Podcast-Folge
Zwischen Routinen, Beziehungen und Verantwortung: Ein Jahresabschluss
Episode #28
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Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Mids of Mind. In der heutigen Folge sind Stefan und ich gemeinsam da. Wir reflektieren das Jahr 2025. Wir haben uns ein paar Fragen überlegt und gehen die miteinander durch. Das sind persönliche Fragen, ein bisschen allgemeiner gestellt.
Und wenn euch das gefallen hat, dann würden wir euch bitten, uns eine Bewertung zu geben bei Spotify oder Apple Podcast und am besten ein Abo auf YouTube, um uns zu unterstützen. Vielen, vielen Dank und euch viel Spaß dabei. Ja, nee, aber wir haben jetzt auch gerade eben off the record natürlich viele Sachen besprochen, wie unser Jahr verlief. Und vielleicht erst mal die allgemeine Frage, weil wir sind jetzt hier im Bunker in unserem Studio, um uns die Frage zu stellen, wie lief 2025? Wie lief es insgesamt?
Und bei mir war das viel interne Arbeit. Viel interne Arbeit, weil ich das Gefühl hatte, ich bin irgendwie auf bestimmte Sachen gestoßen, schon im April damals. und da hat sich einfach eine Dynamik entwickelt, die passend mit dem Zitat gehen. Solange du das Unbewusste nicht bewusst machst, wirst du es Schicksal nennen und du wirst es nicht glauben. Und das meinte ich auch passend zur Geschichte von vorhin, von wegen, dass so viel von uns innen drinnen eigentlich in den Prozess kommt.
Und genauso wie Schmerz zum Beispiel. Schmerz ist so lange da, bis du daraus lernst. Dass es quasi ein Signal ist, irgendwas, was du machst, funktioniert nicht. Und darauf habe ich sehr viel gehört, weil bei mir war das eben sehr viel interner Schmerz und sehr viel einfach intern wachsen, weil man da einfach sehr lange nicht hingeschaut hat. Was mir jetzt einfach schwerfällt, ein bisschen genauer zu fassen, weil es einfach so eine große Kategorie ist allgemein.
Und wie war das bei dir? Mein Jahr? Insgesamt? Insgesamt. Bisschen turbulent natürlich.
Rückblickend betrachtet, muss ich sagen, ich glaube, ich hatte noch nie so einen vollen Terminkalender wie 2025. Also von dem Jahr circa, als das Studium angefangen hat, habe ich angefangen, mir meine Vorlesungen in den Terminkalender zu schreiben, um einfach, weil davor habe ich gearbeitet 40 Stunden und ich wusste, okay, von da bis da. An dem Tag bin ich von da bis da ausgebucht. Okay, passt. Und danach hast du eine Freizeit.
Und so, du hast meine Vorlesungen am Nachmittag, mal am Vormittag, mal irgendwie was geswitcht. Und da habe ich dann angefangen, das alles schön einzutragen und ein bisschen strukturierter ranzugehen. Und immer, wenn irgendwas anstand, lass es hier eine Podcastaufnahme gewesen sein, lass es ein Treffen mit Freunden oder Familie gewesen sein. Ich habe es mir immer in den Terminkalender reingetragen. Und nach langer Zeit, also ich weiß noch, das war ungefähr Mitte des Jahres, ist mir einfach mal wirklich bewusst geworden, wie voll mein Kalender ist und wie viel ich die ganze Zeit irgendwie am Machen bin.
Und ich mag es. Ich mag es, die ganze Zeit irgendwie was zu tun zu haben und ein bisschen busy zu sein. Ausgleich irgendwo zwischendrin finden, sei es mit Gym. Ich habe mich sogar mal in den Gym-Zeiten eingetragen, dass ich wusste, okay, morgen habe ich Legs, übermorgen Oberkörper und so weiter. Einfach um da Track zu halten, um nicht so viel darüber nachdenken zu müssen, weil einfach so viel abging.
Aber ich denke, das Jahr verlief generell sehr gut. Ich habe mich ein paar Herausforderungen gestellt, sei es jetzt Studium und Arbeit managen. Ich habe das Meditationsretreat, wie passend da, gemacht. Ich wollte schon lange mal eine Folge, eine separate Folge da machen. Ich weiß nicht.
Ich habe mir überlegt, ich verrate noch nicht zu viel, eine Person, die wir kennen, geht wahrscheinlich auch auf einen Vipassana-Retreat und wenn das vorbei ist, machen wir vielleicht eine Episode zu zweit. Okay. Das wäre vielleicht ganz cool. Können wir ein bisschen darüber sprechen, mit den Erkenntnissen von dort. Und ja, allgemein, keine Ahnung, ganz viel beworben.
Ich habe jetzt eine neue Arbeitsstelle, also da neue Sachen lernen, neue Kollegen. Sehr viel raus in die Welt. Ich meine, ich bin jetzt 24 und ich habe das Gefühl, langsam festigt sich ein bisschen was. Beziehung, Arbeit, Studium, es geht in die richtige Richtung. Viele sagen da ja irgendwie ab 27 ist es meistens so, dass da schon auch anfängt, Testosteron und bestimmte Prozesse zu beginnen, dass der Körper einfach ein anderer ist, als wenn man gerade noch in der Blüte der Jugend ist, ganz blöd gesagt.
Und ich dachte mir gerade nur, ich bin ja auch eher ein Typ, der nach Struktur geht, viel nach Struktur und Routine. Aber ich glaube, mich würde so ein Kalender, wenn ich wirklich alles eintragen, würde mich das ein bisschen on the edge setzen, würde mich das ein bisschen so von wegen, also ein bisschen kitzeln. Das hat mich manchmal richtig hart fertig gemacht, muss ich sagen. Das glaube ich dir. Weil ich dann, es war Freitag und ich wusste, okay, Samstag da Training, da fahre ich dorthin.
Keine Ahnung, ganze Termine eingetragen und dann, okay, Uni, Arbeit, das und das und dann so nachgeschaut, okay, wo ist mein nächster Slot, wo ich, sag ich jetzt mal, vier, fünf Stunden einfach Freizeit habe und dann ist es so in acht Tagen uncool. Aber mein Gott, was willst du machen? Sogar die Semesterferien waren die ganze Zeit voll. Ich weiß gar nicht, warum. Die ganze Zeit irgendwas gemacht.
Wahrscheinlich wegen Abgaben war das doch meistens. Nein, in den Semesterferien hatte ich gar nichts zu tun. Ich hatte von Mitte Juni oder Ende Juni bis Oktober hatte ich frei. Ja, aber auch im Sommer, ich war in Berlin, ich, wie passen da, also, keine Ahnung. Es war halt für jedes Wochenende irgendwas angesetzt, zwischendurch in der Woche ein bisschen Arbeiten und das ganze Zeug.
Es war einfach sehr stressig. Also rückblickend, ist da denn so letztens zu mir gesagt, Stefan, wie läufst du? Und ich meine, ja, Bro, keine Ahnung, zurzeit ein bisschen stressig. Junge, bei dir ist seit einem Jahr immer ein bisschen stressig. ja, ja, ja, aber merkst du Auswirkungen daran irgendwie mental, physisch?
