Podcast-Folge
Wer verändert unser Denken? | Vorbilder und Inspiration
Episode #43
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Was glaubst du, warum suchen Menschen Vorbilder? Weil das ist eine Frage, die hat mich schon öfters ein bisschen interessiert. Denn ich kam irgendwie auf den Gedanken, warum gibt es denn Vorbilder überhaupt? Was glaubst du? Das Erste, was mir einfällt, da denke ich zurzeit selber oft drüber nach.
So ein bisschen, dass in der Zeit heute, in der wir uns befinden, du ja basically eigentlich die Möglichkeit hast, alles zu machen, worauf du Bock hast. Und ich weiß nicht, ich denke, du hast mit Sicherheit schon mal den Begriff Paralysis of Nettlesis gehört. Ja, ja.
Dass du einfach komplett übermahnt bist, weil du halt gefühlt dir alles vorstellen kannst und du verwendest oder verschwendest im Endeffekt die ganze Zeit damit, alles durchzudenken, wie wär das, wie wär das, wie wär das. Und du fängst dann nirgends an. Und ich weiß nicht, Vorbilder vielleicht in dem Sinne,
dass sie einem einfach einen gewissen Weg vorgeben. Ich weiß nicht, ich denke, jeder von uns hat so, ich will jetzt mal den Begriff Muse nennen, so ein bisschen, was einen anspricht, was einem an Leuten gefällt und sowas. Und genau sowas macht man sich halt dann zum Vorbild.
Und das macht es einem vielleicht ein bisschen leichter, Vorlieben oder sonst was halt in der Richtung zu bündeln und sich so ein bisschen darauf einzuengen, hey, wo will ich denn hin? Das ist, glaubst du, das primäre Ding.
Weil das mit der Paralysis of Analysis, das kenne ich. Ich glaube, das kennt auch jeder. Vor allem, weil heutzutage einfach dieser gesellschaftliche Weg einfach viel, viel weniger Kondens geworden ist und einfach viel mehr möglich ist.
Und das ist auch irgendwie viel mehr im Trend, einfach das zu akzeptieren, was jemand machen möchte. Unabhängig davon, es soll nur eine Bedingung haben, und zwar, dass man andere Menschen dabei nicht stört oder halt verletzt oder sonst irgendwas macht mit anderen Menschen.
Das wäre nicht verkehrt, ja. Das wäre gut. Das ist schon mal ein guter Anfang. Bloß irgendwie habe ich das Gefühl, dass man sich Vorbilder nicht aussucht,
sondern ich glaube, das ist ein Instinkt, glaube ich irgendwie. Weil wenn ich jetzt darüber nachgedacht habe, auch die Vorbereitung dieser Folge jetzt eben, was sind meine Vorbilder eigentlich? Ich habe das Gefühl, dass sie mir irgendwie erschienen,
also nicht erschienen sind, wie jetzt im Sinne von der Prophezeiung oder so etwas. Aber die haben irgendeine gewisse Art von Appeal gehabt und das hat mich zu denen gezogen. Weil irgendwas hat zu mir gesprochen.
Richtig, wollte ich gerade sagen. Da ist irgendwas von außen, was irgendwas innen in dir anspricht, ja. Glaubst du, man kann das kontrollieren? Ich glaube eigentlich nicht, oder? Boah, ich weiß nicht.
Ich würde jetzt auch sagen, also warum gefällt dir, was dir gefällt? Keine Ahnung. Wieso feierst du Rockmucke? Ja.
Gut, du kannst es jetzt vielleicht, wenn du wirklich ein bisschen Ahnung von Musik hast, kannst du das Leuten vielleicht irgendwie anhand von Theorie und so etwas vorunterbrechen, was dir gefällt und welcher Takt und so etwas. Aber ich weiß nicht.
Ich denke mal, da wird einfach ein Teil sein, der dir gefällt, was dir gefällt. Und ja, keine Ahnung. Ich weiß, vielleicht, wenn man sich für längere Zeit ein bestimmtes Thema oder eine bestimmte Meinung
so ein bisschen aufsetzt und da Content zu konsumiert und sonst was, vielleicht verleitet es dich da so ein bisschen in die Richtung. Aber ich denke, so deine Grundprinzipien, deine Grundvorlieben, die werden wahrscheinlich immer bestehen. Also ist zumindest meine Erfahrung.
Das war jetzt auch in der Vorbereitung, wie du gerade schon gemeint hast. Wenn ich überlege, wen ich halt hier erwähnen wollen würde. Und ja, es sind immer die gleichen zwei, drei Leute, wo es sich aber auch immer um die gleichen zwei, drei Themen handelt,
so ein bisschen. Aber das ist ja das Interessante, weil genau darauf kam ich hier auch. Da sind immer diese zwei, drei Themen, die einen selber betreffen,
aber die dann doch mit der Welt an sich zu tun haben. Aber darauf steigen wir jetzt dann gleich ein, weil das war ja auch das, oder das ist die Idee dieser Episode eben. Ein bisschen anderes Format jetzt haben wir mal.
Jetzt sind wir nur du und ich hier. Kein besonderer Gast, sage ich mal so. Aber wir sind besonders. Das auf jeden Fall. Das auf jeden Fall, ja.
Wer ist dir da zuerst eingefallen von den Vorbildern? Sag's. Weiß es. Der Cory, oder? Coach Cory Wayne, ja.
Das ist immer die Nummer eins, wenn es um Vorbilder geht. Wir hatten ja vor wahrscheinlich so circa knapp ein Dreivierteljahr schon mal eine Folge gemacht, wo ich seit längerem mal wieder dabei warst.
Aber ganz ehrlich, das ist eine Sleep-Hype-Eso, das sage ich immer noch. Ich sage das auch Leuten, die das jetzt hören. Ich finde, man sollte, und ich glaube, das war ja irgendwie White Pill oder so,
haben wir das genannt. Du hast damals so ein bisschen deine Happy Pill war, sondern du wolltest ein bisschen mehr Optimismus in die Welt rausbringen. Ja, genau. Da habe ich den schon erwähnt.
