Podcast-Folge
Die Macht der Sprache: Kommunikation, Mindset und NLP
Episode #32
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Mit dem Blick nach innen gerichtet, wie ist das Verhalten von mir und dann wirke ich nach außen oder nehme ich von außen ein Verhalten wahr, übernehme das, reflektiere das dann. Also was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Am Ende ist ja klare Kommunikation genau diese Symbiose. Weg von diesem Schubladen denken, sondern alles darf gleichzeitig sein. Ich brauche nicht immer alles bewerten.
Wahrnehmen, sehen und ja, einen Umgang damit finden. Willkommen Barbara und Stefanie. Und zwar kam ich auf euch, weil ich auf der Suche war nach Kommunikationsmethoden. Und was bei euch ganz kurz geschrieben steht, ist NLP. Und das habe ich irgendwann mal vor.
Da war ich, glaube ich, 15 und da habe ich ein Buch gelesen, wo es ging um Gedankenlesen. Das war von irgendeinem, ich glaube, Stefan Fuchs hieß der, glaube ich. Das war damals so ein interessanter Typ aus der Wirtschaft. Und der hat gesagt, mit neurolinguistischem Programmieren kann man bestimmte Sachen lenken und lernen, die mit Sprache zu tun haben. Jetzt für die Zuhörer.
Was ist NLP? Möchte das jemand von euch erklären? Barbara? Ich würde dich gerade einladen, weil du bist ja NLP-Trainerin und insofern kannst du das bestimmt sehr gut erklären, sodass das auch für die Zuhörer sehr verständlich ist. Okay.
Okay, machen wir so. Ich fange an und du ergänzt. NLP bedeutet, das N steht für Neuro, das L wie Ludwig steht für Linguistik und das P wie Paula für Programmieren. Neurolinguistisches Programmieren. Das klingt jetzt total sperrig.
Neuro ist fürs Gehirn, Linguistik die Sprache und Programmieren ist das Verhalten und Strategien, Verhaltensmuster. Dafür steht das Programmieren. Ja. okay. Und das heißt, wenn man das jetzt so ableitet, man kann durch Sprache eine gewisse Wirkung erzielen beim Denken, aber auch beim Sprechen.
Und wie kann man sich das vorstellen? Weil ich fand es damals auch schwer irgendwie zu schätzen bei diesem ganzen Thema, wo ich da ein bisschen reinkam. Was soll das denn bedeuten? Das heißt, wir programmieren jetzt uns anders oder programmieren wir dem Gegenüber anders? Und vor allem, was heißt dann Programmieren in dem Aspekt?
Das waren für mich immer so ein paar Fragen. Ja, also da würde ich jetzt mal anfangen mit, wo willst du denn anfangen? Also was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Hat der Mensch angefangen, sich zu programmieren, um dann also sich im Verhalten genau zu beobachten, mit dem Blick nach innen gerichtet, wie ist das Verhalten von mir? Und dann wirke ich nach außen oder nehme ich von außen ein Verhalten wahr, übernehme das, reflektiere das dann?
Also was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Am Ende ist ja klare Kommunikation genau diese Symbiose. Also sozusagen, wir sagen in der Hypnose sogar ein Tanz. Also die beiden Gehirne oder mehrere Gehirne, die da gerade miteinander kommunizieren dürfen, die tanzen miteinander. Das heißt, da ist so viel Vertrauen und so viel Durchnicken von, ja, das ist ein Freund.
Ja, das, was der jetzt gerade sagt, das lassen wir jetzt ins Gehirn, das lassen wir ins System. Das klingt gut, das fühlt sich gut an, das macht schöne Bilder. Und daraus entsteht ein Tanz, wie so, um es mal nach außen zu verbildlichen, wie so Glühwürmchen, die zusammen tanzen. Also das quasi aus 1 plus 1 wird 2 und vielleicht auch 3, wenn es dann noch ein gemeinsames schönes Ergebnis gibt. Genau.
Von dem, was man einfach von sich gibt. Okay. Und Sprache hat ja immer eine Wirkung. Ob du das jetzt absichtigst oder nicht. Und was wir machen ist im NLP, dass wir sehr mit Absicht kommunizieren und mit einer guten Absicht.
Und das ist der Unterschied. . Und was man da nämlich da sehr oft bei der Recherche, bin ich drauf gestoßen bei NLP, aber das habe ich ja auch schon vielleicht auch dadurch angemerkt. Man kann da auch leicht daran denken, dass es ein bisschen Manipulation ist. Was würdet ihr dazu sagen aus der NLP-Sicht oder einfach vielleicht aus eurer Sicht?
Ist das schon Manipulation? Ja. Oder nicht? Ich finde, das ist Manipulation und genau das finde ich gut da dran. Weil das, was da draußen in der Welt passiert, Nachrichten gucken, sich von irgendwem irgendwas erzählen lassen, das ist ja auch Manipulation.
Sich selber morgens nach dem Aufstehen schon, also mein Mann hat mir erlaubt, dass ich jetzt erzählen darf. Er schickt mir vorhin eine Sprachnachricht und dann sagt er, er ist gerade auf Geschäftsreise und sagt, ich mache mich jetzt noch eben fertig und dann gehe ich frühstücken. Dann sage ich, Schatz, fürs Fertigmachen, dann hast du mich doch. Also, wie ist die Sprache zu sich selbst? Und das ist ja auch schon Manipulation.
Und das geht in die eine, sowohl auch in die andere Richtung. Und für mich läuft das ganz klar unter dem Deckel von Manipulation. Nur die Frage ist, wofür nutze ich es? Und sich da mal bewusst zu werden, also wie kommuniziere ich mit mir selbst? Welche Dinge sage ich mir?
Welche positiven Dinge sage ich mir? Wo schimpfe ich mit mir? Wo mache ich mich herunter? Und dann auch, wie kommuniziere ich ins Außen? Also, welche Geschichten und welche Bilder gebe ich den Mitmenschen mit?
Und so wie ich schon vorher sagte, Kommunikation oder Sprache hat immer eine Absicht, ob bewusst oder unbewusst. Insofern ist ja all das, was wir kommunizieren den ganzen Tag in einer gewissen Weise oder wie wir uns auch verhalten, könnte ja auch Manipulation sein. Und bei das finde ich das, das habe ich immer von verschiedensten Quellen gehört. Sei es in diesem Ganzen. Es gibt ja auch, ich sage mal, Gruppierungen im Internet, die sagen von wegen Self-Improvement oder so etwas.
Und ich bin ein Freund von der Richtung. Im Extrem ist das schon ein bisschen schwierig, finde ich. Aber was die gesagt haben, ist, egal was du dir selber sagst, du hast recht, so oder so. Das heißt, du kannst ein Ereignis mal so sehen, mal ein bisschen in eine andere Richtung, aber so oder so, wie du dich selber siehst und wie du es interpretierst, du hast so oder so recht, weil du dem auch eine Bedeutung gibst. Und das finde ich das Coole, das heißt, man kann durch Sprache, das kriegen wir selber mit, unsere Umgebung selber formen.
Und wie läuft da die Ausbildung ab? Hat man da auch ein bisschen Erfahrung mit sich selber gemacht? Im besten Fall, ja. Im besten Fall, ja. Weil ich frage mich da, ich frage mich da eben, wie läuft die Ausbildung ab und vor allem, wie kommt man dann zu diesem eigentlichen Punkt, dass man wirklich sieht, okay, ich kann mich doch selber beeinflussen oder eigentlich nicht.
Wie war das für euch? . . Ich kann mich selber beeinflussen oder nicht. Wie war der Punkt, wo ich das erkannt habe?
Also tatsächlich saß ich in der Ausbildung und habe mit dem Gedanken, ich mache die Ausbildung, um anderen zu helfen. Also das war für mich die Idee von geil, ich melde mich da für eine NLP-Ausbildung an, weil dann habe ich die Kompetenzen, um zu coachen und anderen Menschen in ihrem Shitstorm im Gehirn zu helfen. . Und dann habe ich erstmal vier Stunden geheult, weil ich dann, das war der Moment, wo ich gemerkt habe, keine andere Person in meinem Leben ist verantwortlich für meine Gefühle. Ja.
Ja. Und das war der Moment, das war der Moment, nachdem du gerade gefragt hast, das für mich war das der Moment und dann gab es no excuses mehr, also dann gab es keine Ausrede mehr und das ist der Moment, der finde ich der erste wichtige Schritt ist, um sich mit NLP zu verbinden. Nämlich in die Verantwortung zu gehen, dass das, was Menschen sich und anderen erzählen, etwas bedeutet. . Und das ist Verantwortung übernehmen und kein anderer ist dafür verantwortlich, wie ich mich fühle.