Ja, also manchmal muss ich ein bisschen runterkommen und alone time, das ist ein großer Punkt. Weil, was mir immer schwerfällt, ist, von diesem Stressfilm runterzukommen. Ich weiß nicht, ob das was mit Resilienz zu tun hat oder ob das vielleicht so ein individueller Schritt ist, den man lernen muss. Oder, dass vielleicht bestimmte Tätigkeiten einfach einem helfen, diesen Stressfilm mal wegzukriegen von einer achteinhalb Stunden Arbeit oder sowas. Da hatte ich immer Schwierigkeiten dieses Jahr.
Das war, das war so ein Ding. Danach runterkommen. Ja, das runterkommen. Ich musste danach meistens schlafen, also meditieren habe ich danach immer gemacht und dann meistens 15 Minuten noch kurz eingeschlafen und dann war ich erst an dem Punkt, wo ich sagen kann, okay, jetzt kann ich weitermachen. Und ich stelle mir vor, wenn das ewig durchgeht, wenn das wochenlang, monatelang der Fall ist, deswegen, das war mit dem Wie passen da ganz interessant.
Zehn Tage meditieren, okay, zehn Tage chillig, ne, mach. Irgendwie habe ich in dem Moment gehofft, das ist so eine kleine Break. Es war auch eine Break, aber es war eine anstrengende Break. Ja, ja, ja. Aber dann kann man gleich zu der Frage gehen, wir haben uns, vielleicht nur zur Info an die Zuhörer und die, die zuschauen, wir haben uns ungefähr Notizen gemacht und wir haben uns Fragen aufgeschrieben, die wir jetzt durchgehen und eine Frage davon wäre, Was, dachtest du, wäre produktiv, aber es ist es eigentlich nicht?
Ja. Weil es gibt ein paar Vorlösungen, vor allem dieses Semester, da hockst du dich rein, hörst zu, du kannst aktiv mitmachen, ist manchmal ein bisschen schwer, weil das Tempo relativ hoch ist und eigentlich musst du dann halt zu Hause das Ganze nacharbeiten. Das ist ja pro Fach, sind glaube ich irgendwie acht bis zehn Stunden noch außerhalb der Hochschule, angesetzt. Dann hockst du da drin und kriegst sowieso nichts mit, was machst du dann also da? Das ist dann so ein bisschen Verantwortung von wegen, okay, ja, vielleicht kriege ich ja irgendwas mit und dann kommst du da raus und weißt nicht mehr als davor, also hat es dir nicht viel gebracht.
Bist vielleicht doch eher deprimierter. Ja. Weil du es eben nicht verstehst. Ja. Oh mein Gott, man kann es ja nachholen und vielleicht, also bei meinen Freundinnen war es so, dass sie dann beim Lernen gemerkt hat, dass sie doch Sachen mitbekommen hat und dann auf das Zugehörte zurückgreifen konnte.
Es fällt mir aber auch oft auf, dass wenn man einfach da ist und Sachen aufschnappt, vielleicht ganz unbewusst, dass die dann doch ganz zurückkommen. Was war es bei dir? Was nicht produktiv ist, aber ich denke es. Irgendwie ambivalente Beziehungen, aber Musik hören. Musik hören bei Aufgaben.
Das dachte ich mir mal. Manchmal hilft es, manchmal nicht. Musik hören beim Spazierengehen, zum Nachdenken. Musik hören beim Trainieren, vielleicht so etwas. Manchmal habe ich das Gefühl, das hilft einem, um in einen Flow zu kommen, aber manchmal auch nicht.
Und für mich war das, jetzt rückblickend betrachtet, eher so, dass Musik mir nicht geholfen hat. In welchen Situationen? Beim Lesen, beim Lernen. Beim Lesen, Musik hören das auch ein bisschen work. Also irgendwas Elektronisches oder ohne Text, ja, aber so ansonsten.
Vor allem beim Nachdenken, weil meistens bin ich eben spazieren viel oder mache Cardio. Da höre ich viel Musik und da gehe ich dann bestimmte Sachen durch im Kopf, die ich gerade lese oder sonst irgendwas. und das ist eher eine Ablenkung. Aber es gibt auch Leute, die schwirren darauf, dass sie einfach diesen Kick brauchen von Musik. Vielleicht nur ein bisschen Hintergrundrauschen, sonst irgendwas.
Ein paar Leute, zum Beispiel auch beim, ich glaube, da gehörst du ja dazu, beim Autofahren, wenn du einparkst, musst du die Musik immer leiser drehen. Kann ich verstehen. Kann ich verstehen zum Beispiel. Kann ich verstehen. Schwierige Situation oder halt unübersichtliche Situationen, Nachtfahrten, wenn irgendwas komisch ist oder einparken, dann muss es einfach leiser sein.
Aber es ist, weil Autofahren, ich meine, du machst gerade deinen Führerschein. Ja. Hattest du schon Praxistunden? Nee. Du machst es gerade bis Theorie.
Ja. Die ersten paar Wochen, auch vor allem Fahrschule und wenn du dann mal dein eigenes Auto hast und fährst, ist es erstmal ein bisschen stressig. Du bist die ganze Zeit im High-Alert-Modus und okay, jetzt zweiter Gang und jetzt hier Ampel, keine Ahnung und nimmst immer alles wahr und je öfter und länger du fährst, da kommt so eine gewisse Routine rein und du bemerkst, dass die Ampel grün oder rot ist. Du musst nicht mehr wirklich mit 100% deiner Aufmerksamkeit hinschauen. Okay, ist die jetzt grün oder rot?
Bremse ich jetzt ab oder wo ist die Bremse überhaupt und solche Sachen? Sondern das fließt einfach durch und wenn du dann wirklich, da kannst du dann dein Gehirn schweifen lassen und das ist nicht so wild. Wenn dann aber sowas gefordert ist wie zum Beispiel einparken, manche Leute können das auch super und haben da gar keinen Stress mit, aber ich bin nicht gut darin. Da ist mehr Konzentration auf jeden Fall wichtig. Weil da gehöre ich auch dazu, wenn ich, das meine ich mit dieser ambivalenten Beziehung, manchmal beim Cardio, habe ich ja jetzt sehr viel gemacht in den letzten Monaten, kommst du in diesen Autopilot-Modus und dann mal habe ich die Musik auf mehr Lautstärke, mal auf weniger und das wirkt sich auch ganz unterschiedlich aus und wenn ich mir Pläne zum Beispiel mache, mich an etwas erinnern möchte oder von wegen irgendwie etwas Bestimmtes plane, dann manchmal kann Musik helfen, manchmal auch nicht, aber ich glaube, ich werde das einfach lassen und ein bisschen mehr auf die jeder fühlen.
nicht ganz, nicht komplett keine Musik, sondern eher zu bestimmten Zeiten, wo ich einfach bewusst merke, okay, das hilft mir gerade, weil ich habe, ich habe schon viel Musik gehört, die Zeit, schon viel. Was sagt dein Spotify-Rapt? Spotify weiß ich nicht. Ah, das ist ja Apple Music. Was sagt dein Apple Music-Rapt?
