Podcast-Folge
Dein Unterbewusstsein steuert mehr als du denkst
Episode #39
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Wenn du gar keine Selbstreflexion hast und gar nicht drüber nachdenkst, was könnte ich besser machen, wie könnte ich mich verbessern, wie könnte ich mein Leben verbessern, wo will ich hin, kommst du auch gar nicht dazu zu sagen, okay, mein innerer Kritiker will mir irgendwas sagen. Liebe Jana, willkommen zu unserem Podcast. Hallo Gabriel, es freut mich. Danke für die Einladung. Anfangen möchte ich mit der Frage, was verstehen viele Leute unter dem inneren Kritiker falsch, was ist das? Der inneren Kritiker ist diese Stimme im Kopf, die kennst du bestimmt, oder?
So diese Stimme, die dann sagt, ah nee, das kannst du nicht machen. Oder ich finde mal das Beispiel ganz cool, wenn du kaufst, du siehst halt irgendwo ein Kleidungsstück, das geht ja für Mann, Frau, Kind, alle gleich. Du siehst irgendwo ein Kleidungsstück und du findest das total schick. Du hast irgendwie ein Hemd, ein T-Shirt, eine Bluse, die Farbe ist toll, das Muster ist toll und du gehst damit ganz freudig strahlend in die Umkleidungkabine und ziehst das an und es gefällt dir richtig gut. Und dann stehst du vor dem Spiegel und denkst, ah nee, da sind ich vielleicht ein bisschen dick, ah guck mal, da ist mein Bauch und kann ich diese Farbe tragen?
Und diese Zweifel, diese Dinge, die da halt in deinem Kopf, diese Stimmen, die da kommen, das ist dein innerer Kritiker. Also ich denke, jeder kennt diese Textur von dem, dass man einen inneren Monolog hat und dass man auch mit dem irgendwie bestimmte Themen ansprechen kann. Jetzt ist die Sache, du arbeitest viel mit diesem inneren Kritiker. Ja. Möchtest du vielleicht erklären, kann man mit dem arbeiten, kann man das hinkriegen?
Ja, also du musst, die Frage ist wahrscheinlich eher, kann man den inneren Kritiker ausschalten? Und ganz ehrlich, das geht nicht. Du kannst den nicht, der wird immer da sein. Die Frage ist, wie gehst du damit um? Unser, unsere Psyche ist ja, man sagt, je nachdem, welche Studie es gibt, zwischen zwei, drei und fünf Prozent Bewusstsein und 95 Prozent Unterbewusstsein.
Je nachdem, wie man gerade so glaubt. Und dieses Bewusstsein ist ja der aktive Verstand, auch dieser Kritiker, derjenige, der immer Zweifel, der immer irgendwie irgendwas zu motzen hat, der immer irgendwie analysiert und guckt und sagt, ach, das passt nicht und das passt nicht. Und das Unterbewusstsein ist ja das, was automatisch reagiert. Das, was einmal natürlich, was sich atmen, Verdauung und so weiter Sachen macht, das ist der ganzen Automatismus. Aber eben auch Muster, Speicherungen von irgendwelchen Reaktionen, die man früher mal hatte, automatische Körperreaktionen, Erfahrungen, Erinnerungen, Gefühle.
Und wenn der innere Kritiker ausgeschalten wäre, dann würde man bestimmte Sachen gar nicht mehr machen und gar nicht mehr durchdenken, was ja auch nicht der Sinn ist. Und es funktioniert auch nicht. Was du aber machen kannst, ist eben genau damit umzugehen, dass man zum Beispiel weiß, okay, das ist jetzt nur ein Kritiker, das ist jetzt nur eine Stimme, der jetzt zum Beispiel sagt, ich bin nicht gut genug. Aber das bin ja nicht ich. Also du bist ja nicht deine Gedanken. Du bist ja nur derjenige, der es beobachtet, der es wahrnimmt. Und in der Arbeit, also wenn man, und das kann ja auch jeder selber machen halt irgendwie, mit Selbstreflexion, mit Journaling, mit Mindset-Arbeit oder eben in der Tiefenarbeit, was ich halt mache, je nachdem, wo er halt reingehen möchte, hast du ja die Möglichkeit, dir einfach nur vorzustellen, okay, dieser Zweifel, wer ist das überhaupt?
Bin ich das? Oder ist das eine Vergangenheit? Klingt der manchmal ganz streng, wie mein Oberlehrer aus der vierten Klasse? Oder wahrscheinlich in der vierten Klasse waren die noch recht nett, so in der zehnten Klasse. Wir hatten so einen tollen Lateinlehrer, der war voll streng. Und solche Dinge, also dass man halt auch so ein bisschen beobachtet, was sagt er denn jetzt gerade wie und warum und was ist die Situation? Also es geht gar nicht darum, den auszuschalten, weil das wirst du nicht hinbekommen, sondern wirklich eher zu sagen, wie gehe ich mit dem um?
Wie kann ich ihn irgendwie dazu bekommen, dass ich nur beobachte und dass ich das nicht nutze und nicht wahrnehme, was er da sagt? Boah, da war ja sehr viele interessante Sachen dabei. Jetzt habe ich zu viel geklagt. Mal sehen, ob wir das schaffen, abzuklappern. Mein bester Kumpel, der hat immer auch von einem inneren Kritiker gesprochen und er hat ihn als, sage ich mal, der hat auch eine Therapie gemacht und auch viel mit dem gearbeitet.
Und für ihn war das immer eine Motivationsquelle. Ich habe auch Menschen gehört, für den ist das eine Sache, oh, wenn der Kritiker sich meldet, dann sollte ich eher aufpassen. Bei mir ist das vielleicht viel eher eine Sache von, es gibt so ein Zitat von Carl Gustav Jung, vielleicht sagt er dir was? Natürlich. Natürlich sagt er dir was.
Was dich an anderen stört, kann dir viel Aufschluss über dich selber geben. Absolut. Und das ist zum Beispiel, das macht mein Kritiker, dass wenn irgendwas kritisiert wird, stelle ich mir immer die Frage, oh, was kann das jetzt für mich bedeuten? Kann ich vielleicht da irgendwas über mich lernen? Und das sind ja alles so verschiedene Metapher, sage ich mal, oder so Brücken, die man schlagen kann mit diesem inneren Kritiker.
Richtig. Was glaubst du machen viele Menschen falsch damit, mit diesem inneren Kritiker? Das sind jetzt eher Brücken, wobei man sagen kann, die bringen einem was. Und mit dem versucht man zu arbeiten. Ja, das ist richtig, aber die meisten Menschen sind noch nicht so weit.
Also du bist quasi, also es gibt ja verschiedene Stufen von Evolution, nein, einfach verschiedene Stufen von wie weit reflektiere ich mich. Wir hatten das im Vorgespräch, hatten wir das ja mal ganz kurz, dass es halt verschiedene Arten von Menschen gibt. Die einen, die leben einfach einen Tag rein oder machen ihr Business, gehen jeden Tag arbeiten, früh nachmittags räufen sich mit ihren Freunden, das war's, gucken ab dem Fernsehen. Und dann gibt es halt die, die anfangen, sich selbst zu reflektieren. Und wenn du anfängst, dich selbst zu reflektieren, dann fängst du an, auch über solche Sachen nachzudenken.
Wenn du gar keine Selbstreflexion hast und gar nicht drüber nachdenkst, was könnte ich besser machen, wie könnte ich mich verbessern, wie könnte ich mein Leben verbessern, wo will ich hin? Kommst du auch gar nicht dazu, zu sagen, okay, mein innerer Kritiker will mir irgendwas sagen. Also wenn du jetzt vielleicht 100 Leute auf der Straße fragst, würde ich sagen, vom Gefühl her maximal 20, die sich damit schon beschäftigt haben. Und alle anderen sind eigentlich noch so in dieser, naja, vielleicht die Leute, die das sehen hier, da sind vielleicht dann 90, kann gut sein, weil das natürlich, oder 100 vielleicht auch, weil die sich ja mit solchen Themen auch beschäftigen.
Aber so der normale Mensch, der ist noch oft noch gar nicht so weit, darüber nachzudenken, dass wenn jemand mich triggert, dass das ja was mit mir zu tun hat, mit meiner Erfahrung, mit meiner Erinnerung, mit irgendwas, was ich irgendwann mal gespeichert habe, irgendetwas, was diese Person in mir hervorruft. In aller Regel ist es ja so, dass die Leute das ja immer im Außen sehen, immer die Schuld auf andere schieben, was sicherlich auch von der Kindheit kommt, gerade wenn du Geschwister hast. Hast du Geschwister?
Zwei. Ja, ein Kindsinn vielleicht, irgendwas ist und dann fragt, kommt die Mutter rein und ja, was ist denn hier los? Er war's, du bist schuld. You know? Und dieses Schuldzuschieben, das lernt man ja in der Schule, das lernt man in der Kindheit, das lernt man mit Geschwistern vor allen Dingen. Und das muss man erst mal schaffen, darüber rauszukommen.
Und das ist halt diese Selbstreflexion. Und wenn du die nicht hast, kommst du in aller Regel auch noch nicht so weit, dass du sagst, der innere Kritiker will mir was sagen. Meistens ist es immer so, wenn jemand mich triggert, also für die Person dann, Beispiel, auf Arbeit. Ja, da ist halt die Kollegin oder der Kollege, der halt immer reinkommt und irgendwie irgendwas macht oder was sagt. Und man wird sofort irgendwie auf, also aggro, man kann ja auf Arbeit jetzt nicht unbedingt auf 180 sein.
Das wäre dann eher zu Hause, ja, wenn irgendwie der Mann oder die Frau etwas sagt und immer wieder das Gleiche und man wird sofort auf 180. Dann hast du recht, dann ist das irgendwas, was mich antriggert. Warum triggert mich das an? Was hat diese Person gerade gesagt oder an sich oder gemacht, dass ich jetzt so reagiere? Aber wie gesagt, das kommen sehr, sehr wenige bis jetzt noch.
Das ist, ich glaube, die breite Masse hat das noch nicht verstanden. Weil, also das fällt, glaube ich, mir, aber auch wenn du einem, wenn du jetzt das einer Person sagst, die auch diese Reflexionsgabe hat und vor allem das auch tut, kommt das einem immer so komisch vor, weil dann, man ist sich selber ja ausgeliefert in diesem Kopf, um, vielleicht nicht ganz ausgeliefert, da muss ich jetzt auf die Formulierung achten. Man kriegt mit, was man selber denkt.
So, so mache ich das. In Formulierung. Auf die Formulierung achten, genau. Das habe ich durch NLP gelernt. Das habe ich durch NLP gelernt, durch die letzten Gäste.