Keine Kassiererin, kein Kassierer, kein Dienstleister dieser Welt, kein Partner, keine Partnerin dieser Welt ist dafür verantwortlich, wie ich mich fühle. Das ist gleichzeitig befreiend, stelle ich mir vor und vor allem auch ein bisschen erschreckend, weil das heißt, du hast die Möglichkeit, es zu verändern, aber du bist auch selber schuld. Das stimmt. Dafür gibt es ja dann auch noch den Practitioner, den Master und den Coach in der Ausbildung. Und die kleinen Seminare sind noch zwischendurch.
Aha. Und weil mich wirklich interessiert, oder vielleicht, wenn du noch teilen möchtest, Barbara, wie war das bei dir, wo du das gemerkt hast, wo man diesen Weg hat, wie wir jetzt gerade Steffi erzählt hat? . Also für mich war sehr schnell klar in der Ausbildung als Practitioner, welche Worte ich verwende und welche ich lieber sein lassen würde in der Kommunikation zu mir selbst und auch mit meinen Mitmenschen. Also wann welche Worte dazu beitragen, dass ein Konflikt noch geschürt wird und zu einem Streit oder zu einer Eskalation führt und wie ich dann wieder so, dass es die Gesprächsführung übernehmen kann in einem Bereich, dass wir wieder einen gemeinsamen Konsens finden.
Und letztlich auch, was mich so fasziniert hat, erstens, wie spreche ich mit mir selbst? Welche Dinge glaube ich? Was sind so Glaubenssätze, die ich in mir trage, die mir nicht gut tun? Und weil ich auch aus dem pädagogischen Bereich komme und auch selbst Kinder habe, welche Glaubenssätze begegnen mir hier, also im pädagogischen Kontext? Oder auch, welche bringen meine Kinder aus der Schule mit?
Und da eine, ja, so eine Wahrnehmung dafür zu bekommen, so eine Sensibilität, da genau hinzuschauen, wie kommuniziere ich mit meinen Mitmenschen, wie kommuniziere ich mit den Kindern, damit die so quasi den bestmöglichsten Start haben, gerade im Kindergarten. Das finde ich sehr, sehr wichtig, weil ich glaube dazu, wir hatten ja schon, zu NVD Zuhörer, wir hatten vor ein paar Tagen, haben wir uns schon mal getroffen und ihr habt mir ein bisschen NLP schmackhaft gemacht, sage ich mal so. Ich habe mich davor nicht vorbereitet und, aber man, ich habe mich selber dabei erwischt, wie ich dann die nächsten Tage wirklich bewusst, vor allem die zwei, drei Stunden danach, mir selber mehr bewusst war, ich grinse jetzt schon, wie ich mit mir selber rede, aber auch was für Bedeutung eigentlich meine Sprache haben kann auf meine Mitmenschen. Und ich würde auch jeden Zuhörer dazu mal einladen oder aber auch einfach jeden Menschen an sich mal einladen, einfach nur das zu machen und ein bisschen zuzuhören. Und das bringt mich auch zur nächsten Frage.
Was ist euch da aufgefallen bei euch? Gibt es irgendwie bestimmte Sachen, die euch aufgefallen sind, wenn ihr sagt, so war ich zu mir oder so war ich zu anderen? Ja. Welche? Welche Sachen?
Darf ich fragen? Ich war super hart zu mir selber. Was bedeutet das? Ich habe mir kaum einen Fehler verziehen, sondern habe auf meinem Fehler und jetzt, also die alte Sprache war, das war ein Fehler und habe mich so in diesem, jetzt habe ich das schon wieder falsch gemacht, so ein Mist, also so schön in der Spirale von Selbstbeschimpfung verlaufen. Und ich musste total viel und nicht nur auf Toilette, sondern auch ganz viele andere Dinge.
Und da dann in die Verbindung zu gehen und da wieder die Entscheidung zu treffen, an welcher Stelle fange ich jetzt wirklich mal an, für mich Verantwortung zu übernehmen? Für meine Sprache und für mein Verhalten. Und ich möchte nochmal darauf eingehen, Barbara, du hast eben gesagt, für Verhalten oder Kommunikation. Und am Ende ist ja das Verhalten nonverbale Kommunikation. Und das machen wir zu 67 Prozent.
Und vor allem, wir sind uns selber rausgeliefert, was wir uns selber sagen. Das ist immer so ein Punkt. Ausgeliefert oder kannst du es beeinflussen? Was du dir selbst... Ja, da haben wir schon den ersten Punkt.
Das ist unglaublich, wie man doch immer diesen Punkt hat von wegen, was sage ich da eigentlich gerade zu mir selber? Ich finde das einfach so... Ich finde das so unfassbar wirklich sehr interessant. Was ist dir aufgefallen, Barbara? Was ich ziemlich schnell verändert habe und ich denke, Steffi kann das bestätigen oder jeder Zuhörer, der schon mal mit NLP in Kontakt gekommen ist oder einen Practitioner gemacht hat, da wird ziemlich schnell, also auf manche Worte groß eingegangen und auch großer Wert gelegt.
Und das Erste, was ich da verändert habe, war, dass ich das Aber durch ein Und ersetze in meiner Kommunikation. Weil das Aber, und das kennt man auch aus anderen Theorien, ja den vorhergegangenen Inhalt quasi löscht. Und das ja auch der Zündstoff ist für jegliche Diskussion oder jegliche Konflikte. Und da in meiner Kommunikation mit mir selbst, aber auch mit meinen Mitmenschen und mit den Kindern, dass ich das durch ein Und und gleichzeitig ersetzt habe. Also wenn die Kinder sagen, oder im Kindergarten auch, ich möchte nicht, dass ich sage, ja, aber, sondern, okay, und gleichzeitig wäre es mir wichtig oder ist es mir wichtig, dass du das und das jetzt tust.
Und also das war so für mich ein Game Changer, den ich sehr schnell bemerkt habe. Und auch, dass ich so ein bisschen spiele mit meiner Wortwahl. Wenn ich früher auch zu mir selbst gesagt habe, jetzt muss ich noch die Spülmaschine ausräumen oder die Wäsche machen, habe ich schnell das Muss weggelassen. Ich räume jetzt noch den Geschirrspüler aus, ich mache jetzt noch die Wäsche oder auch als Endleitung ausgesprochen, ich darf jetzt noch die Wäsche machen. Das begegnet mir im pädagogischen Alltag sehr, sehr oft.
Du darfst, ich darf, wir dürfen. Nicht du musst oder nein, sondern du darfst und kannst du, bitte. Immer wieder interessant. Ich muss das wieder grenzen, wo ich mir denke, das hat einfach einen Einfluss. Wie lange hat es dann bei euch gedauert, diesen Prozess erstmal bewusst zu werden und dann wirklich daraus schlau zu werden, um das dann auch besser machen zu können?
Also für mich war es so, dass ich das im ersten Schritt am meisten bei den Mitmenschen erkannt habe. Also ich habe dann immer gesagt, der sagt aber, der sagt aber, der sagt aber. Und dann war so die Versuchung groß, jetzt alle Menschen um mich herum auszubessern. Nur das ist das Tun an der verkehrten Stelle. Und was mir geholfen hat, was auch mein damaliger Trainer gesagt hat, immer wenn dann ein Aber passiert, nicht nur denken, da wäre jetzt ein Und für mich besser gewesen oder statt dem Muss, da wäre jetzt ein Darf besser gewesen, sondern sofort den Satz laut korrigieren.
Also nochmal sprechen, richtig. Und dann hat das mehr und mehr Einzug in die Alltagssprache gefunden. Also das geht dann fließend. Und ja klar, wenn ich mich jetzt ärgere oder wirklich so in meinen alten Mustern bin, passiert es noch und ich bin wach drauf. Wow.
Cool, cool, cool. Wie war es denn bei dir, Steffi? Mir kam gerade die Idee, also der Prozess war schon ähnlich. Also das erste Verbessern fängt ja an, indem es mir bewusst, also deutlich wird hier, Stoppschild. Und dann auch das laute Aussprechen, dass es genau dieses Verhalten, also da mache ich eben auf Konditionierung, also da geht nicht von jetzt auf gleich in meiner Welt, geht es nicht von jetzt auf gleich ein Muster, was jahrelang auch hart, also da habe ich ja auch damals hart für gekämpft, für mein Müssen und für mein Aber.
Das habe ich mir ja auch hart in mein Leben gezogen. Und das dann Stück für Stück loszulassen und da das Vertrauen zu bekommen, dass die anderen Worte auch gut sind. Und ich sage auch gut, weil alles, was ich loslasse und wirklich alles, wo ich mich entscheide, loszulassen und Veränderungen zu machen, hat bis dahin ja auch irgendwie was Gutes gehabt. Und da einfach Schritt für Schritt, und das hat mich eben als Barbara so erzählte, das ist so ein bisschen wie so ein Muss-und-Aber-Tamagotchi. Also je häufiger ich den mit Dürfen und Machen und Wollen fütter, desto stabiler und desto überlebensfähiger wird der.