Hast du da reingeschaut? Ich glaube nicht, ne. Müssen wir nachher mal gucken. Ich glaube nicht, aber ich habe schon viel Musik gehört. Also ich glaube, die Suicide Boy ist ganz oben.
Ja. Ich höre an sich nur im Gym Musik. Schon, schon, ich mache das schon, ich mache das schon sehr viel, weil ich habe auch das Gefühl, einfach weil ich ein bisschen mehr Richtung Unruhe gehe, man braucht da einfach ein bisschen einen Kick, so was, keine Ahnung, das meine ich damit. Manchmal bringt es dich in Laune, manchmal auch nicht und das wäre mein irgendwie Ding. Musik.
Ich habe letztens im Gym, ich habe auch Musik gehört und irgendwie hat mir nichts so wirklich getaugt, wie du gut beschrieben hast. Also nichts hat mich so wirklich in die Stimmung gebracht und dann habe ich ohne Musik trainiert. Das ist auch komisch. Ja. Wenn du es wirklich gewöhnt bist, die ganze Zeit Kopfhörer drin zu haben, dann mal wieder zu squatten, ohne Musik drin ist.
So ein Äquivalent, was mir dazu einfällt, ist, dass wenn du mal eine Filmszene siehst mit einer ganz anderen Hintergrundmusik, verändert den Ton davon. Das fährt halt komplett den Tonus davon, komplett den Ton oder zumindest, wie du das alles wahrnimmst. Genauso auch das Gym mit diesen ganzen, wenn Handelstangen runterfallen, Gewichtsscheiben genommen werden. Gegrunzt. Und dann hockst du da ohne Musik und denkst dir, oh, wo bin ich hier gelandet?
Das ist so komisch. Was mir da immer auffällt, ist, was für Geräusche ich dann eigentlich mache. Was ist gut gelaufen in dem Jahr? Ich würde sagen, persönlich bei mir, meine Beziehung hat mir, glaube ich, sehr geholfen, mich selber besser kennenzulernen, würde ich sagen. Okay.
Also hat mir geholfen, mehr ich zu sein und auch mal in Meinungen oder Perspektiven gechallenged zu werden und sich dann anstatt, wir haben beide Podcasts gehört, relativ viel. Ich weiß nicht, hörst du ihn noch? Ja, definitiv. Ich höre gar nichts mehr. Aber es hat, ich habe ja mit 16, 17 angefangen, habe dann Joe Rogan irgendwie durchgehört und auch wenn man meint, okay, man ist open-minded oder man lässt viele Meinungen zu, hörst du trotzdem immer noch diese eine Sparte von Content.
Und bei mir war es halt eben auch sowas wie, wie wir jetzt machen, also Interviews, Self-Improvement und ein bisschen Reflexion. Da wurden aber trotzdem Ideen und Konzepte eingeführt, von denen ich mir relativ sicher war, dass es die Wahrheit ist, aber zu realisieren, dass es nicht unbedingt so ist und dass halt die komplette Realität und Meinungen so viel facettenreicher sind und viele Annahmen, die ich hatte, einfach nicht stimmen, das war interessant zu lernen. Und deswegen denke ich, dass es mich einfach, also meine Beziehung mich wirklich zu einem besseren Menschen gemacht hat bisher. Möchtest du ein Beispiel nennen vielleicht in der Sache oder, also musst du jetzt auch nicht, wenn es so persönlich ist, aber... Es ist...
Ich kann es jetzt nicht genau pinpointen. Aber ich meine, du kennst Joe Rogan mittlerweile sehr... Ja, ja. Das ist auch mittlerweile einfach ein Meme geworden. Bisschen in diese Republikaner-Richtung, wobei ich mich immer sehr liberal eingeschätzt habe.
Er beschreibt sich ja auch als Liberaler, lädt dann aber halt schon gewisse Gäste ein, die einen gewissen Konsens verbreiten. Und... Ja, einfach... Ich würde sagen, ich bin ein bisschen offener allem gegenüber geworden. .
Ja. Und ansonsten so Studium läuft, Berufsleben läuft. Ich glaube, das Jahr war anstrengend, aber es geht definitiv in die richtige Richtung. Und wenn ich die Pace so beibehalte, dann geht es auf jeden Fall in eine gute Richtung, würde ich mal überhaupt... hoffe ich zumindest.
Wie sieht es bei dir aus? Was wirklich gut gelaufen ist, würde ich sagen, ist zu lernen, wie es ist, von einem Platz, wo Emotionen, deine eigenen Emotionen, die ein Fremdwort sind, zu kommen, dass du das mittlerweile ganz gut verstehen kannst und dass du auch darauf eingehen kannst und nicht davon überwältigt wirst, das lief bei mir gut, weil das hat sich bei mir durchgezogen durch dieses Jahr viel Emotionsarbeit. weil ich bin jetzt, ja, für meine 24 Jahre, habe ich sehr, sehr, sehr, sehr wenig Zeit dafür investiert, einfach das kennenzulernen und wie es ist, zu fühlen und ich würde mir da echt auf die Schulter klopfen und sagen, ich habe das ganz okay gemacht, dass vor allem ein kompletter Noob, ein Newbie, der dann in diese ganze Welt kommt mit 24, dann fallen dir Geschichten von Kindergarten ein und sonst irgendwas, die du dann lernst zu verarbeiten, aber auch nur zu sehen, wie es ist, was für einen Effekt das doch alles hat und ich bin der Meinung irgendwie jetzt anders, dass wir viel mehr fühlen und dass unser Denken, dass unsere Meinungen viel mehr von Emotionen geleitet sind, als man denkt. Viel, viel mehr. Und das wäre zum Beispiel so eine Sache, also jetzt hast du das perfekte Beispiel für mich persönlich jetzt genannt, für mein Thema vorhin, Toxic Masculinity.
Ja, oh, ist das jetzt Toxic Masculinity? Oh, wird sich drüber lustig gemacht. Und was ist das? So, dass einem Kind irgendwie eingetrichtert wird, dass Gefühle nicht okay sind, weil es ein Junge ist und du dann mit 24 aufarbeiten musst, was eigentlich alles in der Kindheit passiert ist? Das ist schwierig.
Nicht cool eher. Und vor allem, es ist halt schon irgendwie ein bestimmter Stereotyp von Leuten darin enthalten, bestimmt nicht jeder, aber die meisten. Und ich kann schon verstehen, warum das unangenehm ist, weil es schon hart ist irgendwie, ich weiß nicht, zu fühlen. Weil, wenn man sich jetzt auch die Frage stellt, was gehört denn zu einem Bild von Emotionen kennenlernen, Emotionen wissen, Emotionen zu manifestieren. Da ist immer die Sache von wegen, ja, man darf als Typ, oder zumindest ist das vor mir gesagt, man darf sich als Typ, aber auch, glaube ich, die Popkultur ist da ein bisschen der Meinung, man soll sich nicht davon overriden lassen.
Man soll nicht den Emotionen quasi den Hebel geben und nur nach Emotionen handeln. Nee. Aber man soll sie erkennen. Aber das bringt dir auch irgendwie keiner bei, sondern das musst du selber herausfinden, wie es ist für dich. Und das war halt der Punkt, wo ich mir dann auch dachte, okay, das bringt jetzt keiner bei, aber trotzdem musst du es irgendwie wissen.
