Episode #26
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Das bringt uns jetzt dann auch zu dieser Folge. Ich meine, ich selber kam vorhin aus einer Richtung, die etwas negativ geprägt war. Und ich habe stark das Gefühl, dass Optimismus oder von wegen, wenn man sagt, ja, ich bin eigentlich ganz gut gelaunt im Moment, aber ich glaube, ich kann auch optimistisch sein für die Zukunft, für die nächsten zehn Jahre. Weil sofort werden Leute kommen und dir sagen, ja, aber du siehst sie nicht, wie sie ist und du siehst nicht die bittere Wahrheit und sowas. Und ich weiß nicht, man stellt sich dabei doch selber irgendwie im Bein.
So, ich weiß nicht, ob es dir aufgefallen ist, aber gefühlt, je älter man wird, desto stückweit gehört auch eine Bitterkeit irgendwie dazu, weil du dann das bittere, ernste Leben sehen kannst. Aber mein Gedanke mit dieser Folge heute war, einfach mal zu schauen, ein bisschen zu recherchieren von wegen, wieso kann man nicht einen Case dafür machen, dass die Welt doch auch mal gute Seiten hat? Und warum nicht auch mal darüber reden oder auch erwähnen, dass zum Beispiel täglich laut der UN 200.000 Menschen aus der extremen Armut so geliftet werden und dass weniger Kinder hungern, als es jemals Hunger gab oder vor letztes Jahr. Das sind Zahlen, die gehen alles ein Stück weit nach oben. Und ist das nicht cool, Mann?
Ja, definitiv. Was soll ich sagen? Ich weiß nicht, warum man das irgendwie nicht so öfters hört. Ich glaube, das Problem ist die persönliche Bitterkeit. Also du meintest, ich weiß, also klar, das ist super krass, aber du persönlich merkst das halt nicht.
Du persönlich gehst in den Laden und Essen wird teurer, Miete wird teurer, Gehalt steigt nicht dementsprechend. Und normalerweise denkt man, dass eben, wie du es gesagt hast, dass über die Zeit, es wird alles immer besser, mehr erneuerbare Energien oder weniger Leute, die wirklich am Existenzminimum leben müssen und weniger Armut und alles. Aber für viele Leute geht es auch ein bisschen downhill, habe ich das Gefühl. Also früher konntest du dir noch ein paar Sachen leisten, ein bisschen investieren, irgendwie eine Wohnung kaufen, ein Haus kaufen, da hat sich das alles noch rentiert. Heutzutage schaust du auch ein bisschen, keine Ahnung, das wird immer schwieriger.
Ich kann verstehen, warum da, vor allem wenn du denkst, alles sollte mit der Zeit besser werden und dann siehst du, dass du dir heute nicht mehr so viel kaufen kannst wie früher. Und ich meine der Effekt, dass du das Gefühl hast, früher war alles besser. Ja, das kennt man ja, das ist so ein Spruch, der wahrscheinlich seit es die Menschen gibt, gesagt wird. Aber in dem Aspekt, es ist halt wahrscheinlich schwer, das Gesamtbild zu sehen und zu sehen, dass es in der Gesamtheit einfach besser wird. Für einen persönlich vielleicht nicht in diesem Ausmaß.
Weil es ist irgendwie immer einfacher zu sagen, oh, man sollte sich nicht freuen, weil das Glück kann sofort weggenommen werden. So von wegen, dass, wenn sich jemand freut über einen warmen Kaffee jetzt am Tag, sonst irgendwas. Und das finde ich einfach schade, weil das so, beides stimmt ja. Das Glas ist ja halb voll und halb leer. Das habe ich jetzt nicht ganz verstanden, die anderen, die mit dem Kaffee.
Wenn sich jemand freut. Ich habe stark das Gefühl, das passiert mir selber, so von wegen, dass meine Mutter ist so eine Person zum Beispiel. Die freut sich über Kleinigkeiten. Und manchmal erwische ich mich bei dem Gedanken, wo es dann genauso hieß, so von wegen, sie freut sich gerade, dass sie diesen Kaffee genießen kann in ihrer Wohnung und das einfach alles passt. Aber irgendwie ist da so ein Beigesprach dahinter, dass du dir denkst, oh, wenn das dich glücklich macht, wie langweilig muss dein Leben sein?
So nach dem Motto. Verstehst du, was ich meine? So von wegen, wie, wenn dich das freut. Wow, was sagt das über dich aus? Aber das wird doch irgendwie so dumm angesehen.
Keine Ahnung. Ich glaube, es hängt ein bisschen davon ab, in welcher Bubble du bist. Also, keine Ahnung, wenn jetzt jemand sagt, er ist happy, dass er eine Tasse Kaffee trinken kann. Nice, gut für dich. So würde ich sagen.
Würdest du wahrscheinlich auch sagen. Er ist doch mega, ein bisschen mehr Dankbarkeit in den Alltag zu bringen. Aber, ja, es hängt, glaube ich, sehr von deinem Mindset ab und mit welchen Leuten du dich umgibst. Für manche ist Kaffee halt einfach ein Konsumgut. Du haust es dir rein, um mehr Energie zu haben.
Ich am Morgen auch. Selten hockst du dran und schätzt wert, dass diese Bohnen irgendwo, vielleicht Südamerika oder so, angebaut worden sind, geerntet worden sind, geröstet, bis sie dir gekommen sind. Du hast eine Kaffeemaschine, die das verarbeiten kann. Und du trinkst jetzt entspannt deinen Kaffee, der dich ein bisschen stimuliert. Das ist doch irgendwie cool.