Und man selber denkt, wenn das doch bei mir so ist, dann ist es doch bei anderen auch so. Aber komischerweise muss das ja nicht zwangsläufig sein, um dann jetzt den Boden dann nur zurückzuspannen. Aber man wird unterbewusst trotzdem von dem dann beeinflusst, unabhängig davon, ob es dann einem wirklich bewusst ist oder nicht, oder? Unabhängig davon, ob dem anderen das bewusst ist, meinst du? Wenn es dir nicht bewusst ist, dass du den Kritiker auch fragen kannst oder dass dir das genau passiert, dass das der Kritiker ist?
Du wirst ja immer getriggert von irgendwelchen Dingen. Und die Frage ist halt immer, wie reagierst du darauf? Und wenn du selber das noch nicht so festgestellt hast, dass das irgendwas mit dir zu tun hat, dann wirst du normalerweise sehr stark getriggert. Das heißt, du bist halt wütend oder angepieselt oder genervt. Ich hatte mal ein schönes Beispiel.
Ich hatte mal eine Phase in meinem Leben, da hatte ich einen neuen Chef, einen neuen Vorgesetzten bekommen. Der wurde halt einfach da reingesetzt in eine neue Struktur. Die gab es vorher nicht. Und er wurde da reingesetzt und sollte mein Vorgesetzter sein, hatte aber vom Tüten und Blasen, keine Ahnung. War ein bisschen, naja.
Und ich hatte sehr, sehr lange zu tun, muss ich sagen. Hinterher, wenn ich Menschen gesehen habe, die ungefähr ausgesehen haben wie ihm, wie er, war ganz kurz so dieser Schreckmoment. Oh Gott, da ist er. Und ist schon eine Weile her, aber es ist total spannend, obwohl ich das wusste. Also die Körperreaktionen, das, wie du reagierst, das, was du machst, sind ja automatisch.
Die sind ja im Unterbewusstsein. Die sind halt irgendwie gespeichert. Und vor allen Dingen, wenn es Dinge sind, die aus der Kindheit kommen, die halt aus der Erziehung kommen. Das sind 30, 40 Jahre, vielleicht bei dir nicht, aber bei vielen 30, 40, 50 Jahre dahinter. Das ist so automatisch und das ist so schnell.
Da kannst du dir zehnmal bewusst sein. Man kann es halt erlernen. Es ist ein Prozess. Und genau dieses Erlernen, damit beschäftigst du dich in deiner Coaching-Praxis, oder? Genau.
Um das Erlernen, um das Wahrnehmen, um zu schauen, wo das herkommt. Da kann man halt immer speziell Fragen ausstellen, wo man dann irgendwann merkt, okay, derjenige rechtfertigt sich ständig. In allen möglichen Sätzen fängt er an, sich zu rechtfertigen, wo du denkst, okay, da ist irgendwas falsch. Was denen selber gar nicht aufgefallen ist zum Beispiel. Und was ich dann mache, es gibt ja viele, viele Coaches, die alle möglichen verschiedenen Ausbildungen und Systeme haben und Methoden haben.
Bei mir ist es so, ich gehe dann wirklich ins Unterbewusstsein rein, in die Suche quasi die Wurzel. Also, ich muss jetzt ein bisschen... Vorsichtig formulieren. Genau. Man denkt ja, okay, Beispiel.
Wenn du, wenn dich in einen Hund beißt als Kind, ja, oder halt doll erschreckt, ja, du bist, keine Ahnung, erste Klasse und dich erschreckt so ein Hund, so ein großer Hund richtig doll. Dann kann es halt sein, dass das Kind eine Hundeangst entwickelt. So, und die wird dann halt immer größer und ist dann halt so, dass die Person dann erwachsen ist und trotzdem Angst vor Hunden hat. Obwohl sie ja theoretisch weiß, wenn sie einen Hund sieht, dass dort nichts ist. Dass ein kleiner Babyhund überhaupt keine Probleme macht, dass so ein Babyhund oder ein Hund, der auf der anderen Straßenseite ist, an der Leine definitiv nichts passiert.
Aber das Gehirn hat trotzdem irgendwie Gefahr gespeichert und hat trotzdem Angst vor Hunden. Und das ist eine konkrete Ursache, ein konkretes Thema, eine konkrete Situation, die passiert ist. Aber die meisten Sachen, wenn man so über, ich bin nicht gut genug, über Glaubenssätze, über gerade solche Sachen wie, derjenige triggert mich irgendwie irgendwo, dann ist es selten ein Ding. Es ist wirklich selten eine Ursache oder eine Situation, die irgendwie aufgetaucht ist. Und dann hast du dein Leben lang damit zu kämpfen.
Das sind oft so viele Kleinigkeiten. Ich sage es immer gerne so mit diesem Bild, viele Tropfen, bis irgendwann der Tropfen das Fass zum Überlaufen bringt. Und dann kommen halt oft auch körperliche Reaktionen. Das ist ja das Spannende daran, dass die Leute sind extrem leidensfähig. Die schaffen auch ganz, ganz viel und können dann ganz viele Tropfen reinpacken.
Und irgendwann kommt dann entweder körperliche Reaktionen, Kopfschmerzen, Rückenschmerzen. Ich kann halt nichts mehr machen. Emotional, wo man halt in dieses Tief ist oder in anderen Sachen, Panikattacken. Oder aber man wird halt immer wieder getriggert. Es gibt so viele Versachen.
Aber was ich damit sagen will, es ist selten nur eine Ursache. Aber zurück zu deiner Frage. Ich gehe ins Unterbewusstsein. Ich gehe an die Ursache, was halt viele kleine Sachen sind. Und dann lösen wir das auf, indem wir Dinge verändern.
Also es ist ja, dein Unterbewusstsein speichert ja Gefühle. Erfahrungen, nur Bilder und Gefühle. Ein Unterbewusstsein arbeitet nur mit Bildern und Gefühlen. Und wir verändern diese Bilder und diese Gefühle quasi. Wie lange machst du das schon?
Wann hast du angefangen? Ich mache das jetzt seit sechs Jahren. Seit sechs Jahren, okay. Vielleicht dann, bevor ich zur nächsten Frage springe. Wie machst du das dann meistens mit diesen Gefühle und Bilder ändern?
Also ich habe verschiedene Ausbildungen. Ich habe eine Master-Hypnose-Ausbildung gemacht vor sechs Jahren, weil es mich wahnsinnig interessiert hat. Auch weil ich selber erfahren habe und auch vielen anderen, wie Worte Menschen verändern können.
Und Worte, also negativ, ja. Und Worte auch Menschen wieder positiv verändern können. Das fand ich so faszinierend. Du kennst ja bestimmt diese Filme, wo du manchmal, wo so Frauen in irgendeiner toxischen Beziehung sind
und wo die einfach nicht gehen, ja. Und wo dann die Polizei kommt und sagt, hier, ich nehme dich mit ins Frauenhaus oder was auch immer und du machst irgendwas. Und ich konnte mir immer nie vorstellen,
wie können denn Frauen, die vielleicht auch selbstbewusst waren vorher und selbstständig, sich so abhängig machen von einer Person, dass sie dort bleiben und dass die nicht weggehen. Als Kind sehe ich das ein.
Ja, Kinder haben eine bedingungslose Liebe. Und egal, wie die Eltern zu dem Kind sind, bis zu einem gewissen Alter, das ist auch eine Art von Aufmerksamkeit, auch wenn man negative Erfahrungen hat.
Aber bei erwachsenen Frauen war mir das nie irgendwie nachvollziehbar. Und ich habe das dann selbst erfahren und die Erfahrung gemacht, wie Menschen, Worte, Dinge wirklich dich kaputt machen können. Wie die deinen Selbstwert, dein Selbstbewusstsein komplett zerstören können, wie aus einem selbstbewussten, starken Menschen
ein, vielleicht nicht ein Häufchen Elend wird, aber schon jemand, der es nicht alleine rausschafft. Und das hat meine Sicht komplett geändert. Und dann gibt es halt zwei Personen, die einen, die schaffen es,
dann einfach zu sagen, jetzt ist Schluss. Entweder ich hole mir Hilfe, ich habe Freunde, ich will da raus und ich suche mir Mittel und Wege. Und die anderen, die halt ganz, ganz schwer da rauskommen. Und danach habe ich jemanden kennengelernt,
der das komplette Gegenteil war. Also dieses Aufbauen vom Selbstbewusstsein, Aufbauen vom Selbstwert, vom Selbstvertrauen. Und das hat mich dermaßen krass geprägt. Und auch, ja, ich fand es so faszinierend,
was dein Unterbewusstsein macht. Das sind ja alles nur Worte gewesen am Ende. Der eine macht es kaputt, der andere macht es wieder ganz. Und nichts anderes ist das. Wenn Kinder in der Schule oder gemobbt werden
oder zu Hause schlecht behandelt werden, dann bekommen die jahrelang irgendwelche Lacher, irgendwelche Sachen gesagt. Da wird dann gesagt, du bist nicht gut genug. Du wird gelacht in irgendwelchen Gedichtvorträgen,
die in der Schule wird halt irgendwie, was weiß ich, du bist ein Semmelbrötchen gesagt. Egal, muss ja nicht mal was. Oder eine Bohnenstange oder was. Muss ja nicht mal was.
Die finden das lustig. Kinder merken das ja meistens gar nicht. Und das bleibt aber hängen. Und damit identifizieren die sich dann halt irgendwann. Und dann werden die allwachsen.
Und das geht halt nicht weg. Das Bild ist noch da. Das Gefühl ist noch da. Und immer wenn du dann in eine neue Situation kommst, ich arbeite ja viel auch mit Kamera, also mit Sichtbarsein,
wenn Leute in einem Meeting reden wollen, vor der Kamera sprechen wollen, einfach ihre Meinung sagen wollen, dann kommt ja auch oft dieses Thema hoch, dieses Achtung, Gefahr, ich werde bewertet,
ich werde kritisiert, ich bin sichtbar, man sieht mich. Oh Gott, als Kind, da wurde gelacht. Der eine hat einen dummen Kommentar irgendwo gesagt. Und das passiert jetzt bestimmt wieder. Also man muss halt auch einen Schritt weg davon
sich immer wieder in den Kopf zurückholen. Unser Unterbewusstsein ist so wahnsinnig schnell. Ja, der macht das ja innerhalb von Millisekunden. Das ist ja nichts, was du bewusst denkst. Und jetzt bin ich, glaube ich, abgeschwürfen von deiner Frage.