Scheiße, was geht nicht hier ab? Aber ich hatte da schon viel Unterstützung von meinem Umfeld und vor allem viel auf sich selber hören. Das ist der andere Punkt. Auf sich selber hören, lernen, wie es ist, mit sich selber auseinanderzusetzen, weil, genauso wie du gerade eben gesagt hast, man schnappt Meinungen auf und vielleicht stimmt man im ersten Moment zu, aber im zweiten oder im dritten Moment einfach vielleicht nicht ganz so. Und wir sind alle so facettenreich, dass das ein unglaubliches Spektrum sein kann.
Das ist ja unglaublich. und dass du wirklich auf die Suche nach dir innerlich gehen musst, um zu wissen, was du eigentlich denkst. Und das lief bei mir gut. Dass man da dann auch an einem Platz ist, wo man sagen kann, okay, das gefällt mir, das gefällt mir nicht. Wobei, das ist immer natürlich ein Prozess, das verwandelt uns tagtäglich.
Aber ja, definitiv. Das ist mir auch bei dir generell aufgefallen. Ich meine, wir haben uns jetzt nicht erst nach einem Jahr wieder hier hingehockt und nehmen eine Frage auf, sondern ich meine, wir sind ja auch außerhalb des Podcasts regelmäßig im Kontakt. Ganz vorsichtig ausgedrückt. Und ich meine, das habe ich ja natürlich auch alles mitbekommen, wie da gewisse Gedankenprozesse sind bei dir, wie du Stück für Stück Tag für Tag diese Challenge hattest, da jetzt dahinter zu gucken und hey, mir geht es gerade nicht gut, warum geht es mir nicht gut?
Was sind die Optionen und da wirklich dabei zu bleiben? Und das erfordert sehr viel, sehr viel Arbeit und Mut, weil es ist natürlich einfach irgendwas, sich irgendwie aggressiv oder traurig oder irgendwie zu fühlen und sich komplett darin zu verlieren. Aber es ist schwer, dann genau hinzugucken und wirklich zu analysieren. und in diesem Schmerz zu sein und zu gucken, woher kommt es und woran liegt es? Und ich meine, das ist ja das, was auch in der Therapie passiert.
Ja, ja. Da hast du dann halt noch eine Person, die dir dabei hilft und die mit professionellem Rat zur Seite steht und dir dabei helfen kann, solche Sachen zu verarbeiten. Sowas dann alleine zu machen, ist halt... Ja, ich hatte da schon Hilfe und dann... Ja, ich meine trotzdem, aber...
Ja, ja. Für jeden, auch in der Therapie, ist das einfach ein schwieriger Schritt, den man gehen muss. Ja, ja. Also ich bin echt der Meinung, dass Emotionen das eigentlich reale sind, wenn ich mehr und mehr der Meinung... Kannst du dich noch erinnern, dass Jordan Peterson gesagt hat, das einzig reale ist Schmerz?
Das ist das realste, was es gibt? Ja. Ja. Wie stehst du zu der Aussage? So wie ich Jordan Peterson kenne.
Also ich kann mir ungefähr ausdenken, wie er das meint. Für den Normalo würde ich das so ausdrücken als Laien. Es gibt verschiedene Facetten von real. Was verstehen wir als real? Ist das...
Das hier? Ich habe jetzt auf den Tisch geklopft. Ist der Tisch real, weil ich ihn wahrnehme? Ist er da, weil ich ihn anfassen kann? Okay, ja.
Da sind wir uns objektiv einig. Ich sehe einen Tisch, du siehst einen Tisch. Aber das Ding ist, wenn ich jetzt Tisch sage, hast du vielleicht ein anderes Bild von einem Tisch im Kopf als ich. Daher ist es immer schwer, was ist das eigentliche, was man meint? Kann man sich überhaupt miteinander unterhalten?
Und wenn du sagst, ja, ich habe mir mal ein Beige gebrochen, alle wissen, wie sich das ungefähr anfühlt. Alle wissen es. Auch Kind. Es ist Schmerz. Es ist Schmerz.
Und das ist vor allem dann das, was Menschen verbindet, weil jeder wird dir sagen, meine Freundin hat dich verlassen oder mein Vater ist gestorben oder ich habe meinen Job verloren. Leute werden selten sagen, ja, wie fühlt sich das an? Wenn, dann wollen sie vielleicht mehr davon über erfahren, aber jeder hat ungefähr eine Ahnung davon, wie es ist und jeder hat mir Schmerz erlebt. Und Schmerz weckt dich auf. Schmerz macht dich bewusst.
Und das ist das, was, so wie ich verstehe, er das meint. Wie stehst du denn zu deiner eigenen Aussage von wegen, dass Gefühle das Reals sind? Hast du gerade, glaube ich, gesagt, oder? Ist dann auch was anderes außer Schmerz? Ja.
Das geht ein bisschen angehaucht, weil ich habe ja auch, ich betiere ja schon seit Jahren, das fast täglich, so gut wie täglich eigentlich. Und seitdem ich mir diese Waking Up App geholt habe von Sam Harris, der auch ja mit dem John Peterson ja ein paar Debatten hatte über dies, das. Und es ist sehr buddhistisch angehaucht, aber das, was du siehst, ist Wahrnehmung. Du kannst diese Wahrnehmung nochmal wahrnehmen und du bist dir dessen bewusst. Das klingt jetzt echt ein bisschen esoterisch und sowas, aber nur weil du gerade bist, kannst du das hier gerade hören.
Und nur weil ich gerade bin, kann ich das hier gerade alles sehen, das Studio und sonst irgendwas. Und dem kannst du dir sicher sein, dass du bist. Und Emotionen haben eine gewisse Wucht. Und es ist zum Beispiel immer die Frage, bei Partnerschaften, bin ich zu sensibel oder bist du einfach ein Dick? So von wegen.
Hast du was falsch gemacht oder sehe ich das falsch? Aber wo ist da genau dieser Konsenspunkt? Und das ist dann schwer in Partnerschaften, weil du musst dann in den Dialog gehen und sagen, mich hat es so fühlen lassen und du musst versuchen, die andere Person zu verstehen und wirklich nachzuvollziehen, wie diese Aussage die andere Person jetzt hat fühlen lassen und was willst du sagen? Ja. Wenn du sagst, nein, nein, das stimmt ja gar nicht, weil ich habe es ja so gemeint, das ist dann ein guter Punkt, von wegen, ja, aber für die andere Person ist es halt real.
Genau. Für eine Person ist der Schmerz. Genau. Oder die, das Gefühl, das dabei ausgelöst worden ist, real. Und bei dem Punkt eben, das, was du erfährst, ist real.
Für dich. Und du, du bist, sonst würdest du es nicht erfahren. So würde ich das ungefähr erklären. Ja. Cool.