Ist schon cool. Ich denkst du aber halt auch nicht. Ja, ja. Ich glaube, man kann stark davon profitieren, wenn man das als Practice öfters macht. Ich habe nämlich mal ein Buch gelesen, darüber habe ich mit diesem Konstantino geredet, wo es hieß, der tägliche Stoiker von Wine Holiday.
Ich glaube, das war das Buch, dass du dir die Welt quasi als Zoom-out vorstellst. Du bist ein Mensch in einem Land, in einem Kontinent, auf einem Planeten, in einem Universum, liest das. Und gleichzeitig bin ich bewusst, es gibt noch so viel mehr, aber das wird auch weitergehen. Und das muss nicht unbedingt negativ sein. Zum Beispiel, und gerade ziemlich hot topic, ist ja diese ganzen erneuerbaren Energien Thema.
Und viele Länder aus Skandinavien, aber auch in der EU, die werden das hinkriegen, dass Stromerzeugnisse mittlerweile öfters aus erneuerbaren Energien produziert werden, anstatt von Fossilen, von Kohle oder sonst irgendwas. Und das ist zum Beispiel auch so ein Trend, das hört man, habe ich jetzt in der Tagesschau auch nicht gehört oder von Medien, dass das mehr Richtung Trend geht und vor allem, dass diese innovative ganzen Technologien am Boomen sind und dass da mittlerweile ein krasses Plus herrscht und dass das auch die Zukunft sein wird. Heute war zum Beispiel so ein Ding, dass Offshore-Plattformen von Öl, das ist nicht auf den Tagesschau geschrieben. Genau, genau. Dass die zum Beispiel da Kohlenstoffdioxid speichern wollen und das tonnenweise, Millionen Tonnen wollen sie in der Erde speichern.
Das ist doch cool. Das ist doch cool. Dänemark war das, glaube ich. Ich habe es ja vorhin noch angeschaut, wo ich hergekommen bin. Genau, Dänemark und Norwegen zum Beispiel.
Und da gibt es noch viele andere Technologien. Ich glaube, da war jetzt letztens auch irgendwie so eine Art Investitionsbooster, der gesagt hat, dieses Wasserstoffstrom, das dort auch zum Beispiel, ist auch gerade am Boomen mit Standorten. Teilweise gibt es auch neue Statistiken, die sagen, dass es 13 Prozent im Vergleich zu zehn Jahren davor, nur in diesem Jahr, mehr Startups gegründet wurden, genau aus diesen erneuerbaren Energien. Und dass das einfach massiv gefördert wird. Und dass da ein Trend aber herrscht, es wird besser.
Ich finde es sehr interessant, wie, ich habe in den Notes für heute hast du China aufgeschrieben. Und die bauen übel viel erneuerbare Energien. Von Wind zu Wasserkraft, Solaranlagen ohne Ende. Aber auch Kohle. Die sind immer noch, die, ich habe das Land, das mit Amerika am meisten CO2 ausstößt.
Ja. Das ist, die fahren auch ein bisschen zweigleisig. Ich weiß nicht, ob sie irgendwann mal switchen werden und sagen, okay, wir switchen jetzt komplett um, aber gerade ist einfach Hauptsache mehr. Das finde ich interessant. Und ich glaube, wenn man erneuerbare Energien so günstig und zugänglich machen kann und unser Netz so darauf optimiert wird, um die wirklich zu nutzen, dann wäre es ziemlich gut.
Weil das Problem, das hast du ja mit Windkraft, mit Solar. Ich habe mich da mal mit ein paar Leuten in Berlin unterhalten, da hatte es über Connections zu Energieunternehmen. Er meinte, in Berlin haben die öfter mal das Problem, Berlin, Brandenburg, dass die regelmäßig Stromausfälle haben in vielen Bezirken. Okay, crazy. Einfach deswegen, weil das Netz überlastet ist.
Weil plötzlich scheint die Sonne und die kriegen so viel Solarstrom rein. Polen will es nicht kaufen, weil diese Spikes zu hoch sind. Und das wird, keine Ahnung, was die dann damit machen. Weil es ist nicht stabil genug. Genau, es ist kein konsistenter Output, sondern sehr viele Spikes und Downfalls.
Man müsste es halt alles speichern und dann kontrolliert abgeben. Und dann wäre es wahrscheinlich ein bisschen sinnvoller oder ein bisschen besser fürs Netz. Aber dann hast du wieder Batterien, hast du wieder Lithium oder andere Speichermethoden. Und dann, es gibt sehr viele Problematiken, die glaube ich, oder es ist wie so ein kleiner Rattenschwanz, der sich dahinter zieht. Ich meine, wenn du jetzt über E-Autos redest, mega, kein Verbrauch.
Strom, billiger Strom, billiger Strom, dafür nutzen wir ja perfekt aus erneuerbaren Energien. Aber das muss auch irgendwie mehr supported werden. Wenn ich mir jetzt ein E-Auto kaufe, kann ich das halt vor irgendeinem Supermarkt laden. Bei mir zu Hause kriege ich niemals eine Steckdose rein. Okay, Einschränkung geht noch, aber ich kann es auch nicht überall machen.
Wenn die mehr accessible sind wie normale Tankstellen, dass du wirklich überall immer Zugang hast, es schnell geht, dann ist es wie so ein Feedback-Loop, dass du einfach aufeinander aufbaust. Ja. Ich glaube, gerade ist das Problem kein, also ich kenne jetzt auch keine Zahlen, keine Statistiken oder whatever, aber ich glaube, die Automobilie in Deutschland ist ziemlich stark. Vor allem auch in Richtung Verbrenner. Ja, ja.