Also ich erwähne den eigentlich so gut wie immer, wenn es geht. Du kennst ihn ja mittlerweile auch schon seit Jahren. Und du wirst mir zustellen, wenn ich sage, dass das halt einfach der G ist. Und der ist halt, ich glaube so,
der hat das Grundfundament dafür gelegt, wie ich zumindest versuche, im Tag zu agieren. Ich schaffe es natürlich nicht immer, wir sind alle bloß Menschen. Aber sein Mindset, nicht nur was Beziehungen angeht,
natürlich hauptsächlich sein riesengroßes Thema ist halt Beziehungen, aber jetzt nicht nur bezogen auf romantische Beziehungen, weil sein Spruch ist, Leben ist Beziehungen, ob das jetzt deine Arbeitsbeziehungen sind,
deine romantischen, deine freundschaftlichen, familiären und so weiter. Und von diesem Aspekt zu allgemein, wie man sich durchs Leben bewegt,
wie man zu sich selber steht, was für Prinzipien man für sich selber hat und für sein Umfeld und so weiter. Und der ist so, ja im Endeffekt so ein bisschen mein Ersatzvater gewesen,
jetzt mittlerweile seit fast zehn Jahren, seit ich ihn verfolge. Und ich wäre mit Sicherheit nicht der gleiche Mensch, hätte ich ihn nicht gefunden damals. Ja, ja, ja.
Das ist so meine Nummer Nummer eins. Also ganz, ganz weit oben, ganz weit oben. Ich habe mir jetzt ein paar Fragen notiert. Und zwar einmal zu der Person, wäre,
welche Kernbotschaft hat dein Denken verändert? Aber das ist ein bisschen schwer zu pinpointen bei Corey, weil es doch eigentlich um das gesamte Leben geht. Ja, aber ich denke, ein grundfundamentelles Prinzip ist drinnen.
Und zwar? Self-Reliance, eigene Verantwortlichkeit. Dass du im Endeffekt für alles, was in deinem, zumindest, dass du dir jetzt sagst,
hey, du bist für alles, was in deinem Leben ist, verantwortlich. Weil bloß dann kannst du diesen, du kennst den Begriff Logos of Patrol, den man in diesem Space sagt,
wenn der bei dir ist und wenn du schuld bist, dann liegt es auch an dir, das zu ändern. Und er sagt quasi, du kannst vielleicht auch manchmal wirklich nichts dafür, dass gewisse Dinge passieren.
Das ist einfach so. Aber trotzdem ist es der deutlich gesündere Ausgangspunkt, zu sagen, hey, mir liegt es, also kann ich es ändern,
anstatt es auf irgendwas anderes zu schieben und dann zu sagen, hey, ich habe keine Kraft, ich bin dem Schutzlos ausgeliefert. Also ich denke,
das wäre so sein Grundprinzip Nummer eins, ist einfach, dass Eigenverantwortlichkeit für alles in deinem Leben so das Wichtigste ist,
um halt nötigerweise zu ändern, wenn du es halt ändern willst. Er sagt ja auch immer selber, man muss selber in der, in seiner eigenen Rettung quasi vorangehen.
Das ist, finde ich, immer ein bisschen, ich glaube, wenn man in einer Lage ist, wo man ganz gerne gerettet werden möchte,
ist das etwas, was man nicht ganz gerne hört. Aber ich glaube, das ist etwas, was man hören muss.
Muss man, man muss es auch einfach lernen und verinnerlichen. Es ist natürlich immer viel, viel leichter,
das auf andere zu schieben oder auf Umstände, die, auf externen Umstände zu schieben, das fühlt sich einfach viel,
viel besser an und du kannst nichts dafür. Wie gesagt, wir müssen nicht drüber reden, du kannst oft genug
wirklich nichts dafür. Aber am Ende des Tages ist halt dann trotzdem zu sagen, hey, Mai,
was kann ich jetzt aus der Situation machen und ich glaube, es ist, wenn du bald einmal
so die ersten Schritte in Richtung, du ziehst dich aus der Scheiße selber raus, gemacht sind,
fällt es einem auch leichter und für mich zumindest hat sich das irgendwann einfach viel natürlicher angefühlt. Ja, ja.
Es ist vielleicht jetzt auch nicht immer zu 100% richtig, immer die Schuld bei sich zu suchen. Das Nuance, der gehört immer dazu,
aber ich denke, das ist gerade um, wenn dir was nicht gefällt an deinem Leben, dann ist es die bessere Position aus,
von der man aus irgendwas verändern kann, wenn man es denn will. Das ist das Coole. Ich glaube,
das habe ich auch in der Folge gesagt, du kannst ja etwas tun. Das ist ja eher, das wirklich positive und optimistische. Richtig.
Da gibt es so ein Sprichwort. Auch von ihm war das ja. Und zwar, wenn du änderst, wie du auf die Dinge schaust,
ändern sich die Dinge, die du anschaust. Ja. Und das ist, finde ich,
vor allem dann wichtig, wenn man sagt, okay, vielleicht gibt es gewisse Arten und Sachen,
die habe ich jetzt gemacht, die mich in die Situation gebracht haben. Hätte ich es vielleicht wissen können.
oh, scheiße, vielleicht war da irgendwann mal so ein Gefühl bei mir da, aber ich habe nicht hingeschaut.
Aber das ist jetzt noch Zweitsache. Was kann ich jetzt tun? Was macht mein Umfeld? Was macht meine, meine,
was macht meine Umstände? Was kann ich tun? Und ich glaube, dann wird man echt schockiert, wie schnell man noch Antworten findet.
Und man kann... Dinge ändern lassen und man seine eigene Realität so ein bisschen shapen kann. ja.
Und das wäre auch, wieder um den Punkt daraus zu denken, was ich jetzt von dem am meisten gelernt habe, ist, bereit zu sein,
dem Leben zu passieren. Der aktive Teil sein, jemand, der Sachen macht. Richtig.
Weil, ich habe das jetzt schon bei den Vorgesprächen, bei der Aufnahme ja gesagt, weil es das Leben passiert oder so
und warum nicht das machen, was auch zu dir spricht. Warum nicht irgendwie sagen, ja, ich arbeite jeden Tag daran,
dass die Zukunft vielleicht besser wird, anstatt irgendwie abschalten zu können von der ganzen Woche und dann nur am Wochenende Spaß haben oder sonst irgendwas.
Was natürlich auch für die meisten okay ist, aber ich glaube, es gibt bestimmte Leute, die sind damit einfach nicht zufrieden.