Und desto konfliktunanfälliger wird der. Also so ein Tamagotchi ist ja dann irgendwann mal satt und dann brüllt der ja viel weniger. Irgendwelche Knöpfe drücken. Und so ähnlich, also so ein Sprachtamagotchi. Also wenn du es jetzt als Zuhörerin üben wollen würdest, dann könntest du dir ja mal irgendwie so ein Tierchen, keine Ahnung, wenn du Hundewelpen magst, dann schaff dir einen imaginären Hundewelpen an und fütter den mit Positivität.
Mit, ach, da ist mir gerade was aufgefallen. Ich probiere es mal anders. Ich probiere es mal mit, ich mache jetzt, ich räume jetzt aus. Oder ich unde jetzt anstatt Abos. Und was für Effekte konntet ihr dann spüren?
Kennst du vielleicht von dir selbst, wenn da eine Meinungsverschiedenheit ist und dann sagt dein Kollege oder auch Mitbewohner oder Partner oder Partnerin irgendein Argument und du sagst, ja, aber. Dann ist sofort quasi die Zündschnur gezündet für, da geht es jetzt weiter, bis es knallt. Und da mal zu reagieren mit, und gleichzeitig sehe ich das so und so. Also das mal so für sich stehen zu lassen, das nimmt so die Energie raus. Und manchmal ist das auch für das Gegenüber so überraschend.
Und unterm Strich bedeutet es einfach nur, beide Meinungen dürfen sein. Und das ist für einen Austausch, sei es jetzt ein Konflikt, also ist ja auch mehr oder weniger ein Austausch, der ja irgendwo seine Ursache gefunden hat, sehr, sehr bereichernd. Und auch sehr lösungsorientiert. Also mit einem Ja, aber komme ich nicht zu einer Lösung, habe ich festgestellt. .
Bei dir, Steffi? Ja, aber bedeutet Kasala, also auch das kann manchmal eine Lösung sein, nur da darf ich mir halt im Klaren drüber sein. Also Kasala bedeutet, dass ich dann eben in den Konflikt reingehe, anstatt ihn zu beschwichtigen. Ich benutze Ja, aber ganz bewusst, wenn ich mich von Menschen kommunikativ und vielleicht auch räumlich zum Beispiel auf Netzwerkveranstaltungen entfernen möchte. Und wenn ich denen damit signalisieren möchte, dass die sich auch super gerne von mir entfernen dürfen.
Das heißt für mich Kasala. Also ich gehe dann wirklich mit der Lanze und meinem Pferd reite ich in diesen Konflikt rein und bin bereit für alles, was da kommt. Und wenn ich da keine Lust drauf habe oder mehr Sinn darin sehe, ein Und zu machen, also die Weiche anders zu stellen, um den Zug in Richtung Ziel und für mich, für mich als Gesprächsführerin ins Ziel von Entspannung und für hier und jetzt eine Lösung leite, das sind Entscheidungen. Also ich habe jetzt gerade auch nochmal so über deine erste Frage nachgedacht, die du uns gestellt hast. Wann hat es angefangen?
Was war da? Und der Moment von Entscheidungsfähigkeit erlangen. Also die Entscheidung zur Entscheidung. Das war für mich der Moment von neu geboren. Also da fing Verantwortung wieder an.
Also wenn ich es jetzt richtig verstehe, das heißt, sagen wir in einer Konfliktsituation oder oh, da könnte was passieren. Jetzt nicht nur Konflikt, aber vielleicht auch, ich gehe jetzt in die Situation rein und das passiert. Aber bevor ich überhaupt reagiere, denke ich mir, wie möchte ich reagieren, oder? Exakt. Was ist das?
Wozu? Ich frage mich und das mache ich wirklich. Ich frage mich, wozu mache ich das jetzt hier? Was ist mein Wozu in der Kommunikation? Wir kennen das Wozu und warum aus so Ziele arbeiten.
Und das ist so, so ein Ziel erarbeiten klingt ja, ist meistens eher sperrig. Das hat irgendwie oft mit was Großem zu tun, wenn Menschen so hören, was ist denn dein Ziel? Dann ist so ein Bewerbungsgespräch, wo sehen sie sich in fünf Jahren? So. Und das mal kleiner zu machen.
Also da mal so das Überraschungsei auszupacken und nicht das schon fertige Happy-Hypo-Dings oder so ein Schlumpf oder sowas. Das war früher, nannte ich das immer festes Teil. So eine Figur rauszuholen, sondern mal das Rad von dem Auto, was immer zusammengebaut werden darf. Also ich sage gerade immer zusammengebaut werden darf, weil ich hatte selbst in meinem Mädchenüberraschungsei, hatte ich ein Auto zum Zusammenbauen. Also ich war die Autocombe.
Bei mir zu Hause landeten alle Autos der ganzen Überraschungseierwelt. Und da mal das Einzelteil zu nehmen. Und für mich macht es in jeder Handlung Sinn, sich eine Absicht zu setzen. Ich würde ja auch nie auf die Idee kommen, ohne Absicht ein Gericht zu kochen. Und da habe ich ja auch die Absicht, ein bestimmtes Gericht zu kochen.
Und im Vorfeld überlege ich mir, welche Zutaten brauche ich dafür, welche Utensilien brauche ich dafür, damit es das Gericht wird, das ich am Ende essen möchte. Und genauso ist es, wenn ich ohne Absicht in eine Handlung reingehe, in ein Gespräch. Ich weiß dann nie, was am Ende rauskommt. Und das ist für mich nicht zielführend. Ja, weil es gibt ja auch viele Sprichwörter, die damit zu tun haben, von wegen, dass du verpasst jeden Schlag, den du nicht praktizierst.
Oder von wegen, du kannst dein Ziel nicht treffen, wenn du nicht zielst. Du kannst dich treffen, wenn du nicht zielst und wenn du nicht schießt. Genau. Ich habe mich jetzt kurz verhastelt, aber auch zu dem Punkt, was du gerade gesagt hast, Steffi. Wir hatten in der Erzieherausbildung, hatten wir auch mit Carl Rogers zu tun.
Ich weiß nicht, ob der Name euch was sagt von der personenzentrierten oder humanistischen Art und Weise von Psychologie. Und was er ja selber gesagt hat, das habe ich von ein paar Therapeuten gehört, mit denen ich mal gesprochen habe. Es ist immer wichtig, was für ein Ziel hast du beim Gespräch mit den Klienten. Und weil manchmal kannst du auch wollen, dass es ihm schlechter geht oder auch nicht unbedingt, dass es ihm besser geht, sondern vielleicht auch was anderes. Und gleichzeitig, was dem Rogers aufgefallen ist, dass wenn Leute aus sich heraus reden und die Wahrheit sagen, dass das auch ein bisschen kurativ ist.
Das klingt so ein bisschen wie Manifestation, aber das erkenne ich auch von mir selber. Wenn ich wirklich hundertprozentig kongruent bin mit dem, was ich denke und fühle und das kommuniziere, geht es mir auch in diesem Moment etwas leichter. Und deswegen auch noch ein Punkt dazu, was ich einfach interessant bei dieser ganzen Thematik finde, ist, wie viel Kommunikation eigentlich ausmacht, nicht nur mit sich selber, aber auch allgemein in der Welt. Und was habt ihr da alles in der Ausbildung gelernt? Weil das würde mich sehr interessieren, wie die abläuft.
Wie viel Zeit haben wir noch? Vielleicht, wenn das dann so wirklich so abrophil ist, dann was sind die wichtigsten Schritte? Weil ich finde, das klingt auch schon wie, als ob man sehr viel Kontakt zu sich selber einfach pflegt und auch stattfinden muss, um selber zu sehen, oh, ich kann ja auch an mir, ähnlich wie ich es bei mir gemacht habe, das kann ich auch bei dem anderen anwenden. Und ich glaube, da ist eine Schnittstelle, die, glaube ich, viele, viele nicht sehen, weil die meisten haben ja eine sehr diffuse Beziehung zu sich selber. Zumindest ich kenne das auch von mir, wo es heißt, ich muss jetzt das und das tun, weil sonst erlaube ich mir die eine Stunde am Nachmittag nicht.
Oder wenn ich das und das jetzt nicht mache in der Sequenz, dann, wenn ich schlafen gehe nachts, dann wird mich mein Gewissen plagen und sonst irgendwas. Aber es ist doch wichtig, da auch schlau zu werden. Was sage ich denn mir eigentlich? Ich nehme an, die Frage ist, was habt ihr gelernt in der Hinsicht der Ausbildung? Dass ich Möglichkeiten habe, in dieser Welt, in diesem Universum, in dem ich mich befinde, in dieser IT-Thematik und anderen Themen, da habe ich Möglichkeiten.