Lobbyismus und alles, was da abgeht, da wird schon sehr viel in die Politik eingezahlt, denke ich mal, um bestimmte Meinungen oder bestimmte Sachen durchzubringen. Ich glaube, würde man komplett auf E-Auto Ausbau des Netzes und in die Technologie stecken, dann spricht an sich nichts dagegen, dass man das wirklich gut hinkriegt. Ja, ja. Und ich glaube sogar, war das heute oder war das gestern, dass dieser ganze Verbrenner aus, dass das mittlerweile auch wieder ein bisschen in Diskussion ist, aktuell, also Stand jetzt, Stand heute, dass das, ich habe es nicht ganz gecheckt, dass es auf jeden Fall kommt oder nicht kommt, irgendwie so für Diskussionen. Also es hieß gestern, dass die, also es gibt ja das Verbrenner aus, ab 2035 oder so sollen keine Verbrenner mehr verkauft werden dürfen und nur noch Elektroautos oder andere Antriebe.
Jetzt wollten die es aber so durchbringen, dass sehr, sehr, Autos mit einem niedrigen Verbrauch, einem sehr niedrigen Verbrauch, die dürfen dann trotzdem zugelassen werden. Und das war dann so ein bisschen dieser Schiff von wegen, okay, das ist kein Verbrenner aus, wir fokussieren uns bloß ein bisschen auf die, die weniger ausstoßen. Weil ganz ehrlich, musst du mit einem SUV in der Stadt rumfahren, mit so einer riesigen fetten Karre, wenn du es nicht nötig hast, bloß um zu protzen, Junge, ein Pickup oder, ich finde die G-Klasse, ich finde die mega. Kennst du die? Kennst du dich ein bisschen aus?
Nicht so, ich kenne die Basics. Ist so ein richtig fetter Mercedes, tonnenschwer, ist voll das Statussymbol und alles, aber der schluckt halt Benzin ohne Ende. Und damit halt deine paar Kilometer am Tag zu fahren, ist unnötig, komplett unnötig. Kostet dir lieber, wenn du in der Stadt unterwegs bist, so ein, keine Ahnung, Hybrid, E-Auto. Wenn du den Platz nicht unbedingt brauchst, dann kommst du da echt gut zurecht.
Was für ein Buch ich sehr gerne lesen wollen würde, aber ich glaube, darüber kann ich auch mit dem nächsten Gast ansprechen, eben der in ein paar Tagen kommt, dieses ganze Klimading allgemein. Und ich glaube, das hast du auch bekommen von dieser Bubble, von dieser Ami Space Bubble, dieser Björn Lomberg, Björn Lomberg, der hat mit 30 anderen Wissenschaftlern, der war im UN-Komitee zur Richtung, was tun wir gegen globale Erwärmung oder gegen diese ganze Klimakrise allgemein. Und der hat ein Buch veröffentlicht, wo es hieß, wie kann man mit einem Dollar oder beziehungsweise damit 100, mit 1000, mit 10.000, mit 100.000, wie kann man das optimal investieren, um ganz genau diesen Konsens von der Klimakrise ganz anders zu tacklen, als man denkt. Nämlich globale Erwärmung zu tacklen und diese ganzen fossilen Energieträger, die und Verbrenner aus, das war nämlich gar nicht in seiner Liste, sondern was Top 1 war, dass man Schwellenländer und Industrieländer so krass entwickelt, dass man den GDP, GDP, irgendwas Bruttoinlandsprodukt, genau, dass man das steigert, dass die Leute anfangen, über sich selber bewusst zu werden, weil wenn du Hunger hast, wenn du einfach kein Essen hast, kein Zugang zu Trinkwasser, juckt dich auch nicht die Umwelt. Und das ist seiner Meinung nach die effektivste Methode, gemeinsam Fortschritte zu machen und er stellt da echt in diesem Buch krasse Pläne vor, die wirklich komplett gegen den Konsens gehen, wie er das tacklen würde und vor allem, das ist halt ein Nobelpreisträger so.
Also ich finde das wirklich interessant, dass man auch einfach da mittlerweile lernt umzudenken, weil das Problem ist ja, was ich so verstehe, diese ganzen Klimading, du kannst ja nicht wissen, ob es funktioniert in 10, 15 Jahren. Kannst du nicht wissen. Was du heute machst, wird sich erst zeigen in 15 Jahren und dann ist es halt schon soweit. Und das ist halt ein bisschen schwierig. Man kann halt so gut es geht ein bisschen gegensteuern.
Es ist, ich folge da so einem Typen auf Instagram, der, keine Ahnung, der haut immer irgendwelche Begriffe raus und sagt dann, wie wir, was die originale Bedeutung davon ist oder wer diesen Begriff erfunden hat. Zum Beispiel Carbon Footprint ist von BP, glaube ich, die haben das erfunden, um dir ein schlechtes Gewissen zu machen, dass du so viel CO2 ausstoßt und nicht die, die das ganze Ding schürfen und es dann alle verkaufen, sondern die Verantwortung liegt bei dir. Und ich meine, zum Teil ist es ja auch so. Ja. Also, das schwierigste Argument finde ich immer, ja, wenn du dir als Deutschland jetzt China anschaust oder Amerika oder andere Länder, die jetzt vielleicht auch nicht so krass entwickelt sind, wie du meintest, ja, was hast du da für eine andere Option?