Und dazu würde ich auf jeden Fall an uns zählen. Das ist ein... Charakterteil, der, glaube ich,
den kann man sich auch nicht aussuchen, aber genau zu dem spricht er eben. Richtig. Genau zu dem spricht er eben, weil er sagt ganz gerne,
dass er die Fundamentals of Success hat. Und da spreche ich Ihnen auf jeden Fall zu. Und es ist verdammt wichtig, seinen eigenen Wert zu kennen, beziehungsweise auch vielleicht
auch herauszufinden, was man denn für einen Wert haben kann für andere, aber auch für sich selber, wenn man einfach Sachen probiert
und dem Leben gleichzeitig passiert. weil vielleicht in kleinen Schritten, vielleicht wenn man sich denkt jetzt, oh, ich könnte vielleicht
mal meiner Mutter mal kochen helfen oder sonst irgendwas. Vielleicht ist das am Anfang noch gar nicht so viel,
aber in einem Monat, wenn du dir jeden Tag denkst, eine Aufgabe, die ich machen kann, zack,
in einem Monat sieht es noch viel besser aus. Und das finde ich einfach super optimistisch. Und das hat mir geholfen
mit noch anderen Sachen, die ich von sehr vielen anderen Leuten gehört habe, von wirklich bedeutsamen Philosophen und sonst irgendwas
zusammen zu tun. Dass wirklich jeden Tag es im aktuellen Moment beginnt, was du machen kannst und wohin du fällst.
Vielleicht sollten wir noch, wenn wir auf Vorbilder eingehen, noch voranstellen, was das für eine Persönlichkeit ist, falls Leute ihn nicht kennen.
Ganz kurz zu dem, wo wir uns jetzt gehen. Coach Corey Wayne, unter dem Namen ist er als Internetpersönlichkeit bekannt,
ist ein Lebenscoach, der das jetzt mittlerweile schon seit knapp, ich glaube, über 40, 50 Jahren macht
oder sowas. und die meisten, also ich würde mal schätzen, 80, 90 Prozent der Demografik sind Männer,
die ihn finden, weil sein größter Erfolg in seinem Datingbuch liegt, so ein bisschen. Und so habe ich ihn auch damals gefunden
und im Endeffekt lernt man aber recht schnell, dass es bei ihm nicht nur um Dating geht. Das Dating halt genau wie
eine gesunde Beziehung zu sich selber, zu seiner Familie und zu seinen Freunden, zu schönen Hobbys
und erfüllendes soziales Leben und so weiter. Das hat eine von vielen Säulen und genau der Coach hat Leute primär eben,
was Dating und sowas angeht, aber natürlich auch, wenn es ums Geschäftliches geht, wenn es ums Business geht, ist natürlich auch
ein Business von ihm und genau, der war nicht nur für mich, nicht nur für Gabriel, wahrscheinlich auch,
für viele tausende Männer und auch Frauen tatsächlich, so ist es nicht in diesem Vorbild,
also genau um den ging es, bloß um es nochmal klarzustellen. nochmal Coach Corey Wayne, kann ich nur empfehlen, ich denke,
da wird jeder irgendwas bei, kann jeder was mit rausführen, also der Typ ist wirklich echt Hammer. Wir sagen immer,
er ist der G. Coach der G, ja. Weil, vielleicht würde ich mal ganz gerne dazu kommen,
wenn du jetzt auf so eine Dating-Philosophie schaust, weil vielleicht ist das ein ganz kleiner,
so eine kleine, kleine Exkursion, die wir machen können, von, wir kennen den ja schon seit,
lass mich nicht lügen, 2000, meine erste Erfahrung da mit ihm war da mit
2019 oder 20. Ich glaube, ich verfolge den seit
2017 ungefähr, 2018 habe ich sein Buch zu Weihnachten bekommen, genau, also jetzt mittlerweile sind es dann,
ja, sieben, acht Jahre, die wir den jetzt schon kennen und verfolgen.
Ja, was ist, was hat da grundlegender Denken verändert? Wenn du es pinpointen könntest,
vielleicht auf einen Satz oder so. Ich denke erst mal so ein bisschen im Reinen mit sich selber zu sein, weil du kannst nicht geben,
also, mir fallen viele Sätze ein, du kannst nicht geben, was du selber nicht hast und gerade,
wenn wir jetzt wirklich Beziehungen anschauen, da unterhalte ich mich auch sehr, sehr oft mit Kolleginnen drum und dran drüber,
dass du deine Vollkommenheit und deine Glückseligkeit mit dem anderen teilst und nicht hoffst, dass der andere gegenüber
dich erfüllt quasi, dass man sowohl Mann als auch Frau whatever, dass die herkommen,
schon happy sind und diese Happiness mit einer teilen und nicht hoffen, dass der andere die jeweils anderen happy macht.
So ein bisschen. Ja, ja. Aus diesem Grundfundament, also wie ich schon meinte,
Eigenverantwortlichkeit und so weiter, dass man einfach selber an einem schönen Punkt ist und bereit ist auch zu geben, weil es darum im Endeffekt
in jeder Beziehung geht. Ja. Geben. Ja, genau das wäre mein Punkt auch.
Geben. Ich glaube, dass Beziehungen da sind, um zu geben. Nicht?
Und das, man sollte immer schauen, was man bekommt, klar, ich denke,
das ist immer so eine Sache. Gehört dazu natürlich. Aber im ersten Sinne sollte man immer geben, weil du geben bist
und du gerne einfach geben möchtest. Genau, richtig. und mit dem, dass man sich mit sich selber bereinigt ist.
Ja, weil davon ist das konsequent, glaube ich, sehr,
sehr viel, wie du dich zu dir selber verhältst, wie du den Partner siehst und vor allem auch, wie du dich allgemein,
nicht nur dem Partner, aber auch allgemein im Leben verhalten wirst. Weil ich glaube, jeder,
was ich glaube, es ist auch teilweise Grundgesetz, dass jeder Mensch einen intrinsischen Wert hat
und den gilt es zu schützen und zu wahren. Und ich glaube auch immer noch, dass das Beste passieren kann, wenn jeder seine Stärken
am besten so bringt, dass andere davon profitieren können. Richtig. Und so funktioniert ja auch die Gesellschaft eigentlich
durch Kooperation. Und jetzt machen wir ein ganz großes Fass auf, aber
da sieht man schon, wie vielfältig diese Arbeit sein kann, die er macht und dass die auch
einfach zu einem ganz guten Produkt geführt hat und vielleicht als als Abschluss zu Corey,
vielleicht können wir da noch eine zweite Person oder dritte Person hinzufügen. Wo konnte er dir am meisten helfen?