Ich habe immer eine Wahl. Immer. Es zwingt mich keiner zu irgendwas. Also ich bin Unternehmerin. Ich habe mega Bock auf Buchhaltung.
Nicht. Nur, also ich könnte es ja auch lassen. Es zwingt mich keiner zu irgendwas. Nur dann hat das ja Konsequenzen. Nur ich muss es nicht machen.
Ich könnte es lassen. Und das in meiner Welt wichtigste Learning ist, und das habe ich eben schon mal gesagt, und da bleibe ich bei, die Erkenntnis, dass jeder, du und ich, wir sind alle autarke Systeme. Jeder ist für sich selber verantwortlich. Und das ist in meiner Welt eine Verantwortung, mit denen manche noch lernen dürfen, umzugehen. Denn auf der einen Seite schreien sie nach, ich habe aber Recht.
Da sind wir bei dem, wo du gesagt hast, jeder hat seine Wahrheit. Und jeder hat verdammt nochmal Recht auf seine eigene Wahrheit. Nur wenn es dann darum geht, Entscheidungen zu treffen, dann sind das die, die sich hinter den anderen verstecken, keine Entscheidung treffen und sich dann beschweren, dass das Schicksal entschieden hat. Das Schicksal hat nicht entschieden. Nur das Schicksal hat einfach nicht gewartet, bis sich jemand länger immer noch nicht entscheidet.
Weil dann haben das andere entschieden. Das war für mich das Learning. Also die Verantwortung dafür zu übernehmen, dass ich Vergangenheit habe und dass ich Themen aus der Vergangenheit habe. Und dass die mich bis hierhin zu dem gemacht haben, zu der, dem das, der die das gemacht haben, die ich da zu dem Zeitpunkt war, wo ich angefangen habe, bewusst mit meinen Erkenntnissen und Erlebnissen zu arbeiten. Und das ist für mich die tägliche Verantwortung.
Und das lerne ich immer noch. Also natürlich hätte ich jetzt eben der IT super gerne die Schuld gegeben oder irgendeinem System. Nur ist ja selten das Programm, sondern oft der Anwender. Und genauso ist es auch in meiner Welt, wenn wir uns hier draußen bewegen. Und da sind wir auch wieder bei der Wozu-Frage.
Also wozu gehe ich einkaufen? Wozu kommuniziere ich oder wozu drehe ich jemandem schon? Also da bewusst die Mittel gelernt zu haben, mich auch zu schützen vor manchen Kommunikationen und manchen Worten. Das war auch nochmal für mich super, super cool. Und so ist für mich, ich war anfangs auch so ein bisschen wie Barbara, so dieses, der hat müssen gesagt, der hat aber gesagt.
Ich habe wieder ein müssen gehört. Also so ein bisschen wie der Rotstift in der Sprache. Grammatikfehler, Grammatikfehler, Grammatikfehler. Und dann habe ich das umgewandelt in, warte mal, je mehr ich das bei mir mache, dann teste ich einfach mal, ob ich die Leute anstecke. Also wie so ein Kommunikationsvirus.
Und das hat tatsächlich gewirkt. Also natürlich haben Menschen dann nicht gesagt, du hast jetzt das Aber weggelassen, da ist mir schon was aufgefallen. Also das kam nicht. Nur die Reaktion auf meine Aktion war dann eine andere. Und dann hat mich das total neugierig gemacht, wie ich einfach so ohne Rotstift Menschen missioniere an der Stelle.
Und das war so dieses Lernen mit der Sprache. Jetzt bin ich nicht mehr beim Missionieren, sondern jetzt mache ich einfach meinen Kram und das dürfen Leute gut finden oder eben auch nicht. Was hast du gelernt, Barbara? Ich habe gerade so durchgeforscht. Welche Themen gibt es da im Practitioner oder auch im Master im NLP?
Nur eines der wichtigsten Learnings war auch für mich, dass ich einerseits die Wahl habe und die Entscheidung und so wie Steffi schon vorher sagte, auch selbst verantwortlich bin für, wie reagiere ich auf die Welt. Wie bewerte ich manche Dinge? Bewerte ich sie überhaupt? Wie ordne ich diese ein? Und auch diese Erkenntnis, dass das Außen mich nicht zu dem macht, was ich bin.
Also dass das Außen keinen Einfluss hat auf meine Gefühle, sondern dass mein Gefühl eine Reaktion ist, wie ich die Situation gerade bewerte. Und dass ich da eine Möglichkeit habe, die Situationen immer wieder neu zu bewerten oder auch mal eine andere Perspektive einzunehmen. Und dass es meine Entscheidung ist, wie will ich denn die Dinge jetzt ziehen? Also auch so, wo Steffi sagte, wo wir sehr schnell geneigt sind, die Schuld beim Anderen zu suchen. Da erstmal zu bemerken, okay, da gab es eine Aktion.
Die hat mich auf irgendeine Art und Weise betroffen und zu diesem Gefühl geführt. Mag ich dieses Gefühl behalten oder mag ich das für mich verändern? Und das war ein sehr gutes Learning, weil ich da sehr schnell dadurch wieder in ein anderes Gefühl gekommen bin oder mir sehr schnell wieder andere Gefühle machen kann, positive Gefühle. Und mich nicht von einem, vielleicht aus dem Alter geht es genommen, einem Verkehrsstau am Morgen mir nicht den ganzen Tag versauen lasse. Sondern dass ich da sehr schnell auch wieder, oder auch warum, was hat der Stau gut ist?
Okay, ich kann entspannt zur Arbeit kommen. Ich habe da noch Zeit vielleicht, meinen Coffee to go im Auto zu trinken. Und nicht dann erst schon am Weg Richtung Büro, wenn ich dann ins Büro laufe. Also da auch zu sehen, okay, selbst wenn jetzt eine Situation nicht so läuft, wie ich das geplant hätte, dann ist es nicht immer alles ätle Wonne. Zu sagen, okay, was war das Gute daran?
Da auch immer so ein wenig zu sehen, und was war das Learning jetzt für mich? Was hat es für eine Bedeutung? Was kann ich daraus mitnehmen? Denn ich habe vor zwei Jahren, passend zu dem Thema, ein Buch gelesen. Da hieß es, dass unser Gehirn funktioniert so, dass wenn wir ein Ziel haben, werden immer bestimmte Antworten kommen.
Egal, was es ist. Und ich glaube, das ist eine Erfahrung, die viele Leute kennen, dass je nachdem, wohin ich eben ziele, jetzt auch, es ist ja nicht alles negativ, was passiert. Ich meine, ich sitze jetzt hier mit einem sehr schmerzhaften Bein, ich habe immer noch Schmerzen. Aber anstatt mich jetzt heute darüber fertig zu machen, oh, jetzt kann ich immer noch keinen Sport machen, oder jetzt kann ich immer noch nicht gescheit gehen, ich hätte auch im Rollstuhl landen können zum Beispiel. Oder es gibt immer Möglichkeiten, die es schlimmer machen, und es kann auch immer schlimmer sein.
Und das finde ich auch wirklich cool, weil genau darauf wollte ich eben hinaus, man hat immer die Möglichkeit, was zu machen und immer die Möglichkeit, ein bisschen Autonomie auszuüben. Und das würde mich jetzt zur nächsten Frage bringen, weil ich bin ja, warum ich diesen Podcast eigentlich gemacht habe, ist, um Leuten ein bestmögliches Tool zu geben, mit ein bisschen mehr Optimismus in den Alltag zu gehen. Und was, wo glaubt ihr, sind die meisten Fehler, wenn man jetzt auf NLP schaut, was die Leute unbewusst falsch machen, so dumm gesagt, sondern was läuft nicht optimal, was glaubt ihr, wo stolpern die meisten Menschen, wenn es heißt, wie rede ich mit anderen, wie rede ich mit mir selber? Da würde ich sagen, aus meiner Erfahrung an 20 Jahre Arbeit mit Menschen im Friseursalon, ist das, dass Schuld sind andere. Und also Menschen, die wirklich, also so richtig, ich nehme jetzt mal so eine extreme Mimik, so dieses Verbitterte.