Was willst du machen, wenn du jetzt versuchst, so viel Geld wie nur möglich in erneuerbare Energien zu stecken und damit deine Wirtschaft crasht, hast du ja auch nicht gewonnen. Aber ich weiß nicht, um wieder back zu dieser Positivity zu kommen, ich habe da immer so ein bisschen das Gefühl, wenn du die Möglichkeit dazu hast, dann solltest du vorangehen mit bestem Beispiel. Ja, ja, ja. Lebe das Beispiel, versuch zu zeigen, wie man es richtig machen kann. Und ob andere Leute dann folgen oder andere Länder mein Gott, solange du sagen kannst, ich habe das Beste gemacht, was in meiner Macht stand, dann geht es an sich, oder dann hast du das Beste gemacht, was du konntest und kannst ohne Schuldgefühle leben.
Ich weiß jetzt nicht, ob das auf ein Land zu trifft wie Deutschland, ja, ja. weil das ist ja doch etwas sehr Individuelles, aber ich finde es schade, dass man sich aufgrund von größeren Mitspielern so sehr runterredet. und ich muss, ich weiß, du wolltest gerade was sagen, aber ich muss dazu noch kurz was sagen. Alles gut, alles gut. Zum Punkt unterentwickelte Länder, die nicht so viel Wissen haben, was zum Beispiel Klima angeht.
Ich war ja ein halbes Jahr in Indien. Du siehst es da. Du fährst auf der Straße, ein Typ wirft eine Flasche aus dem Auto, weil der kein Verständnis dafür hat, dass das jetzt vielleicht nicht gut ist. Ja. die Umwelt zu verschmutzen und alles in Flüsse reinzupacken, alles so viel Müll, so viel Dreck und eben mit dem Kumpel aus Berlin, da habe ich mich drüber unterhalten.
Er hat seinen Master gemacht, Ingenieurwesen hier in Deutschland, hat zehn Jahre in Berlin gelebt. Seine Familie ist, das ist ein kleines Dorf, die haben keine, die sind nicht so gebildet, sagt er einfach so, offen, ehrlich. Die haben keinen hohen Bildungsstand und denen geht es jetzt nicht schlecht, aber wenn du dir vielleicht Leute so unterm Durchschnitt anschaust, die haben nicht die Möglichkeit, darüber nachzudenken, was jetzt mit dem Klima in 15 Jahren ist. Die wollen jetzt versuchen zu überleben, zu leben und den Kindern vielleicht ein bisschen was zu ermöglichen und da ist es egal, ob die jetzt das Zweitakt-Demo verfahren mit schwarzem Rauch hinten aus dem Auspuff, wenn sie damit zum Markt fahren können und denen zwei keine Ahnung, Papayas kaufen. Das ist eben, wie gesagt, von diesem Björn der Hauptpunkt, dass er sagt, Bildungsstandard hoch und Leute bewusst darüber machen, dass so etwas geht und vor allem, dass man das machen kann und dass es in einem selber in der Hand liegt und das Interesse für alle ist und ich meine, ich finde es eine super Idee, anstatt zu sagen, dass man viel mehr versucht, irgendwie Geld umzuschäffeln und dann wird das irgendwie so ein komplexes Ding und vor allem irgendwie lässt sich das auch leicht verkaufen, habe ich das Gefühl, so diese Hysterie mit dem Klima.
Aber ich bin sehr gespannt, wie es wird, ein paar Tagen mit dem, ich habe das Buch noch nicht angefangen zu lesen, das andere Klimabuch, wo es nämlich genau so ein Versuch war von einem anderen Komitee, von der EU war das jetzt, dieser Hans von Storch und ich bin sehr gespannt, was er zu sagen hat, weil ich finde das schon interessant und bei allem mittlerweile, was ich mir denke, denke ich mir, okay, wie kann man das positiv umformen, weil aus irgendeinem Grund ist das ja beides wahr. Es ist vielleicht so negativ, aber man kann es ja auch positiv sehen. Da gab es ja letztens dieses Ding von China, dieser große Solarpark. Ja, ja. Damn, Alter, nice.
Ja, aber wie gesagt, trotzdem unglaublich viel Kohleabbau. Also no fucks given, einfach Hauptsache Energie, sagt man es so. Ja, ja, ja, ja. Um jeden Fall. Kennst du Johnny Harris auf YouTube?
Nee. Das ist irgendwie so ein Journalist und der startet, vielleicht kennst du das, wenn ich das sage, der startet seine Videos immer mit look at this map und dann zeigt er irgendeine Karte und der mag Karten irgendwie mega und der geht dann auf sehr interessante Themen ein. Der war selber Mormone und ist so voll in einem religiösen Kult aufgewachsen. Er ist dann irgendwann mal rausgekommen und der hat auch Missionarsarbeit in Südamerika und so weiter betrieben, also richtig krass. Und der macht jetzt öfter mal Videos zu politischen Themen und so und der hat über vermeintliche chinesische Schiffe berichtet, die halt im Meer übel viel leer fischen.