Wenn man ist, ja, genau. Wenn das mal folgen konnte. Was ist schlecht gelaufen? Mir ist aufgefallen, dass nach Vipassana, das ist ganz interessant, weil eigentlich, gehst du zu Vipassana, zu so einem Meditationsretreat, um dir selber näher zu kommen und daraus zu lernen und eben tiefer zu blicken und ein bisschen hinter die Fassade zu schauen und was liegt bei mir noch drunter. Ich hatte da keine so gute Zeit, weil ich, es war nicht so, dass irgendwas hochgekommen ist, womit ich nicht klargekommen bin, sondern ich hatte ein bisschen Probleme mit der generellen Philosophie.
Ich glaube, das habe ich schon ein, zwei Mal angeschnitten. Und mir ist danach aufgefallen, dass meine Hauptpunkt bei dem Retreat oder bei diesem Ding war immer, bleib gleichgültig oder gleichmütig. Einfach, egal was passiert, gleichgültig gegenüberstehen. Dir geht es gut? Okay.
Akzeptiert. Dir geht es schlecht? Okay, akzeptiert. Du hast Schmerzen? Okay, akzeptieren.
Weil sich alles immer verändert. Alles ist die ganze Zeit Veränderung und nichts ist konstant. Konstant. Gibt es ja auch diesen Quote, das einzige Konstante ist die Veränderung. Und dann bin ich da rausgekommen und ich hatte, wird gesagt, oft Situationen, wo ich dann das Gefühl hatte, okay, ich glaube nicht an Gott, aber es gibt ja diese Aussage, Gott will mich testen.
so. Kennst du es, wenn du an einer Tür vorbeiläufst und du bleibst irgendwie mit irgendwas dort hängen, zum Beispiel mit deinem Gürtel oder mit dieser Gürtelschlaufe von der Jeans und es hätte gerade nicht sein müssen, aber du hattest schon einen super stressigen Tag und jetzt machen wir das hier nochmal. Ja. Oder oder du stellst die Packung W rein und du warst ein bisschen unvorsichtig und die kippt um, während du vier Sachen auf dem Herd hast. und ich hatte das Gefühl, dass seitdem ich dort war, solche Sachen verhäuft passiert sind und jedes Mal muss ich zu mir kommen und sagen, okay, akzeptieren, akzeptieren, obwohl ich innerlich wirklich brodel und das war davor nicht so.
Ich habe das Gefühl, seitdem bin ich schneller mal gereizt. Ich denke, das kann doch nicht sein. Weil ich glaube, also ich hätte damit ein Problem. Gleichgültigkeit, glaube ich, ist nicht so ein Ziel, nach dem man streben sollte, weil du möchtest dich ja auch freuen. Du möchtest vielleicht auch mal traurig sein.
Vielleicht möchtest du das auch. Da haben wir ja sehr viel darüber gesprochen, ja. Ja, das war eben auch das Problem, was ich damit hatte. Und es ist okay, dass man anders denkt oder dass einem dort so beigebracht wird und ich finde, es hat einen wirklichen Mehrwert. Ich hatte das Gefühl, dass es den anderen Leuten, die dort waren, deutlich mehr gebracht hat als mir.
Und dann fängst du natürlich an, an dir zu zweifeln von wegen, okay, hat mir das jetzt einfach nicht getaugt, bin ich für irgendwas anders? Ich dachte immer, ich tendiere so in diese buddhistische Richtung und dann lerne ich dort puren Buddhismus und dann komme ich daraus und denke mir, was ist das für ein Scheiß? Und dann bin ich danach noch ein bisschen gereizter und dann kommt so ein kleiner Konflikt in dir auf und du denkst, okay, passe ich irgendwo rein oder verfolge ich einfach Stephans Weg und dann ist es halt so ein bisschen ein innerliches Battle. Ich würde sagen, das lief. Aber es ist okay.
Keine Ahnung. Zeit für das Time will tell. Man könnte glauben, es ist ein unterbewusster Konflikt. Ja. Man könnte glauben.
Du musst bloß akzeptieren. Mein Lehrer würde mir jetzt sagen, du hast zu viele Sankaras, zu viele Attachments, oder? Attachments, die sich in dir angehäuft haben und du musst es einfach nur akzeptieren. Und sobald du akzeptierst, ist es vorbei. Aber das gibt dir doch auch ein bisschen ein falsches Ziel vor, oder?
Dass wenn du nur so hart akzeptierst, dann wird sich alles auflösen. Das ist ja genauso, wie wenn diese eine Antwort, die wird dir alles bringen, was du machen möchtest. Das würde mich ja selber aufregen. Aber Akzeptanz ist das Ding. Definitiv.
Aber das heißt, man darf doch auch akzeptieren im Moment, dass man sich einfach gut fühlt, oder auch nicht. Ja. Und das meine ich damit. Aber sobald du akzeptierst, dass du dich gut fühlst, und akzeptierst, und dir dessen bewusst bist, dass du dich schlecht fühlst, stehst du dem schon ein bisschen gleichgültig gegenüber. Weil du bist dir dessen bewusst, und es ist okay, wie es ist.
Ja. Ja. Aber dann ist die Interpretation der Leute, glaube ich, ein bisschen wichtig, wie sie das sehen, mit der Gleichgültigkeit. Weil das ist ja dann okay. Mich juckt es nicht, dass es mir gut geht, aber mich juckt es auch nicht, wenn es mir schlecht geht.
Oder cool, mir geht es gut, nice, super. Aber auch wenn es jetzt weg geht, ist auch okay. Damit würde ich einstimmen. Damit würde ich zustimmen. Aber nicht, lasst nicht zu.
Also ich glaube, kann sein, dass es eben meine falsche Auffassung war, dass dort vermittelt wird, dass es einem egal ist. Vielleicht ist wirklich diese Akzeptanz der Punkt. Schwierig. Ich bin kein Experte. Wird sich dann zeigen.
Aber viele gehen in die Richtung, die Meditations-Apps. Viele gehen in die Richtung, ja. Das ist ja Achtsamkeitsmeditation und ist ja daraus entstanden. Ja. Oder gab es auch schon davor, aber der Buddha hat es dann nochmal so ein bisschen verdeutlicht.
Ja. Ja. Nächste Frage, oder was lief bei dir schlecht? Intimität zulassen, aber nicht unbedingt sexuelle Intimität. Das vielleicht auch irgendwo, aber mehr, mir ist aufgefallen, dass ich sehr gern autonom bleibe und dass ich sehr gern unabhängig von irgendwem anders agiere.
Dass ich da einfach meine Freiheit brauche. Und ich, das ist mir jetzt im November aufgefallen und ich bin dabei, das irgendwie, anders hinzukriegen. Deswegen auch schwer zu beschreiben. Was meine ich damit genau? Jedenfalls mich auf Menschen einzulassen, das würde ich sagen.
Dass da, dass ich das schon als Kind einfach nicht gemacht habe. Einfach, habe ich einfach nicht gemacht und das habe ich auch nicht wirklich gelernt. Nur mit den wenigsten Personen, eben im wirklich engen, engen Umfeld. aber dass es mir auch schwerfällt, mit neuen Leuten das irgendwie anzufangen und sonst irgendwas zu machen. Genau das würde ich machen.