Bist du eigentlich nicht. Bist du eigentlich nicht. Ich fand das sehr, sehr interessant, weil ich glaube, das sind alles so Sachen, die kriegt man, weil durch Internet ein bisschen geöffneter ist
und vor allem, dass mehr Menschen die Möglichkeit haben, sich selber zu recherchieren. Sind das Sachen, die nimmt man so wahr und das kann man auch ganz gut verstehen, denke ich. Jetzt ist meine Frage.
Gibt es bestimmte Sachen, die dir sehr, sehr oft aufgefallen sind, bei vielleicht, ich weiß, das ist eine schwierige Frage, aber ich interessiere mich immer für, sagen wir mal, im Durchschnitt. Du machst das jetzt seit sechs Jahren. Gibt es bestimmte Sachen, die dir oft aufgefallen sind,
die öfters vorkommen bei Menschen oder vielleicht auch einer Kategorie von Mensch? Man muss natürlich ein bisschen differenzieren, weil zu mir kommen ja Menschen, die schon selbstreflektiert sind in aller Regel
oder sagen, ich möchte es jetzt ändern. Ich merke, da ist irgendwas. Entweder ich möchte mit meiner Vergangenheit mich irgendwie, die hat das halt alles auflösen und einfach wieder leben.
Das ist ja spannend, weil es gibt halt verschiedene Altersstrukturen auch, die kommen. Das sind einmal die Kinder, neun, zehn, elf Jahre so im Durchschnitt,
die halt wirklich Schulangst haben oder noch ein Polan, nicht einschlafen können alleine, solche Dinge. Das ist ein komplettes Thema Sicherheit.
Ja, das kriegst du relativ gut hin. Mocky, Mobbing, Schulpanik geht auch relativ schnell. Wahrscheinlich, weil die Kinder auch noch nicht so viel Input in ihrem Gehirn haben und noch nicht so viel Erinnerung und Erfahrung.
Dann kommen so diese 30, 35-Jährigen, die so sagen, ich merke, ich habe Kinder, ich merke, da war irgendwas in meiner Kindheit und ich möchte nicht so werden wie meine Eltern.
Ich möchte diese Liebe, und das kommt sehr, sehr oft, ich möchte diese Liebe, die ich nicht bekommen habe. und du bist noch sehr jung,
aber so im, die jetzigen Rentner jetzt, würde ich sagen, und auch die davor, die Großeltern,
die sind ja oft anders aufgewachsen, mit weniger Liebe, mit mehr du musst, mit mehr Strenge. Und da sind halt sehr, sehr viele,
die jetzt so 35, 40 sind, die einfach merken, okay, ich wurde damit aufgewachsen, ich bin damit aufgewachsen, ich wurde so erzogen,
Strenge, du musst funktionieren, Liebe, muss man sich erkämpfen, und so ungefähr,
und die wollen das nicht. Und auch wenn die versuchen, das bei ihren Kindern anders zu machen, kommen die an einen Punkt, wo sie merken,
ich muss das aufarbeiten. Das äußert sich meistens anders, das äußert sich eben in dem Sinne, dieses Gefühl, ich kann eben meine Meinung
nicht so richtig sagen, ich kann keine Entscheidung treffen, ich bin perfektionistisch, ich bin permanent gestresst und kann schlecht schlafen,
irgendwie bin ich nicht gut genug. Diese Dinge kommen halt eher, und die gehen, also ich glaube, wenn du,
wenn man wieder kommt zu dem Thema, frag mal 100 Leute auf der Straße, ob sie mit dem Satz, ich bin nicht gut genug, was anfangen können,
würde ich fast sagen, 90 Prozent sagen, ja richtig, geht mir auch so. Ja,
ja, ich glaube auch. Ja, also es gibt manche, die sind über diesen Prozess schon hinaus
und sind schon stabil, wo sie sagen, okay, ich weiß, ich bin gut genug,
es ist nur ein Gedanke und manche, die sind sehr, die haben ein sehr starkes Ego, auch Narzissten zum Beispiel,
wobei, das ist immer ein bisschen schwieriger bei Narzissten, aber halt, die haben ein sehr, sehr starkes Ego,
die haben diese Gedanken gar nicht. Ich sage, na klar, bin ich gut genug halt, ich bin derjenige.
Und das ist in Ordnung, also deswegen sage ich 90 Prozent. Und die dritte Gruppe von Menschen, die zu mir kommen, sind meistens dann so 60 schon,
das ist sehr spannend, so 60, 65, die dann wirklich sagen, okay,
mein Leben ist eigentlich, ich habe jetzt noch irgendwie 20 Jahre vor mir und ich habe keinen Bock mehr, diese ganzen Dinger mit mir rumzutragen, also die schon wirklich sehr reflektiert sind,
die dann sagen, ich weiß, es kommt aus der Vergangenheit, ich habe schon Journaling gemacht, was du vorhin gesagt hast,
ich habe schon Glaubenssätze versucht aufzulösen, ich habe schon ganz, ganz viele Sachen gemacht, gelesen, getan,
Bücher gelesen, ganz, ganz viel daran rumgedoktert und das funktioniert ja auch alles, aber du kommst halt oft zu irgendwann zu einem Punkt, wo du nicht mehr tiefer kommst,
alleine, ohne halt irgendwie eine Anleitung oder jemanden dazu. Sehr, sehr interessant, sehr, sehr interessant.
Jetzt ist mir gerade noch eingefallen, vorhin meintest du, dir ist klar geworden, dass Worte so eine Macht haben. Ja.
Hast du mittlerweile eine Antwort auf, warum? Warum ist das, warum kann das manchmal so sein? Ist das dann ein Mechanismus vom Unterbewusstsein?
Ja, bei deinem Unterbewusstsein arbeitet ja nur in Bildern und in Gefühlen und wenn jemand bestimmte Dinge wiederholt und Worte sagt,
die bei dir ein gewisses Gefühl ausrufen, dann speichert sich das Gefühl ab und dieses Gefühl ist in dem Moment dann irgendwann mit diesen Worten verknüpft oder mit der Person verknüpft
oder mit dem Aussehen der Person. Also mit dem Person verknüpft heißt ja dann, das ist ja wieder der Trigger, wenn du dann irgendwie eine Person siehst, die so ähnlich aussieht,
dann fühlst du dich auch von dieser Person getriggert, wenn du dir nicht aktiv sagst, das ist nicht die Person, das ist jemand ganz anders. Komm mal wieder zum aktiven inneren Kritiker,
den man dann kommuniziert und mit dem man dann redet. Aber generell arbeitet dein Unterbewusstsein eben nur in Bildern und Gefühlen und das ist ja das Spannende,
dass du dadurch die Dinge ja auch so schön verändern kannst. Also dein Unterbewusstsein kann nicht zwischen Vorstellung und Realität unterscheiden. Ja, wenn du jetzt dir vorstellst, das und das ist passiert,
deswegen haben wir auch viele bei diesen Fotos, wenn die manchmal nicht wissen, habe ich das wirklich erlebt oder hat mir einfach meine Eltern das erzählt, was da war.
Oder man hat Erinnerungen, die nur an einem Foto hängen und wenn man das Foto nicht hätte oder wenn man in anderen, es gab es auch Studien,
da hat man Menschen ein Foto hingehalten und die haben dann irgendwann, weil die das Foto immer wieder gesehen haben und die Personen, ich weiß gar nicht,
die Eltern oder irgendjemand, die waren dann halt mit drin, haben die dann eine Geschichte dazu erzählt, waren die 100% davon überzeugt, dass das auch wirklich passiert ist.
Richtig ist? Ja. Dein Gehirn arbeitet nicht in Wahrheit oder nicht. Dein Gehirn arbeitet in dem, was du da reinbringst.
Und das ist ja genau das, warum Glaubenssätze so stark halt sind. Weil es ist ja einfach nur etwas, was dir von außen irgendwie erzählt wurde oder du dir selber sagst.
Aha. Aber, aber, also das wirft für mich jetzt ein sehr positives Licht,
weil das ist eine Sache, die, ich habe ja selber auch eine Therapie gemacht und da ging es auch um Glaubenssätze und verschiedenste Sachen aus der Kindheit.
Und, was ich jetzt daraus höre, aber auch vor allem von den ganzen Erfahrungen, die ich gemacht habe,
ist, dass das sehr subjektiv ist eigentlich und das muss ja nicht sein, dass genau diese Glaubenssätze so stimmen,
wie man sie innerlich hat, sondern man kann sie eigentlich selber aussuchen und man kann sich doch dann das raussuchen, was man für vorteilhaft denkt. Richtig.
Richtig. Theoretisch ist das so. Ist das dann so ein Ding von wegen fake it till you make it? Ja.
Am Ende ist das so, wobei man natürlich fragen muss, das klingt jetzt alles ein bisschen einfacher, als es ist, ne? Das ist wie,
wenn du dir abends sagst, ab morgen mache ich Sport, naja, und dann nächsten Tag hast du, da kommt das und dann kommt das
und dann hast du keine Lust und dann, was weiß ich, hast du ein leichtes Halskratzen oder halt irgendwie was anderes. Oder halt,
du sagst, ich esse keine Schokolade mehr. Ben da immer so gerne, wenn die betrunken sind und dann sagen,
ich trinke die nächsten zehn Jahre nichts mehr oder in den nächsten Monaten nichts mehr. Ich bin nie wieder Alkohol. Ja, ja, ja. Ja, klar.
Ich sehe, du kennst den Satz. Ich kenne den Satz. Das, was man in dem Moment denkt und das, was man dann macht,
da liegt die Schokolade auf dem Tisch und dann kannst du halt trotzdem nicht Nein sagen. Deswegen, ja, aber es ist nicht so einfach, wie es klingt.