So du denkst, so diese Schiffe mit Fangnetzen oder mit diesen Schleppnetzen, Junge, das sind dort Dimensionen ohne Ende. Hunderte Schiffe, komplettes Meer, hell, in der Nacht, alles voll mit Lichtern, weil die da irgendwie Tintenfische oder so anziehen. Die Leute auf den Schiffen, die leben dort drei Jahre lang, ohne jemals an Land zu kommen, weil irgendwie so ein großes Mutterschiff kommt, die laden alle ab, tanken auf, kriegen Verpflegung und gehen wieder raus. Die sind ja drei, vier Jahre auf dem Meer zu schrecklichsten Bedingungen. Fischen in Gebieten, wo die eigentlich nicht fischen dürfen, weil sie ihr Radar abschalten und dann einfach illegal fischen, in so unglaublichen Dimensionen, das ist unvorstellbar.
Wie siehst du daran jetzt das Positive? Was, wie kannst du es positiv sehen? Es selber besser machen? Versuchen zu sagen, okay, ich verzichte auf das und supporte es nicht? Naja, ich meine, es ist wirklich sehr abhängig davon, auf was für eine Hinsicht man da denn schauen kann.
Ich meine, sterben da Menschen? Vielleicht? Zum Teil, ja. Stirbt jeder? Nee?
Nein? Okay. So, das ist schon mal ein Anfang. Nee, aber ich meine, so kann man ja vorgehen. Ich meine, klar, du denkst, das ist nicht alles optimal, aber mein Strichwort war da halt immer, egal wie dumm es ist oder wie scheiße, es muss nicht die Hölle sein.
Beide stimmt im Endeffekt. Also, habe ich Einfluss darauf irgendwie? Nee, habe ich nicht. So, kann man da was machen? Vielleicht, in einem gewissen Aspekt schon.
Und da würde ich sagen, geh voran, man voran und los geht's. So, weiß ich nicht. Aber es gibt doch hundertprozentig Sachen, die, die sind einfach dumm und die passieren einfach, ja. Ja. Deswegen.
Nee, aber das für mich ja genau zu diesem Punkt eben so, wie kannst du da jetzt was Prositives sehen? Mann. Das war einfach bloß so, ich habe mich daran erinnert, ich fand das Thema interessant, weil ich fand das Video ziemlich gut und ich wollte dich jetzt nicht irgendwie zur Schau stellen oder so und sagen, Bro, das Leben ist scheiße, kommt darauf klar. Aber ich, wie gesagt, ich meine, ich verstehe das ja. Wir Menschen sind ja im Endeffekt so, dass wir viel eher vom Bösen ausgehen sollen, weil du kannst noch so viel gewinnen oder du kannst halt sterben.
Und wenn du stirbst, kannst du halt gar nichts mehr gewinnen. Deswegen ist es ja gut, dass wir immer einen Incentive haben und eine Disposition dafür, das Negative zu sehen. Aber bringt es dich weiter? Wie, stehst du zum Thema, jetzt unter diesem Aspekt, zum Thema Ranten, sich einfach mal über Situationen abfacken, ist es dann mehr Negativität in die Welt bringen oder ist es von einem selber Negativität ablassen und um da ein bisschen besser drauf zu sein? Oder sich einfach mal auf gut Deutsch auszukotzen, sage ich jetzt mal.
Ich finde es cool. Also ich mache das ja selber mal. Das ist auch, glaube ich, völlig menschlich, weil sobald man das versucht zu unterdrücken, geht es halt an anderer Stelle raus. Und ich glaube, man muss es jetzt mal fühlen, um es halt zu heilen. Aber wenn du jetzt komplett im Rage-Modus bist und dann halt jemanden verprügelst, dann würde ich mir auch denken so, ja, okay, warum hast du das jetzt gemacht?
Wenn es darum geht, ein paar Wörter zu verlieren und ein bisschen die Faust zu schütteln, dann ist das auch cool. Ich meine, ist ja nicht viel, das ist ja nicht ein großer Unterschied dazu, dass man dann einfach sich versucht abzulenken oder vor allem ansteigen den Tag eben zockt oder sonst irgendwas. Ist ja auch ein Cope. Aber nicht Cope im negativen Sinne von dem, wegen du kommst damit klar, sondern eher du kommst damit klar, indem du das tust. Was ich bei Vipassana ein bisschen gelernt habe, war diesen Gleichmut behalten.
Ich glaube, da geht es nicht darum, nichts zu fühlen. Ich glaube, es geht darum, nichts zu fühlen oder nichts an sich rankommen zu lassen, sondern sich einfach nicht darin zu verlieren und dann komplett in, sagen wir mal, Wut, Selbstmitleid, Traurigkeit, sich so zu 100% dahin zu geben und die Welt nur durch diese Linse zu sehen. Diese Emotional Mastery, sowas. Ja. Sowas.
Emotional Mastery sagt mir jetzt nichts, aber einfach. Dass du nicht davon übergangen wirst und vor allem dann eben nur noch die Emotionen siehst. Genau. Ein Zweijähriger zum Beispiel wird halt, wenn er wütend ist, ist er wütend. Dann ist er wütend.
Ja. So verdammt nochmal. Ich bin mir wütend, aber ich bin mir dessen bewusst. Genau. Und versuche mich halt nicht komplett darin zu verlieren.
Und ich habe die Möglichkeit, trotz meiner Wut, das zu tun, was ich für richtig halte. So. Das wäre dann die Endgoal, hätte ich gesagt. Genau, genau, genau. Weil darüber habe ich jetzt auch viel nachgedacht.
Das ist jetzt ein bisschen off-topic. Das Konzept von Corey Wayne, darüber haben wir ja eine ganz eigene Feier gemacht, die komischerweise leider nicht so viel Anklang fand. Schade eigentlich, weil ich fand die echt super. Ich muss das jetzt ein bisschen weiter raus. Aber das geht genau in diese Richtung.