Das lief schlecht, weil ich auch neue Bekanntschaften gemacht habe dieses Jahr. Viele neue Bekanntschaften, sei es jetzt Dating, sonst irgendwas oder auch neue Freunde einfach. Und mir aufgefallen ist, dass ich Schwierigkeiten habe, diesen Prozess zu haben oder von wegen zu initiieren, näher in die nächste Stufe zu kommen. Bei Freundschaften oder bei Datingsachen, sonst irgendwas. Bei Familie tatsächlich auch.
Dass ich da einfach mehr von mir selber aus agieren muss und dass ich das einfach nicht mache. Genau. Ohne jetzt hier die Therapiesession zu eröffnen. Aber ich glaube, das spielt auch ineinander ein, was du vorhin gemeint hast mit Zugang zu Emotionen. Ja.
Weil du dann halt einfach, wenn du dich mit einer Person anfreundest oder wenn du im Dating, im partnerschaftlichen Sinne du musst ihr sagen, was du fühlst oder halt auch zum Ausdruck bringen, was in dir abgeht und dich dann dadurch auch ein bisschen verletzlich zeigen, weil du ja, es gehört einfach dazu. Genau. Und ich würde einfach zur gesunden Balance. Ich würde gerne zu dem Punkt kommen dieses Jahr, das zumindest ein bisschen besser lernen, damit umzugehen, wie es ist, das zu machen. Zu geben, aber nicht unbedingt zu erwarten oder zu geben, weil man was erwartet, sondern zu geben, umzugeben und dann mal schauen, was passiert.
Aber das ist, glaube ich, ein Prozess, der dauert ein bisschen. Hast du konkrete Neujahrsvorsätze? . Also sowas? Also halt solche Sachen, an denen du arbeiten möchtest?
Ja, also, drei fallen mir jetzt ein. Hast du sie dir aufgeschrieben und wirklich visualisiert oder sind das einfach Konzepte in deinem Sinn? Sind Konzepte. Also, was, das ist halt, ich habe es oft angefangen, lesen zum Beispiel. Ich habe so, es gibt so viele Bücher, die ich lesen will, aber ich komme, was heißt, ich komme nicht dazu, ich vergesse es einfach.
Was mir nicht aktuell im Sinn ist, das mache ich auch nicht. Ich bin da einfach sehr verwirrt irgendwie, weil, weil irgendwie habe ich, ich weiß nicht genau, wo mein Space da ist, keine Ahnung. Ich nehme es mir oft vor, ich mache das monatelang, dann skippe ich einen Tag, mache es nicht und dann bin ich aus der Routine draußen. Und was ich mir jetzt hundertprozentig vornehme, ist, jeden Tag eine bestimmte Zeit was zu machen und auch die Zeit dafür einzuplanen. Ja, auf dem Training oder vor dem Training, genau.
Genau so, wie du es auch bei dem Training machst. Mach dir einen Kalendereintrag. Genau, das zum Beispiel, genau. Dann hast du im Kalender drinstehen, okay, von da und da gehe ich ins Gym und danach lese ich so lange und dann ist es drin. Genau.
Und ich bin dann so ein Typ, wenn es da steht, dann mache ich das auch. Da funktioniert es nicht, dass ich es nicht mache. Da funktioniert das nicht. Wenn alles so wuschi wuschi in der Luft ist, dann mache ich das nicht. Dann...
Du brauchst ein Whiteboard zu Hause. Schon irgendwie, ja. So was brauche ich da. Ich benutze ja deswegen viele Notizen oder auch Erinnerungen beim iPhone. Aber dazu kann ich gleich kommen.
Was mir da auch gefallen ist für ein Lifehack. Und ich würde gerne eine Reise allein machen. Das möchte ich gerne im nächsten Jahr machen. Eine Reise allein für vier oder fünf Wochen. Spanien, schauen wir mal.
Oder Portugal, vielleicht auch was ganz anderes. So ein Interrail-Ticket oder... Also im Zug oder... Ich würde gerne einfach wissen, wie es ist, alleine zu reisen, ohne Struktur, ohne Routine und einfach mal zu schauen, was passiert. Weil das...
Davor habe ich Schiss. Weil ich würde es machen. Ich würde es machen, weil ich es machen muss. Ja. Das hat mich Indien ja auch sehr, sehr, sehr geprägt.
Ja. Ja. Das möchte ich machen. Einfach hin und dann gucken, was passiert. Das möchte ich machen.
Komm mal in der neuen Stadt an und dann... Ja. Okay, wo schlafe ich heute Nacht? Das ist gruselig, aber es ist geil. Also für mich kommt dann nur Stress hoch, ja.
Aber ich würde das gerne machen. Es ist auch stressig. Es ist ja nicht immer entspannt. Aber du lernst dann deutlich, deutlich mehr Verantwortung. Ja.
Ja. Und das würde ich gerne machen. Weil ich möchte mal nur für mich so... Wie auch passend zu dieser Autonomie und Freiheit so... Ich würde mal gerne einfach...
Einfach nur ich so. Das würde ich mal gerne. Genau. Und... Weniger Alkohol.
Ganz simpel. Weniger Alkohol. Weniger Alkohol, mehr Sport, keine Süßigkeiten, kein Fastfood. Ich glaube, das sind so die... Das sind die Gängigsten.
...Mermets-Zeiten mit der Familie oder so. Das sind die Gängigsten, ja. Weil tatsächlich, was die Boxen angeht, bin ich schon gut da halt in. Also da... Ja, ja.
Da... Ich habe ja jetzt auch schon bis heute 8 Kilo abgenommen. Also seit 2 Monaten. Das ist was, was bei mir schlecht lief. Aber...
Ich... Ich... versuche für mich selber noch ein bisschen zu... das so ein bisschen zu... zu bewerten, wie viel Fokus ich darauf lege.
Ist Sport. Wenn ich die Zeit dafür habe, dann bin ich unglaublich gerne im Gym. Denn... Keine Ahnung, Winko geht gerade zweimal am Tag. Bro, ich wäre dabei.
So. Ja. Ja. Wenn ich gerade keine Zeit habe, dann... ist Gym halt so auf Prio 3.
Ich bin kein Bodybuilder. Ich mag es, Muskeln zu haben. Ich mag es, was mit meinem Körper zu tun. Aber es ist jetzt nicht Number One Priority mit einem Sixpack und super Diet in und alles tracken und... keine Ahnung.
Es gibt ja verschiedene Leute. Es ist nicht mehr... Also ich dachte, ich gehe in diese Richtung. Aber... Ich habe gerade wichtigere Dinge und dadurch sind halt ein paar Sachen zurückgeblieben.
Also ich wollte zum Beispiel auch cutten. Ich habe die Zeit gefunden, um zwei, maximal dreimal in der Woche ins Gym zu gehen. und... Spaziergang eine halbe Stunde oder so oder wenn wir mit dem Fahrrad raus war halt irgendwie nicht drin. Klar, wenn man es möchte, dann kann man sich die Zeit auch einräumen, aber dafür musst du dann halt andere Sachen vernachlässigen.