Und da komme dann wieder ich ins Spiel oder halt andere Menschen, die halt viel in der Tiefe arbeiten, weil du dort, ja, diesen,
da kommen wir wieder zum inneren Kritiker, also der Verstand ist ja derjenige, der dir dann sagt, ach komm, diese schöne Schokolade,
ach komm, dieses Bier, es ist doch wunderschön, wir grillen gerade, du kannst ja nicht alle deine Kumpels trinken,
da kannst du doch nicht kein Bier trinken, das geht nicht. Machst du morgen dann, ab Sport, ne? Und das ist ja dein Verstand,
der hier die ganze Zeit, und den setzt du, wenn du ins Unterbewusstsein reingehst, sozusagen auf Kaffeepäuschen, also das ist wie so ein,
ich sage das immer, da ist ein Türsteher und der, der wird mal kurz in die Pause geschickt und dann gehst du ins Unterbewusstsein rein
und dann verankerst du halt diese neuen Gefühle und dieses, warum du das wirklich möchtest und dieses,
naja, Bier ist, wenn du es wirklich willst, oder Schokolade ist halt ungesund
und du willst auch gesund sein und so weiter und so fort, das ist jetzt ein bisschen einfacher, bei solchen Sachen, bei Glaubenssätzen geht das auch,
wichtig ist halt, du setzt ja trotzdem nur einen Impuls und du setzt eine neue Synapse, eine neue Erinnerung oder eine neue Verknüpfung,
aber du musst es ja trotzdem üben und der Wille muss da sein, also wenn, wenn zum Beispiel jemand zu mir, klassische Hypnosesitzung zum Beispiel,
ich mache ja viele Dinge, aber wenn es jetzt eine klassische Hypnosesitzung ist und jemand kommt und sagt, ich möchte, keine Ahnung,
Höhenangst weg haben und dann sitzt ihr bei mir und wir gehen rein ins Unterbewusstsein, jetzt offen, alles ganz super
und dann sage ich, ja, du möchtest nicht mehr rauchen. Da würde der mir Augen aufmachen und sagen,
spinnst du? Also kann ich auch nicht weg in dem System, aber du musst halt auch schon den Willen haben und wenn der Wille nicht stark genug ist, um etwas zu ändern,
um diesen Glaubenssatz zu ändern, wird es halt auch schwierig. Ja, ja, also zum Thema Rauchen kann ich echt nur sagen,
ich war selber, ich bin jetzt 25, das heißt, ich habe mit ungefähr 16 irgendwann angefangen
und ich habe jetzt vor einem Jahr circa einfach von einem Tag auf den nächsten aufgehört und das war eine Sache der wirklichen Willenskraft, weil ich mir selber gesagt habe, nee, ich von mir aus,
ich selber möchte nicht mehr. und das sage ich auch jedem anderen, also ich war wirklich starker Rocher, kann man sagen und man merkt es auch tatsächlich an den Aufnahmen von einem Jahr oder so,
dass ich öfters gehustet habe. das sagt auch der Stefan, der die Videos schneidet, dass ihm auffällt, dass ich viel weniger huste.
Wahnsinn! Genau! Genau! Und ich sage das jedem anderen, dass wenn man für sich selber ein,
ich sage mal, emotional compelling reason findet, einen wirklich, einen Grund, dem man wirklich glaubt
und dem man möchte, ja, dann schafft man das, auch hundertprozentig. Genau.
Jetzt dann nur, wie schaffst du das dann, in dir das Unterbewusstsein zu kommen? Mit Hypnose ist dann ein Mittel, oder?
Genau. Also bei Kindern zum Beispiel, die sind ja dauerhaft in Hypnose, da brauchst du gar nichts machen. Hypnose ist nur ein Wort,
ja, das muss ich mal ganz, ganz krass hier nochmal ganz laut sagen. Hypnose ist einfach nur ein Wort. Wir haben,
wir sind ja dauerhaft in der Wachfrequenz, dauerhaft nicht im Schlaf und so weiter, also die Alpha-Frequenz ist die ganz normale, Beta-Frequenz ist die ganz normale Wachfrequenz. Dann gibt es eine Alpha-Frequenz,
die ist so ein leichter Tronx, Theta-Frequenz ist so ein tiefer Tronx und Delta ist dann Schlaf. So, das heißt,
wenn wir in einer Beta-Frequenz sind, was unser Gehirn immer ist, weil wir sind ja wellenförmig und unser Gehirn arbeitet so, dann sind wir in diesem normalen Wachzustand.
Das, was wir eigentlich jetzt machen, jetzt sind. Und wenn Kinder sind, immer, immer im Alpha-Zustand,
das heißt, die sind immer, man kann das ja messen mit dem ERG, gibt es auch ganz viele, die das gemessen haben,
die haben dann halt hier, die Pets da dran gemacht, haben das EEG dran gebracht und dann siehst du halt, in welcher Frequenz die,
die Kinder, die Erwachsenen sind, in welcher Frequenz die Hypnose ist und andere Sachen. Und dann haben sie halt,
naja, gesehen, dass Kinder dauerhaft in Hypnose sind, also dauerhaft in einem leichten bis tiefen Tronx.
Menschen, normale, Erwachsene, sind mehrmals am Tag in diesen Frequenzen.
Das heißt, beim Einschlafen, abends, abends beim Einschlafen, früh beim Aufwachen
oder wenn man zum Beispiel, kennst du vielleicht, wenn du Auto fährst und dann fährst du so vor dich hin und dann bist du auf einmal da
und denkst dir, ach scheiße, jetzt weiß ich gar nicht, wie ich hier hingekommen bin, hoffentlich habe ich nicht
eine rote Ampel überfahren oder so. Kennst du das? Ja, ja, ja,
ja, ja. Oder du liest ein Buch und dann, also werden die Leute
heutzutage noch lesen, das ist ja relativ selten, du liest ein Buch und dann blätterst du um und dann denkst du dir,
ach scheiße, jetzt bin ich abgeschwiffen. Ich sage ganz schön viel Scheiße. Jetzt bin ich abgeschwiffen irgendwie, jetzt muss ich nochmal lesen.
Dann warst du in einer hypnotischen Tronx. Also du warst einfach in einer anderen Frequenz. Wenn du im Flow bist,
ja, wie du vorhin sagtest, mit den Gedanken, mit den Ideen, die du hast,
dann bist du so im Flow und dann machst du das. Bist du in einem hypnotischen Tronx, das heißt,
du bist einfach nur in einer anderen Frequenz. Wenn Kinder Ligo spielen, sind die in einem tiefen Tronx oder mit Filifärden oder so,
wenn die halt irgendwie, Leute ächseln. Das ist halt auch immer so, wenn du gerade so mittendrin bist und du machst und machst
und machst und machst und das fließt raus und du bist dermaßen gut drin und irgendjemand kommt und will dich stören
und entweder du hörst den gar nicht oder du sagst, jetzt nicht, jetzt nicht, ich bin gerade mittendrin,
dann bist du immer in dieser Frequenz von Alpha oder Theta. Und das bedeutet, Hypnose ist nur ein Wort.
Du bist mehrmals am Tag immer an dieser Frequenz. Deswegen kann auch jeder hypnotisiert werden, weil jeder Körper
diese Frequenz kennt. Nur leider ist halt dieses Wort ein bisschen schlecht dotiert durch irgendwelche Filme
und irgendwelche anderen Gackern wie ein Hund, mädlich. Ja, aber wirklich, ja, das spielt viel in den Kopf.
Und deswegen kannst du auch jeden sehr, sehr leicht, wenn er will, in diese Frequenz reinführen. Das heißt,
du machst dann halt einfach nur, also gibt da verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Induktionen, aber du kannst dann halt auch nur sagen, stell dir vor,
du bist am Strand und soweit die Person sich das vorstellt, kannst du messen am EEG, wie es schon runtergeht
in die Frequenz. Vertrauen gehört halt viel dazu. Also wenn du zu irgendjemandem hingehst, da wäre ich auch ab und zu mal gefragt, ja, ich habe bei mir zu Hause
so ein Schild, so ein Schild steht, da steht typ Nose drauf. Das hat meine Mutter mal mit Airbrush gemacht,
weil ich es ganz toll fand. Und da war mal irgend so und hat mal so einer geklingelt und wollte uns irgendwas vom Dach verkaufen
und meinte so, klingelt es so? Ich so, ja, hallo? Ja, nicht, dass sie mich jetzt hypnotisieren,
ne? Ja, hier steht Hypnose, sie hypnotisieren mich jetzt nicht, nur weil ich hier klingel. Aber das ist tatsächlich,
auch wenn er das vielleicht als Scherz meinte, da war schon ein bisschen Wahrheit drin, da hatte schon ein bisschen Angst.
Also das ist schon noch so irgendwie ein bisschen im Kopf, dass du irgendwo hingehst und machst Bing und dann sind die Leute halt weg.
Da muss schon ein Wille dabei sein, eine Offenheit, mit ein, ich möchte das, ich möchte da was ändern,
ich habe ein Vertrauen zu dir. Also wenn du, jemand kein Vertrauen zu dir hat, geht gar nichts. Ich habe gerade währenddessen,
wahrscheinlich war das auch ein etwas niedriger Frequenzzustand, bei mir ist da sofort in den Kopf gesprungen, dass wenn ich meditiere,
komme ich in so einen ähnlichen Zustand oder ich weiß nicht, ob das schon in diesen Trance-Zustand gehört, dass gewisse Bilder hochkommen,
gewisse Assoziationen und dass man die wirklich wie eine Art von Kino vor sich sehen kann. Genau.
Aber gehört das zu einer normalen Erfahrung am Tag oder sind da auch Menschen unterschiedlich darin, wie sie das wahrnehmen können?
Das ist eine sehr interessante Frage. Also generell ist es, ist eine Meditation genau das Gleiche. Jede geführte Meditation
ist eine Hypnose. Weil du gehst in die geführte Meditation rein oder in deine eigene Meditation und dann gehst du
in diesen Trance-Zustand, je nachdem wie tief du bist, Alpha oder Theta. Und jede Meditation ist eine Hypnose.
Deswegen sage ich, es ist nur ein Wort. Außer jetzt diese Mönche, also es gibt noch einen richtigen Meditationszustand,
das ist Gamma, das kann man auch messen. Aber das ist dann wirklich dieses, du siehst eine Kerze vor dir und du hast nur Kerze, Kerze,
Kerze, Kerze. Also wo du wirklich absolut keine Bilder, keine Gedanken, keine anderen Worte hast,
wo du zu 100% nur dieses eine Wort hast, das ist eine enorm krasse Arbeit, da ranzukommen, ganz viel Übung.
Das machen die Mönche da irgendwie mit acht Stunden am Tag. Das können sehr, sehr, sehr wenige. Aber da misst man
einen Gamma-Zustand tatsächlich. Bei allen anderen ist jede Meditation einfach nur Alpha oder Theta, also ganz normal
ein hypnotischer Zustand. Und in der Hypnose, wie gesagt, unter Bewusstsein arbeitet mit Bildern und Gefühlen,
kommen Bilder hoch. Und deswegen hast du auch in deiner Meditation Bilder, die da hochkommen. Zu deiner Frage,
ob das alle können. Jein. Also es können alle, theoretisch, aber unterschiedlich stark.
Es ist halt so, dass manche sehr, sehr offen sind, sehr, sehr visuell. Es gibt ja auch auditive Menschen,
es gibt visuelle, es gibt taktile Menschen und trotzdem sind alle alles, aber die sind unterschiedlich, stark ausgeprägt.