So von wegen, ich glaube, die Philosophie zielt darauf ab, diesen 3% Man, dass wenn man ihn verkörpert, wenn man versucht, das zu sein, diesen Idealzustand. Aber ich glaube, das kann man auch erreichen. Ich glaube, man ist dann in dem Zustand, jedes Outcome zu akzeptieren, jedes Ergebnis, was kommt, alles, was dir passiert, zu akzeptieren, unabhängig davon, ob du es jetzt wolltest. Aber du hast immer die Möglichkeit, zu sagen, es ist so, wie es ist. Ich habe mich gegeben, von wegen, ich gebe der Welt einfach, weil ich Lust habe, zu geben.
Und ich nehme an, was kommt. Und akzeptiere das auch. Und bin nicht unbedingt detached, sondern viel eher, ich nehme das an, was ist, und kann es vielleicht noch besser machen. Und dann sehe ich da, wie so eine Parallele zu diesen ganzen symbolischen Geschichten von Gandhi zum Beispiel, oder von Jesus, oder sonst irgendwas. Und ich habe das Gefühl, dass das wie so ein Zustand ist, glaube ich, den jeder Mensch versucht zu erreichen.
Und wenn man den erreicht, dann hat man Bedeutung, und ist quasi auch so, wie die Taoisten das sagen, in diesem Yin und Yang-Einklang. Dass du dann genau im Moment bist, was auch Patrick Thiele meinte, mit im Moment sein und akzeptieren. Und ich habe stark das Gefühl, dass das wie so eine Art zu leben ist, die dir am meisten Glück bringt, aber auch Zufriedenheit. Und bei dir war ja mal, habe ich dich gefragt, da von wegen, wo der Typ war bei Vipassana, der gesagt hat, er hat sich verschiedenste Sachen angeschaut und sucht nach dieser einen Konsequenz. Und ich habe lange darüber nachgedacht und denke immer noch darüber nach und ich habe das Gefühl, das ist das irgendwie.
Das ist irgendwie das, was sein soll. Weil es dir genau diese Option gibt, zu sein, wer du bist, aber auch gleichzeitig aktiv zu sein in der Welt und nicht nur die Teilstrom von wegen, zu sagen, ich sehe die Illusion und bin dann einfach nur noch hier. Weil du bist immer noch da irgendwie und das fehlt mir beim Buddhismus, so zum Beispiel. Klar, meditieren und bewusst werden, super, weil derjenige, der sieht, kann auch sehen und wird auch gesehen. Das ist das Komische.
Ich glaube, das ist eben, ich glaube, zum Thema Buddhismus, ich weiß nicht, ob jeder so sein muss wie Buddha, um Buddhismus zu praktizieren. Du musst kein Mönch sein, der dran hockt und die ganze Zeit meditiert oder du meintest die Illusion sehen. Da gibt es ja die, ich weiß nicht, ob es aus dem Buddhismus oder Hinduismus kommt, aber mit dem selben Konzept, mit dem selben Ziel, zum Beispiel den Arm heben und ihn nicht mehr runternehmen. Da gab es ja diesen einen Typen, weil er sich einfach gegen die Illusion wehren wollte, gegen den Schmerz, gegen alles, was hochkommt, weil er sich dessen bewusst ist, dass es alles bloß eine Illusion ist. Und ich glaube, dass du eben solche Konzepte vom Buddhismus zum Beispiel nehmen kannst und einfach gut in den Alltag integrieren kannst, wie du gemeint hast, sich einfach im Moment dessen bewusst sein und dann versuchen trotzdem bewusst zu handeln, egal was mit dir passiert, nach bestem Wissen und Gewissen.
Und ja, deswegen, ich glaube, Buddhismus wird immer so als friedlich angesehen. Ich glaube, es kann auch, du kannst auch mal schreien. Du kannst, da hat der Lehrer, das ist ja dieser Goenka, der hat eine Geschichte erzählt, wo sein Lehrer, sein Vipassana-Lehrer, der hat auch einen Vipassana-Retreat geleitet. Da waren die Schüler, die waren alle in ihren Zellen, die mussten alle alleine meditieren, dies und das. Und der eine konnte sich einfach nicht konzentrieren.
Der ist aufgestanden, rumgelaufen und der Lehrer ist dann hingegangen und hat ihn zusammengeschissen und ja, hock dich jetzt hin und mach das und das und das. So voller Wut, voller Rage ist dann zurückgekommen und hat gedacht, haha, hoffentlich mach das jetzt oder irgendwie so. Der war nicht wütend, der war einfach, hat versucht, ihm so ein bisschen zu sagen, komm, mit einer bisschen anderen Methode versucht, ihn jetzt dazu zu bringen, das wirklich durchzuziehen und etwas Positives für sich zu machen. Also er war wütend oder hat wütend gewirkt, aber war in dem Moment von sich aus nicht wütend, sondern trotzdem im Einklang mit allem. Das will ich jetzt mal.
Okay. Okay. Okay. Okay. Okay.
Ich finde, das hat ein bisschen schwer vorzustellen, wie das dann einfach ist, weil dann war er sich bewusst und hat bewusst diese Rolle eingenommen, um das zu bewirken, was er wollte. Genau. Okay. Okay. Das lässt sich auch übertragen auf andere Situationen, klar.
Das ist ein Skill, den man auch lernen kann. Und das bringt dir auch diese ganze Dankbarkeit auch schon wieder im Moment einfach zu sein, wenn du dir, wenn du schaust, was passiert gerade eigentlich. Kaffee. Ja, Kaffee zum Beispiel. Genau, der, zum Beispiel das.
