Podcast-Folge

So erzieht man Kinder richtig: Die Ausbildung zum Erzieher

8. April 2025 · 01:02:19

So erzieht man Kinder richtig: Die Ausbildung zum Erzieher - Midst of Mind Podcast #11

Jetzt anhören

Episode #11

In dieser Folge haben wir eine besondere Gästin: Vanessa, die Gabriel während seiner Ausbildung zum Erzieher kennengelernt hat. Gemeinsam sprechen Sie über deren Erfahrungen in der Ausbildung, den Alltag im Kindergarten und die Herausforderungen des Berufs.
Sie diskutieren, was es wirklich bedeutet, Erzieher zu sein, welche pädagogischen Konzepte sie geprägt haben und wie Theorie und Praxis zusammenkommen. Außerdem sprechen sie über die Bedeutung guter Erziehung und worauf es in der Arbeit mit Kindern ankommt und was Sigmund Freud damit zu tun hat.
Hört rein, wenn ihr euch für Pädagogik, Erziehung und den Beruf des Erziehers interessiert!

Audio

00:00:0000:00:00
Zeige Transkript

Automatisch generiertes Transkript – kann vereinzelt Fehler enthalten.

Hallo und herzlich willkommen zu neuen Folge von Mlof Mind. Unser heutiger Gast ist Vanessa. Ich habe sie während der Ausbildung kennengelernt und gemeinsam gehen wir einen Exkurs Richtung Psychologie. Persönliche Sachen, die wir aus der Ausbildung gewinnen konnten. Allgemein wie sie abläuft, wie es ist im pädagogischen Kontext zu arbeiten mit Kindern.

Und wenn Vanessa sich bereit erklärt, werden dazu auch mehr Folgen kommen mit anderen Themenblöcken. Und wenn ihr das nicht verpassen wollt, dann abonniert den Kanal und viel Spaß beim Zuhören. Hallo Vanessa. Egal, wir machen die Ausbildung gemeinsam zum Merier. Genau.

Und ich dachte mir, es wird ganz cool, wenn wir maline Folge darüber machen, weil ich habe mir selber gedacht, ich habe eigentlich gar kein Bild davon, wie das wirklich abläuft. Ich weiß nur, es gibt da sehr viele Vorurteile, über die wir an sich auch reden können. Ja, man spielt ja nur mit Kindern und trinkt Kaffee im Endeffekt und man hört davon typische, was man hört. Man hört von sehr, sehr vielen, okay, was ist den eigentlich für ein Job? Es gibt sehr viele Arbeitsfelder.

Es ist irgendwie ein Studium, aber auch irgendwie nicht. Und vielleicht die allererste Frage, warum hast du dich dazu motivieren können, sage ich mal so, das zu machen? also ich glaube, also bei mir hat's tatsächlich auch sehr persönliche Gründe, einfach weil ich selber als Kind teilweise Verhaltensweise aufgezeigt habe, wo ich mir dachte, man hätte es jetzt hier was aufgreifen können oder so diese diese typische Situation von ja, man hat als Frau ADHS, aber wird halt als Kind nicht wahrgenommen, weil ist ja nur der kleine Junge, der rumrennt. und darunter leidet man halt auch sehr, oder? Im Ja, und irgendwann habe ich mir halt auch gedacht, ich meine, ich bin gerne mit Kindern und mir ist es wichtig, das an die nächste Generation weiterzugeben, weil man probiert so sehr in seiner eigenen Altersklasse was zu tun oder sich halt an andere zu wenden, aber ich meine, primär sollte man sich ja an die nächste Generation wenden und das, was man verändern möchte auch im also machen, einfach das selber in die Hand nehmen.

Und dann habe ich im Endeffekt in der zehnten Klasse erst ein Praktikum gemacht, also relativ spät. Ich war ja immer sehr künstlerisch unterwegs und dachte ja bestimmt Grafikdesign, wieso nicht? Ja, wir hatten ja vorhin das Thema schon mit mit wie hieß es? Pixel Pixel irgendwas Pixel R. Da bin ich auch voll aufgegangen, aber jeder Künstler kommt irgendwann an die Frage, ist es jetzt mein Hobby oder mache ich das hauptberuflich?

Und ich hatte halt eben meine zwei Sachen, Kunst und einfach dieser soziale Aspekt. Aber ich habe auch gemerkt, dass mir das einfach gut tut, weil ich nicht wollte, dass dieser diese Wettbewerb Wettbewerbsform oder dieses Konzept vom Rumeifner der Kunst mich einfach runtergemacht hätte und ich diesen Spaß und Freude an der Kunst und an dem Gestalten verlieren würde, weswegen ich einfach gesagt habe, ich entscheide mich einfach für das andere, weil es mir halt auch sehr am Herzen liegt und weil halt immer noch sehr viel verändert werden muss. Also vor allem deutsches Schulsystem und alles, wie die das, also wir müssen uns einfach mal eine dicke Scheibe von Norwegen und skandinavischen Ländern abschneiden. ich meine, man merkt es ja selber, man ist ja selber durch dieses System gegangen. Das heißt, man hat in gewisser Weise, jeder von uns hat ein Bezug dazu und man weiß auch so viele Leute gehen in diesen Beruf, die Kinder einfach nicht mögen und andere Menschen.

Also, wie oft hatte man Lehrer, wo man einfach gemerkt hat, ja, okay, was macht er hier? einfach nur kompletter Machtmissbrauch und das machen leider viele Leute, die sich nicht gehört fühlen und irgendwie ihre Macht ausüben wollen. Und was nimmst du dir? Eine Demokr eine eine Gruppe von Menschen, die halt leicht zu beeinflussen sind. Kindergarten, Schule, je nachdem welche Thematiken, wo du halt auch leicht reinkommst.

Ich meine, Lehrer haben ja vielleicht mal keine Ahnung zwei Stunden Pädagogik oder so. Also das, was wir wenigstens unsere Ausbildung ans Herz gelegt bekommen, fehlt den ja komplett. Und ja, im Endeffekt ist es einfach diese Motivation, die dazu geführt hat von ja, ich will mich auch näher damit befassen und es macht mir auch Spaß und man merkt dann auch, also ein Praktikum vom Tag oder so reicht nicht, aber nach einer Weile merkst du auch wie intensiv das ist. Das ist ja genauso wie manche Menschen, die so eine Social Battery haben, die halt sehr schnell leer geht. Es ist anstrengend, sich zu sozialisieren und du sozialisierst dich ja nur nicht im Sinne von, dass du den Kindern eine Möglichkeit bietest, dass sie das lernen, also eben sozialisiert werden, sondern einfach du bist intensiv in dieser Beobachtung, was ja oft belächelt wird.

Du schaust nur zu, du trinkst Kaffee, aber dieses Beobachten, was ja halt wirklich eine große Aufgabe ist in unserem Mezer beruf, ist halt auch schon anstrengend. Also, du kannst wirklich nichts machen. Sogar wenn du ein Glas Wasser trinkst oder in der Essenssituation bist. Du musst immer alle teilweise fast 30 Kinder im Überblick haben. Am besten bist du noch alleine als Praktikantin.

Das passiert ja auch noch oft und du musst halt wirklich alles beachten und dann probierst du ja auch noch die Kinder willst du ja pädagogisch begleiten. Du kannst dich auf jede Situation eingehen, weil bei Kindern so viel passiert, wo man wertvoll eingreifen kann oder wo die auch selber wertvoll umgehen. Also wie oft da gibt's immer so süße Situationen, wenn keine Ahung Kinder irgendwie sagen von ja, meine Mama hat gesagt das und das ist voll interessant und dann noch dieser Austausch von ja, wie ist deine Familie aufgebaut und so ist meine Familie aufgebaut? Ich habe nur eine Mama und ach guck mal, deine Mama arbeitet auch und so dieses Austauschen von Informationen, was ja an sich schon Grund Aufarbeitung ist von Inklusion und sowas, was wir ja gar nicht wahrnehmen, weil wir sagen, Kinder quatschen. Aber das ist ja schon diese Vorarbeit für Leute sind anders, Leute haben ähnliche Sachen wie ich, auch dieses Gefühl, dass man miteinander verbunden ist und auch dieses Gesellschaftsgefühl, vor allem in der Zeit, wo wir alle sehr individuell leben und auch dazu gebracht werden.

Denk an dich selber und nicht mehr so dieses herzliche, was teilweise in anderen Kulturen noch da ist. Also, wir kommen ja beide aus dem Balkan, da ist es noch anders. Also, da ist wirklich, man ist herzlicher miteinander. Und jetzt vor allem in Deutschland, finde ich, merkt man das, aber auch generell in der Welt dreht sich das viel mehr nur noch um das eigene Individuum und allein sowas im Kindergarten ist halt schon der Prozess dazu, wie du daraufhin agieren wirst, also irgendwann dann in der Zukunft. Und viele Leute nehmen sowas nicht wahr, weil die sagen, ja, es passiert ja so oder so oder ich bin so aufgewachsen, aus mir ist auch was geworden und das stimmt und das ist ja auch gut zu gut zu befürworten, aber ich meine, was wir lernen ist ja praktisch der Grund, warum Resilienz z.B.