Boah. Überall eigentlich, oder? Ja, aber ich denke, ähnlich wie
die anderen zwei, drei Persönlichkeiten, die ich noch aufgezählt hätte, einfach den Fokus
auf sich selber zu lenken und halt so scheiße es klingt, der sagt, einmal natürlich so nett
und so gut gesprochen er ist, hat trotzdem einfach Knallers ins Gesicht, was du halt hören musst und nicht,
was du hören willst. und ich habe ihn damals gefunden zu einem Punkt, wo ich, was Dating angeht,
sowas von gar keinen Erfolg hatte, übergewichtig, unhygienisch, unsportlich und so weiter und der klatscht
jetzt ins Gesicht, hey, ich verstehe es, ist scheiße, aber dir wird halt keiner helfen. Er ist ein Schlag ins Gesicht,
will keiner hören, aber ich denke, einfach mal anzufangen, sich einfach um sich selber zu bemühen, wie du dich um Geschwister teil,
wie du dich um einen guten Freund oder um einen Partner bemühen würdest, ist bis heute immer noch verdammt schwierig. Ich weiß nicht, wie es dir geht mit Beziehung zu dir selber,
das ist eine mega komplexe Sache, mit der ich mich eigentlich so per se bis auf diese paar Konzepte nie wirklich auseinandergesetzt habe, das wirklich wie eine,
unsere Beziehung zum Beispiel zu betrachten, so ein bisschen, vielleicht sie selber zu externalisieren, weißt du, was ich meine,
so ein bisschen? Ja, ja. Aber ich denke, einfach bei sich anzufangen, weil es geht um dich,
du bist der Protagonist deines Lebens und du musst es halt leider machen. Was heißt leider? Da ist so eine mega schöne Dinter. Du kannst,
du darfst. Genau, richtig. Vor allem, du kannst. Und ich denke,
das war so das Grundlegendste, einfach, du musst halt anfangen, das wird keiner für dich machen und das,
mach's, Alter, mach's, Alter, da liegt so viel Schönes
auf der anderen Seite, du musst dich halt bloß trauen und machen. Es geht nicht darum, dass du unbedingt jetzt
der 3% Outlier bist, der jetzt voll krass ist, einfach regelmäßig machen und sich Mühe geben und du wärst überrascht,
dass Gott wirklich Favoriten hat, die, die sich die Mühe machen und versuchen und aufrichtig sind.
Ja, ja, ja. Weil ich glaube, dass man unabhängig davon
natürlich Katastrophen und Zufälle passieren, Zufälle, ich sage jetzt falscher Wort, aber sage ich mal einfach,
unglückliche Sachen passieren, jedem, immer, immer. Das ist gebaut,
das haben religiöse Menschen immer gesagt, das sagen, das sagen alle. Das ist in unserer Existenz
mit eingewoben, das ist so. Das ist so. Das ist so. Das ist so.
Das ist so. Das ist so. Das ist so. Aber wir haben die Möglichkeit, darauf zu reagieren,
was für eine Bedeutung geben will. Genau. Und das wäre mein Punkt, lernen,
optimistisch zu sein. Selber wählen, ich möchte auf das Positive schauen. Weil ich habe jetzt verschiedenste Date-Erfahrungen
gemacht und mit Abstand, was jeder gesagt hat, also aber teilweise auch schon Freunde, die mich jetzt einfach
seit dem Jahr ungefähr so kennen, wo ich mir das wirklich versucht habe zu verinnerlichen, wo ich aus einer extremen Krise daraus kam.
Das war jetzt fast ein Jahr, das ist ja ungefähr so, wo ich da rauskam aus der Krise oder wo ich da wirklich wieder raufrappeln musste.
Wo war ich jetzt stehen geblieben? Ich habe meinen Faden verloren. Genau. Optimismus. Dass ich immer schaue
auf das Optimistische und dass ich mir die Laune nicht verderben lasse von Leuten, die es anders sehen.
Denn ein Zitat davon, von ihm ist mir in den Kopf geblieben. Misery loves company. Wieso ist es so,
dass Leute wirklich, wenn die sich schlecht fühlen, so ganz gerne andere mit runterziehen wollen oder
sie sind ganz ungern allein da. Denn wenn sie doppelt oder dreifach
oder sonst irgendwie in der Misery sind, in einem schlechten Loch... Dann suhlt es sich leichter
in diesem Schlamm aus. Du bist ja nicht alleine. Ja, genau. Die sind es genauso. Du musst nichts machen.
Keine Sorge. Und damit habe ich einfach ein Problem. Das möchte ich nicht. Das möchte ich nicht akzeptieren.
Ich möchte immer einen Grund haben, mich zu freuen und immer einen Grund haben, auf das Positive zu schauen,
weil am Ende des Tages passiert es so oder so, aber ich kann damit besser abschließen und reagieren
und handeln, wenn ich mir denke, es gibt immer einen Platz nach oben. Aim up.
Immer wieder aim up. Und nach oben schauen. Das ist eine Sache, die man lernen muss. Und das fällt einem
mal leichter, mal ein bisschen schwieriger, aber trotzdem, ich denke,
das Beste kommt da dabei raus, wenn du versuchst, immer das Gute in den Dingen zu sehen. Und ich meine, da hast du auch einen Punkt,
vielleicht wäre das ein Thema, wäre ein super Thema für eine andere Folge, die wir machen können gemeinsam,
Beziehungen zu sich selber. Weil ja, das ist, glaube ich, eine Sache, das muss man auch lernen.
Finde ich ganz eigenartig. Das ist ganz eigenartig, ja, ganz eigenartig. Aber auch da konnte er mir sehr helfen. Konnte er mir sehr helfen,
aber allgemein nur diese zwei, drei Personen beiden. Ich habe das Gefühl, man muss immer daran erinnert werden, was man doch innerlich
in sich trägt. Weil man es oft vergisst. Da gibt es so ein Sprichwort, was meine ich damit genau? Die Fähigkeiten,
die wir haben. Dass man lernt, dankbar zu sein. Dass man einen gewissen anderen Blick auf die Welt bekommen kann.
Dadurch werde ich jemand inspiriert. Oh, aber so schlimm war das doch jetzt nicht in diesem Bewerbungsgespräch. Oder so schlimm ist es,
ist doch jetzt keine zwei in einem Test. So schwer ist es doch gar nicht. Aber wir sind sehr schlecht,
uns selber dabei zu regulieren. Wir Menschen, wir brauchen immer den Gegenüber. Meistens. Und das ist, glaube ich,
eine Fähigkeit, die kann man lernen. Aber ich finde es auch gut, dass man das mit anderen Menschen lernen kann. Definitiv.
Meine zweite Person. Passend dazu. Jetzt haben wir wieder ein bisschen ins Dating-Ding reingerutscht.
Ja, aber ich meine, das ist eine Sache, die beschäftigt jeden. Ich sehe das ja sehr, sehr viel. Das ist der Bestandteil
vom Leben von jedem. Ich sehe das sehr, sehr viel und ich finde es schade, dass auf dieser Landschaft einfach so viel,
ich weiß nicht, ob es ausgenutzt wird, aber es herrscht so viel Kontroverse und man versucht einfach nur gegeneinander aufzuhetzen.
Richtig. Aber gut, das ist ein riesiges, riesiges Fass, an und für sich.