Und ich meine, darauf ziehen, glaube ich, auch diese ganzen buddhistischen Praktiken ab, dass man sagt, lehn dich mal zurück und schau mal hinter, hinter diesen Vorhang und bemerke, dass da eigentlich im besten Falle nichts ist oder dass da einfach etwas ist, das du wahrnehmen kannst, dass du bist. Das Einzige, was du dir sicher sein kannst, ist, dass du bist. Und Wahrnehmung. Wahrnehmung ist das, was die ultimative Ressource vom Universum an sich, weil sonst ist das alles hier nicht möglich. so.
Ich fand den Alan Watts Quote ziemlich gut. Wir sind das Universum, das sich selbst erfährt. Ja. Das war so. Ja, und wir sind auch der Prozess vom Urknall, ja.
Das ist ja, schau, das ist das. Immer dieser Zoom-Out, das ist immer dieses Wow. Ja, das gibt ein bisschen Happy-Pill-Vibes. Ich habe das Gefühl, wenn du zu viel darüber nachdenkst, dann kommst du auch, dann kommst du an eigentlich von zwei Punkten, entweder, okay, was geht hier überhaupt ab, und kommst gar nicht mehr klar oder, hey, cool, nice, mach das Beste draus. So.
Das meine ich damit. Aus diesen beiden Perspektiven, es ist beides wahr. Es kann koexistieren. Ja. Ich glaube, man muss einfach einen Weg finden, wie man sich das Ganze nicht schönreden kann, weil das klingt wieder so, von wegen, du siehst die bittere Wahrheit nicht.
Nein, man muss einen Case machen für sein eigenes Leben, warum es okay ist, zu leben. Du brauchst einen Grund. Genau, das meine ich damit. Eine Motivation. Ja.
Also, ein Ziel, keine Ahnung, so wie Jordan Peterson das immer gesagt hat, du brauchst den Stern am Himmel, ein ultimatives Ideal, nach dem du dein Leben ein bisschen orientieren kannst. Ich glaube, er hat recht. Und das kann alles sein, oder jeder, aber ohne dem, wenn du keine Vorstellung hast, wohin oder was, kann schwer werden. Das ist dann nicht cool, ja, das ist dann nicht cool. Das ist ja, ich meine, Krisen passieren uns, weil, was ich mich mal gefragt habe, die letzte Zeit, war, wenn jeder mal an diesem Punkt kommt, zu hinterfragen, was ist das alles hier, oder was soll ich eigentlich, warum bin ich, was ja auch passieren wird, jeder hat mal an diesen Punkt kommen, früher oder später, aber, dass trotzdem so viele Menschen und eigentlich die Welt grundauf einfach nur so funktioniert, weil jeder seinen Scheiß macht und weil nicht jeder aufgibt, obwohl es doch so einfach ist, aber viel wieder diesen positiven Spin drauf.
Ich habe stark das Gefühl, das ist, wenn du sagen kannst, meine Existenz gliedert sich da rein, dass ich das und das gemacht habe, was über mich hinaus war. Das ist dieses Sense of Meaning, sonst irgendwas, weil, da gab es eine Philosophin, Albert Camus, den kennt man, das ist ein Existenzialist durch und durch, so von wegen, ein französischer Philosoph, er hat gesagt, der Sinn des Lebens ist die Tätigkeit, die dich davor abhält, dich selber umzubringen. Und das ist genau das Absurde. Seine Philosophie ist auch quasi Absurdismus, dass das alles hier einfach absurd ist. Sisyphus zum Beispiel kommt von, ist eine Figur, ist ein Essay, den er geschrieben hat, so von wegen, dass das hier alles so absurd ist.
Wir sind uns bewusst von uns selber, aber genau diese Existenz hat an sich keinen Grund. Und für mich war es wichtig, beziehungsweise, warum ich eigentlich überhaupt Lust hatte, in diese Folge einzusteigen, war es nämlich genau das, einen Grund dafür zu geben, so von wegen, wieso kann man dazu nicht Nein sagen? Wieso kann man nicht sagen Nein? So, weg damit, weg mit dieser Fragestellung und sonst irgendwas. Digga, wieso?
So, es bringt doch nichts. Wieso kann man nicht mal eine Geschichte aufbauen, die sagt, lohnt sich alles und vor allem ist doch cool. Weil, hast du was Besseres zu tun? Nee, hast du nicht. Und, man kriegt das in diesen YouTube-Kommentaren, bei Tagesschau, bei so vielen Leuten mit, aber auch im Umfeld, die ist das, das meine ich damit, dass es einfacher ist, negativ zu sein, weil ich glaube, dann musst du nichts ändern.
Dann kannst du es einfach akzeptieren und vor allem, du hast dann wie ein Bild von dem, was alles falsch läuft. Weil, wenn du auf dich schaust, ja, Digga, wir sind jetzt Mitte 20. Wir haben noch 60 Jahre Zeit, unser Leben auf die Reihe zu kriegen, so von wegen, oder das zu tun, was wir tun wollen. Ist das denn nicht auch ein Grund zu feiern? Anstatt zu sagen, Alter, ich habe noch 60 Jahre vor.