Wie ist es dazu gekommen, dass du diese Momente, vielleicht auch schwere Momente oder gute Momente halt so gut wegstecken konntest und wie sowas aus dir geworden ist, einfach aufgrund von deinen Ressourcen, von deinen Kontakten. Vielleicht hattest du jemanden, der für dich da war. Du konntest deine Resilienz aufbauen, weiter durchs Leben gehen, hattest vielleicht anderswo sichere Bindungen, wenn es halt vielleicht mal mit den Eltern nicht geklappt hat und das ist schon Sachen, die man es selbstverständlich sieht, weil ist halt so, jeder hat irgendwie jemanden, aber deswegen finde ich es auch interessant, weil das was wir lernen, sind halt so alltägliche Sachen, die man dann aber noch mal auseinandernt und sich auch z.B. unterschiedliche Theorien anschaut. Das ist ja, finde ich, das Interessante an der Psychologie als Wissenschaft, weil du hast keinen festen Gegenstand.

Also dieses Innere oder diese Seele, das ist nicht greifbar. Das ist ja auch immer, wenn wir von Verhalten und Erleben einer Person reden, wenn Reize auf sie zutreffen, du siehst nur, wie sich die Person verhält und was anderes als Fragen oder interpretieren durch beobachten kannst du nicht. Also du wirst niemals dieses Erleben einer Person wirklich wahrnehmen können. Man kann es dann vielleicht abschätzen, aber nicht ganz erfassen. Auf jeden Fall.

Genau. Und ich finde, das ist auch ziemlich wichtig im Transfer dann dadurch, was man in der Schule lernt, seit z.B. Bindungstheorien jetzt in Pädagogik oder auch allein schon was Wahrnehmung an sich ausmacht mit der ganzen Alltagspsychologischen Gegenstände, z.B. Ja, von Einstellungen, sozialen Einstellungen. Ja, aber ich finde auch, das ist ein Beruf, der dir so eine, ich sag mal, Bandbreite von Erfahrungen mit Kindern bietet, aber nicht nur Kinder.

Ich meine, das hängt in der Krippe an von 6 Monaten bis 3 Jahren bis dann von 6 Jahren Kindergarten bis dann Horz und dann kannst du auch mit Erwachsenen arbeiten. Und ich finde das in diesem Arbeitskontext ist das auch zumindest, du machst dir das Wohl des Menschen auch zur Arbeit und das zu pflegen, das erkennenzulernen an Bedürfnissen zu arbeiten und ich kann dir da auf jeden Fall nur zustimmen, das ist verdammt wichtig, dass man da ansetzt und allein schon bei dem Punkt, du bekommst da so viele Erfahrungen mit, die du sonst nirgendswo mitkriegst, weil ich weiß noch damals, wo ich wir hatten im Endeffekt das allererste Jahr, was war das SJ . da soziale Einführungsjahr, sozialpädagogische Einführungsjahr, das war ein neues Konzept, was eingeführt wurde. und das war darin gegliedert, dass es zwei Tage Theorie gab, also quasi Schultage und drei Tage Praxis. Und da weiß doch, war nicht sogar ein Tag, ich glaube, wir hatten nur Montagschule oder Montag und Dienstag hatten wir Montag so und Dienstag und war ich da krank sehr lange.

Nein, war ich nicht. Und da finde ich es cool, dass du so reingeschmissen wirst irgendwie ins kalte Wasser, weil ich hatte davor nur mit ich hatte da nur Kinder von Familienmitglieder eigentlich mal unter Vollzeitstelle, also wirklich die 40 Stunden von Anfang an bis zum Ende und ich find es noch interessant, dass du das erwähnt hast, weil das viele Leute tatsächlich nicht wissen, dass du es jetzt hier auch mit Leuten im Rentenalter arbeiten kannst. A das hatte ich auch. Ich war halt bei der Lebenshilfe, also mit Menschen mit Beeinträchtigung. Dann auch also junge Erwachsene bisschen zum Rentenalner Alter so rum.

Und ich finde es so interessant, weil ich persönlich hatte davor nicht wirklich Berührungspunkter damit. Klar, meine Mutter arbeitet da, aber so selber aktiv mit dem Klientel in Kontakt zu sein, es verändert was mit dir. Und vor allem du hast halt die Möglichkeit nach diesem Theorieinput, den du bekommst, das auch wirklich zu beobachten, weil voll oft ist es ja so, wenn du was Neues lernst, du hast es davor nie wahrgenommen, aber plötzlich siehst du es überall. Ja, und so ist es auch in der Schule. Danach, also teilweise du sitzt da drinnen und das Beste ist immer, ich zitiere immer gerne unsere Psychologielehrin, dann hast du so ein Aha Moment und dann weißt du eigentlich, das ist was Gutes, weil du hast diese Verknüpfung gemacht und das ist eigentlich das Wichtigste, was uns ans Herz gelt gelegt werden soll.

Klar, wir sollen den Theorie Inhalt aufnehmen auch für die Abschlussprüfung für uns jetzt dann bald, aber einfach auch diese Theorie Praxisverknüpfung ist so unglaublich wichtig. Deswegen auch diese ganzen Praxisbesuche, wo du das auch oft mündlich vorstellen musst, deswegen auch diese mündliche Abschlussprüfung in PMG Praxis und Methodenlehre mit Gesprächsführung. Genau. Genau. Dass man sich das halt eben auch aneignet, also so wie wir praktisch jetzt eigentlich machen, dass man auch ein bisschen darüber quatscht oder ich sehe es ja bei uns oft bei privaten Gesprächen, da redet man einfach übers Leben und dann teilweise kommt diese eine Theorie da dann in den Kopf geworfen und man denkt sich so ja hat irgendwie schon einen Sinn, was wir lernen, also auch auf uns bezogen als Person.

Also, das sind ja alles Inhalte, die nicht nur irgendwie angehende Erzieher wissen müssen, sondern einfach eigentlich jede Person eigentlich. Das das ist mir wirklich sehr aufgefallen, weil das ist eine Ausbildung, die sehr lange dauert. Ja, vier Jahre gut. Früher ja noch f Jahre früher waren es sogar fünf. Ja.

Und ich habe darüber heute auch mit einer Klassenkameradin geredet und sie hat mich gefragt, ob ich es bereue. Von wegen meine ich so: "Nein, weil ich kann wirklich sagen, okay, nee, diese Ausbildung hat mich wirklich geprägt in der gewissen Hinsicht, weil du einfach das ganze menschliche lernst, was auch irgendwo dann wissenschaftlich empirisch bestätigt wurde, aber auch was bei mir wirklich das so das Main Thema ist von diesen zwei theoretischen Schuljahren, nach dem SJ wohl gemerkt, war wirklich jeder Mensch ist Experte seiner eigenen Welt." Ja. Und das hast du schön gesagt. Genau. Jeder Mensch ist Experte seiner eigenen Welt und das kann sich zeigen in Bedürfnissen.

Das kann zeigen darur, dass man Emotionen spürt, wahrnimmt, dass man vielleicht auch eine andere Person in der gewissen Art und Weise interpretiert oder eine Aussage darin sieht. Und da gibt's auch ein Zitat von Galileo, was heißt du kannst einen Menschen nichts beibringen. Du kannst ihm nur helfen, es in sich selbst zu entdecken. Helf es mir selbst zu tun. Genau.

Hilf es mir selbst zu tun. Hilf es mir selbst zu tun, weil Kinder sind genau in diesem Stadium, wo es heißt, du kannst ihn begleiten, aber auch durch bestimmte Methoden kannst du dir helfen, es selber zu schaffen. Und dann hast du perfekt Pädagogik hast du dann da ein Ziel erreicht. Das ist ja auch im Sinne von natürlich kannst du es Menschen aufzwingen einverhalten, also sich anzupassen ist dasselbe ja wie wenn du wenn neure diverse Leute sich masken, um in der Gesellschaft akzeptiert zu werden. Aber genauso wie in der Therapie am meisten am effektivsten ist es, wenn es intrinsisch motiviert, also von sich selbst aus diese Motivation kommt und das ist ja auch unser Auftrag, also diese Kinder eben zu motivieren.

hat man ja in der Schule diese Angebote und befasst sich damit, was wäre gut, aber dann in der Praxis musst du es ja wirklich so umsetzen eben wieder durch die Beobachtung, was sind halt eben diese Bedürfnisse von den Kindern oder von meinem Klientel oder was brauchen die und es ist halt teilweise auch im Alltag so. Also ich merke z.B. was ich mir jetzt mittlerweile angeeignet habe, wenn ich mit Freunden darüber rede, wenn die mir was erzählen, ist meistens meine erste Frage: Wie fühlst du dich damit oder was denkst du dazu? Weil die wissen am meisten in den meisten Fällen ja meistens schon in welche Richtung das geht und daran kannst du dich orientieren, weil wenn ich was erzähle, dann will ich ja nicht nur den Innenpunkt von der Person, weil wie gesagt, man kennt sich am meisten mit sich selber aus, sondern ich möchte auch ein bisschen was von mir preis geben und daraufhin, was ich darüber denke, eine Antwort, also nicht über das an sich, was passiert ist. Es kommt immer drauf an, muss man kommunizieren.

Kommunikation ist sehr wichtig, Leute. aber es ist halt schon wichtig und es sind alles an sich sehr komplexe Prozesse, die du als Kind am Anfang unterbewusst wahrnimmst und meistens auch sehr lange unterbewusst eben vollziehst. Und wir lernen das ja an sich zu analysieren, zu beobachten, auch festzuhalten, diese ganzen Beobachtungsschritte, Beobachtungs Bögen und alles, das einfach noch mal auseinanderzunehmen und sich einfach aktiv damit zu befassen. Und das finde ich sehr interessant, weil halt wirklich viel da dabei rauskommt. Ich meine auch teilweise man sitzt im Unterricht drin und reflektiert dann auch irgendwie über schon vergangene Ereignisse, wo man sich so denkt so, ja, okay, macht Sinn.