Und es gibt halt Menschen, die sehen nur bestimmte Sachen, also auch in einem tiefen Drang, wenn ich da sage, stell dir einen Wald vor,
dann sehen die so Umrisse und andere sehen das kristallklar. Das sind so ein bisschen Unterschiede. Oder ob andere Dinge aufkommen, wie offen du bist,
wie oft du das schon gemacht hast. Meditation ist auch eine Übungssache. Viele sagen ja, ja, ich kann nicht meditieren. Aber wenn die das jetzt
zehn, zwanzig, dreißig Mal machen, dann sehen die diesen Prozess. Du fängst ja normal auch mit einer Minute an und nicht mit zehn Minuten. Und ich sage ganz ehrlich,
ich kann auch nicht meditieren. Also ich bin hundert Prozent eine geführte Meditation. Ich kann alleine, da kommen nur irgendwelche
blödsinnigen Gedanken und dann habe ich keine Lust mehr. Und kann ich auch nicht. Bin ich wahrscheinlich zu wibbelig für.
Also auch ich mache geführte Meditationen, die mir dann einfach das geben oder die Frequenz, die ich halt gerade brauche. Nichtsdestotrotz,
klar, wenn man halt einfach so ein bisschen Gedanken schweifen lassen will und Bilder hochkommen lassen will und so ein bisschen
den Flow-Zustand ausnutzen möchte, ist ja im Endeffekt auch eine Meditation. Du liegst auf dem Sofa und abends kommen dann
diese ganzen genialen Ideen, die man halt irgendwie hat. Bist du ja auch in einem hypnotischen Trance. Also die Leute sehen
unterschiedliche Dinge, unterschiedlich stark. Es gibt auch Menschen, die sehen wenig, gar nichts.
Das ist aber eher so eine innere Blockade, die sie dann haben. Für mich klingt das auch ein bisschen
nach etwas psychedelischem oder was die Schamanen damals gemacht haben. So was. Das klingt auch ein bisschen danach,
oder? Kann das sein? Ja, wobei die das ja dann immer gemacht haben mit irgendwelchen Pilzen
und irgendwelchen anderen. Ja. Was da wahrscheinlich sehr, sehr viel intensiver war. Sehr, sehr viel intensiver,
definitiv. Also manche sagen ja auch, wenn sie sehr, sehr stark betrunken sind, dass sie den gleichen Zustand haben,
wie wenn sie auf Drogen sind oder auf Pilze oder halt in diesen offenen Mind, dass sie Dinge sehen. Aber das ist wirklich
komplett unterschiedlich, weil manche sehen ja komplett Dinge in diesem psychedelischen Zustand, die gar nicht da sind
oder eine Matrix oder jeder sieht ja andere Dinge, vielleicht auch ein bisschen das, was er erwartet, weiß ich nicht genau.
Aber das ist so extrem unterschiedlich, wenn du in eine tiefen Trance reingehst, siehst du in aller Regel
nicht so krasse psychedelische Sachen. Also dieses komplett out of scope Dinge, Sachen, die du dir
gar nicht so richtig vorstellen kannst, die einfach auf dich zukommen, das ist in einer tiefen
Trance in aller Regel nicht so. In aller Regel, es gibt Ausnahmen sicherlich, aber ich selber
habe es noch nicht erlebt. Das muss ich vielleicht dazu sagen. Sehr, sehr interessant. Sehr, sehr interessant.
Dann sagen wir mal, jemand ist jetzt in diesem Trance-Zustand während der Hypnose. Was kommt dann da meistens?
Wie kann man sich das vorstellen? Naja, du gehst ja mit einem bestimmten Thema rein. Also wenn du eine geführte Meditation machst,
was weiß ich, auf YouTube oder sowas oder eine Meditation für dich selber, hast du ja meistens immer ein Thema.
Du kannst nicht einschlafen, du kannst nicht entspannen, du hast irgendwie ein Stress-Thema oder was auch immer. Das heißt,
es geht mit diesem Thema rein. Wenn jetzt bei mir jemand kommt, dann haben wir ja auch ein Thema. Also egal, ob das jetzt
so eine Online-Hypnose oder Offline ist, egal, ob das jetzt, also ich habe ja auch
so ein Acht-Wochen-Programm, wo es halt um das Thema Sichtbarkeit ist, dann mache ich Power-Meditation. Also das sind keine
reinen Hypnosen, sondern das ist ein bisschen sachter, aber auch mit Verankerung. Aber auch da haben wir immer
ja bestimmte Themen. Dann sind das eben Ängste oder eben Glaubenssitz, ich bin nicht gut genug oder wo kommt denn das denn her,
dass ich mich immer rechtfertige oder ich kann nicht Nein sagen, wo kommt das denn her? Also du erarbeitest
normalerweise ja im Vorgespräch das Thema, was gerade dran ist und warum diejenigen bei dir sind
und dann gehst du schon gezielt da rein. Also einfach nur, hallo, hier bin ich,
geh mal in die Hypnose, kann man machen, aber dann machst du meistens wirklich eine Entspannung oder eine Antistress,
Stress-Thematik, weil alles andere, du weißt ja gar nicht, was diejenige Person dann braucht
oder sowas, will. Cool, und dann kommen da bestimmte Bilder hoch
und dann, nehme ich an, geht es darum, dann diese Bilder noch weiter zu verarbeiten,
indem man die vielleicht thematisiert. Jein, es gibt ja ganz,
ganz viele verschiedene Methoden dieser Tiefenarbeit und es gibt auch tausende verschiedene
Hypnoseausbildungen, leider. und es gibt Ausbildungen,
die sind halt ein, zwei Wochenenden und es gibt Ausbildungen, die sind viele,
viele Monate und je nachdem kannst du halt verunterschiedlich damit umgehen und damit arbeiten.
Generell gibt es auch unterschiedliche Psychotherapeuten, es gibt unterschiedliche Hypnotiseure
und es gibt unterschiedliche andere Coaches für Tiefenarbeit und Therapeuten. Bei mir,
und ich rede jetzt wirklich mal nur von mir, ist es so, ich mag das nicht, wenn jemand ein Traumata
oder irgendein Thema hat, da drin rumzuwühlen und sich das anzuschauen. Ich kann das gar nicht leiden, weil ich finde,
die haben das alle schon erlebt, warum? Und es ist auch nicht nachgewiesen,
dass wenn ich immer wieder darüber rede oder das nochmal erlebe, dass das hilft und dass das
das weg macht. Das ist einfach nicht erwiesen und bei den meisten Menschen hilft immer wieder
darüber reden, gar nicht. Also es wird ein bisschen leichter, aber es geht nicht weg
dadurch. Und was ich mache, wir gehen halt rein in die Situation, ja,
oder in das Gefühl, aber nur zwei Sekunden und wir schauen halt nur das Gefühl an und verändern
dann die Situation, holen die Person raus aus der Situation mit einer starken Ressource, mit einer starken Hilfe
oder verändern die komplette Situation oder gehen tanzen mit kleinen Kindern. Also wenn du jetzt
ein Beispiel, einfaches Beispiel, ein kleines Kind, kommst du zum kleinen Kind und das fühlt sich einsam.
Ja, ist sehr, sehr oft, also das habe ich wirklich sehr, sehr oft,
dass die Kinder oder wenn man dann in die Vergangenheit geht, dass die halt ihr kleines Kind treffen,
vier, fünf, sechs Jahre alt, was sich einfach nur extrem einsam fühlt. Und, ja, was machst du dann?
Du nimmst das Kind mit an die Hand und fängst an zu spielen, du spielst, du kuschelst das,
du hüpfst, du machst Trampolin, du rennst durch den Wald, einfach, dass dieses Gefühl weg ist
und dann ist dieses Gefühl weg und das Kind fühlt sich nicht mehr einsam. Dann verankerst du noch etwas, dass das immer so bleibt,
ja, und dann ist dieses kleine Kind glücklich und die Erinnerung ist sozusagen weg, die Erinnerung ist verändert. Aha, aha.
Weil das Gefühl dann wieder aufkam, oder? Weil das Gefühl, das negative Gefühl weg ist, sondern du das eher ungeändert hast und ein positives Gefühl,
ist die Erinnerung weg, die negative. Also die ist nicht weg, sondern die ist quasi überschrieben und du kommst,
du kannst natürlich, die ist nicht weg, weg, wenn jetzt jemand aufschreit und sagt, du veränderst meine Erinnerung.
Natürlich kannst du, wenn du jetzt dich hinsetzt und ganz genau an die Situation nachdenkst und überlegst,
natürlich kommst du daran. Aber das ist ja nicht der Sinn der Sache. Du möchtest ja eigentlich, dass es ist. Es ist wie überschrieben,
als wäre dann so ein kleines Löschblatt, also so ein kleines Blatt dazwürchen, wo so eine neue, schöne, positive Erinnerung
drüber steht, ein positives Gefühl und dass der andere ist dahinter, aber es ist aufgearbeitet. Also es ist nicht so,
dass es dich dann irgendwie nochmal tangiert. und wenn du halt eine Thema hast oder viele Themen
und wenn du das halt machst mit diesen, mit diesen Gefühlveränderungen, dann verändert sich und das ist das Interessante,
auch das Gefühl im Heute. Das heißt, du gehst dann ins Heute und fragst dann die Person, naja,
du bist jetzt in der und der Situation, die Person steht vor dir, die triggert dich. Wie fühlst du dich? Fühlst du dich getriggert?
Nee, ist weg. Also du veränderst etwas als Gefühl oder halt als Erfahrung in der Vergangenheit
und das im Heute ist weg. Und was noch viel, viel spannender ist, das finde ich ja mal total spannend,
wenn jetzt zum Beispiel Mütter zu mir kommen, die ein Thema mit ihren Kindern haben, ja,
weil irgendwie es knallt permanent. Es ist ganz, keine so richtige Verbindung da. Es ist immer irgendwie,
ne, und gibt es auch mit anderen Personen, aber halt mit Kindern ist immer besonders stark
und du arbeitest dann mit der Mutter und arbeitest dann daran, dass bestimmte, was auch immer wir arbeiten
halt im Vorgespräch, dann halt aufgearbeitet sind und dann kommen die dann zwei Wochen später wieder oder rufen mich an
und sagen, ihr habt ja gar nicht, wir haben ja gar nicht mit dem Kind gearbeitet, aber die ganze Beziehung
ist total anders. Das Kind, schon zwei Tage später kam auf einmal zu mir und kuschelt mich,
wo ich gar nicht weiß, wann ich das letzte Mal so eine fette Umarmung hatte. kriege ich ja gerade ganz Gänsehaut wieder.