Und das war bei mir irgendwie nicht drin und dadurch konnte ich ein paar Ziele, die ich erreichen wollte, nicht wirklich einhalten. Ich würde gerne jetzt für nächstes Jahr doch immer noch den Fokus ein bisschen stärker darauf legen. Endlich mal. Ich hätte gerne mal so ein richtig geiles Sixpack weil ich das seitdem ich mit dem Gym angefangen habe nie wirklich hatte. Macht schon was mit dir.
Macht schon was. Macht schon was. Ich hatte es ja schon... Ich war schon ein paar Mal richtig liegen und es macht schon was mit dir. Macht schon was mit dir.
Kleidung aber musst du neue Kleidung kaufen weil du wirst schon gut eingehen. Ich bin auch jetzt schon gut eingegangen, aber... Es macht was mit dir. Es ist auch ein Flex. Es ist auch ein Flex.
Es ist auch ein Flex. Es ist cool. Es ist cool. Aber... Aber es ist kein Muss.
Es ist kein Muss. Es sah bei mir bisher nicht so wirklich die Prio. Das ist halt so das Ding. Ich glaube, wenn es dir darum geht bestimmte Leute damit anzusprechen, dann sprichst du schon eine Nische an. Aber vielmehr werden die Bros darüber...
Das ist nicht mal mein Ziel. Ich würde es für mich machen. Ja, ja. Das meine ich damit. Wenn du eine Nische machen willst, dann würde ich dir auch sagen so...
Ich glaube, das musst du jetzt auch nicht unbedingt, weil... In wie vielen Momenten wirst du dein scheiß Shirt hochziehen? In wie vielen Momenten... Ich kenne ja jemanden, der es ein bisschen öfter gemacht hat. Ein paar Liegestütze auf dem Tisch.
Bester Typ, Alter. Nee, aber zeigst du dir sowas. Das ist doch auch... Dann denkst du dir auch, du bist ein Idiot. Was machst du?
Vier Tage gut aussehen am Strand mit deinem Urlaub. Und dann hast du dafür vier Monate dich totgerungert. Ja, aber es gibt auch... Also, es hängt halt wirklich davon ab, wie aktiv du bist. Ich kenne Leute auch in meiner Familie, die wirklich, wirklich super lean sind und all year round ein Sixpack haben.
Ja. Einfach weil... Und der Schlüssel ist Cardio. Ja. Schlüssel ist Cardio.
Ja. Ich habe auch diese ganzen 8 Kilo in diesen Dingern habe ich auch nur wegen Cardio abgenommen. Weißt du, was ich letztens gemacht habe? Das war nach dem Leg Day. War zwar superkiller und Winko verurteilt mich dafür, weil er sagt, was bist du für ein Psycho?
Aber ich bin auf diesen Stairmaster gegangen. Digga. Digga. Der war geil. Digga.
Warum machst du das? Das hat mir viel mehr getaugt als das Laufband. Warum machst du das? Alter, das würde mich ja komplett umbringen. Ich fand's geil.
Junge. Alter. Ich hatte konstanten Puls von 135 bis 140. Halbe Stunde. Mega.
Alter. Aber mit dem Muskelkater vom Leg Day am nächsten Tag war ich tot. Ja, das glaube ich dir, Alter. Boah, das ist ja Folter. Aber es ist geil.
Das ist crazy. Vielleicht dann der nächste Punkt. Welche Lektion habe ich gelernt? Emotionsthema ist bei mir echt so ein bisschen das Big Ding. Man kann sich aus Fühlproblemen nicht rausdenken.
Fühlen ist darum, zu fühlen. Denken ist darum, zu denken. und Schmerz bleibt so lange, bis du die Lektion lernst. Halt zu auf dich, erinnere ich so von wegen und ich glaube, wenn man rückblickend auf das Ja schauen kann und sagen kann, okay, ich habe dem Prozess vertraut oder von wegen, es hätte so kommen sollen, dann hat man was richtig gemacht. Ich glaube, dann hat man grundlegend was richtig gemacht und das ist eine Lektion, die ich gelernt habe.
Wenn es ungefähr alles so gekommen ist, wie du es haben wolltest, vielleicht wusstest du auch nicht wie. Sei es jetzt Familie, Beruf oder sonst irgendwas. Bei dir war es auch bei deinem Job zum Beispiel so. Du wolltest nicht mal Fit Shop, du wolltest was anderes suchen und jetzt hast du diesen geilen Job. Du hast danach gesucht und das hat sich irgendwie gefügt, aber du hattest auch keine Idee, in welche Richtung du gehst.
Du dachtest nur, okay, ich finde was, was mir passt. Und wenn du das genau auslegst, was passt dir, wirst du auch was Passendes finden. Also mit dieser Einstellung bin ich nicht rangegangen. So, okay, mal gucken, was zu mir passt. Ich hatte schon einen konkreten Plan und habe dann ja spezifisch danach gesucht.
Der Punkt mit dem, im Endeffekt nur um den Bogen dann damit zu schließen, wenn du dir bewusst bist, was du gerne hättest, mit hoher Wahrscheinlichkeit bekommst du es auch. Und das hat sich bei mir in vielen Situationen gezeigt, dass wenn du schaust, wirst du es auch finden. Ich muss sagen, jetzt ist mir was eingefallen, ich finde Konsistenz zahlt sich wirklich aus. Wenn du wirklich dabei bleibst, dann wirst du am Ende die Früchte ernten. Ich habe das Gefühl, das war bei mir eben mit der Jobsituation, ich habe mich zwei, drei Monate halt auf verschiedenste Stellen beworben oder halt ich habe nicht Unmengen an Bewerbungen rausgeschickt, schon spezialisierte, wo ich mir dachte, okay, das könnte mir taugen oder das wird mir wahrscheinlich taugen oder genau da will ich rein und ich habe jetzt, stand jetzt, meinen Traumjob gefunden mit super Aussichten, das ist mega.
Das freut mich für dich. Und schau dir den Podcast an. Wie gesagt, wir haben mehr als 10% unserer Abonnenten auf YouTube in den letzten Monat gemacht. Im letzten Jahr haben wir, sind wir auch wahrscheinlich von 20 auf jetzt 135 Abonnenten gekommen. Downloads gehen hoch, wir kriegen Feedback von Leuten, was super cool ist und es geht einfach in eine gute Richtung.
Und wir haben ein kleines Netzwerk. Ja. Wir haben ein kleines Netzwerk. Aber was hat das, was hat man dafür gebraucht? Ja, konstant.
Das heißt, ich saß in der Uni in irgendeiner Vorlesung, wo ich dann vielleicht keinen Bock hatte oder keine Energie hatte, dort mitzuarbeiten. Das heißt, ich saß dann drin und hab den Podcast geschnitten oder Shorts oder irgendwas vorbereitet, hochgeladen, dort ist das Internet besser, da konnte ich alles hochladen. Aber das ist cool. Das ging dann halt. Und da will ich dir auch sagen, good job, Alter.
Danke. Good job, wirklich good job. Das ist wirklich cool. Das ist echt cool. Und da hat sich Konsistenz einfach bisher bezahlt gemacht.