So und dann denkt man sich auch teilweise so ja, wieso ist mir das früher nie aufgefallen? Weil es halt eben so banal wirkt, aber es ist halt schon komplex. Der Mensch ist komplex. Ja, genau. Und das war jetzt basically ein theoretischer Rundown damit, wie man den all diese Inhalte irgendwie sich vorstellen kann.

ja, wenn du jetzt an deine Lieblingspsychologie meintest du vorhin, genau. was ist denn da für dich handfestes im Gehirn geblieben oder im Kopf, woran du öfters denken musst? Ja, aber vielleicht kann man auch sagen, wir haben so viel durchgenommen an sich, dass ja ist es auch schwer wirklich in Kategorien zu packen. Ja. M also ich glaube, also was ich auf jeden Fall noch mal ansprechen möchte, was du vorhin kurz genannt hast, die Alltagspsychologie.

Also, wir haben wirklich alltäglich eigentlich dieses psychologische Verfahren, was wir durchleben, eben durch Vorurteile. Also allein, wenn ich irgendwie keine Ahnung eine Frau sehe mit langen Nägeln, Extensions und dann denke ich mir gleich keine Ahnung, die ist dumm. Am besten wapt die noch und redet redet umgangssprachlich und haut dann mal hier ein Junge oder so raus. Mache ich nicht. und dann denkt man sich vielleicht so, boah, ist die asozial.

Also, die könnte keine Ahnung Master und alles haben, die könnte die könnte viel mehr erreicht haben im Leben als du. Und das allein ist schon Alltagspsychologie und somit Psychologie. und das finde ich halt wirklich sehr interessant, weil es halt eben wieder diese Thematik aufgreift von du nimmst es gar nicht mehr wahr, aber allein das ist schon eben Bestandteil von diesen Theorien und eben halt auch empirisch bewiesen und das deswegen ist ja auch so wichtig sich immer selbst zu reflektieren. Also du bist du bist ja so oder so nie fertig mit dem Lernen, aber dass du dich auch als fertig gelernte pädagogische Fachkraft oder fertig gelernt was auch immer immer selbst reflektierst und hinterfragst, weil viele Sachen, die wir uns angeeignet haben, vielleicht auch schon früher im Kindheitsalter, dass man gar nicht mehr wahrnimmt, wieso habe ich diese Meinung, wieso finde ich FC Bayern so toll, wieso keine Ahnung, ist meine Lieblingsfarbe grün, das kann ja noch so einen banalen Hintergrund haben, aber das nimmst du nicht wahr, wenn es so früh passiert ist, weil man sich halt an viele Erinnerung also an viele Erlebnisse von früher gar nicht mehr erinnert. Ich stell mir da immer so eine Art Zwiebel vor, die die im Kern quasi die Tabula Raser ist, das unbeschriebene Blatt oder der Tisch und draußen immer nach außen hin wachsen wie so Baumrinden und Schichten und das ist dann sowas wie ein komplex Persönlichkeit voll und irgendwann wenn es fertig gewachsen ist, siehst du den Kern nicht mehr nur wenn du aufschneidest und ich kann dich leider nicht aufschneiden, ich kann dich nur fragen, was ist in dir drin?

Und dann irgendwie schafft man es durch Reflexion oder sagen wir beim Erwachsenenalter durch geziehtes Fragen vielleicht und Nachdenken dieser Schächten Stück für Stück zu sehen und erst dann kommt man an den Gedanken, okay, vielleicht kann man das ja ändern oder daran arbeiten und sowas ist echt schwer und das ist im Endeffekt unser Auftrag an diesen Schichten anzusetzen und zu sagen, in welche Richtung wäre es gut, das ist jetzt die Sache. Ja, wäre es gut in unserem Sinne, ist es gut im gesellschaftlichen Sinne? Oder was wäre was mein Approach wä? Was ist das Beste für die jeweilige Person? Ja, immer individuell imell in der Zerausbildung eigentlich immer individuell.

Das wird ja halt eingetrichtert. Ja, aber es stimmt auch. Es stimmt auch. Und vielleicht, weil ich habe dich noch nie dazu gefragt, aber in welchem Praktiker warst du eigentlich? Du warst bisher in Krippe oder Krippe?

Tatsächlich nicht. Also alles außer Griff G du hörst mir die zu. also damals im SJ, also im ersten Ausbildungsjahr war ich tatsächlich also im Regelkindergarten, also kein bestimmtes Konzept, ein bisschen reto angehaucht, also sehr viel reden mit Bewegung angehaucht. Also z.B. Bei der Treppe waren die einzelnen Zahlen an den Stufen eingeklebt, aber sonst kein besonderes Konzept.

wie gesagt, Vollzeit, ich habe da sehr viele also sehr viele schöne Situationen mit den Kindern gehabt und einfach, weil dieses Praktikum das Längste war, konnte ich auch sehr viel wertvolles mitnehmen. Vor allem auch diese Wertschätzung von den Kindern, von den Eltern. Ich sehe die heute noch und dann freue ich mich voll, die zu sehen und wenn man sich grüßt und einfach zu sehen, was aus den Kindern geworden ist. auch dieses Lernen von du baust eine Beziehung mit den Kindern auf, keine Bindung. Du du gibst dir das, also gibst dir richtig viel Mühe, diese aufzubauen, auf zu zu erhalten, aber die dann auch wieder abzubauen.

Also das ist gesund, auch wenn es am Anfang vielleicht, wenn man in die Ausbildung kommt, weh tut, weil man sich so denkt, oh nein, das süße Kind und hier und da. Aber es war auch ein Lernprozess. Wir hatten da ich weiß nicht, ob ihr das hattet im SJ, wir hatten da wie so ein Art Plan von Monat 1, weil das ja vorgeschrieben war, dass wir ein Jahr in dieser Einrichtung sind. Ich war auch im Regelkindergarten. Ja.

und Monat 1 bis 3 war ankommen, dann war glaube ich vier bis acht Mitarbeiten, Teamgespräche laufen, man bekommt irgend von den Intrigen mit, so etwas und dann heißt es langsam Abschied nehmen. Und diese das ist auch ein Punkt, der sehr sehr ernst genommen wird, das ständige reflektieren. Und ich glaube, das versteht man auch erst im Nachhinein, da wirklich so viel in diesen Momenten passieren kann, aber durch das Schauen auf sich selber und auf die eigenen Ressourcen, vielleicht auf die Stärken und Schwächen, ist man fähig immer wieder an seinen professionellen Ich zu arbeiten. Toll. und wir haben dann diese Ebenen und diese Bereiche dann immer reflektiert und das dann auch in dem Bericht quasi eingestellt.

Ja, und ich glaube nur, wir sind jetzt bei dem Punkt, wo sich vielleicht ein Zuhörer die Frage stellen kann, wie sieht denn dann so ein Alltag aus als Praktikant oder allgemein, weil vielleicht kennt man das von den Eltern oder von von der eine von der eigenen Kindergartenzeit, aber wie sieht das denn aus? Weißt, wie würdest du es beschreiben? Wie ist das? Also, ich war jetzt länger nicht mehr im Kindergarten tatsächlich, aber im Endeffekt man kam halt immer so 10 Minuten früher oder so. Hatte schon seinen Sinn, dass du dich ein bisschen im Team abbrechen konntest.

Je nachdem, wo du gearbeitet hast, vor allem stationär war dann noch mal dieser Austausch mit dem Kollegium von der Nachtschicht auf die Frühschicht jetzt im Kindergarten, aber auch einfach, dass du erstmal schaust, ja, okay, was steht denn heute an, dass man sich erstmal sammelt, dass man nicht irgendwie chaotisch in diesen Raum reinkommt und dass direkt als Vorbildsfunktion überträgt auf die Kinder. Dann kam bei uns, ich glaube, ich weiß nicht, ob es bis 9 war oder sogar bis 10. Ich glaube, bis 9 Uhr die Bringzeit. Das war dann die Beringzeit. Genau.

Genau. Wo die Eltern dann einfach gekommen sind. Dann gab es immer die Türgespräche, dass man die Eltern auch ein bisschen abholt, dass man kurz mit denen quatscht. meistens dann eher, wenn die Kinder abgeholt wurden, hat man dann noch eher ein intensiveres Gespräch geführt, aber dann hat man halt gewusst, ja, okay, ist heute was Spezielles, auf wo ich irgendwie auf das Kind besser eingehen muss. Und das muss man sich auch mal kurz denken.