Weil, ähm, noch dazu ein Gedanke. Eine gute Freundin von mir war in der Beziehung
und die hat mir gesagt, durch ihn konnte sie Männer viel besser verstehen, weil sie doch auch nur verstanden werden wollen.
Ich habe dann zu ihr gesagt, ich glaube nicht, dass das nur Männer wollen. Ich glaube, das will jeder.
Richtig. Und was ist so schwer daran, das zu geben?
Das ist ein Diskurs wert. Ja, ein Diskurs ist wert. Wir schauen mal.
Jordan Peterson, meine zweite Person. Da habe ich den. Bitte? Wieso er?
Ähnlich, wie Corey Wayne es geschafft hat, auch da eine Lücke zu füllen,
glaube ich, eine Lücke, die, glaube ich, viele Leute haben. Vor allem,
wenn man sagt, wenn man ohne Rollmodels oder Rollenbilder, nicht Rollenbilder, Vorbilder aufwächst,
dann kommt meistens ein Teufel auf den Weg. Gibt es so ein Ding? Wenn der Junge
alleine läuft, begleitet die meistens der Teufel. Wenn er keinen auf dem Weg hat.
Ähnlich, wie Corey Wayne es gemacht hat, einfach lerne, Verantwortung zu übernehmen
und vor allem, dass doch alles einfach einen viel breiteren Sinn haben kann,
wenn du bereit bist, dem einen Sinn zu geben. Durch das aktive Entscheiden, was möchte ich jetzt tun?
Und das ist etwas, was ich gelernt habe. Das mache ich auch jeden Tag.
Das geht passend zur Beziehung mit deinem Herr. Das kommt von seinem Buch
12 Foods for Life. Verhalte dich so, als ob du eine Person bist, der du helfen möchtest. Und wenn man sich einmal
diesen Mindswitch nimmt und dann sich einmal betrachtet aus der Perspektive, oh, ich bin ja auch eine Person,
die es vielleicht verdient hat, kommt man auf Ideen und auf Sachen, die man davor
nicht gedacht hat, einfach sich besser zu behandeln. Aber dabei teilweise auch andere auch.
Weil du einfach siehst, was ein Mensch alles ausmacht. was sind so die größten Takeaways?
Also gut, ich denke, hier wird sich im Endeffekt richtig viel decken,
oder? Ja, ja. Ich denke, es gibt noch
zwei Sachen, die ich ganz gut weitergeben wollen würde. sage die Wahrheit oder lüge nicht.
Das ist eine Sache, die habe ich gehört, aber ich weiß auch nicht, ob irgendjemand einer anderen Person
raten würde, zu lügen. Das weiß ich nicht. Also ich habe jetzt keine Person gekannt,
die wirklich gesagt hat, aktiviert, ja, lüge einfach, beklaue am besten Leute, mach das irgendwie,
schau einfach auf deinen eigenen Vorteil. Das sagt keiner wirklich zu seinem eigenen Kind, weil man doch
das Beste für das Kind möchte und auch einen guten Weg dahin legen möchte. Ja, genau. Und wenn man auf diesen
Instinkt hört, dann kommen echt die wildesten Sachen darauf, wie man sich doch im besten Fall
verhalten möchte. Und das sind dann so etwas wie religiöse Werte, denke ich mal.
Und der hat mir geholfen, dazu noch einen Zugang zu finden, das Ganze zu betrachten. Nämlich, wenn du
die Wahrheit sagst, wird das Beste passieren. Dann wird das passieren, was passieren soll. Und ich glaube auch,
dass das ein Abenteuer ist, was dann passiert, weil das ist eine Sache, das sagen sehr, sehr viele Menschen
in seinen Kommentaren, weil der hat mal bestimmte Vorlesungen gemacht und bestimmte Sachen auch rausgebracht.
Und ich fand es sehr interessant, dass Leute davon berichtet haben, versuch es doch mal, schau einfach, was passiert.
Wenn du mal wirklich einen Tag lang das sagst, was du wirklich denkst und fühlst,
wirklich konkurrent bist, sagt man da auch im pädagogischen Sinne. und ich glaube, das ist,
das ist amazing. Das ist einfach nur krass, was da passieren kann. Und ich glaube auch daran, dass es dann
das Beste passiert, weil ansonsten müsste man glauben, dass Lügen gut ist. Oder irgendwie vor sein Herz.
Da ist halt der zweite Teil, also ich glaube, der Satz ist ja, sag immer die Wahrheit oder lüge zumindest nicht.
Also von wegen, so wie ich das immer verstanden habe, ist halt, hey, du musst halt vielleicht
bloß nicht immer alles sagen. Du kannst ja, wenn es wirklich hilft, jemanden zu schützen, es gab,
wenn es jetzt irgendwie um, keine Ahnung, mir fällt jetzt bloß ein Krankenhaus ein, irgendein Vorfall oder sowas
und in dem Moment willst du jemanden vielleicht abschwimmen, du musst ja nicht sagen, dass nichts passiert ist,
aber du kannst vielleicht erstmal ein bisschen die Wucht von dieser Ladung ein bisschen abfehlen,
indem du vielleicht erstmal nicht alles erwähnst. Ist dann immer so ein Nuancending, ich denke, jeder von uns lügt.
Manchmal mehr, manchmal weniger, manchmal gewollt, manchmal ungewollt. Einfach aus dem Effekt heraus,
weil es die Situation gerade hergibt, aber trotzdem, glaube ich, ist es eine gesunde Haltung
da. Ich sehe es zumindest, das öfter mal vor Augen zu führen, das wird nie jemand zu 100% schaffen,
denke ich. Aber trotzdem, es ist ein schöner, dober Gedanke, an den man sich halten sollte.
Ja, ja. Und ich glaube auch, dass der Advice einfach stimmt. Doch,
auf jeden Fall. Das glaube ich schon. Also zumindest hat es bei mir echt ein Wunder gewirkt.
Weißt du, was mir gerade aufgefallen ist? Hm. Ich habe das vorhin auch in dem Skript gelesen, tatsächlich,
so eine Folgenvorbereitung. Wir beide fallen offensichtlicherweise in die Kategorie. Wir reden jetzt hier von keinen Personen,
denen wir selber schon mal begegnet sind. Mein Partner, kennst du ja auch, der habe ich letztens mal
von Corey erzählt. Und dass ich den quasi als meinen Mentor betrachte und so weiter. Und sie fand es
recht eigenartig, wie sowas denn geht, obwohl ich den halt nie wirklich kennengelernt habe. Mhm.
