jung mit dem kollektiven Unbewussten meinte, warum das Selbst als größter Archetyp gilt und weshalb die populäre Darstellung oft verzerrt ist. Zu Beginn fragen wir außerdem, wie sich das Verständnis von Bewusstsein in den letzten dreißig Jahren verändert hat, von Nahtoderfahrungen bis zur Kommunikation von Pflanzen und Tieren. Wir sprechen darüber, was Archetypen im Alltag und in Krisen bedeuten können und warum die Arbeit mit ihnen Respekt und Demut verlangt. Keine fertigen Antworten, sondern eine Einladung, die eigenen inneren Bilder besser zu verstehen.

Wie Musik uns durch Krisen hilft | Dr. Nico Rose

Wie Musik uns durch Krisen hilft | Dr. Nico Rose

Was trägt uns, wenn das Leben ins Wanken gerät? Der Psychologe und Autor Dr. Nico Rose spricht offen über eigene Krisen, von Depressionen in der Jugend bis zur Trennung, und darüber, was ihm geholfen hat. Es geht um die Frage, wie Sinn entsteht, und warum die Antwort weniger in Leistung liegt als in Beziehung zu sich selbst und zu anderen. Rose erklärt, weshalb man Krisen nicht romantisieren sollte und sie trotzdem ein Scheideweg sein können, wie Resilienz entsteht und welche Rolle Musik, Sport und Neugier für ein gutes Leben spielen. Nico Rose: https://nicorose.de/ Buch „Hard, Heavy & Happy – Heavy Metal und die Kunst des guten Lebens”: https://nicorose.de/buch-hard-heavy-happy-heavy-metal-und-die-kunst-des-guten-lebens/ Wenn dich das Thema betrifft oder du dir Sorgen um jemanden machst: Du musst damit nicht allein bleiben. Telefonseelsorge Deutschland: 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222, auch 116 123. Kostenlos und rund um die Uhr, Chat und Mail unter telefonseelsorge.de. Österreich: 142. Schweiz: 143. Kinder- und Jugendtelefon (Deutschland): 116 111. Bei akuter Gefahr: 112.