Als Erzieher hast du dann die Aufgabe, dass nicht nur bei den ganzen 25 Kindern, also wirklich individuell eben wieder drauf einzugehen, das im Hinterkopf zu behalten, sondern du musst es auch wieder deinem Team mitteilen, die ganze Zeit in Kommunikation bleiben. Das hatte meine Kollegin heute alles gesehen, dass du dann am Ende das alles auch wiedergeben kannst. Also, weil die Eltern wollen wissen, wie geht's dem Kind und das bringt ja dem Kind dann auch wieder was. Oh, weißt du, woran ich da denken muss? Das fällt mir jetzt ein.

wir hatten da ein, wir hatten über das Jahr verteilt im SJ Dialogtage. Oh ja, falls du dich noch erinnerst. wie kann man das erklären? Das sind im Endeffekt Tage, die ein Hoppla, da kommen die schlechten Erinnerung hoch, die im Endeffekt ein bestimmtes Motto haben. Z.B.

wir hatten Säuglingspädagogik einmal. Ja, das fand ich besonders schön. Genau, das war richtig schön und da wird wie so ein Workshopmäßig verschiedene Stationen werden aufgebaut im Schulhaus, wo du dann mit Praxislehrkräften, die meisten Sozialpädagogen sind und selber Erfahrung damit haben, etwas anleiten, Sachen vorstellen, dies das. Ja, und wir hatten da ein Dialogthema, wie es hieß Abschiede nehmen und Ankommen gestalten, glaube ich, war das unser Dialogtag. Und wir sollten uns da in die Perspektive der Eltern versetzen, nämlich passend genau dazu, ja, was wenn ich Vater bin und das Kind gerade einem anderen in die Obhut gebe oder einfach nur zur Betreuung.

Ja, und das hat dann wirklich für mich die Perspektive verändert. So, warte mal, das ist ja, das ist wirklich eine Familie, die du eigentlich dann irgendwie unterstützt, aber du bist auch eine sehr starke so familienergänzendes Konzep. Genau. Genau. Du bist dann eben einfach eine Bezugsperson für alle, im Endeffekt für das System Familie von dem Kind.

Und das war für mich komplett ein Game Channeler, wo ich dachte, Alter, das ist ja, wenn man sich da so wirklich mal hineinvorsetzt einfach den anderen, du bist da als im Arbeitskontext, so das sind halt Kinder, klar, aber dass du dann wirklich weißt, okay, nee, du bewegst dir was, du hast wirklich ein Effekt darauf. Ja, und Verantwortung auf jeden Fall bist auf einem anderen Niveau ist das und deswegen die Bringzeit. Ja, das kann manchmal sehr sensibel sein. Sehr, ich finde sensibel ist ein sehr passendes Wort, weil ich habe schon öfter erlebt, manche Praktikanten oder Erzieher sogar alte Erzieher regen sich darüber rauf, dass die Eltern klammern oder was weiß ich, aber wir hatten es ja auch schon mal Thema Transition, das ist auch schwierig für die Eltern oder die Bezugspersonen, Oma, Opa, wer auch immer. Es ist eine, es ist ein Trennen, es ist ein Loslassen, es ist ein neuer Schritt, ein neues Kapitel im Leben und da muss man auch neu lernen.

Die sind auch das erste Mal in dieser Situation und die müssen auch erstmal mit sich selber klar kommmen oder vielleicht auch diese Frage, wieso habe ich so Probleme mich zu trennen? Und ich meine im Endeffekt vor allem ganz früh, was Grippe angeht, ist es normal, es ist biologisch veranlagt. Du möchtest dich nicht trennen von diesem kleinen süßen Ding mit den dicken Backen. und das hat schon seinen Sinn dahinter. Deswegen ist es ja auch so schlimm, dass du in Amerika nach ein paar Wochen wieder arbeiten gehen musst und da haben wir ja noch relativ Glück, aber das auch als Erzieher bewusst wahrzunehmen und deswegen sind ja auch diese Grundhaltung eben so wichtig, also einfach, dass man Empathie, Akzeptanz und Kongruenz, also dass man da empathisch, feinfühlig rangeht und es auch akzeptiert.

Ich meine, alle Gefühle sind okay, aber nicht jedes Verhalten darauf ist okay und dass man die halt auch dabei begleitet und deswegen ist es auch, also ich hatte das Glück, dass in den Kindergärten, in denen ich war, dass diese Abhol und Bringzeit sehr gut gestaltet war und es ist halt auch sehr wichtig für Elternarbeit. Du kannst nicht von den Eltern in anderen Situationen das erwarten, was du den am Anfang nicht geben konntest. Also das ist schon das sind schon diese Grundsteine von dem Vertrauen den Eltern gegenüber und das es auch über diese ganzen Jahre im Kindergarten gut läuft einfach wichtig. Also das ist eigentlich nur der Anfang vom Tag. Diese paar Minuten, die du mit ihrem Eltern teil hast, ist auch oft hektisch.

Manchmal keine Ahnung, kommen die zu spät zur Arbeit oder sind gestresst, die haben noch einen Arztermin, müssen vielleicht noch die Mama abholen, die eigene. Und da ist es halt eben auch wichtig für uns selber eben in der Ruhe zu bleiben, so wie mit den Kindern. Das überträgt sich auch auf die Eltern, wenn die sehen, du bist gestresst und überfordert, das stresst ja noch mehr, das ist noch mal immenser und dann halt auch diese Gestaltung, dass es auch schön ist. Deswegen guckt man ja auch immer, bevor ein neues Kindergarten ja anfängt, fängt es für uns immer ein paar Tage früher an, dass man den Gruppenraum schön gestaltet, wenn man reinkommt in die Einrichtung, dass es wieder nicht chaotisch wirkt. einfach die Gestaltung der Atmosphäre auch wichtig, was wir gelernt haben.

Lichter und wie man alles hinstellt, wie und wo, gut getrennt. Das hat ja alles, also alles was man einfach nur sieht auf dem ersten Blick hat einen bestimmten Grund oder sollte zumindest so sein im besten Fall, warum es da ist oder es sind Hintergedanken dabei, dass es dann auch reibungslos, je nachdem, ob es begleitendes Frühstück ist oder gemeinsames Frühstück dann in die ins Freie Spiel übergehen kann. Und da hatten wir ja auch das ich hatte mal eine Stundengestaltung an der Schule zur Montessuri Pädagogik und da hieß es auch, dass die Umgebung der eigentliche Spielpartner des Kindes ist. Eine vorbereitete Umgebung ist das A&O, weil sie dir genau die Grenzen, aber auch die Möglichkeit gleichzeitig setzt, was du jetzt machen kannst, wenn es nicht einladend aussieht. Ja.

Nee, warum da dachte ich dann auch währenddessen ich mit der Vorbereitungen gemacht habe. Klar, wenn du jetzt wenn du dir ein Kinderfilm anschaust, der komplett gruselig aussieht, so ja, klar hat so ein Effekt natürlich und da jetzt hat ein Punkt verloren. Schade. Stimmt. Wir hatten im SJ, ich weiß nicht, ob ihr das auch gemacht habt, dass ihr euch mal damit auseinandergesetzt habt, wie ihr eigentlich ein Raum gestaltet, was ist ein Raumkonzept, welche verschiedene Ideen gibt es da?

Und das hat auch einen sehr großen Einfluss auf die Kinder. Definitiv. Ich finde vor allem als du das aufgegriffen hast mit dem was es ansprechend gestaltet in der Krippe allein. Du hast es alles was für die Kinder nicht erreichbar ist auch nicht für die Kinder und so sollte es auch am besten zu Hause gestaltet sein oder halt eben in Familienergänzenden Einrichtungen, weil es halt eben wirklich stimmt, der Erzieher ist der der Raum ist eigentlich der dritte Erzieher. Der dritte Erzieher war das.

Genau. Und deswegen ist es ja auch so wichtig, weil wenn du ganz unten irgendwas hinstellst, was nicht für die Kinder ist, dann wieso? Also wieso ist es da unten? Weil du kriegst Rückenschmerzen davon, wenn du dich bückst, uns hochzuholen. Deswegen ist es halt eben so wichtig.

Es hat ja auch für uns einen Nutzen. Die ganzen wichtigen Dokumenten, Ordner sind oben oder abgesperrt, einfach damit das dir ja auch in gewisser Weise den Stress nimmt während der Arbeit. Und für die Kinder ist es cool, weil die sich so ein bisschen erwachsener dadurch fühlen. Also jedes Kind findet es toll, wenn es so dieses Vertrauen bekommt. Ja, okay, es kann hier in dem Raum einfach machen.

Oder es stärkt auch immens das Selbstwertgefühl, wenn du dir z.B. selber das Buch rausholen konnst und ich immer fragen musst, liebe Erzieherin, XY, kannst du mir bitte das Buch runterholen? Es ist auch einfach ein wichtiger Schritt Richtung erwachsen sein, aber das dauert ja noch, aber es gehört einfach dazu, diese Selbständigkeit. ja, und vor allem die Selbstwirksamkeit. Ja, Selbstwirksamkeit auch auf jeden Fall.

Ja. Oh Mann. Und im Endeffekt kann man dann sagen, dann passiert eben das Freispiel. Ja, genau. Also, wir hatten dann meistens noch vor der Beringszeit das Frühstück, kleines Frühstück hatten wir dann, da war Freispiel, wo die Kinder eben sich selbständig beschäftigen können.

War dann auch begleitend Freispiel. nee, das Frühstück. Das Frühstück war quasi mit Aufsicht, kann man sagen. Also, da saß halt einer am Tisch, also im Gruppenraum an sich. und du bist da als Betreuer.

Genau. Und dann kommen die Kinder zu dir und ja, du je nachdem viele ein paar Kindern wurden ein paar Aufgaben übergeben, aber das aber die muss das quasi halt verdienen, weil klar, ich glaube Kinder in dem Alter, die die machen da schon bisschen Mist so ein bisschen Konditionierung nebenbei. Noch bisschen den Cocktail mit rein. Oh Mann. Ja, aber im Endeffekt ist das ja erst der Anfang vom Tag.