Auf meiner Landkarte ist das verbittert, was ich jetzt wie folgt beschreibe. Die Stirnfalte, also nehmen wir den natürlichen Verlauf des Gesichts ohne Bearbeitung von außen mit Injektionen oder so. Die Stirnfalte wird zusammengezogen, die Augen stellen sich zusammen, also das Gesicht zieht sich so alles nach innen, also es ist so eine total ernste Mimik, die Lippen sind so fest aufeinander gebissen, ziehen sich auch schon so zu den Zähnen nach innen. Der ganze Körper ist angespannt und dann sagen diese Leute, entspann dich doch mal. Also das ist so, und das ist genau das, wo Menschen anfangen, anderen Leuten die Schuld dafür zu geben, dass sie eine Reaktion bekommen.
Denn sie haben ja schon, also oft sagen die ja, ja jetzt hat der aber blöd reagiert, nur die sind sich ja gar nicht im Klaren darüber, dass sie schon vorher agiert haben mit ihrer Mimik, mit ihrer nonverbalen Kommunikation. . Das ist für mich dieses, also erstmal immer so weg, also Verantwortung für das, was passiert, weg. Und das, was passiert, was zu mir kommt, das ist ja Schicksal, weil das immer mich trifft. Also so diese Höropferfässer oder sowas.
Und das ist ein Fehler in meiner Welt, wenn ich das denn Fehler sage, du hast nach Fehlern gefragt, ne? Ja, ja, ja. Oder es muss ja kein Fehler sein. Ich glaube, es gibt Menschen, die wollen das auch. Und vor allem, aber es halt, warum ich jetzt auch Fehler gesagt habe, warum ich das meinte, ist, weil es halt, was bringt es einem?
Das ist ja nicht optimal, deswegen habe ich auch das dann hinzugefügt, das ist ja dann, das legt der Stein in den Weg. Das macht es ja nicht besser, wenn du jetzt glaubst. Ja, und manche leben wirklich gerne in einer Burg, in einem Turm, aus dem sie nicht rauskommen wollen. Ja, ja, ja, solche Menschen trifft man, ja, ja. Und dann kann man da auch nur als Außensteller nämlich ansagen, okay, okay, dann, wenn das für dich so passt, okay.
Für mich geht es ja genau darum eben, Leute, die das jetzt anhören und sagen, oh, vielleicht kann ich das mal probieren. Wie kann ich das machen? So, was ist dir aufgefallen? Wo würde ich anfangen? Immer bei sich selbst.
Ja, ja, ja, aber das ist ja wichtig, das ist ja wichtig, genau. Das ist ja das, was ich gerade einfach so mitbekomme, dass Verantwortung wirklich da anfängt zu sagen, wenn es mir schlecht geht, bin ich schuld. Und wenn es wer anders schuld ist, dann kann man es ja nicht verbessern oder kann man es ja nicht wirklich anders machen. Dann folgt man halt dem Zeigefinger und sagt dann, okay, ja, okay, was jetzt? Und ich möchte das Wort Schuld hier mal, ich finde, das ist so ein, also, was bringt das?
Wozu Schuld? Ich würde eher sagen, ah ja, die Erkenntnis, mir geht es jetzt heute weniger gut oder ich habe jetzt schlechte Laune oder ich habe einen schlechten Sinn. Und dann ist das nicht die Schuld von jemandem anders, sondern das ist die Entscheidung von mir selbst. Wichtige Unterscheidung, ja, das stimmt, das stimmt, ja, ja, das stimmt. Für mich ist es auch so, wo mag ich, also ich frage mich, wo mag ich meinen Fokus hinlegen?
Mag ich mich jeden Tag auf das fokussieren, was noch nicht so gut gelingt oder fokussiere ich mich mehr und mehr auf das, was immer besser gelingt? Und für meine pädagogische Arbeit bedeutet das, dass ich mich dann nicht in Ursachenforschung verliere, sondern wirklich schaue, okay, was braucht das Kind jetzt? Dass ich darauf blicke, was wäre jetzt die Lösung und wo wollen wir hin und nicht, woher kommt es? Das macht für mich absolut keinen Sinn. Und das hat mich auch so weggebracht von den Werten, also warum ist das so oder wieso verhält sich jemand so?
Oder auch Menschen Situationen zu bewerten und so dieses Schubladendenken, das hat sich dadurch für mich komplett gelöst. Das ist dann ja genau die Fähigkeit, weil ich hatte, wenn die Episode herauskommt, die Episode davor war ein Psychiater, ein Dr. Bohne und er hat gesagt, dass eine große Fähigkeit, die er glaubt, dass heute heutzutage sehr, sehr wichtig ist, aber die uns auch in der Ausbildung gesagt wurde, die wichtig ist im sozialen Beruf, Ambiguitätstoleranz. Dass man zwei konträure Sachen auch einfach stehen lassen kann und vor allem, man muss sich davon nicht beeinflussen lassen. Und das ist ein Skill, den kann man lernen.
Und ich frage mich gerade, was würde ich sagen, wie kann man diesen Skill lernen? Ich glaube einfach, lernen zu akzeptieren. Oder wie war der für dich der Punkt, Barbara? Was genau meinst du mit akzeptieren? Wir hatten das im Kontext der Ambiguitätstoleranz mit, ich glaube, wir hatten das mit Wohlgefährdung, hatten wir das, glaube ich, mit schwierigen Situationen.
Und dass wir als Personal im pädagogischen Kontext wissen müssen, manchmal gibt es auch nichts, manchmal gibt es Situationen, da kann man nichts tun. Und da fühlt man sich machtlos, da man würde gern was anderes machen, man würde gern ein anderes Ergebnis haben wollen, aber was im Endeffekt einfach nur hilft, ist, lernen zu akzeptieren. Dass man es gerade nicht anders machen kann. Und das meine ich damit. Ich stelle mir eine andere Frage.
Weil du jetzt gesagt hast, Wohlgefährdung oder Kindeswohlgefährdung. Ja, es gibt einen Auftrag, wann ist das Kindeswohlgefährdet? Und gleichzeitig geht es ja auch darum, um eine Bewertung, die ja letztlich dann auch nicht unsere Berufsgruppe trifft. Ich mache auf etwas aufmerksam und leite das an die zuständige Stelle weiter, die dann prüft, ob dem nachgegangen werden muss oder soll oder auch nicht. Und diese Frage habe ich mir in dieser Form ehrlich gesagt noch nie gestellt.
Weil ich da für mich, ich mache aufmerksam, wenn ich denke, da steckt eine Wohlgefährdung dahinter. Gleichzeitig bin ich für das Kind da und ich bin nicht die zuständige Person, die darüber entscheidet, ob es tatsächlich so ist oder nicht. Und das hat für mich, also für mich ist das Wort Akzeptanz hat auch so ein wenig, ist für mich ein wenig negativ besetzt. Das hat für mich manchmal die Bedeutung so, okay, ich kann jetzt nicht anders, dann akzeptiere ich halt. Und das würde ich da so nicht sehen, weil in jedem Fall gehe ich immer davon aus, dass jeder Mensch sein Bestmöglichstes gibt.
Also ich bin da eher so, ich gebe mein Bestmöglichstes und das hat für mich wenig mit Akzeptanz zu tun, weil Akzeptanz für mich eine andere Bedeutung hat. Ah, okay, okay, okay. Interessant. Kann man auch so sehen, klar. Aber für mich war der Fokus jetzt, das war jetzt einfach ein theoretisches Beispiel, für mich war die Frage auch eben, wie kann man diesen Prozess lernen, dass mehrere Sachen gleichzeitig existieren können.
Würde ich auch sagen, ich gehe davon aus, dass jeder Mensch zu jeder Zeit sein Bestmöglichstes tut und gibt, wenn es seiner bestmöglichsten Option handelt. Das erleichtert mir ganz viel. Und insofern, wenn wir jetzt dabei bleiben wollen, dass sich vielleicht eine Kollegin jetzt scheiße verhält am Morgen oder auch eine Mutter nicht adäquat aus meiner Perspektive jetzt sich von ihrem Kind verabschiedet oder ihr Kind begrüßt, das ist das Bestmöglichste, das diese Person jetzt tun konnte. Aus dem Kontext, den wir ja nicht kennen. Da war ja vielleicht schon oder vieles davor.
Und gleichzeitig soll das nicht bedeuten, dass ich die Dinge, also gerade wenn wir jetzt davon ausgehen, dass wir da mit Kindeswohl zu tun haben, das soll nicht bedeuten, dass ich da nicht ganz genau hinschau. Und dann halt eben sehen, wo ist da mein Handlungsspiel rum und was kann ich tun. Ja, okay, perfekt. Und Gefährdung gehört gemeldet, also ja, das gehört zu Ansehen. Ja, so oder so.
Gott sei Dank hatte ich auch noch keinen möglichen Fall damit. Aber ich meine, das ist auch gerade ein anderes Thema. Für mich war das eben so ein Beispiel, wie wurde uns das klar gemacht, dass manche Situationen kommen werden, die wir so hinnehmen müssen, obwohl wir es nicht wollen vielleicht. Und das ist ein Skill, den braucht man definitiv. Jetzt gehen wir mal zu dem Thema Kommunikation.