Ich höre das so oft, ne, oder halt so, früh kommt das Kind rein und sie ist halt
so eine Person gewesen, die früh halt ein bisschen Ruhe braucht, ja, und wenn dann das Kind kommt
und sofort aufs Bett springt und ja, und los jetzt und so und das konnte sie halt gar nicht,
obwohl sie halt immer sehr, sehr aggressiv halt auch früh, ne, und wütend,
na klar kann das Kind nicht dafür, aber sie konnte sich selber halt auch nicht ändern in dem Moment
und sagen, das Kind kann nicht so fühlen, weil sie halt einfach noch müde war und das einfach nicht
hingekriegt hat, ne, und dann haben wir an ihr gearbeitet und sie hat dann
ein paar Tage später mir eine Sprachnachricht geschickt und meinte dann so, ja,
ich weiß gar nicht, der kam dann am nächsten Morgen und war ganz lieb und hat mir mein Gesicht
gestreichelt und hat gesagt, guten Morgen Mama, statt halt irgendwie so rungs,
hallo, hier bin ich, steh auf und das haben wir interessanterweise
in der Hypnose gemacht, dass er früh das so macht und er hat das gemacht,
obwohl sie nie mit ihm darüber gesprochen hat und das ist, genau diese Sachen, die sind alle so krass,
dass ich, da kriege ich schon, wie gesagt, kriege ich schon wieder Gänsehaut
und das sind immer, das kann man sich immer gar nicht so vorstellen, aber das sind,
ist nicht bei allen Menschen so, aber es gibt halt manche, die sind so sensitiv, dass solche Dinge
dann halt immer so passieren mit den anderen und das, das ist halt
das Geile daran, und das ist genau das, wo ich sage, das ist so faszinierend, dafür liebe ich halt
auch meinen Job. Das ist unglaublich, wow, wie kannst du dir das erklären,
dass das so einen Einfluss hatte? Ich bin der Meinung, das ist jetzt meine Meinung, alles ist Energie,
es kann nichts verschwinden, die ganze Welt ist Energie und wir leben alle auf bestimmten Frequenzen, ich meine,
es gibt die Schumann-Frequenz, es sind alles auch nachgewiesen, diese ganzen Frequenzen, Schwingungen
und wenn du dich selbst auf eine Energie hebst, indem du aus einem bestimmten
negativen Gedankenkarussell vielleicht rausgehst, auch wenn es nur jetzt das Thema ist
und vielleicht andere Themen noch nicht, dann schwingst du auf einer anderen Frequenz und auf einer anderen
Energielevel und das strahlst du aus und dadurch, dass wir auch alle verbunden sind,
ich meine, es gibt ja diese, da gab es ja diese Schweigeminute, wo auf der Welt
die Kriege gestoppt haben, als irgendwie so und so viele Menschen gleichzeitig geschwiegen haben und es gibt ja ganz viele,
ganz viele Experimente zu diesem Thema auch, dass alles miteinander verbunden ist, Quantensprung und was,
es gibt ja so viele, ganz, ganz viele kleine Experimente und die eigentlich immer zeigen,
alles ist mit allem verbunden und ich denke, dass das der Grund ist,
sie hat eine sehr, sehr starke Verbindung zu ihrem Kind auch, muss man dazu sagen. Wow,
wow, also da stimme ich zu, ich glaube auch, dass es bestimmte Sachen gibt,
die wir Menschen nicht wahrnehmen können. Ja. Ich glaube Jung nennt das, also der Karl Gustav Jung
nennt das Synchronicität und ich bin auch der Meinung, dass es bestimmte Sachen gibt, weil,
gleich stelle ich meine nächste Frage, die auch in diese Richtung geht, dass es für dich passiert, nicht einfach so
und unabhängig davon, ob das jetzt stimmt oder nicht, das war immer meine Edelsbrücke,
dass ich mir gesagt habe, vielleicht ist genau diese Person jetzt in dein Leben gekommen, um dir etwas zu zeigen, woraus du wieder wachsen kannst.
Ja, genau. Und ich glaube, das sind dann wichtige, nicht unbedingt Mindset,
Mindset klingt so, dass man in Richtung Erfolg geht, aber einfach so kleine Brücken, die man sich schlagen kann, um doch wieder,
vorhin ist mir das nicht aufgefallen, auf die Ressourcenarbeit, denn ich habe eine pädagogische, also ich war ja eine Zeit lang pädagogische Ausbildung,
die ist das gemacht und uns wurde immer gesagt, wir sollen nicht auf das Fehlen, der schauen, sondern das ergänzen,
was da ist. Ja. Und das ist unglaublich super, das Reframing zu sagen, nicht das Kind der Schuld,
sondern oh, vielleicht muss man diese Ressource einfach nur stärken oder von wegen, man muss etwas geben.
Aber es ist nicht sinnvoll, sich auf das zu fokussieren, was nicht da ist und vor allem, was fehlerhaft oder mangelhaft ist.
Leider ist das immer noch so, in der Schule werden immer nur die Fehler geschaut, was, wenn irgendwas ist,
dann wird immer nur geguckt, was hast du falsch gemacht oder was hast du nicht gemacht und nicht geschaut, was wird gemacht.
Das gebe ich auch Eltern sehr, sehr intensiv mit. Also ich mache ja auch manchmal so Vorträge in Grundschulen, dass man halt wirklich schauen soll,
was hat denn das Kind gemacht, was ist denn das Positive und dann baust du ja die Bindung auf und das ist ja auch immer das, was halt viele,
wo halt ja auch viele, viele Eltern dann, verzweifeln, wenn die Kinder in die Pubertät kommen, wenn sie in der Grundschule
und im Kindergarten die Bindung nicht aufgebaut haben, wird es auch in der Pubertät nicht kommen. Aber es ist schon ein Mindset, es ist schon eine Einstellungssache,
meiner Meinung nach. Also ich sage mir das auch und ich kenne auch viele, die das machen. Wenn diese Person
oder dieses Thema jetzt oder dieses Problem in dein Leben gekommen ist, was will es dir mitteilen, was will es dir lernen,
wie kannst du daran wachsen, warum kommt es jetzt in dein, oder warum kommt die Person in dein Leben, die jetzt gerade so nervig ist.
Aber auch das ist, wie wir am Anfang gesagt haben, diesen inneren Kritiker bearbeiten. Es ist eine Einstellungssache. Es ist eine Frage,
die du dir in dem Moment stellst, weil du schon weiter bist und schon reflektiert genug bist, um zu sagen, die Person ist ja wirklich deswegen da,
weil er das macht. Also es ist einerseits eine Hilfestellung, aber auch eine Einstellungssache, wie du Dinge siehst und die dich auch weiterbringen.
Ja, ja. Aber da musst du halt erst mal kommen zu diesem Punkt, dass du...
Das ist halt wichtig. Das ist wichtig, weil das ist auch eine Idee. Hinter unserem Podcast kann man sagen, dass wir versuchen,
Optimismus in die Welt zu bringen, weil, oder zumindest tu es an die Hand zu geben, dass Leute ein bisschen die Welt besser verstehen.
Jetzt zum Verständnis der Welt. Jetzt kommt die nächste Frage. Was hast du herausgefunden über das Unterbewusstsein während oder nach diesen sechs Jahren?
Weil das war ja der Erste, der damit aufkam, war ja soweit ich weiß Freud. Und mittlerweile wird das ja einfach so akzeptiert, es gibt ein Unterbewusstsein.
Was glaubst du, wissen viele Menschen nicht oder wie funktioniert das? Was konntest du daraus lernen? Damit lernen,
sage ich mal lieber, weil es ist eine Sache, das passiert ja im Beruf. Das Spannende ist, dass es wirklich inzwischen
eigentlich so ein bisschen bewusst ist. Also, dass es ein Unterbewusstsein gibt, würde ich sagen, vielleicht Kinder noch nicht,
weil die noch nicht, vielleicht das Wort noch nicht so hatten, weil das kommt jetzt nicht in der Schule dran, aber ich glaube, ab einem gewissen Erwachsenenalter,
glaube ich, 99 von 100 Personen wissen, dass es ein Unterbewusstsein gibt. Also, das hat sich an sich schon sehr,
sehr stark eingebläut oder halt weiß man, das ist das Gute daran. Was das Unterbewusstsein macht und wie das arbeitet,
das wissen natürlich noch nicht viele. Was habe ich gelernt in den sechs Jahren? Dass du alles ändern kannst, dass du dich verändern kannst, dass du machen kannst
und schaffen kannst, was du willst, wenn du daran glaubst. dass du jede Erfahrung, jede Sache,
jedes, was du ändern willst, auch schaffst. Es nicht immer mit einer Woche, mit einer Sitzung,
mit einem, mit einmal drüber nachdenken, aber ich bin definitiv der Meinung, dass du, dass jeder Mensch sich verändern kann
und jeder Mensch alles, was ihn stört, an sich selber verändern kann. Nicht an sich selber,
im Sinne von, kommt auf andere, an bestimmte Sachen kommst du halt nicht alleine ran, da musst du dann Hilfe suchen,
aber die Basis, der erste Step definitiv. Weil das ist halt so dieses, was ich am Anfang gesagt habe, du bist nicht deine Gedanken,
du bist der Beobachter und in dem Moment, wenn du ein bisschen was veränderst in dir drin, dann veränderst du ja auch
den Zugang zu dir selber, du veränderst, wie du denkst über die Welt, über die Menschen, über dich,
und wie du dann weiterkommst. Da gibt es so ein Sprichwort, das habe ich aus dem Internet. Wenn du die Dinge änderst, auf die du schaust,
ändern sich die Dinge, die du anschaust. Oder ändern sich die Dinge, auf die du schaust, genau. The things you look at change,
so nach dem Motto, dass alles vor allem sehr subjektiv ist und dann würde mich interessieren, gibt es eine bestimmte Veränderung,
die dir bis heute im, von einer Person, die dir bis heute im Kopf geblieben ist, weil du denkst, wow, also das ist ein Beweis dafür,
man kann es wirklich ändern. Da gibt es viele kleine, bei mir kommen ja, es kommt ja mal drauf ein bisschen an, was für Leute zu dir kommen.
Ich habe ja so meine eigene Bubble quasi, man hat ja immer so die Leute, die zu mir kommen. Also ich habe hier zum Beispiel ja auch eine Ausbildung,
Schmerz oder Geburtshypnose, da kommt keiner zu mir, weil das nicht mein Ding ist. Ich mache nicht mein Thema, würde ich auch nicht machen,
würde ich ablehnen. Da fragt auch gar keiner. Das heißt, jeder hat ja so seine Bubble und seine Dinge,
die man ausstrahlt und wo die Leute auch kommen mit dem Team. Ich finde es immer total faszinierend, wenn Menschen Panikattacken haben,
also richtig krasse Panikattacken, so komplett steif und starr, die können sich nicht mehr bewegen, wie so eine Comicfigur, die steif ist
und nur die Augen bewegen sich und richtig komplett Shutdown vom Körper, immer wieder und das einfach so mittendrin, irgendwo auf der Arbeit
oder in der Schule oder irgendwo. Und dann kommen die und dann machst du da ein, zwei Sitzungen
und dann ist das weg. Und das finde ich immer so faszinierend. Gut, die kommen dann meistens nochmal, weil dann kommen sie und sagen,
es ist zwar weg, aber jetzt habe ich Angst vor der Angst, nämlich Angst, dass es wiederkommt. Ah, ja, das kommt dann auch.