Digga, du hast noch 60 Jahre vor. Also, und das finde ich einfach wichtig. Deswegen würde ich auch gerne in Zukunft einfach in diese Richtung mit dem Podcast gehen, weil ich selber in diesem Space war, wo man dann lernt, darfst du hinterfragen, aber das ist irgendwie so toxic. Das ist irgendwie so, man kommt da nicht raus. Das fand ich so problematisch, wenn du hattest, Tage oder Wochen lang hast du, hast du immer gesagt, das ist alles ein Scam.
Und, ich habe es dir gesagt und du wusstest es selber, das ist sehr, man kann sagen, es ist alles absurd. Es ist komisch, dass wir uns selber bewusst sind und wir das geschaffen haben und das ganze System so funktioniert, wie es funktioniert. Welt, keine Ahnung. aber dann zu sagen, es ist alles ein Scam und du wirst verarscht, sehr schwierige Schiene. Das ist, da kannst du dich, da redest du dich selber sehr tief rein in irgendeine schlechte Lage.
Ja. Ja, weil... Aber kann auch sein, dass das gerade einfach unser Leichtsinn ist, zu sagen, okay, warte mal, wir haben es gecheckt, so, hä, seid doch einfach ein bisschen positiv und in 30 Jahren wird man sagen, pfff, alles ein Scam, schau dir die Welt an, alles scheiße. Das ist, man kann sich, glaube ich, nicht davor schützen. Ich glaube, man muss da wirklich aktiv dagegen arbeiten und es werden auch Tage kommen oder Phasen, da wird es länger mal so sein.
Ja. Und man muss dafür irgendwie gewappnet sein. Ich weiß und vor allem, das ist ja das, was heißt zu leben, habe ich das Gefühl, dass das immer passieren kann und wird, dass in einem Moment kann alles weggehen. Aber might as well do it. So, keine Ahnung.
Ich meine, ich verstehe, ich verstehe jeden, der sagt, dass alles hier ist doof und Ungerechtigkeit und sonst irgendwas. Ja, aber hast du irgendwas Besseres zu tun, als dein Bestes zu geben? Und vor allem, wer sagt, dass dein Bestes dich die Welt verbessern kann? Weil offensichtlich, meine Taten haben einen Einfluss auf dich, deine Taten haben einen Einfluss auf mich. Also warum kann man nicht davon ausgehen, dass wenn ich was gut mache oder mich selber auf die Reihe kriege, dass ja die Philosophie von diesem ganzen Self-Improvements, aber auch von religiösen Sachen allgemein, vom Neuen Testament und vom Alten war das ja, da gibt es hier extra, hier, deswegen, Faust, Faust, geiles Buch, weiß nicht, ob du es gelesen hast.
Jeder Gymnasias muss es gelesen. Ich weiß nicht was. Da gibt es eins zu eins, das ist von der Alten Testament, von der Alttestament, männlichen Geschichte, Geschichte im Alten Testament jedenfalls, so, wo es heißt, ich glaube Joshua war das, Jesua, irgendwie so das Buch Jesua, irgendwie so war das auf jeden Fall. Das ist ein Mann und der Teufel macht einen Pakt mit Gott, wie Mephisto und Dr. Faust und mit Gott, dem Creator quasi, ich werde ihm jeden Wunsch erfüllen und am Ende wird er mir seine Seele verkaufen.
Und die, das ist dann komplett, Faust ist eine Tragödie, deswegen heißt sie auch Tragödie. Und das sind ja alles Sachen, die sind irgendwie wahr und die existieren und Dostoevsky sagt es ja auch und so ein Shit und ja, und das wird ja auch jeder andere sagen, dass es irgendwie stimmt, dass man so leicht diesen, diesen, das Korn wegwerfen kann und sagen kann, alter, fuck it, fuck alles. Aber ich habe selber erfahren, dass wenn man diesen Modus an den Tag legt, dann macht man alles noch viel schlimmer. Und ich habe das Gefühl, wenn man diese Büchse öffnet, zu sagen, man klagt die Existenz an, dass es so ist, wie es ist, öffnet man so viele Türen, die es einfach noch so viel schlimmer machen, habe ich stark das Gefühl. und deswegen, Alter, Peace geht raus, ich glaube, das ist nicht cool.
Wieso, das ist nicht cool. Weißt du, welcher Spruch mir heute Morgen eingefallen ist? Ich war mit Winkum und Jim. May all beings be happy. Ja.
Und das fand ich einfach jedes Mal sehr schön. Ja. Und genau mit diesem Gedanken, das meinte ich auch vorhin, würde ich einfach gerne diesen, dieser Message einfach spreaden, zu sagen, vielleicht kommst du mit dem Lächeln aus der Folge raus, in Zukunft, oder vielleicht auch bis jetzt, weiß ich nicht. Und zu sagen, du hast ein bisschen mehr Hoffnung. Menschen inspirieren dies, das, weil, warum denn nicht?
Just so, have a good time, shorty. Ja so. Und das finde ich einfach wichtig. Ja, das finde ich einfach wichtig. Dann in dem Sinne, bewertet gerne die Folge.
wir sind sehr dankbar für, Bewertungen auf Spotify, Apple Music, YouTube, etc. Genau, das, das wäre, super. Das, das wäre super, wenn, wenn Bewertungen kommen würden, ja. Ja. Genau, das war jetzt ein philosophischer Exkurs, etwas, egal, vielleicht dann in Zukunft sind wir bereit, unsere, die, die eigentlichen Punkte, die, was heißt eigentliche Punkte, ist natürlich halt noch viel mehr zu labern, aber, dass es gut so gewesen ist.
Siehst du? Also, in dem Sinne, ciao. Tschüss. like,