Auf welchen Wegen, glaubt ihr, läuft das meistens falsch? Im Konflikt. Andere Menschen glauben, also immer das Gegenüber. Die sitzen da mit ihrer Glaskugel und wissen ganz genau, was der Partner, der Freund, der Kollege jetzt gerade denkt. Und mit dieser Haltung gehen sie dann in dieses Gespräch.
Und da kann das Gegenüber sagen, was es möchte. Ich weiß ja genau, was du denkst. Und du sagst das jetzt nur so. Eigentlich weiß ich es ja. Und das ist dann die persönliche Haltung.
Ich würde es noch ergänzen wollen. Wir waren eben bei die eigene Wahrheit und jeder hat ein Recht auf die eigene Wahrheit. Und im NLP befassen wir uns auch sehr intensiv mit dem Metamodell der Sprache. Das klingt jetzt so ein bisschen wie Chemieunterricht und Physik zusammen. Nur, also wenn wir jetzt mal so ein Atommodell, was wir da mal irgendwie in Chemie oder Physik gesehen haben, so ein Atommodell haben.
Da ist dann so ein Teil und da sind mehrere kleine Teile dran. Und dann gibt es so äußere Ringen, innerer Ringen. Und also es gibt halt ein Modell mit mehreren Möglichkeiten anzudocken. Und die konnten unterschiedliche Farben haben. Nur Atom blieb Atom.
Und die Größe des Atoms blieb ja auch im Periodensystem der Elemente, bleibt es ja auch gleich. Also ich kann jetzt irgendwie diesem Atom, was ich da jetzt freihändig bauen könnte, nachbauen könnte, könnte ich ja unterschiedliche Farben geben. Und am Ende bleibt es das Atom für Eisen oder so. Und die unterschiedlichen Farben bedeuten ja nicht, dass jemand jetzt das Atom fälschlicherweise gebaut hat. Nur die unterschiedlichen Farben sorgen dafür, dass die Ansichten auf dieses Atom unterschiedlich sind.
Also vielleicht ist für den einen jetzt, wenn ein Atom keine Farbe hätte und er dürfte sich eine aussuchen, würde er sagen, das ist jetzt gelb. Für den Nächsten wäre es rot. Für den Übernächsten hätte es vielleicht ein Geräusch, gar keine Farbe. Und für den Nochnächsten, der will das anfassen und sagt, ich brauche das mit der Farbe und mit dem Sehen gar nicht. Also das hören brauche ich auch nicht.
Für mich ist das wichtig, was ich fühle dabei. Und da sind wir eben genau bei der personalisierten und codierten Sprache. Wir sind uns alle einig, was Urlaub bedeutet. Also das Wort, wie es geschrieben wird. Und jeder hat schon mal Urlaub gemacht von uns dreien.
Jetzt mal die Vorannahme. Du hast doch schon mal Urlaub gemacht, ne? Barbara, du auch. Ja, du weißt du. Da wir alle zu dritt noch nicht im Urlaub waren zusammen, vermute ich mal, dass jeder eine andere Art von Urlaub gemacht hat.
Barbara, was war dein Urlaub, der letzte? Der letzte war Süditalien. Und bei dir? Das war auch Florenz mit meinem besten Freund. Für fünf Tage, ja.
Florenz, Italien. Okay. Strand oder Bergisch? City-Tour? Chillen irgendwo?
Wie war aktiv oder weniger aktiv, Barbara? Beides. Bei dir? Eigentlich meistens rumlaufen und Stadt anschauen und im Café hocken tatsächlich. Und Essen.
Für mich war der letzte Urlaub auch abends an den Cafés entlang schlendern. Wir waren auf Kreta. Und Urlaub bedeutet für mich, dass ich aus meinem Hotelzimmer rausgehe und in einen privaten Whirlpool steige, der auf meinem Balkon steht. Am besten mit mehr Blick. Das ist für mich der Begriff von Sommerurlaub.
Das andere mache ich, wenn ich Städtetrips mache. Nur jeder hat jetzt sein Bild von Urlaub gehabt. Und ich würde jetzt sagen, wo machen wir denn den nächsten Urlaub? So, und Barbara und ich, ohne genau zu definieren, was genau bedeutet denn Urlaub für dich, reden wir über den Urlaub und kommen irgendwann an die Stelle, wo die Gespräche nicht mehr zusammenpassen. Weil die Idee von, wie macht Barbara Urlaub, wie mache ich Urlaub, irgendwann an irgendeiner Stelle in der Planung eben auseinanderbricht oder zusammenprallt.
Hier Lanze. So. Und da wurde eben dann vorher nicht geklärt, was haben wir denn jetzt hier für ein Atom? Und egal welche Farbe, über welches Atom sprechen wir hier? Und da ist eben das Metamodell der Sprache.
Und so wie Barbara eben sagte, diese Glaskugel, auch dieses Vorannahmen. Also beim letzten Mal, da habe ich der die Meinung gesagt, da hat die auch ganz blöd reagiert. Weiß ich, statt die das wieder macht. Brauche ich gerne, ich probiere. So, so gehen Menschen ja manchmal, die haben ihre Erfahrungen gemacht, ihr Recht auf ihre Wahrheit.
Nur anstatt mal zu fragen, was genau könnte dir denn helfen, dass wir jetzt hier in dem Moment entspannt über Urlaub sprechen? Das passiert in den wenigsten Fällen. Und da sagen wir eben im Metamodell der Fragen, genau, im Metamodell der Sprache geht es um Fragen stellen. Was genau bedeutet das für dich? Was genau?
Wie genau? Wo genau? Wann genau? Und ich nehme an, ein sehr großer Punkt ist sich erstmal dessen bewusst zu werden, dass das ja so meistens ist. Mir fällt jetzt auch das Modell von Schulz von Thun.
War das Schulz von Thun? Mit der quadratischen Nachricht? Ja, genau, genau. Da fällt es mir auch rein, dass ja jeder auch erstmal anders etwas nach außen geben kann. Aber dann, wie es auch interpretiert wird, ist auch was ganz anderes.
Und ja, Fragen ist dann immer das Schlauere, ja, das stimmt. Die eigene Wahrheit ist immer Interpretation. Weil die bilde ich, also ich höre etwas und dann mache ich da ein Bild zu und dann kriege ich ein Gefühl dazu. Und wenn ich auf der einen Seite behaupte, jeder ist für sein Gefühlsparadies selber verantwortlich, dann habe ich ja auch überhaupt gar keine, auch so dieses, ja, ich will es immer allen anderen recht machen. Und ich stecke da lieber zurück, Hauptsache die anderen fühlen sich gut.
Ja, was habe ich denn Einfluss darauf? Also, wenn ich aus dem Raum rausgehe und Menschen nehmen sich vorher schon vor, über mich zu reden, kann ich auch über Nacht im Raum bleiben. Fakt ist, ich werde irgendwann den Raum verlassen und dann werden die über mich reden. Ich habe da keinen Einfluss drauf. Den Einfluss, den ich habe, ist, wie genau gehe ich damit um?
Das ist gut, das ist gut. Und wie kann man dann umgekehrt besser zu einem besseren Kommunikator werden? Was sind da eure Tipps? Das ist nicht, ich überlege gerade, wie ich das runterbrechen soll. Und ob das überhaupt gerade möglich ist.
Ich kann mal anfangen, wie ich das jetzt verstehe, nach dieser Stunde Gespräch ungefähr. Wissen, okay, es gibt bestimmte Ziele, die ich unbewusst verfolge, die ich vielleicht auch bewusst verfolge. Erst einmal klar sein, was möchte ich denn jetzt von diesem Gespräch? Habe ich ein Ziel vielleicht? Oder labere ich einfach nur so?
Oder mache ich das wirklich mit einem gewissen Instinkt da? Was meint mein Gegenüber? Und vielleicht, wie kann ich das am besten kommunizieren, dass ein bestmöglichstes Ergebnis an den Gegenüber kommt? Von dem, was ich meine. Und ich glaube, dass Emotionen da meistens jemanden den Weg schwieriger machen können.
Ich glaube, so würde ich sagen. Ja, und da sind wir, also was eben auch im NLP gelernt wird und gelehrt wird, ist Selbstregulation. Also ein beliebtes Wort da draußen ist ja das deutsche Wort Trigger. Und, ne, also Auslöserknopf. Und natürlich habe ich den.
Also eben vorab, ihr ZuhörerInnen wart ja vorher nicht im Call. Also mein Buzzword ist IT und es funktioniert gerade nicht. Und da darf ich mich halt auch immer wieder in Flexibilität üben. Nur ich weiß es. Und Barbara weiß das auch.