Und ich denke, wir beide sind jetzt ein ziemlich, also was würdest du so einer Person sagen, die es eigenartig findet,
die meint, man müsste, also jetzt nicht meinen Partner bezogen, aber allgemein,
die es eigenartig finden, weil du bist der Person ja per se noch nie begegnet. Muss man jemanden offensichtlicherweise
in unserem Fall ja nicht, also das ist eine rhetorische Frage. Wir wissen jetzt die Antwort, offensichtlicherweise können Leute einen
influencen. Gut, jetzt kann man das ganze Social Media, was weiß ich,
aufmachen. Aber, was sagst du dazu? Dann würde Religion nicht funktionieren,
oder? Ich denke das sofort an Jesus. Leute kennen ihn nicht, man kennt ihn,
aus Geschichten, aber er beeinflusst Leute. Leute schaffen es, aus verschiedensten Sachen rauszukommen,
aufgrund von Glaube. Von Sachen, die sie nicht wissen, von Sachen, die sie nicht kennen.
Unabhängig davon, ob es eine Person ist. Aber ich glaube, dass Belief, in dem Sinne Glaube,
eine unheimlich tolle Kraft ist. Und vor allem eine Kraft, die man vielleicht nicht belegen kann, aber Vorstellung ist Kraft, einfach Vorstellung.
Was wir uns selber in den Kopf setzen, dass uns das unheimlich beeinflussen kann. Jetzt wie es bei
Personen ist, ich habe jetzt auch überlegt. Vielleicht ist ihr dabei so ein bisschen, was für einen
Wertmann dieser Beziehung, also per Definition würde man sowas ja eine parasoziale Beziehung nennen, weil du kennst die Person nicht.
Du hast trotzdem irgendwie ein Gefühl von, hey, die Person ist mir wichtig und sonst was,
die bedeutet mir was. Im abstrakten Sinne würde ich das zum Beispiel schon über Corey sagen, also wenn ich zerfahren würde,
dass dem was zugestößen wird, das würde mich nicht kalt lassen. 100 Prozent.
Und vielleicht ging es so ein bisschen eher darum, wie kann man jemanden, also das vermute ich jetzt mal, nehmen Mut,
massen ich jetzt einmal an, vielleicht ging es eher ein bisschen eher darum, wie kann man jemanden einen Mentor nennen,
Mentor ist ja an sich eine recht persönliche, innige, nahe Beziehung, die du zu sein hast,
wenn er dich one on one betreut und one on one dein Lehrer ist, sage ich mal, vielleicht ging es so ein bisschen um den Aspekt.
Gut, vielleicht sind da, ich weiß nicht, ob man jetzt das Geschlechterargument aufmachen kann,
ob da vielleicht mehr einfach ein bisschen anders angesprochen werden von sowas. Aber gut, jetzt kannst du im Endeffekt
jetzt sowas wie Social Media und sowas nehmen, wir schauen ständig irgendwelche Influencer hören, irgendwelche Musik,
die uns beeinflusst und die uns die Laune aufbessert und uns Energie zum Trainieren gibt oder sowas, von daher,
der Influenz werden wir so oder so. Von daher denke ich, hat sich das vielleicht die Frage vielerweit darauf bezogen,
wie ich gerade meinte, wie kann es sein, dass man so eine indige Beziehung zu einem aufbauen kann, die man per se nie gesprochen hat
oder kennengelernt hat. Das machen Leute ja auch für Stars, oder? Frauen machen das doch auch mit diesen K-Pop-Bands.
Oder so Fangirls und sowas. Ja, Fangirls, ja. Ich glaube nur, dass erwachsener man wird, desto mehr Lebenserfahrung
kommt dazu und dann ist man vielleicht nicht so getrieben von diesem Appeal, den Leute haben.
Ja, genau, ich verstehe, was du meinst, ja. Berühmtheiten, Persönlichkeiten,
sonst irgendwas. Aber ich denke auch an Sportler. Ich glaube, dass sie auch bestimmte Leute
einfach sehr bewundert, die sie vielleicht auch gar nicht kennt, aber halt wegen irgendwelcher Sportler.
Gibt es an sich in jedem Bereich. Es gibt überall das, aber das ist ja genau das Thema eben, das uns jetzt ja auch in dieser Folge bringt.
Warum ist das so mit Vorbildern? Ich glaube auch, dass bei ihr bestimmt ein paar Sachen, bestimmt Menschen in ihrem Leben waren, die sie sehr beeinflusst haben,
was ich sagen würde. Natürlich, kenne ich, also könnte ich jetzt auch fünf, sechs Personen nennen, mit Sicherheit.
Ich fand, ich glaube, das ist ein interessantes, interessanten Gedanken, weil mich das ein bisschen
verwundert hat, ehrlich gesagt. Ich glaube nur, gut, da dachte ich mir so,
aber die Ergebnisse sprechen für sich. Ich glaube auch, dass man sehr ergebnisorientiert einfach
da schaut. Jemand, der ein fettes Auto hat oder sonst irgendwas. Hey,
der wird ja vielleicht wissen, warum er die jetzt so mäßig hat. Ja, nicht nur das, aber
Ergebnisse sprechen auch für sich, ja. und deswegen hörst du jetzt nicht, was ich der Person sagen würde.
Ich glaube, das ist ein Instinkt, glaube ich, bei Menschen, bei Wundern,
bei Wundern und Vorbilder suchen. Ich glaube, das ist ein Instinkt. Ja, gehe ich mit.
Die zweite Regel, die ich dachte, oder die ich gerne weiterbringen würde, ist,
bevor du, bevor dich die Welt nervt, schau auf dich selber, so nach dem Motto. Bevor du die Welt kritisierst,
schau auf dein eigenes Haus. schau immer da an, wo kannst du anfangen. Gibt es noch eine andere Regel, wo es heißt,
dort, wo eine Aufgabe weggeschlagen wird, hört Verantwortung auf. Dass,
wenn dich etwas stört, wenn du etwas denkst, oh, vielleicht könnte ich das machen. Da nimmst du gleichzeitig
die Möglichkeit weg, daran zu lernen und daran zu wachsen. Und dass alles,
was dich stört, vielleicht auch deine Aufgabe sein kann, es besser zu machen. Und vor allem,
warum auch nicht? Weil ich glaube, unabhängig davon, was passiert, du bist da nicht mehr
so gleich konstituiert, du weißt nicht mehr genau dieselben Sachen wie davor. Du bist danach ein anderer Mensch. Du hast danach was Neues gelernt.
Und du kannst mit kleinen Problemen anfangen und in dem Monat bist du bei größeren Sachen. Aber ich wiederhole mich jetzt schon wieder hier vorne, weil das sind einfach Sachen,
das sind fundamentale Sachen, die man einfach, glaube ich, lernen kann im Leben. Richtig, richtig. Die einfach dein gesamtes Denken verändert.