Und schon so viel, was du im Hinterkopf hast, das ist jetzt hier, also was du Gedanken und das ist ja nur das, was du aktiv mit den Kindern an dem Tag machst. Du hast ja noch deine ganzen organisatorischen Sachen, Elterngespräche, Termine und du hast ja auch noch ein Privatleben. Das gibt's ja auch noch tatsächlich. Und je nachdem, mein Gott, das ist ja immer unterschiedlich gestaltet, wann dann Gartenzeit ist, ob was für ein Konzept du hast. Ich war ja auch auch schon mal in dem Montessori Kindergarten.

War auch sehr schön, weil wir wie gesagt sehr viele Spiele hatten, die so gestaltet waren, dass sie an dem Alltag orientiert waren. Also sowas wie ein Sipper, den man aufmachen konnte als Spiel gestaltet oder dieses typische Flüssigkeiten in unterschiedliche Gefäße gieß und die finden Kinder fanden das so toll und was mir am besten gefallen hatte, waren die Kerzen mit dem Feuer, weil das ist das typischste, was ich in meinem Regelkindergarten hatte. Die Kinder dürfen kein echtes Feuer benutzen. Und wieso eigentlich, also wieso nicht, dass den begleitend in dieser in diesem Raum mit der Sicherheit von uns zeigen, wie man es richtig macht? Also, um Gottes Willen, Kindern nicht alleine ein Feuer in die Hand drücken, ne?

Aber das ist wichtig. Und da kommt auch wieder diese Selbstwirksamkeit. Also diese Person, also dieses Kind, dieses Individuum fühlt sich gehört, gesehen und als würdest du dir Vertrauen schenken. Tust du ja auch in dem Sinne, weil es ist es ist ein Feuer, es ist ein gefährliches Element, aber es ist auch trotzdem wichtig und gehört zum Alltag dazu und eine Kerze anzünden, auch wenn es für uns was Kleines ist, sagt man dann trotzdem, mach mal lieber nicht. Oft sagt man sowas aber auch einfach, entweder weil man so gehört hat, weil man so gelernt hat oder weil man zu faul ist, es zu begleiten.

Und das ist oft so, das habe ich letztens erst gelesen, dass man dieses Stopp und dieses Nein sich für wichtige Sachen aufheben sollte, weil weil es diese Ernsthaftigkeit daraus nimmt. Es ist Unterschied von, wenn ich stopp sage, wenn es Kind über die Straße rennt oder wenn ich stopp sage, wenn es in eine Pfütze in eine Pfütze springen will, weil wieso nicht? Es macht mir extra Arbeit. Ich muss es sauber machen. Natürlich bei einer Hochzeit oder was weiß ich.

Es gibt immer Ausnahmen. Man schaut auf die individuelle Situation, aber wieso nicht eigentlich? Und das gilt genauso an alle Eltern wie auch uns als pädagogisches Fachpersonal. Natürlich ist bei uns noch mal diese Zusammenarbeit mit den Eltern, man soll nichts machen, was gegen die Wünsche der Eltern spricht. Also natürlich, es gibt einen bestimmten Rahmen, an den wir uns halten müssen, aber was auch schon mit der Raumgestaltung angesprochen wurde, im Endeffekt ist das Beste, was wir machen können, einen Raum gestalten für die Kinder, eben auch sichern und hier und da, aber in diesen Grenzen ist Freiheit.

Das hört sich jetzt ein bisschen doof an, aber es ist wichtig, weil wir etwas vorgeben, was ja auch einen Sinn hat, weil Kinder können nicht alles machen, die können nicht nackig rausgehen, wenn es schneiden, dann werden sie krank. Aber sogar so etwas, wenn die z.B. wir älter sind, das aber nur zu Hause nicht als Erzieher, aber z.B. wenn das Kind keine Jacke anziehen will. Das effektivste ist, es lernt, es zieht keine Jacke an, es hat Schnupfen, das nächste Mal zieht sie von alleine an, anstatt dass du jedes Mal sagst, nee, komm, ich will den Quatsch nicht mit, dass du krank wirst.

Das ist jetzt nicht im Prinzip bei dem Beispiel unsere Aufgabe, aber in anderen Situationen eben. Also, das ist dasselbe wie z.B. Spiel mit dem Essen, wo immer gesagt wird, spiel nicht mit dem Essen, spiel nicht mit dem Essen. Aber es ist eine wichtige Phase. Deswegen sind auch so viele Kinder so sensibel beim Essen, weil sie es nicht richtig erleben können.

Also, das ist ja auch dieses intensive Auseinandersetzen mit der Materie, es anfassen, daran riechen, es anschauen und das ist für uns Spiel, aber es ist kein Spiel bzw. andersrum. Es ist Spiel, aber Spiel ist auch intensives Verarbeiten von Informationen und Erleren, einfach von Strukturen und mit Materien und allem anderen. Und das muss vielen Leuten noch bewusst gemacht werden. Deswegen heißt auch immer dieses ja Kaffee trinken, keine Ahnung was, weil nicht wahrgenommen wird, was hinter diesem ganzen Verhalten steckt.

Genau. Und es ist dann wichtig, all dieses Wissen, diesen Input zu bekommen, dass man weiß, was genau passiert jetzt in der Situation und wie kann man das mit pädagogischen Hilfsmitteln effektiv begleiten, dass es einen schönen sinnvollen Effekt hat. . Und ich meine, dann haben wir jetzt Kindergarten im Endeffekt abgehackt. Also mehr muss man da nicht sagen.

Das ist im Endeffekt ein Alltag und es gibt viele Situationen, wo man da genau pädagogisch ansetzen kann und wie man das macht. lernen wir jetzt mit fekt in der Schule. Genau. Den ganzen theoretischen Imput. Oh Mann.

Ich finde auch, was ich, wenn wir jetzt wieder beim Thema uns in der Schule haben, was ich auch sehr interessant finde, weil du das halt auch bei vielen, wenn es auch Richtung Studiengängen nicht hast, bei Psychologie z.B. oder auch in anderen Richtung ist es so, du hast nicht, das ist richtig, das ist falsch, der eine hat so gesehen, der andere hat so gesehen. Und was passt jetzt beim Kind? Es gibt viele Theorien. Nehmen wir Sigmund Freud, mein Liebling.

Mann, ich liebe und hasse diesen Mann so gleich. seine Theorien, also vieles ist fragwürdig. Allein, wenn wir uns das anschauen mit Kastrationsangst und Penisnight. Das ist ja jetzt noch ein sehr kürzliches Thema, was wir letztens hatten. Sehr streng kritisch zu sehen, dass die Frau biologisch, also im Endeffekt Sigmund sagt, dass am Anfang oder ich glaube, das war in der Fallchen Phase so ca.

4 mit F schauen sich Kinder sowohl ihre eigenen Genitalien als auch Genitalien von den anderen Kindern an. Und der Unterschied zwischen Männlein und Weiblein ist, dass der Mann ein sichtbares, wie erst betitelt, Geschlechtsteil hat und ein Weiblein eben ein nicht sichtbares und das bei dem Mann praktisch, also wenn ich dich an andersrum, wenn du mich anschaust, du eine Kastrationsangst bekommst, weil bei mir nicht das ist, was du hast und ich als Frau nach Sigmund Freud hätte einen Penisnight, weil ich das auch gern hätte, was Gabriel hat und ich sehe mich als unterworfen, was absoluter Quatsch ist. Ich sehe mich eher ein bisschen überheben. Ich muss mal ein bisschen hochieren. Ich bin eh größer als du.

Oh. Nee, aber eben Sachen, die sehr kritisch anzusehen sind, aber gleichzeitig was Richtung über ich und ich geht. Es gibt auch einfach wirklich viele Sachen, die aus der Psychoanalyse von der modernen Psychologie noch mal bestätigt wurden. Empirisch. Also, es ist nicht nur totaler Quatsch.

Was wichtig ist, ist trotzdem, dass du dich mit allen befasst und die auch die Zeit im Hinterkopf behältst, in der eben der Begründer jetzt einfach von der Schule der Psychologie auch stammt. Ich meine allein, ich finde Siegmund ist mein Liebling einfach das zu besprechen, weil ich ja selber bevor ich überhaupt in Richtung mit der Ausbildung und dann noch so Psychologie und so gegangen bin mich sehr für zu zoologische Inhalte interessiert habe, also Meeresbiologie und alles. Ich habe da auch etliche Bücher. hast du ja zu Hause gesehen. Und das Lustige ist, ich habe tatsächlich Sigmund von da davor gekannt, weil er als er 19, 18 Jahre alt war, sich intensiv mit der Fortpflanzung von Alen beschäftigt hatte.

Also, der liebe Sigmund hatte gerade seinen ersten Herzbruch, hatte noch seiner Liebe nachgetrauert und hatte ja eine schwierige Beziehung zu seinen Eltern, da auch ein paar Komplexe, die er dann nachher noch mal weiter aufgegriffen hatte und hatte sich dann wirklich intensiv eine Zeit lang unter einem sehr anerkannten Zoologen damit beschäftigt, wie sich alle fortgepflanzt haben. Und das Interessante daran ist, er hat die alle aufgeschnitten und da waren keine Geschlechtsorg, da war nichts. Irgendwann hatte dann etwas ähnliches gefunden, irgend so Läppchen, ich weiß nicht, was es war, aber da haben die Spermien gefehlt und es war wirklich, also zu der Zeit echt was Großes. Er hat sich intensiv damit beschäftigt. Er hat es nicht geschafft, es herauszufinden.