Und verhindert dann, dass ich schimpferisch werde. Süßes Wort. Herrlich. Ah, das habe ich sofort in meinem Album der coolen Worte aufgenommen. Jetzt werde nicht schimpferisch.
Herrlich. So, nur. Und da kommen wir zum Nächsten. Wie witzig gehe ich einfach mit dem Kram, den ich mache, um? Und dazu gehört, zu erkennen, was ich tue.
Und du hast eben gefragt, wie kann man zu einem besseren Kommunikator werden? In meiner Welt ist das die Entscheidung an mir selbst, mit mir selbst und die Entscheidung, nach draußen zu gehen und zu bemerken, dass es Menschen gibt, die anders sind als ich. Was in jedem Fall auch immer eine gute Entscheidung ist, wie Steffi schon sagte, ist, die Dinge entspannt angehen. Und ich stelle mir da die Frage, wozu möchte ich jetzt meinem Gegenüber die Geschichte erzählen? Also doch, sich zu fragen, ist das jetzt wirklich wichtig?
Also, wenn ich schon einen scheiß Tag hatte, ist es wirklich nötig, jetzt meinem Partner, wenn ich nach Hause komme, nochmal diese Geschichte zu erzählen und dem das miese Gefühl umzuhängen. Und wenn ich das schon tun wollen würde, weil ich das jetzt eben loswerden möchte oder weil es wirklich eine Situation ist, die mich belastet, dann vorher zu fragen, ich möchte dir jetzt was erzählen von meinem Tag, ist wirklich scheiße gelaufen, hast du Zeit, würdest du mir zuhören? Und dann hat nämlich auch das Gegenüber die Wahl und die Möglichkeit zu sagen, ja oder nein oder später oder was auch immer. Nur da diese Frage zu stellen, also erstmal versuche ich mich die Absicht, mache ich meinem Gegenüber mit meinen Geschichten gute Gefühle und wenn nicht, will ich sie wirklich erzählen? Und wenn ich das Gefühl habe, ich muss das jetzt erzählen, dann zumindest im Vorfeld mal fragen, ob das Gegenüber bereit ist für diese Geschichte, ob ich es gerade anhören kann.
Das ist eindeutend. Bloß bei dem Punkt von Steffi, da würde ich gerne nachfragen. Wieso ist das so wichtig? Ich meine, das ist definitiv ein Punkt, ja, das verstehe ich. Bloß, inwiefern, wenn ich jetzt weiß, dass Menschen anders sind, weil das dann zum Konflikt werden kann?
Oder wie meinst du das? Also wenn ich weiß und mit dem, dass die ZuhörerInnen jetzt bis hierhin gehört haben, wissen sie es ja schon. Das heißt, ab sofort gibt es ja no excuses, keine Ausreden mehr. Ich habe es nicht besser gewusst. Ab jetzt wissen sie es, dass Menschen ja anders sind.
Und wir, jeder hat ja die eigene Wahrheit und das bildet die Welt um einen herum. Also als würden wir jetzt jeder mit so einer, kennst du das, wenn so Menschen in so einen aufgeblasenen Gummiball und dann so über Wiesen rollen und sich so gegenseitig andocken. Das ist ja, jeder lebt ja in so einer Bubble. Und dann kann ich mich halt aus Schwachs mal so ein bisschen anpumpen oder ich probiere halt, die Arme irgendwie da durchzukriegen und den anderen festzuhalten. Und das ist dann eben die Entscheidung zu Kasala.
Oder ich gehe da in Commitment und ich möchte andocken. Nur ich komme vielleicht gar nicht mit allen Extremitäten und sofort aus dieser Bubble heraus. Nur es gibt immer irgendeine Möglichkeit, mich mit jemandem zu committen. Also mich mit jemandem zu unterhalten. Verbal und nonverbal.
Und da ist einfach, entweder ich habe da Interesse dran und das Interesse sorgt dann dafür, dass ich im Außen auch mal wahrnehme, dass es Menschen gibt. Und was Barbara auch eben so schön gesagt hat, dieses will ich jemandem jetzt eine Geschichte überstülpen? Ja, nein, vielleicht. Und wenn ja, welche von dem ganzen Tag? Da sind wir ja schon bei, ach krass, gibt ja noch andere Menschen außer mir selber.
Ja, ja, das stimmt. Und wie viel Verantwortung wollen Menschen dafür übernehmen, wenn sie an der Kasse stehen und warten und rummürren und rummotzen und zehn Menschen noch mit ihrer negativen Sprache infizieren? Ich sage mal, Entschuldigung, Gehirnkotze. Und ich mag nochmal aufgreifen, was du vorhin gesagt hast, die Ambiguitätstoleranz. Dass es eben auf dieser Welt nicht schwarz und weiß ist.
Dass es ganz viele unterschiedliche Nuancen gibt und jede Nuance ihre Berechtigung hat. Und das zu sehen und das mal nebeneinander stehen zu lassen, eben weg von diesem Schubladendenken, sondern alles darf gleichzeitig sein. Ich brauche nicht immer alles bewerten. wahrnehmen, sehen und ja, einen Umgang damit finden. Nur es braucht nicht dieses, in Schubladen sortiert zu werden.
Es darf vieles sein. Es ist nicht nur schwarz und weiß. Das klingt für mich auch so, dass man sich dann einfach bewusst werden muss, dass man nicht auf alles reagieren muss. Stimmt. Nicht alles braucht nur Reaktion.
Okay. Okay. Okay. Für mich klingt das jetzt auch so sehr viel kognitiv. Dass man bewusst an viele Sachen herangeht.
Bloß stelle ich mir, glaube ich, jetzt auch ein bisschen vor, dass es ein bisschen anstrengend sein kann am Anfang, diese ganzen Prozesse wirklich bewusst ablaufen zu lassen und zu sagen, wie gehe ich da jetzt rein? Wie habe ich da jetzt reagiert? Was kann ich da jetzt vielleicht besser machen? Wurde das dann bei euch auch besser, je mehr Zeit ihr mit dem gebraucht habt, mit dem bewussten Interagieren, mit diesem einen selber und mit anderen? Und was wäre, wenn es ganz leicht geht?
Ja, ich wollte gerade sagen, die Frage ist, war es schlecht? Ich würde sagen, also Hand aufs Herz, natürlich würde ich dir jetzt gerne hier so einen Kalenderspruch mit alles ist immer positiv, shanti shanti und so, das entspricht in meiner Welt nicht der Steffi-Wahrheit. In meiner Welt war das am Anfang super anstrengend. Nur ich habe es mir halt noch anstrengender gemacht, weil ich habe ja gedacht, ich lege mich ins Bett und dann wie damals kommt nicht die Zahnfee, sondern die NLP-Fee und ich stehe am nächsten Morgen auf und kann alles in perfekt. Kein Müssen mehr, kein Aber mehr, kein Guck mal, wie scheiße der aussieht, kein nach draußen irgendwelche Gehirnkotze verteilen, ohne vorher vorzuwarnen, man möge bitte eine Kotz-Tüte bereit haben.
Kein, ach, ich bin ja verantwortlich, keine anderen sind schuld. Das habe ich gehofft, dass das passiert. Nur es wäre jetzt ja sehr erstaunlich, wenn ich dir jetzt sagen würde, dem ist nicht so. Also das Tamagotchi-Nopsy wurde gerne mal mit Geduld, das wäre so die Ressource, Geduld und Liebe zu sich selbst. Und was wir ja oft vergessen, ist in Lernprozessen, wie haben wir als Baby laufen gelernt?
Wir nehmen jetzt mal den besten Fall und wir bleiben dann auch im Laufen schmerzfrei, weil wir achtsam mit unserem Körper sind. Wir haben wir laufen gelernt, du und ich haben das gelernt, indem irgendwer mal so gezeigt hat, das mit den Stelzen da unten ist nicht nur für Knie robben da, da geht auch noch mehr. Dann wurde sich einmal am Laufstall oder am Küchenschrank hochgezogen und die komplette Bude eskalierte. Der ganze Sonntagskaffietisch hat die Digitalkamera rausgeholt, mit dem Schwarzweil, das wurde aufgenommen, super, alle haben Applaus geklatscht. Das Kind wusste ja nicht, was ist jetzt passiert.
Ist auf den Foot gefallen, hat sich noch kaputt gelacht. Nichts anderes ist das ja auch, was wir heute machen. Wir lernen. Nur was wir in dieser Leistungsgesellschaft vergessen, ist, dass das immer noch im Gehirn ausgelegt ist, auf Schritt für Schritt. Und was eine gute Entscheidung für mich war, ist, mit Spaß zu lernen.