Und er hat einfach gezeigt, wie wichtig es ist, für sich selber nachzudenken. Das ist auch was ich, worauf wir jetzt wirklich
schon mehrmals kamen. Es sind an sich immer die gleichen Grundfundamente, die aber jetzt auch nicht einen Komplettgerüst bilden,
sondern bloß ein Grundfundament, wo du dich selber noch mit einbringen kannst. Ja. Gerade jetzt in Bezug auf,
was deine eigenen Prinzipien für dich sind, für dein Umfeld, für deinen Partner und so weiter und so fort.
Da bin ich ganz anders wie du. Du bist mit Dingen fein, mit denen ich nicht fein bin, andersrum wahrscheinlich genauso. Und das ist das Schöne,
es gibt ein gewisses Grundfundament, was einfach faktisch, objektiv zu funktionieren scheint. Wo man so ganz klar wie, hey, Sport ist objektiv gesehen
einfach gesund. So mäßig. Und es lässt einfach genug Raum für einfach so ein bisschen Individualität.
Das finde ich ziemlich, ziemlich nice. Aber die Grundprinzipien sind immer die gleichen. Ja.
Ja. Wie würdest du sagen, erkennt man dann Gute von schlechten Vorbildern? Ich glaube,
das kann, das ist zweiteilig, wie ich das sehe. Das kann sehr objektiv sein, das kann sehr subjektiv sein.
Ich weiß nicht, einen Mörder würdest du jetzt nicht als Vorbild sehen, weil jeder irgendwie intrinsisch weiß,
hey, töten, nein, keine geile Sache. Das wäre dann so was Objektives, wo man sagt,
na gut, gut, auch da kann man wirklich objektiv sagen, es gibt wahrscheinlich Leute,
die irgendwie fucked up sind mentally, du weißt, was ich meine. Aber ich würde das jetzt mal
in eine Kategorie objektiv packen. Und dann gibt es da vielleicht einfach Leute, die einfach eine ganz,
eine konträre Meinung zu deiner haben. Und natürlich würdest du dann Leuten sagen, hey,
ist ein schlechtes Vorbild, ist halt nicht meine Meinung. Aber auch da denke ich, kann man nuanliert einfach irgendwann
von dem Punkt, hey, es ist ein schlechtes Vorbild zu, es ist ein anderes Vorbild kommen. Bloß,
weil es deine Werte nicht sind, hey, schadet die Person mit ihren Werten irgendwelchen Leuten oder es sind einfach andere
Herangehensweisen, andere Ansichtsweisen, die einer gewissen Gruppe von Leuten einfach taugt, die dich aber jetzt nicht
beeinflussen in irgendeiner Art und Weise negativ. Weißt du? So würde ich das kategorieren. Weil ich denke auch
ein bisschen, dass abhängig davon, was dein Ziel ist, werden die anderen Vorbilder erscheinen.
Genau. Das denke ich auch ein bisschen. Bei dem Mörderbeispiel, wenn jemand darauf aus ist, Böses zu tun,
in die Welt, einfach sagen, ich möchte so viel Schande bringen, wie es nur geht, da wird man sich anders orientieren,
als wenn man sagt, oh, wie kann ich denn gescheit sein? Richtig, richtig. Und ich glaube, da kann man dann schon mal trennen
von dem Ziel und von den Ergebnissen einfach. Aber Konsequenz, also Konsequenz sage ich schon, am Ende des Tages, glaube ich,
jeder Mensch hat irgendwas zu sagen. Ob man davon jetzt Gutes oder Schlechtes bringt, ist immer natürlich offen. Ja.
Aber ich glaube, jeder Mensch hat auf jeden Fall eine Berechtigung, mal das zu sagen. Und ich glaube,
dass noch Vorbilder zwangsläufig einfach sinnvoll sind. Sind sie mit Sicherheit. Ich weiß nicht, du hast halt einfach,
wie ich schon ganz anfangs meinte, halt einfach eine Idealvorstellung von wie du sein willst oder wohin du willst und du hast halt irgendwie
greifbare Punkte, an denen du dich orientieren kannst. Weil, keine Ahnung, wir können uns glücklich schützen, dass wir heutzutage
all die Auswahl haben, die wir haben. Das ist aber gleichzeitig nicht immer so geil, wie als,
du hast halt keine andere Wahl, wie hey, du gehst nach der Schule, was weiß ich, und wirst ein Maler
oder sowas, weißt du? Von daher, das ist ein Fluch und Sägen gleichzeitig. Und Vorbilder, gute Vorbilder,
die einen selber ansprechen, die moralisch einfach gut sind, richtig sind, aufrichtig sind, sind, glaube ich,
eine super Sache. Und die, ich kann für mich bloß sprechen, mir hat es mega geholfen, mich nach vorne zu bewegen.
Ja, wobei es da immer einen Backlash gibt. Aber ich glaube, das ist, glaube ich,
ein Thema, das wir jetzt nicht aufmachen, was einen sehr nerven kann. Weil das immer so kontrovers gesehen wird, in vielen Spaces.
Je nachdem, wem man gerne dazu hört. Und man dann immer irgendwie ein Shooting hat, von einer Seite auf die andere,
und einfach die Balance zwischendrin, diese ganzen Graustufen fehlen. Das ist das halt. Aber gut, sowas macht sich einfach deutlich besser,
weil das eine Extrem findet die andere scheiße, und das andere findet die eine scheiße. Weißt du, das macht sich halt deutlich besser.
Das macht sich halt deutlich, deutlich besser. Noch spannender. Wer inspiriert euch heute, ohne dass ihr es vielleicht merkt?
Ich glaube, ich hatte eine Idee. Dann geht gerne mal los, ich muss mir das gar nicht überlegen, habe ich gesagt.
Ich würde schon sagen, unsere Mutter, würde schon sagen, in der Art und Weise, einfach nicht aufzugeben,
und weiterzumachen. In der Hinsicht. Auf jeden Fall, ja. Aber ohne, dass ich es merke,
würde mir jetzt auch nicht viel anfallen. Ich glaube, dann gehe ich in den Raum von Comedians. Ja. Das glaube ich.
Ich glaube, dann gehe ich in Richtung Comedians, die mich beeinflussen, oder die mich inspirieren, dass ich es nicht merke.