Das hatte dann ein anderer Forscher rausgefunden, nämlich, dass die Ale sich auf eine lange Zeit begeben und über diese Zeit erst ihre Organe entwickeln. Also es sind auch keine Zwitter. sondern also du weißt was Twitter sind. Mm. sondern die entwickeln das erst über die Zeit und es hatte ihn so frustriert, dass er so nah daran war, weil diese Alfrage, das war wirklich eine große Thematik damals, vor allem sein Zool war noch so Davinist, also wirklich das Neueste und er war so frustriert, dass er, der von seinem Mentor auserwählt wurde, das nicht lösen konnte, dass er sich erstmal 20 Jahre lang nicht mit irgendwie Sexualust und irgendwas auseinandergesetzt hat, bis er sich an die Psychoanalyse gesetzt hatte und ich finde das so immens lustig.

Ich sitze teilweise im Psychologieunterricht und muss dann dumm grinsen, weil ich mir denke, so mit diesem Hintergrund, das weiß man gar nicht, aber also dieses intensive Beschäftigen damit hat er schon. Und ich meine auch, wenn du sein Hintergrund auf anschaust, der war ja Richtung jüdisch etwas sehr streng. Also er durfte keinen Sex haben. Er durfte nicht selbst masturbieren und das, was in ihm selber auch passiert ist, da sind wir wieder bei diesem erleben, was ihn beeinflusst hat, also was ihn überhaupt in diese Richtung gelenkt hat, weil man fragt sich vielleicht, wenn man sich so welche Theorien anschaut, wie kommt man dazu? Und es sind alles sehr interessante Individuen, wo ich finde, man müsste da auch mal reinschauen, also auch Paflor und alle, nicht nur was wir daraus gelernt haben, sondern wer ist eigentlich diese Person, was hat die gelebt und wie ist es dazu gekommen?

Weil dann versteht man manchmal ein bisschen mehr, wie es dazu gekommen ist. Ich meine, er selber hat es ja auch ein bisschen basierend darauf gemacht, Ödipus komplex, ne? bei einem Konflikt ist es ja noch normal, also am Anfang ist es ja so, dass das Kind mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil sich ein bisschen identifiziert und sich an das entgegengesetzte Geschlecht, also vom Elternteil ein bisschen ja anhimmelt laut Siegmund und zu einem gewissen Teil ist es ja auch normal, wenn man so einen kleinen Mama hat oder so, aber wenn sich diese Phase halt intensiv länger hält, kommt es halt zum Komplex, nicht zu Konflikt und das ist ungesund. Und auch durch dieses eigene Erfahren, dass er sich halt intensiv damit auseinandergesetzt hat, zeigt einfach, dass du die größten Erkenntnisse einfach daraus nimmst aus der Selbstreflektion. Das heißt nicht, dass er sich so intensiv daraus selbst reflektiert hat, aber wenn wir daraus ziehen praktisch reflektieren, was hat er gemacht?

Das können wir genauso gut mit uns machen oder halt auch eben mit anderen Sachen. Das finde ich sehr interessant. Also ja, kleiner Funf hier nebenbei. Ahhoden, wieso nicht? Oh Mann.

Und was glaubst du, kann man dann von Freud mitnehmen für ich glaube, was ich also was ich persönlich empfinde, wenn du etwas bestimmtes erfahren hast, also aufgrund deiner familiären Lage und so handelst, dass du das auch indirekt auf andere überträgst. Also, wenn ich eine Verhaltensweise bei dir sehe, nehmen wir das Rauchen. wenn ich dich jetzt z.B. die See und du rauchst und ich weiß keine Ahnung, meine Tante raucht, wenn sie gestresst ist. Also das ist jetzt ein simples Beispiel, dann könnte ich davon ausgehen, dass du eventuell angefangen hast, dass gestresst, dass du gestresst warst oder von Freunden, dass man irgendwie weiß, die haben damit angefangen, weil es jeder irgendwie gemacht hat und dann ist es so ein so ein soziales Ding geworden, also je nachdem wann du es machst und wie du es machst, dass ich daraus her leiten kann, wieso du damit angefangen hast.

Also das ist jetzt ein simples Beispiel und da gibt's ja sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten dafür, aber das ist so eine Struktur, die dein Gehirn praktisch durchläuft, um dann im Endeffekt wieder ein Vorurteil zu machen, weil ich das auf mir selbst basiere oder wenn ich z.B. Das ist ganz lustig, weil ich hatte am Anfang der Ausbildung eine in meiner Klasse, die hatte einen Rucksack mit so kleinen Pins und da waren Gibbel Pins drauf und ich habe mich neben sie gesetzt, also komplett strickt. Ich bin aufgestanden, ich bin zu ihr gegangen, sie kannte mich nicht, sie wusste nicht, wer ich bin, ich habe mich neben sie gesetzt. Ich war so: "Magst du auch Gebli Filme?" Oh Mann, mein AD heißt und so. Nee, und sie hat es gar nicht geschaut.

Also es war einfach nur günstig und sie hat sich gekauft und es sah süß aus und es war halt eben auch wieder ein Fehler. Also das stimmt nicht immer. Deswegen auch dieses kritische hinterfragen wie z.B. bei Freud, weil es ist absolut absolut plausibel, weil du denkst, ey, guck mal, das ist was ich mag und sie hat sich das hingehangen. Also mag sie es bestimmt.

Es gibt bestimmt keinen anderen Grund und dann im Endeffekt fragst du nach und das stimmt gar nicht. Also deswegen einfach dieses intensive Auseinandersetzen mit einer Thematik, das es kann sehr wahrscheinlich sein. Das hatten wir letztens in MNB. Diese Begriffe werden sehr umhergeworfen, wenn etwas sicher ist. Also sie mag das bestimmt, sie mag sicher, aber sicher ist eigentlich immer 100% und unmöglich ist 0%.

Und wir befinden uns aber eigentlich immer so 0,1 bis 99,9%. Deswegen auch eben immer diese Kommunikation, dieses Austauschen auch im Team. Vielleicht habe ich etwas von dem Kind ganz anders wahrgenommen als eine Zieherin, weil ich einen schlechten Tag hatte und dann war das Kind irgendwie vielleicht einmal kurz ruhig oder so, weil es müde war, weil es viel gespielt habe. Und dann habe ich reininpretiert. Das Kind war heute traurig und deswegen also von einer komplexen Theorie bis hin wieder zur Alltagspsychologie ist es halt so viel, was es mit beeinflusst und dessen man sich halt auch einfach bewusst sein muss, also dass die Augen nicht nur Organe sind, sondern also quasi See sind, sondern auch Projektion, also Projektoren so mehr oder weniger voll, also dass es einfach die Wahrnehmung da immer ein bestimmten Felder hat.

Ja, und ja, definitiv, definitiv. Ja, es gibt da auch von Freud Schüler Schüler Student Schüler, ich sag mal Schüler Karl Gustav Jung, von dem habe ich sehr sehr viel gelesen und er sagt selber, das Unbewusste wird so lange projiziert, bis es bewusst wird oder bewusst ist. Ja. Und in der Hinsicht stimmt das auch. Auf jeden Fall.

In der Hinsicht stimmt das auch. Ja, es ist ja auch aber interessant, aber ja. Ja, auf jeden Fall. Auf jeden Fall. Aber es doch jetzt habe ich meinen Satz vergessen, aber es ist ja auch so, was ich eben noch mal ansprechen wollte wegen seiner Biografie, weil er eben sehr jüdisch aufgewachsen ist und das eben damals so war bei ihm.

Er durfte selber keinen Geschlechtsverkehr haben. Er durfte selber nicht masturbieren. diese Triebe und dieses teilweise sehr intensiv beschriebene beim S, also praktisch der böse kleine Teufel und dann das über ich, der gute Engel, der die sagt, was wäre korrekt, was wäre angebracht, kann ich mir auch sehr gut denken, dass es auch ein bisschen aus ihm selber herausgekommen ist im Sinne von was er unterdrückt hat, was von außen es schlecht abgestempelt hat und deswegen dieser Engel, diese Strukturen, die ihm beigebracht wurden, diese Gesellschaft, in der er gelebt hat, die ihm gesagt hat, das ist okay, das ist nicht okay, das Verlangen und die Bedürfnisse, die animalistisch beschrieben wurden, aber ja natürlich sind. Also einfach dieser Drang zur Fortpflanzung und einfach das Ausleben deiner Sexualität, dem Kennenlernen von dir selber auch, das ist ja auch ein wichtiger Prozess und nichts, was eigentlich schambehaftet sein sollte, aber leider immer noch ist. Und gleichzeitig, dass ich also er einfach als Person, wie er das auslebt und je nachdem wie was irgendwie überhand nimmt, halt halt auch wirklich passiert, also sich in seinem Verhalten äußert.

Deswegen, wie gesagt, finde ich das auch immer sehr interessant, die Biografien anzuschauen. Ich meine, die Theorien an sich sind ja schon sehr beinhaltet mit sehr viel Wissen und Informationen und ich verstehe in unserer Ausbildung hat man genug zu lernen, aber ich hab mich selber oft dabei, dass nach einer Klausur ich das dann doch so interessant finde, dass ich mir das noch mal anschau und plötzlich kann ich es besser. . . Oh Mann.

ja und ich finde auch, ich habe von ih z.B. die Massen die Massenpsychologie gelesen. so hat er quasi die Psychologie erklärt, dass es in der Gruppe kein Individuum gibt, sondern dass man selber löst sich auf, damit man ein Teil der Gruppe ist. Das sieht man bei sehr, sehr vielen Trends heutzutage, dass alle diesem einen Ideal nachschreiten wollen. Und vor allem war das in der Nazizeit sehr dominant, dass es da wie ein Coevolutionsprozess gab.

von wegen okay, ich stehe jetzt hier vor der Menschenmenge, ich rede in die Menschenmenge. Und das, was ich sage, kommt entweder so an oder so an. . Wenn es so ankommt, ist es ziemlich gut. Ich merke das.