Das muss man dann auch noch bearbeiten. Oder halt, wenn dann wirklich Leute sagen, also wenn ich nicht wirklich genau wüsste, weil wir es aufgeschrieben haben,
dass ich hier mit Zweifeln gekommen bin zu dem und dem Thema, ich würde sagen, ich habe es nie gehabt, weil ich kann mich nicht daran erinnern,
dass ich das jemals gefühlt habe, das Gefühl. Das sind zwar so Kleinigkeiten, aber das bleibt bei mir halt hängen, also gar nicht so diese krassen,
großen Sachen, sondern solche kleinen Sachen, wo die Leute das dann sagen und das, ja. Das ist unglaublich,
das ist cool. Also, das ist toll, weil das ist auch eine Sache, die habe ich mir,
die habe ich an mir selber gemerkt, nämlich 2025 war für mich das dümmste Jahr, das ich bisher beim Leben hatte. Okay.
Und ich habe mit meinem besten Freund, irgendwann, wir beide haben auch eine Therapie gemacht,
so und dann, wir gehen in die sensible Richtung, wir reden viel, wir telefonieren mehrmals die Woche, der wohnt,
der studiert in Graz. Vielleicht auch Grüße an ihn, wenn er das jetzt hören sollte, ich werde es definitiv empfehlen. Und er hat mir etwas Tolles gesagt.
Und zwar, das sind, wieder zu diesem Punkt, Worte, was Worte machen können.
Er hat gesagt, dieses Jahr möchte ich darauf scheißen. Scheiß drauf, juckt eh keinen. Ich mache das,
was ich möchte, weil ich davor viel zu streng mit mir selber war. Und es hat wirklich gut funktioniert bis jetzt.
Ich sage nicht, dass es jetzt aufgehört hat, sondern es hat wirklich gut funktioniert, wenn man sich einfach dieses Mantra sagt
und vor allem innerlich, wie gesagt, auch diese Einwilligung von sich selber holt, sage ich mal.
Man darf das, man kann das, man kann entscheiden. Großes Thema. Und das ist das Tolle,
dass man immer entscheiden kann. Das ist das Tolle. Gibt es bestimmte Sachen, die du Leuten empfehlen würdest, wie sie vielleicht klein anfangen können,
mit diesem Kritiker umzugehen? Ich weiß, das ist wahrscheinlich eine schwierige Frage, weil jeder sehr individuell ist.
Wonach ich frage, ist vielleicht ein Schemata, was dir oft zum Einschätzen hilft. Ja. Kurz,
Erlaubnis ist definitiv ein großes Thema, weil viele geben sich selber keine Erlaubnis. Ja.
Und definitiv, das ist ein sehr, sehr starkes Thema. Und auch dieses, was du gesagt hast,
was er macht, scheiß drauf, das ist ja eine Art von Loslassen. Und das ist eigentlich so ein Wunsch,
was ja viele, die dann selbstreflektiert schon sind und schon bereichsweiter sind, die dann sagen, das ist eigentlich mein Thema,
ich möchte loslassen. Und alles, was du loslässt, kommt zu dir zurück. Da gibt es ja diesen wunderschönen Spruch,
der immer früher im Hanuta war oder so, keine Ahnung. Aber das ist in der Tat so, wenn du halt die Sachen ein bisschen lockerer angehst,
das ist mir egal, es funktioniert irgendwie definitiv, dann merkt sich, dann verändert, und da haben wir das wieder
mit der Frequenz und der Energie, deine Energie verändert sich. Und in dem Moment kommst du aus diesem Druck raus und wenn du diesen Druck
nicht mehr hast, dann hast du einfach eine positivere Energie, die du ausstrahlst. Das merkt man ja auch manchmal,
wenn man irgendwo Menschen trifft, diejenigen, weil du sagst, wir sind halt ein Podcast mit Optimismus.
Wenn du kommst irgendwo rein, da sind zehn Leute und einer strahlt diesen Optimismus aus, der hat diese Energie, du fühlst dich automatisch angezogen,
du spürst das, dass diese eine Person das ist, nur weil er halt irgendwie, das klingt immer so esoterisch, aber es ist halt so,
auf eine andere Frequenz schwingt, weil er halt einfach so ein Optimismus ausstrahlt. Und das ist eine gewisse Leichtigkeit zu sagen,
es kommt, wie es kommt und es wird schon irgendwie alles passen. Ja, ja, ja. Zum inneren Kritiker,
was ich gerne mache, also zunächst erstmal wahrnehmen, das ist halt ganz wichtig, erstmal wissen und akzeptieren, da ist ein inneren Kritiker,
der ist da. Ja, es bin nicht ich, das ist halt schon mal der erste Punkt, einfach zu sagen,
es bin nicht ich, ich bin nicht meine Gedanken, es ist irgendetwas, ich nehme nur wahr. Und wenn so etwas kommt,
dann halt auch wirklich zu beobachten und zu schauen, was ist denn das jetzt, was der da sagt
und warum macht er das denn? Also wirklich dieses aktive Hinterfragen, das ist manchmal ein bisschen schwierig,
vor allen Dingen im täglichen Business, weil das ist ja ein Prozess, das ist ja auch etwas, was du,
das ist wie eine stressige Situation, du reagierst ja automatisch, bis du das gelernt hast, dich zu regulieren. Und daher kann man das durchaus
auch nachmittags oder abends machen und dann halt aufschreiben, okay, was hat mich denn heute getriggert? Was habe ich gedacht?
Und warum? Dieses Aufschreiben hört man ja immer wieder, Journaling, Aufschreiben und so weiter,
aber das funktioniert halt wirklich, weil man in die Reflexion geht. Und wenn man es aufschreibt, ist es einmal aus dem Kopf raus, sodass man nicht mehr permanent
dieses Gedankenkarussell hat und auch abends besser einschlafen kann. Aber auch, weil man halt sieht, das geschriebene Wort
verändert ja schon etwas. Und man sieht auch, was man in dem Moment denkt, weil manchmal denkt man mehr oder anders als das,
was man schreibt. Das ist total spannend. Und was auch ein ganz cooler Tipp ist, gib doch beim inneren Kritiker einfach einen Namen.
Ja, meiner heißt Dieter. Gibst den Namen und dann halt irgendwie sagt, ah ja, du kannst doch nicht. Dann sagst du,
ja, ja, Dieter, alles gut, ich verstehe das schon, dass du gerade dran zweifelst. Und damit extrahierst du das ein bisschen aus dir selber
und du siehst, okay, das ist jetzt ein innerer Kritiker. Das ist seine Aufgabe. Ja, das ist das Gehirn.
Weil dieser Automatismus, der ist ja, diese Gefühle, dieses limbische System, das ist ja alles schon
seit Millionen von Jahren, von Tieren und so weiter, auf Gefahr getrimmt, auf was ist da und auf,
da könnte doch ein Reh kommen und da könnte doch diesen Tiger und was auch immer. Das reagiert so schnell innerhalb von Millisekunden,
da kommst du gar nicht mit. Das heißt, du kannst dann mit deinem kognitiven Einsatz, kannst du dann wirklich
nur schauen und sagen, okay, ich analysiere jetzt kurz, das ist immer langsamer
im Innern hinterher und gebe ihm einen Namen, um das einfach rauszunehmen. Sagst dann, okay,
ja, Dieter, oder dein Name, weiß nicht, vielleicht hast du eine Gada oder so.
Ich verstehe, dass du das jetzt so siehst. Ich denke mal drüber nach, ob das stimmt oder nicht. Also das wäre so etwas,
was man sehr leicht umsetzen kann, ne? Und was wirklich schon ganz, ganz viel bewirkt,
wenn man das so konsequent macht. Das schafft ja auch eine gewisse innere Distanz zu dem. Genau.
Da fallen mir zwei Sachen von den letzten Episoden ein. Einmal, Warteeindruck, ich stelle dich auf die Probe.
Dass man sagt, okay, ich lasse dich mal stehen, ich schaue es mal an. Will ich das so?
Und vor allem dann gab es noch eine andere Technik, auch von einem NLP, das NLP-Coach kann man sagen, weiß ich nicht genau.
Er hat auf jeden Fall NLP gemacht und gesagt, dass man sich vorstellt, wie wie der innere Kritiker,
wenn man die Nase zuhält und dann in Mickey-Maus-Stimme, wie er das zu dir sagt. Ja, genau.
Und tatsächlich, das wäre mein innerer Kritiker gewesen, Mickey-Maus. Das wäre meiner gewesen, das wäre jetzt mein Name für ihn.
Mickey-Maus. Siehst du, da hast du ja schon einen Mickey-Maus. Passt doch.
Genau, genau. Ja, weil das macht es ein bisschen lustiger und vor allem,
das ist doch dann, egal was er sagt, das machst du noch viel lustiger. Und je öfter du das machst und je öfter du da reflektiert,
halt immer da reingehst und drüber nachdenkst und das mit dem redest zum Beispiel auch, desto stärker hast du diese Abstraktion dann auch und desto eher kannst du das dann wirklich
in diesen kritischen Situationen nutzen. Weil nur, weil du jetzt jemandem einen Namen gibst und sagst jetzt einmal, okay,
das ist er jetzt, heißt das ja nicht, dass du in diesen Trigger-Momenten, in diesen Momenten, wo du so denkst
und wo diese Glaubenssätze kommen, dass du das sofort umsetzen kannst. Das ist halt alles ein Prozess, muss man schon sagen, wenn man das selbst macht.
Und selbst, wenn sie zu mir kommen oder zu anderen, die halt Tiefenarbeit machen, auch dann musst du dran üben.
Es wird halt nur, ich vergleiche das immer, wenn du ins Fitnessstudio gehst, dann brauchst du vielleicht, was weiß ich,
drei, sechs Wochen, bis du so eine Basis aufgebaut hast und auch gerne hingehst. Am Anfang ist so ein bisschen der Zwang und das umgehen wir diese Zeit.