Ich denke, ich könnte es gar nicht so auf einen, also so auf einen Point, oder einen Punkt, pinpointen,
so ein bisschen zu verschieden. Keine Ahnung, wenn ich meinen Partner sehe, wie sie mit irgendeiner Kack-Situation, einfach gut,
irgendwie dann trotzdem lächelt und die Bestes gibt. Ein Kollege auf der Arbeit, der irgendwie einen scheiß Tag hat, aber trotzdem Witze reißt,
und du denkst, weißt du was? Schon cool. Ihm geht es offensichtlich, er weiß ja nicht gut,
aber trotzdem versucht, das Beste in der Situation zu sehen. Sei es du, sei es unsere Mutter, oder sonst was.
Aber unbewusst. Weiß ich nicht. Ich bin auch gar nicht mehr so wirklich, so hardcore im, im,
im, irgendwie, keine Ahnung, viel Content konsumieren, in Richtung,
sonst was. Ab und zu mal wieder, wenn ich das Gefühl habe, hey, ich könnte mal einen kleinen Mindset-Refresher
brauchen so ein bisschen, um mich wieder ein bisschen auf die richtigen Dinge zu fokussieren. Das passiert immer mal wieder, jedem,
denke ich mal. Aber ansonsten. Aber ich glaube, wir sind da beide einfach nicht chronisch online.
Nee, deutlich weniger als, als der Durchschnitt auf jeden Fall. Das ist schon, das ist schon nicht ohne.
Ja. Ja. Wenn wir diese Menschen nie entdeckt hätten, wären wir heute dieselben.
Das ist ganz klar, die sich ist. Auf jeden Fall. Nein. Und ich würde auch nicht wünschen,
also ich würde auch nicht wissen wollen, wo ich wäre. Ja. Also ich glaube, das ist eine Vorstellung,
die möchte ich nicht haben. Ja. Da gehe ich mit. Da gehe ich mit. Das waren, glaube ich,
für uns beide einfach fundamentale Einschnitte ins Leben, zur richtigen Zeit, wenn man jetzt an Schicksal oder sowas glaubt.
Und ich kann auf jeden Fall, also was ich zu 100% sagen kann, es wäre ein deutlich schlechterer Ort als jetzt. Ja.
Ja. Und ich glaube nicht nur für dich oder für mich, sondern für uns beide und für alle.
Definitiv. Definitiv. Denn man darf nicht vergessen, wir stecken in ein Netzwerk. Ja.
Also in ein Netzwerk von Menschen. Jetzt noch eine Dreiviertelstunde, bevor wir da reden, drum und dran,
was wäre so ein Ding vielleicht als Wrap-Up, was du Leuten mitgeben wollen würdest, nachdem wir uns jetzt hier so
hin und her Geping-Pongt hätten. Oder haben. Ich kann schon nicht mehr reden, Mann.
Das Positive sehen wollen und ich denke einfach da anfangen, wo man anfangen kann. Vieles kann sich ändern, aber wenn man nicht den ersten Schritt macht,
wird sich nichts ändern. Und der erste Schritt ist vielleicht der härteste, aber viele Kilometer fangen mit einem Meter an.
Meter von Meter, ja. Richtig. Und wer weiß. Und ich bin starker Verrechter davon, dass wenn man das macht,
wenn man schaut, was möchte ich, wenn man ehrlich zu sich selber ist, du hast keine Ahnung, wo du sein kannst.
Ja. Also ich bin das Beispiel. Ich bin das Beispiel, seitdem ich denken kann eigentlich. Seitdem ich diese Message bekommen habe,
vielleicht nochmal eher, aber vieles kann sich ändern. Und ich glaube, man wäre überrascht. Ich bin selber noch überrascht.
Deswegen bin ich eher gespannt. Wenn man mitgestalten kann, schauen wir doch mal, wo es hingeht in zwei Jahren. Für dir?
Das heißt, wie du vorhin gesagt hast, jeder hat irgendwo ein bisschen was zu sagen. So eine Sache, die mich schon seit Längerem stört,
wahrscheinlich auch, weil man sich nicht mehr so hardcore in bestimmten Bubbles bewegt, Extremata. Ja.
Und das ist manchmal ein bisschen nervig. Wir können jetzt Männer gegen Frauen nehmen, wir können links gegen rechts nehmen, drum und dran. auch wenn du hier irgendeine Persönlichkeit hast,
wo du denkst, was ist das für ein Spasti, was labert der für eine Kacke daher. Trotzdem kann man, also ich glaube,
wo man jetzt ein bisschen verlieren will, ist einfach die Fähigkeit entwickeln, zu entwickeln, sich einfach Dinge, die für einen selber stimmig sind,
rauszuextrahieren und nicht blind allem zu folgen, so ein bisschen. Auch jemand, den ich jetzt vielleicht
auf ersten Anblick denken würde, what the fuck ist da los oder wie kannst du dieser Meinung sein oder sonst was, einfach trotzdem hinhören können
und mal gucken, ob ich nicht trotzdem irgendwie was für mich draus mitnehmen kann. Weil ich denke, fundament,
also ganz, ganz, ganz am Grund sind wir ziemlich, ziemlich sicher alle gleich. Ziemlich, ziemlich gleich. Jeder will ein schönes,
eigenbestimmtes Leben, jeder will glücklich sein, jeder will verstanden werden, jeder will geliebt werden bloß äußert sich das dann einfach,
je weiter du nach oben an die Oberfläche kommst, auf andere Art und Weise. Aber ich denke, die Grundprinzipien,
die Grundbedürfnisse sind überall dieselben. Und das wäre, glaube ich, so meine Message. Gerade wenn es jetzt
um Heikle-Debatten geht oder so, die sind nur nach 15 Themen. Wie gesagt, das, ich glaube,
das Größte, das Typische ist, die ist Männer- versus Frauen-Ding jetzt beispielsweise,
wenn man sich sehr viel mit dem Westen beschäftigt oder so. Alter, wenn einer verliert,
verlieren beide. Man sollte vielleicht versuchen, einfach, einander ein bisschen besser zu verstehen. Ja.
Und lernen auch, Sachen einfach stehen zu lassen, die für dich vielleicht nicht stimmen, aber... Ist ja auch in Ordnung.
Man muss sie auch nicht. Mein Gott, Alter. Muss sie auch echt nicht. Was wir glauben. Ziemlich, ziemlich toll,
wenn deutlich mehr Menschen diese Fähigkeit entwickeln würden. Dafür leisten wir uns ja einen Beitrag, solange wir hier reden können, ja. Hoffentlich hat das beim einen oder anderen,
das ein oder andere Zahlen und das Liedchen zum Drehen gebracht. Ja, hoffen wir mal. Dann Mr. P hat mir sehr Spaß gemacht. Demso.
Und hoffentlich bis bald mal wieder. Ja, bis zum nächsten Mal.