Das heißt, ich sag mehr davon. Und dann ist es wie ein doppelseitiger Prozess von wegen, dass dann je extremer die Masse, desto extremer das Individuum und dann wieder die Masse extremer, dass im Endeffekt alle einem großen eh einem großen Narrativ hinterherjagen. . und dass dabei sehr sehr viel Konvention mit reinspielen, die dass dieser Trend und dass man im Endeffekt nicht gesehen werden will, sondern man macht alles. Das heißt auch, du könntest ein in dieser Theorie heißt das auch, du könntest ein Auschwitz so Ding sein, also Auschwitz Prison Guard mehr oder weniger.

Genau. Und das hat er quasi damals aufgestellt. Ich finde auch, boah, da will ich ganz viel dazu sagen. Bitte schön. also erstmal zwei Grundsachen, die ich dazu sagen möchte.

Das finde ich genau deswegen finde ich so schwer. Teilweise, wenn du Präsentation hast oder so viele Leute haben deswegen davor Angst, wenn du neu eine Schule oder neu eine Ausbildung kommst. Du kennst diese Menschenmenge noch nicht. Du weißt nicht, was deren eigenen Werte und soziale Einstellungen sind. Du weißt nicht, wie was ankommen wird und du bist dann teilweise einfach gehemmt, wie du dich äußerst.

Es kommt natürlich auf deine Persönlichkeit an. Du hast eine ganzen unterschiedlichen Aspekte der Psychologie, einfach den Aspekt der Situation war es, glaube ich, Aspekt der Persönlichkeit. Ich glaube dann noch die die Sachen, die dir weitergegeben vererbt werden. Ich weiß gerade nicht auswendig die Ja. Ja.

Anlage umweltbsteuerung meinst du vielleicht? Ja. Anlage, die ganzen einfach im Endeffekt was angeboren ist hier und da. Du hast ja einfach ein paar Sachen, die sind fest in deinem Körperbau und deswegen z.B. An der Schule ist es mir am Anfang ein bisschen schwer gefallen, weil ich persönlich bin wie nicht religiös, ich habe keine bestimmte Konfession und wir haben teilweise manche Menschen, die ein bisschen extremere Richtung gehen, aber ich hatte dadurch tatsächlich eine sehr positive Selbstreflektion, weil ich viele Sachen gesehen habe, wo ich mir dachte, ja, okay, wir haben so viel Gemeinsamkeiten.

Also, was ich z.B. sie sehr schön fand. Ich hatte eine Klassenkameradin, die meinte, sie fand es sehr verletzend, weil so oft sowas daher geworfen wie wird, wie die Kirche ist ein Kult und sowas schon sehr verletzender Begriff sein kann, vor allem für Leute, die das sehr friedvoll ausleben, ihre Religion, also so wie es richtig, es gibt ja schon ein richtig und ein falsch im Sinne von verletzt du andere Menschen mit deiner Meinung oder nicht und ich fand es sehr wertvoll für mich, weil ich dadurch auch viel mitgenommen habe, also weil ich am Anfang sehr war von ja, oh mein Gott, was ist das für ein Quatsch, aber einfach einfach auch diesen Respekt für seine Mitmenschen zu erlernen. Das ist sehr wichtig und das habe ich auch für mich selbst reflektiert und was ich vorhin noch sagen wollte, was ich wieder aufgreifen möchte, deswegen, weil du ja meintest, wenn du vor Menschen oder in einer Gruppe sprichst, du reagierst ja sehr viel. Also du bist ja nicht nur du als Individuum, sondern du funktionierst da praktisch miteinander und vor allem neurodiverse Leute haben jetzt teilweise Probleme damit so Social Clues zu lesen.

Also, war das jetzt was Gutes oder war das so ein böses belächelt? Und vor allem so welche Leute fallen dann ja halt oft auf, weil sie das halt eben nicht können und es wird halt negativ angemerkt, weil das macht ja jeder und das ist ja normal und macht diese Person das absichtlich nicht und wir sie herausstechen oder keine Ahnung was und die wird dann oft negativ wahrgenommen, obwohl sie an sich diese ähnliche innere Abläufe hat wie wir, nur halt z.B. erst redet und dann nachdenkt. . Und das finde ich halt auch sehr wichtig zu beachten, weil wenn man vor allem wie bei uns in Heilpädagogik so Themen durchnimmt wie Autismus und ADHS, dass man halt auch eben dafür eine Sensibilität entwickelt, dass man wieder nicht direkt Vorurteile hegt, sondern dass man sich probiert damit intensiv zu beschäftigen.

Oder ich mache es teilweise so, dass am Anfang, wenn ich eine Person kennenlerne, erstmal ein paar Sachen wegstecke, was sie sagt. Also, außer die beleidigen mich natürlich, muss man immer abwägen, wie gesagt, individuell, unser Stichwort, Lieblingswort. aber erst im Nachhinein oder nach einer Zeit mir ein Bild von der Person mach, weil vielleicht habe ich die gerade im absolut blödesten Moment erwischt. Ihre Oma ist gestorben. Keine Ahnung, der Hund wurde überfahren und dann modzt sie mich an und ich denke mir so, was für eine unsympathische kleine dumme.

Aber eigentlich ist es der Engel auf Erden, deswegen also oder eine bestimmte Lebensgeschichte oder ich weiß nicht wieso sie keine vielleicht zuckt sie immer und ich denke so, was ist denn dein Problem? Aber die hatte irgendwie schon negative Erfahrungen und hier und da und dann kommen wir halt schon wieder auf diese Selbstreflektion zurück oder halt auch dieses Beobachten, also wirklich diese Sachen, die wir lernen, die oft in den Raum geworfen werden und halt auch dieses Wahrnehmen von Begrifflichkeiten, die man einfach so sagt, wie z.B. Oh mein Gott, ich habe meine Haare gefärbt, ich bin so bipolar. sind halt schon nicht angemessen und für eine bestimmte Menschengruppe verl ist jetzt lustig, aber aber sind halt für eine bestimmte Menschengruppe verletzen in diesem Moment und da muss man halt auch einfach mal wie gesagt einfach das reflektieren, also welches Vokabular nützig und das merkt man oft nicht, bis man z.B. ein Satz raushaut und dann merkt, wie es ankommt und du hast davor da noch nie darüber nachgedacht, weil du z.B.

du immer in so einer Bubble warst, wo das genützt wurde oder ich benutze halt teilweise auch oft Jugendslang oder so Sachen wie Bro und Junge und wenn du dann mal in einer Gruppe bist, die das nicht macht, wirst du direkt als dumm abgestempelt. Und dann muss ich mich auch immer zügeln so ein bisschen maßen und man passt sich halt eben an und das ist ja auch normal, also je nachdem das da kommen wir wieder zu den Aspekten, wer vor dir also wenn ein Lehrer mit dir redet, redest du komplett anders als wenn dein Bro mit dir zum Gym geht, dann musst du so e wieder pumpen und zum Lehrer sagt ja grüß Gott, wie geht's Ihnen so oder gleich zum Szenen und das auch ist wieder Psychologie und halt wieder beim Punkt, wir nehmen das gar nicht wahr und es eine sehr schöne Sache, sich damit zu beschäftigen und ich finde auch, wie du auch vorhin meintest, das bringt einen persönlich sehr weiter diese Ausbildung. Sie ist auf jeden Fall auch hart. Wir sind immer noch im deutschen Schulsystem, also ne Noten und das nimmt einen schon mit, aber es prägt einen auch. Und ich finde auch, also von Ressourcen, die ich davor noch gar nicht wahrgenommen hatte, ich dachte immer, ich bin scheiße im Reden, weil ich mich halt sehr oft fair rede oder ein komplett anderes Thema anpeil und dann sagst du was und ein Stichwort, was eigentlich gar nicht zur Thematik passt, aber was du im Satz benutzt hast, erinnert mich an was anderes.

Aber so etwas ist teilweise gut, wenn du ein Vortrag hältst, weil du auf Impulse von deinem Publikum achten kannst. Also, weil du dann merkst, ja, okay, du hast das genannt, vielleicht interessierst du dich an dieser Richtung. Und bei einem Referat kannst du ja nicht mittendrin dein Thema wechseln, aber wenn du halt eine große wirklich Thematik hast, wir hatten heute Tag der offenen Übung, wir haben unsere Schule vorgestellt, und wir hatten eben das Fach Gehörlosigkeit, also meine Übung, die ich eben habe und da geht's ja hauptsächlich um Gebärden, aber auch um Kultur und das ist ja so ein weites Thema und zuerst dachte ich mir, ich erzähle bestimmt jedem dasselbe. Guck mal hier, Fingeralphabet. Guck mal hier.