Also da wirklich Spaß dran zu haben, mich immer wieder auszuprobieren und wenn dann ich wieder mal so ein Muster gerutscht bin, das mir sehr bekannt vorkam, da auch mal mit Spaß aufzusehen, ja, ich kann es noch. Also auch das zu feiern. Es ist noch da. Und ich habe es erkannt. Und was waren jetzt die, ich weiß nicht, ob ich das schon gefragt habe, was waren jetzt für euch die wirklich größten Effekte?
Ich glaube, das war einmal bei dir, Steffi, das war ja das, Verantwortung bei dir selber. Du hast immer eine Wahl. Und bei dir, Barbara, war es mit den Konflikten, glaube ich, oder? Das auch. Es ist auch für mich ganz viel, dass ich eben die Entscheidung habe.
Wie ich mich fühlen mag und wie ich mit mir kommuniziere. Und ja, also für mich hat das ganz viel mit Entscheidung zu tun. Und würdet ihr das, wenn jetzt jemand sagt, ich stelle mir das jetzt vor, jemand hört sich das an und sagt dann so, okay, ich glaube dem Ganzen irgendwie nicht so. Was wäre eure Art und Weise, das doch zu beweisen? Oder vielleicht auch zu sagen, ja, dann glaubst halt nicht.
Ich bin nicht so im Team Beweisen. Also ich bin eher im Team Recht auf die eigene Wahrheit, super cool. Nur wer sich bis zu der Stelle jetzt dem Podcast angehört hat, da frage ich mich dann, also wozu hast du es denn gemacht? War es Popcorn alle? Ist die Waschmaschine schon fertig?
Also Streamingapparate funktionieren nicht. Was war das? Wozu? Denn irgendwas gab es ja, was den Zuhörer, die Zuhörerin bis hierhin neugierig gemacht hat. Und wenn es das ist, dass Menschen mit aller Kraft bis hier und jetzt beweisen, dass das alles falsch ist, was wir sagen.
Und dann sage ich, ich bin nicht im Beweisen, nur die können ja bei dieser These bleiben. Nur wie viel Neugierde wäre denn, herauszufinden, ob sie Recht haben oder nicht? Ja, das stimmt. Das stimmt definitiv, ja. Und wer uns beweisen will, dass die eigene Welt stimmt, der kommt super gerne bei uns in die Ausbildung, um das vor Ort auch nochmal niederzulegen.
Ich freue mich. Ja, ich glaube, das stimmt, ja. Ich glaube, das ist eine gute Idee. Okay. Dann können wir jetzt mal den Sack zumachen.
Wir haben jetzt verschiedenste Sachen angesprochen, von Kommunikation bis hin zu NLP, sonst irgendwas. Für mich ist immer wichtig, was kann man selber tun? Was würdet ihr jemandem sagen, mit ein bisschen Hoffnung, mit ein bisschen Fokus auf Optimismus, das könnt ihr, das habe ich gelernt, damit könnt ihr anfangen? Von dem, was wir jetzt hier zum Beispiel alles, alles schon gesagt haben über NLP und welche Möglichkeiten gibt es in der Kommunikation immer noch mehr dazu zu lernen und mehr über sich zu erfahren, würde ich empfehlen. Nicht auf die gute Fee zu hoffen, die abends dann ans Kopfkissen krabbelt und einem das NLP-Wissen ins Gehirn gibt, sondern gnädig mit sich zu sein und sich jetzt mal bewusst eine Stelle im Leben rauszusuchen, wo du für dich sagst, das könnte kommunikativ, also das könnte wirklich echt besser sein.
Also da darf ich jetzt mal Hand aufs Herz, das ist einfach gerade dritt. Und da drehe ich mich auch im Kreis, weil das ist nicht das erste Mal, dass mir dieser Stein vor die Füße fällt. Ich habe schon Schuhgröße 580, weil ich schon ganz platte Füße habe von den ganzen Steinen, die da drauf fallen. Dann wäre das mal die Gelegenheit, kurz stehen zu bleiben, innezuhalten, einen tiefen Atemzug zu nehmen und zu überlegen, welches von den Werkzeugen, was wir jetzt hier genannt haben, als erstes, das lerne ich jetzt als nächstes, in den Werkzeugkasten passen würde, um sich darauf zu fokussieren und das zu lernen. Und mein Tipp wäre, Beobachtung in der eigenen Sprache und an welcher Stelle musst du noch als Zuhörer und Zuhörerin, wenn du jetzt dabei bist und an welcher Stelle gehst du mal ins Dürfen oder ins Wollen, wenn du wollen würdest.
Was wäre dein Spruch, Barbara? Oder dein Wissen? Ich hatte jetzt ein wenig Zeit zu überlegen und mir ist vieles durch den Sinn gekommen und was in jedem Fall eine gute Idee ist, wann immer eine Situation kommt, mit der du als Zuhörerin oder Zuhörer vielleicht gerade in Richtung gehen kannst, ist im ersten Schritt mal einen tiefen Atemzug zu nehmen. Weil, wie wir schon gesagt haben, Entspannung ist ein tolles Hilfsmittel, das einerseits dich wieder ins Tun bringen kann oder sehr frei machen kann oder sehr offen machen kann, sehr flexibel machen kann, auch in deiner Kommunikation. Und was mir auch sehr geholfen hat, eben um so den Fokus mal neu auszurichten, ist, dass ich mich am Abend vor dem Schlafen ging, gefragt habe, okay, was ist heute gut gelaufen?
Was ist heute nicht so gut gelaufen? Und was war das Gute daran, an dem, was nicht so gut gelaufen ist? Also da schon mal so ein wenig da auch immer zu sehen, okay, was kann ich daraus mitnehmen? Warum ist es jetzt auf diese Art und Weise gelaufen? Und was kann ich da für mich mitnehmen?
Doch Positives. Und vor allem denke ich, was ich jetzt auch raushöre, ist, dass es ein Prozess ist. Es gibt nicht den Start und es gibt nicht das Ende, sondern es ist ein Prozess, der sich immer so wandeln wird, wie man sich auch als Person wandelt. NLP tun wir nicht. NLP, das ist nicht etwas, was gelernt ist und dann abgeschlossen ist.
Ich würde sagen, und das spreche ich für Steffi jetzt mit, NLP leben wir. Ja, perfekt. Das ist auch ein gutes Schlusswort. Dann, wo sollen denn die Leute hingehen, wenn es interessiert, was ihr zwei macht? Vielleicht Webseite, Internetadresse oder sonst irgendwas.
Wenn die noch mehr herausfinden wollen, was könnt ihr, was wollt ihr sagen? Ich beginne mal, Steffi. Wir haben einen Podcast, die Kommunikationswerkstatt. Den findest du auf Spotify, da, wo du ihn auch gefunden hast, Gabriel, denke ich. Ihr findet uns auf Instagram, auch die Kommunikationswerkstatt.
Und wir haben auch eine Homepage mit diekommunikationswerkstatt.com. Und Steffi, magst du noch sagen, was da alles zu finden ist in unserem Angebot? Genau. In unserem Angebot findest du kleine Seminare. Was bedeuten kleine Seminare?
Wochenendseminare? Und der erste Schritt, wenn du jetzt noch sagst, ja, so Wochenendseminar, ich kenne euch doch noch gar nicht, dann kommst du in unser Webinar, das nennt sich Talk and Learn. Darum geht's, darum geht's, darum geht's, Doppelpunkt. In dem Webinar geht's darum, dass du aktiv teilnimmst, in den Austausch mit uns gehst und dich dazu bereit erklärst, wirklich mit dieser Teilnahme auch schon an der einen oder anderen Stelle in deiner Kommunikation noch besser werden zu wollen. Und nach dem Austausch kommt ein Impuls, das heißt, was könnte denn jetzt noch besser sein?
Also das, was Barbara eben gesagt hat, was sie jeden Abend macht, bevor sie ins Bett geht, was war gut, was war weniger gut, was könnte denn noch besser gemacht werden? Das machen wir in dem Webinar und geben dir dann eben auch schon Tipps und Tricks mit zur sofortigen Umsetzung und Achtung, da das Zeug wirkt, wirklich nur für Menschen, die dazu bereit sind, dass das Leben mit klarer Kommunikation noch besser wird. Das ist das, was du bei uns auf der Webseite findest. Perfekt, perfekt. Dann vielen, vielen Dank euch und genau, ich werde es auch in die Beschreibung tun und so weiter und vielen, vielen Dank für eure Zeit, hat mir sehr Spaß gemacht.
Danke, Gabriel und vielen Dank, dass du uns eingeladen hast und wir waren ja auch eben beim Thema Wer fragt, führt. Danke, dass du uns gefragt hast, ob wir mit dir in den Austausch gehen. Immer wieder gerne, klar. Sehr interessantes Angeber. like über