Aber dieses Üben danach musst du trotzdem machen. Die ist bei der Hypnose zum Beispiel ist es natürlich nur eine Sitzung, zwei Sitzungssitzungen
und dann halt zwei, drei Wochen Übung und nicht zwei Monate und dann sechs Monate Übung. Also es verkürzt alles, aber ganz ohne Übung
ist wie ein Werkzeug, was du nicht schärfst. Das wird stumpf. Und das wird dann überschrieben wieder von dem Alten,
weil das Alte ist ja sehr, sehr stark gewesen. Und das Gehirn sucht sich ja leider immer den leichtesten Weg, den einfachsten,
das egal ob war oder nicht, immer den Weg, der am leichtesten ist. Und da vielleicht noch eine kleine Zahl.
Dein Gehirn braucht 20 bis 25 Prozent aller Energie am Tag, ist aber nur zwei Prozent deines Körpers.
Und alles, was du halt irgendwie aktiv machst noch, ist ja noch mehr Energie und noch mehr Energie.
Und deswegen sucht dein Gehirn sich immer den kleinsten Widerstand. Und wenn das ist, dann doch die Schokolade essen oder halt nicht zum Fitnessstudio zu gehen,
dann ist das halt so. Deswegen ist es mit dem Vorsitz noch immer so schwierig. Aber so oder so, du musst alles üben.
Üben und den Prozess, es ist halt ein Prozess. Also auch wenn du dir den Namen gibst, eine Mickey-Maus-Stimme nimmst,
das Aufschreiben, das wird mit einmal nicht getan sein. Da muss man schon trotzdem ein paar Tage
oder Wochen dranbleiben. Und vor allem dann, das habe ich auch von einem Psychologen gehört, in der YouTube-Vorlesung,
das war ein kognitiver Verhaltenstherapeut und er hat gesagt, praktiziere nicht das, was du nicht werden möchtest.
Ja, schwer manchmal, ne? Ja, das ist schwer, aber das ergibt ja auch
die Möglichkeit, wieder hier positiv Reframing, dass wenn du es einmal geschafft hast,
beim zweiten Mal ist es wahrscheinlicher, dass du es nochmal schaffst. Ja, deswegen sagen ja immer
die Millionäre, die erste Million ist kein Thema, die erste Million ist schwer und das dann zu reprotizieren
ist kein Thema, die zweite, dritte, fünfte ist ganz leicht oder viele Millionäre sagen auch,
wenn ich jetzt komplett kein Geld mehr hätte und komplett bankrupt wäre, wäre es super easy für mich, wieder auf eine Million
oder Millionär zu werden, weil das Mindset ist hauptsächlich da und ich weiß jetzt, wie es geht, ne?
Ja, ja, und die Skills sind halt da und die Skills sind auf jeden Fall da. Ja.
Jetzt, in deiner persönlichen, obwohl, ich würde, ich würde noch ganz kurz,
auch das Tiefenpsychologische, was hast du bis jetzt nicht erwähnt? Was, was gehört da noch
zur Arbeit dazu? Wir gehen in das Thema rein, wir arbeiten in der Tiefe, wir verankern das, das ist ganz wichtig
und du musst das dann üben und dann, also was vielleicht noch ganz spannend ist, ich habe ab und zu mal Klienten, die kommen von anderen Hypnotiseuren
oder die kommen aus der Psychotherapie und die merken, sagen dann, ich habe das gemacht, aber es hat halt irgendwie nicht funktioniert
und das ist halt auch mit, mit, mit, mit, geführten Meditationen so,
ja, du machst das und du fühlst dich total entspannt in dem Moment und wenn du das dann aber
in einer, wenn du in einer stressigen Situation bist, kannst du es aber nicht abrufen, weil da ist halt nichts gespeichert und das A und O ist eigentlich,
dass man selbst seinen Anker findet, ja, dass halt der, derjenige, also ich bin jetzt kein Therapeut,
muss man ganz klar sagen, also geht jetzt auch nur um allgemeine Themen oder sowas, nicht um, wenn jemand halt wirklich eine psychische Krankheit hat,
muss er zum Psychiater gehen oder sowas, also das muss man auch ganz klar differenzieren, aber, ähm, wir suchen halt den Anker an der Person selber,
die Person gibt mir den Anker, wenn ich der Person sage und dem Klienten, ähm, du siehst jetzt,
äh, oder was weiß ich, immer wenn du, äh, Finger schnippst, dann passiert das und das,
dann kann das funktionieren, muss aber nicht, wenn aber die, der Klient selber sagt, ähm,
okay, mein Anker, wo ich dieses Gefühl habe und wo ich dieses Thema halt loslasse, ist das und das und das,
äh, was ich, Hand auf Brust, du gelbes Sachmuseen oder, ähm,
die, ähm, die Angst umformen zum Beispiel, in der Mickey Maus, ne,
ähm, kannst du ja dann und dann, und dann findest du die lustig, aber das macht halt der Klient immer selbst und das ist halt das,
was dann so gut funktioniert, weil er das selber macht, weil er selbst diese, diese Gedanken, diese Bilder hat
und das für sich selber nutzt und verändert und genau seine eigenen Themen, äh, Dinge findet,
wie er das macht. Ich glaube, das ist noch sehr, sehr wichtig und, ähm,
deswegen glaube ich, dass halt dann irgendwo der Punkt ist, wo nicht alle, aber manche nicht weiterkommen mit ihrem eigenen,
äh, selbst reflektieren und an ihrer eigenen Arbeit, weil du das halt ein bisschen angeleitet brauchst,
um zu schauen, was machst du denn jetzt, was brauchst du denn jetzt für eine Frage, wo gehst du denn jetzt hin,
muss nicht sein, gesagt, gibt ja auch viele, die können das super, ja,
aber das ist so, so meine Erfahrung, ja, ja, ja,
ja, ja, ja, wow, wow,
und es ist halt ein Aufbau, Aufbau, Aufbauprozess, ne, du brauchst erstmal das
und dann, du kannst denn, wenn jetzt jemand mit dem Thema A kommt und das ist so, dann ist es eine Zwiebel.
Mhm, und ich, so wie ich das verstanden habe, geht es dann darum, eben die eigene Ressource
in sich selber zu entdecken. Du hast alle Ressourcen, alles ist schon immer da. Genau, genau,
weil deswegen meine ich entdecken, nämlich, was mich in meiner pädagogischen Arbeit immer motiviert hat, war,
du kannst Leuten nichts beibringen, du kannst ihnen nur helfen, es in sich selber zu entdecken. Wieder zu entdecken, ja,
weil alle Dinge immer da ist, genau, ich, ja, wenn du manchmal so Leute hast,
die dann sagen, ich, was, ich gehe mal einen Moment, der,
wo du dich gefreut hast, ja, und die sagen dann, kenne ich nicht, gibt keinen Moment,
wo ich mich freue, ich kann mich nicht erinnern, ich finde keinen Moment, wo ich Freude spüre. Da arbeite ich dann übrigens
mit einer anderen Methode, um dann da reinzukommen, also deswegen so eine Mischung, ich habe so eine, meine eigene Methode inzwischen,
weil du halt immer wieder an solche Grenzen stößt, wo die Leute dann teilweise in bestimmte Bereiche nicht reinkommen.
Aber wenn, wenn du dann tiefer dann reingehst oder halt bestimmte Fragen änderst und bestimmte Systematiken änderst, dann findet dein Unterbewusstsein etwas,
weil jeder hat irgendwann mal in seinem Leben Freude erlebt. Manchmal ist es halt auch falsch verknüpft. Ich hatte auch mal eine Klientin, die kam zu mir und hat gesagt,
ich kann nichts fühlen, ich fühle keine Gefühle, ich gebe es nicht, geht nicht. Und dann hat sie mir,
haben wir natürlich lange gesprochen und hat sie mir erzählt, was sie halt alles so macht und denkt und dass sie ständig wütend ist
und wo ich sage, aber ich denke, du kannst nicht fühlen, du fühlst doch Wut. Also es ist nicht so,
dass man nichts fühlt. Sie hat nur bestimmte Gefühle, die sie mehr fühlt und andere gar nicht. Und das war aber auch da
wieder das Thema Vergangenheit. Bestimmte Sachen darfst du nicht fühlen. Das ist ja auch bei Männern halt oft so. Dann dieses, du musst funktionieren,
die Jungen kennen keinen Schmerz, weinen ist nicht, du musst stark sein, du bist ein Junge. Das bleibt ja auch alles,
je nachdem, was man für ein Älterteil hat und was man für eine Person ist, prägt das ja auch. Aus der Richtung komme ich, ja.
Aus der Richtung komme ich. Und da hatte ich meinen fairen Anteil dazu, das zu verarbeiten, ja. Da hatte ich meinen fairen Anteil. Deswegen.
Aber auch da, irgendwann, platzt der Knoten und dann findet man das. Weil man muss man halt
manchmal ein bisschen um Umwege gehen. Das sind dann so Sachen, die dauern halt einfach ein bisschen länger,
aber es funktioniert. Weil das ist, das funktioniert, ja. Das funktioniert. Wenn jemand bis jetzt gehört hat,
was soll er sich, was soll er im Kopf behalten aus dieser Folge? Etwas Positives. Du bist nicht deine Gedanken.
Du kannst alles verändern, wenn du das möchtest. Ich glaube, das ist wirklich etwas, was,
was unheimlich wichtig ist. Es gibt viele Möglichkeiten, es gibt kleine Steps, es sind Prozesse, aber wenn du was verändern willst,
dann kannst du das und dann schaffst du das, egal wie alt du bist. Und egal was du erlebt hast in deinem Leben.
Da gehe ich auch mit. Da gehe ich auch definitiv mit. Ich habe selber erlebt und ich glaube, deine Arbeit macht das auch
zu einem weiteren Beweis. Dann, liebe Jana, hat mich sehr, sehr gefreut. Hat mich sehr gefreut, sehr, sehr interessant gewesen.
Wenn es Leute interessiert, was du machst, gibt es eine Website, irgendwas, wo sie hinkommen können?
Genau. Ich habe an sich, habe ich zwei Webseiten, weil das eine ist rein auf das Thema Sichtbarkeit.
Ja, wenn Menschen eben vor der Kamera sprechen, Meeting, Nein sagen,
Vorträge halten und nicht rhetorisch, sondern wirklich körperliche Blockaden haben. Also hier halt Klos im Hals, Blackout, Leere.
Das ist das Echo-Frei. Und dann habe ich noch eine zweite Website, wo es dann halt um diese ganz normalen
1-zu-1-Sitzungen geht, wo es dann im Japanikertäckigen Glaubenssitz und so weiter. Alles klar. Wie gesagt,
hat mich sehr gefreut. Mich auch. Und dann hoffentlich bis zum nächsten Mal. Ja, gerne.
Es war sehr spannend. Danke. Danke. Danke.