So macht man deinen Namen. Aber wirklich mit jeder einzelnen Person hatte ich ein anderes und intensiv lang andauerndes Gespräch, weil die halt selber so viel mitgebracht haben, eigene Erfahrungen und das finde ich so schön und das habe ich erst wirklich gelernt an dieser Schule, das auch aufzugreifen, dass das positiv ist. Also nichts ist besser als wenn du jemandem was erzählst oder keine Ahnung eine Fortbildung machst oder in die Richtung und auf deine Leute eingehen kannst, weil so nehmen die am meisten was mit, wenn die da an ihrer eigenen Lebenswelt anknüpfen können und damit arbeiten können. Deswegen ja finde ich das in dem Aspekt auch. Ja, ich verstehe verstehe.

Und wenn es um Ressourcen geht, fällt dir da auch was ein bei dir, was du jetzt gelernt hast über diese also zum Record, so wir befinden uns gerade im theoretischen Ausbildungsabschnitt genau am Ende eigentlich. Wir uns erwarten die Abschlussprüfungen in paar Monaten, eine halb zwei, drei Monaten, zwei Monaten, dre irgendwie so, keine Ahnung. Und . davor hatten wir ja Schule und Praxis. Ja.

Und wir haben währenddessen paar Praktiker gemacht. Ja. und es ist sehr sehr viel Stoff, die man macht. Auf jeden Fall es ist das Ich krieg Flashbacks von meiner Kunstabschlussprüfung an der Realschule. Du hast so viele Epochen gehabt, die du auswendig lernst.

Es kam nur eine dran. BF, verkackt, wenn du die eine nicht konntest. Und im Endeffekt, so blöd es sich anhört, bei uns ist es dasselbe. Du du hast so viele, also im Endeffekt, wir müssen wir haben drei Fächer, Heilpädagogik, Pädagogik und Psychologie. Und wir müssen auf eine Handlungssituation, auf ein Handlungsbeispiel in jeder Hinsicht, je nachdem, was die Fragestellung ist, einen Teil eine Gliederung abarbeiten, den theoretischen in Anteil, also von einem Skript komplett abarbeiten und eben auch mit Fallbezug.

Und du könntest alles auswendig wissen, aber eventuell nicht genau verstehen, welches Thema darauf kommt oder genau das nicht gelernt haben, wenn es offensichtlich Transition ist, aber genau das kannst du nicht. Und dann sogar, wenn du an sich die kompetenteste Schülerin wärst, könntest du trotzdem mit einer vier rausgehen. Und deswegen finde ich das mit den Noten so krass, weil du vielleicht so gelernt hast, dass du für dich viel mitnimmst und auch in der Praxis super arbeitest, aber das heißt nicht, dass du gute Noten hast. Ja, und das zu kombinieren ist für viele auch sehr schwer. Das ist eh ganz anders, wie sich wirklich das der Stoff bezieht auf die Klausur oder der Stoff im ganzen Jahr hinweg.

Voll und ich habe sehr sehr viel mitgenommen. Jedenfalls das könnte das könnte das könnte man noch eine Serie machen aus diesen ganzen Sachen. Echt wirklich? Stimmt. aber wow.

Ressourcen. Was ist dir noch aufgefallen? Ressourcen. Eine der Sachen, die mir aufgefallen ist, ist spontan Sachen machen. Also so doof es sich anhört, wenn man mal ein Angebot um 3 Uhr morgens vorbereitet hat und abgehalten hat, man trotzdem die eins drauf bekommen hat.

Also Angebot ist für die, die es nicht wissen, das ist eine gezielte Bildungseinheit, kann man sagen im Endeffekt, wo man sich hinsetzt, man belegt, man überlegt sich bestimmte Ziele, z.B. Feinmotorik fördern. soziale Fähigkeiten, Konzentrationsfähigkeit, dies das und das packt man in eine Sequenz von dem zeitlichen Abschnitt, heißt jetzt 60 Minuten vielleicht ungefähr und da macht man etwas Praktisches mit den Kindern, mit den Jugendlichen, was auch immer mit dem Klientel im Endeffekt und da mussten wir dir ein paar machen und im SJ noch mehr. Ja, sehr viele auf jeden Fall. Und genau und ich habe teilweise gemerkt, also da dachte ich mir so, ja, okay, Glück gehabt, dass ich so schnell hinbekommen habe, aber im Nachhinein denke ich mir so, das ist in der Praxis absolut gold wert, weil oft hast du so, dass du im Alltag bist, ach, wir haben das gefunden, lass doch mal das und das machen.

Und diese kreative Ader ist gold wert, also dass du einfach schnell etwas sehen kannst oder nützen kannst oder z.B. bei Kindern, wenn die malen, sensible Situation. Du sagst, ist das ein schöner Apfelbaum? Das ist die Mama. So dieses direkte, was könnte das sein?

Oder ein Kind kommt zu dir hin und ist ganz traurig. Das sieht gar nicht aus wie mein Hund. Aber dieses aufgreifen von: "Hey, guck, das könnte ja das sein und das ist das Auge." Das hilft Kinder da positiv durch diesen Prozess zu begleiten. Und m das ist mir auch wirklich sehr aufgefallen einfach über diese Zeit hinweg eben während der Praxis oder halt auch während den Angeboten, dass es eigentlich unglaublich wertvoll ist, spontan eben durch diese ganzen Eindrücke, die du gesammelt hast, eine Entscheidung zu treffen oder was den Kindern bieten zu können, also zu zeigen, also eben aus der eigenen Ressource heraus, hey, guck mal, wir haben doch all diese Sachen, daraus könnten wir etwas basteln oder das halt einfach für die Kinder angenehmlicher zu gestalten. Ansonsten Ressource Ressource.

ich habe tatsächlich auch sehr viel persönlich mitgenommen, nicht nur für die Ausbildung, sondern wie ich mit meinem Umfeld umgehe, weil ich auch teilweise in sozialen Situation nicht immer richtig agiert habe und ja, ich sage immer, ich bin immer ein paar Schritte zurück, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass ich mittlerweile sehr gut auf Menschen eingehen kann. Also, hoffe ich zumindest. Und wirklich durch diese Ausbildung, was jetzt auch echt schon paar Jahre her ist, ich dachte mir letztens auch so, eine Klassenkamerade hat gesagt: "Ja, ich kenne nicht, seit du 16 bist." Ich dachte so, nebenbei, ich bin 18. Nur so vergesse ich auch immer. Das vergesse ich auch immer.

Jetzt musst du sagen, wie alt du bist. 23 alt. Oh Mann, Loser. Oh ey, Boomer. Oh Gott.

Aber langsam bin ich selber Diger. Jetzt wird lang. Jetzt rutscht raus. Jetzt rutscht raus die Umgangssprache. Aber jetzt kommt ja Jen Better.

Bin gespannt. J Better du? Nein, ich doch nicht. Jetzt hatten wir Alpha und jetzt kommt die Generation Beta. Ach so.

Ach so. Aber du gehörst dann zu Z. Ja. Ja, du gehörst noch zu Z. Okay.

Ja, ich bin noch alt genug dafür. vielleicht jetzt noch zum Abschluss. Ja, ich glaube, wir haben sehr, sehr viele Sachen beredet und das war jetzt Schluss, aber und es läuft die Zeit davon etwas was würdest du noch oder? . Jetzt bin ich gespannt.

Wenn du einen Tipp hättest, ja, jetzt auf weil das Thema war sozial agieren. . Was wäre es für ein Tipp für die ganzen anderen? also ich hatte es ja vorhin schon mal erwähnt, aber weil man ja eben wie gesagt eben mit diesem Ich ich ist, was ja auch normal ist, weil du bist einfach Zentrum deines Erlebens, aber halt dieses öftere Nachfragen bei Gesprächen, weil viele Leute sagen nicht von: "Hey, gabelt das und das passiert, jetzt wünsche ich mir Mitleid, jetzt wünsche ich mir deine Meinung, jetzt wünsche ich mir nur, dass du zuhörst und dass man das ein bisschen implementiert." Also, dass wenn ich dir was gebe, dass bevor irgendwas unerwünschtes kommt, was ja gar nicht mal deine Schuld ist, dass sie dir sagt: "Hey, ich wünsche mir gerade, dass du mir nur zuhörst." Also, dass ich gerade keine Meinung brauche. Ich brauche einfach nur ein offenes Ohr.

Aber auch andersrum, wenn du mir das erzählst und das sagt ja nicht jeder, dass ich frage, möchtest du meine Meinung dazu oder möchtest du dich gerade einfach nur ein bisschen ausreden? Also so Sachen, die mir einfach wiederfahren sind in manchen Gesprächen, die ich sehr schön fand, die ich dann wieder mitgenommen habe und auch einfach dieses Frage von wie fühlst du dich gerade damit oder was was denkst du und in welche Richtung könnte es gehen, weil du dann halt schon sehr viel erahnst, was braucht diese Person gerade und dann kannst du dir auch am besten helfen und gleichzeitig so kann dir auch am besten geholfen werden. Also du wirst besser gehört, verstanden, je nachdem, dass du also wenn du genau kommunizierst, was möchtest du? Und das ist schwer und es ist ein Prozess zu erlernen, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Also ich bin auch noch lange nicht da, aber es auf jeden Fall rentiert sich.

Ja. Okay. Okay. Dann vielen, vielen Dank, dass du da warst. Gerne.

Habe mich gefreut. Wenn du was sagen möchtest an Grüße an Mama oder was weiß ich. Grüß Gabo. Hab dich [Gelächter] lieb. Ja, war schön.

Doch, freut mich. Ein bisschen quatschi quatschi. Nicht nur in der Raucherpause, diesmal Podcast. Genau. In diesem Sinne einen schönen weiteren Tag und danke fürs Zuhören.

Genau. Adie.

Weiterhören