Und ich hoffe, dass es weiter so läuft. Ja. Ich denke, das nächste Jahr wird ziemlich cool. Ja, wir werden ein paar mehr Gäste reinholen. Wir werden die Frequenz vielleicht hochbringen, was cool wäre.
Vielleicht. Ich bin dabei. Ich arbeite daran. Leider bin ich jetzt ein bisschen auf dem Pausenhof, weil... Auf dem Pausenhof.
Ja, auf dem Pausenhof. Pausenhof, ja. Übertragen im Sinne. Weil, da hat es ausgefallen, ja. Aber ich habe schon gute Ideen.
Wir... Wir kochen zwölf. Wir kochen zwölf. Wird cool. Wird cool.
Und ja, ich meine, einfach Konsistenz, ja. Dass sich da viel anhäuft, wenn man einfach dran bleibt und seine Nische bleibt, ja. Definitiv. Das fällt mir auf mit... Ja gut, Sport einfach, oder?
Fitness. Ich habe jetzt noch und aufgehört. Ja, Mann. Stimmt. Ja, Mann.
Geil. Das war im August. Das war im Juli, glaube ich. Das war im Juli, ja. So einen Tag und den nächsten.
Einen Tag auf den nächsten, ja. Aber ich nehme das auch gar nicht mehr so wahr, ehrlich gesagt. Alle, die, die mir das gesagt haben, waren so, was, wie hast du das geschafft? Wie, was? Du warst wirklich Kettner.
Wie viel hast du am Tag geraucht, so geschätzt? Digga. 25, 30? Mehr. Mehr?
Mehr. Mehr. Mehr. Mehr. Mehr.
Wenn es dann am Abend rausging, noch mehr. Ja. Also, du, ich war so ein Addict. Ich habe nur geraucht, damit ich keinen Zug habe. Nicht, weil ich Bock hatte.
Ich fand das so geil. Du bist aufgewacht, hast zu Hause zwei Kippen gehauen, zwei, drei. Dann sind wir, haben wir jetzt vom Gym getroffen, dann hast du dort zwei, drei gehauen und danach dann noch mehr. Das war ja nichts. Das war ja, ja.
Ich sag dir, in der Ausbildung genauso, in der Ausbildung genauso. Das war, deswegen habe ich, ich habe keinen Bock mehr. Ich verliere so viel Zeit. Ich habe keinen Bock drauf. Dass du immer daran denken musst, oh, sei ich davor, kann ich danach, kann ich währenddessen.
Da muss ich dir mitnehmen, da muss ich stopfen. Du verlierst so viel scheiß Zeit, Mann. Das ist unglaublich. Und mittlerweile, ich bin so fit geworden durch das Cardio. Jetzt kann ich auch Cardio machen und es macht auch Spaß, weil du dich auch steigerst.
Willst du eben noch, was du brauchst? Nee. Vielleicht minimal, aber ich glaube, die größten Effekte sind fast schon weg. Ich glaube, die größten bleibenden Effekte sind fast schon weg. Aber ich glaube, das wird schon noch ein Jahr brauchen, bis das wirklich dann ganz gut weg ist.
Aber einfach so random husten tue ich eigentlich nicht mehr. Wie es einem auch gar nicht mehr auffällt. Oder dass man länger reden kann, dass man... Treppen steigen. Treppen steigen vor allem, ja, definitiv.
Ich glaube, ich könnte mir jetzt auch zutrauen zu joggen ein bisschen für eine gewisse Zeit. Damals habe ich auf 3,3 kmh auf 15% Steigung gemacht und jetzt bin ich bei 4,3 auf 18%. Also für eine halbe Stunde mindestens. Und ich werde erst nach 20 Minuten warm, weißt du, das ist crazy. Ich sag's dir, ich glaube, Joggen würde dir gut tun.
Ich glaube, das könnte ziemlich geil sein, weil du dich dann leichter auf einem besseren Level halten kannst. Ich werde es versuchen mal. Ich werde es mal versuchen im Frühling, glaube ich. Ja. Habe ich Bock.
Kann ich dann auch ein paar Hunde kennenlernen. In zwei Jahren Marathon. Jetzt go. Ich hätte schon Bock. Genau.
Welche Gewohnheit oder welches System war am wichtigsten für meinen Erfolg? To-Do-Listen, Kalender und Erinnerungen. Ja. Würde ich so unterschreiben. Ja.
Muss man dazu was sagen? Weiß ich nicht. Ich glaube nur, dass man wirklich sich aktiv vornehmen muss, das zu machen und das zu tracken. Und dann bist du schon in der halben Kopf leichter. Ja.
To-Do-Listen hat bei mir viel gemacht. Weil ich bin jemand, der Sachen Sachen verwischen bei mir im Kopf. Sachen vermischen. und ich kann mir bestimmte, ich kann mir Fakten, Details, Sachen, die ich lese, Sachen, die ich höre, kann ich mir so gut merken. Bestimmte Aufgaben, was ich machen soll, Routineaufgaben, wenn ich sie mir nicht gesetzt habe, kann ich so schlecht merken.
Das ist unglaublich. Ich glaube, das ist schon so. Ich muss mir das aktiv dann vornehmen und wirklich jeden Tag machen, bis zur Routine wird. Und dann vermisse ich es irgendwann. Ja.
Das braucht bei mir einfach Zeit. Wir müssen weg. Bisschen Zeitung. Ich habe es ja vorhin schon erwähnt, also Kalender, alles definitiv das Ding. Ich muss sagen, was meine Routine am meisten gestört hat, oder was so ein größter Steuerfaktor war, den ich jetzt, ich glaube, ich habe das in einem Dreivierteljahr gemacht, über die Handynutzung, wir haben so viel schon darüber gesprochen.
Und ich glaube, jedem ist es bewusst, dass wir viel zu viel am Handy sind. Ich schaue gerne Serien, weil ich die einfach gerne nebenbei laufen lasse. Ich schaue auch gerne Serien nochmal an, die ich früher geschaut habe, weil es einfach so ein gutes Background-Neuse ist. Was ich aber nicht mehr mache, ist YouTube Shorts. Da habe ich den Wiedergabeverlauf ausgestellt.
Und wenn du ausstellst, wenn du deinen Verlauf ausstellst, dann werden auch deine Shorts ausgestellt. Das heißt, auf YouTube habe ich keine Shorts mehr. Das einzige Medium ist nur noch Instagram und dort habe ich auch eine Zeitbeschränkung drauf. Das heißt, mein Screen Time ist auf jeden Fall runtergegangen. Ich muss auch sagen, es gibt manchmal Tage, da sage ich mir, okay, hier Screen Time Limit aus und dann hocke ich ein bisschen dran.
Aber es gibt auch genug Tage, wo nie irgendwie eine Meldung kommt, hey, du hast noch so und so viele Minuten Zeit, sondern einfach, ja, wird einfach nicht erreicht, weil genug anderes abgeht. Was ich beim Vipassana auch geil fand, war, dass du kein Handy hattest und zehn Tage lang einfach, wie oft gehst du aufs Klo mit dem Handy und bist auf dem Klo und am Handy. Viele Leute machen das. Wie schnell das zur Gewohnheit wird, ja. Und wie, das meine ich mir nicht.
Wie schnell du es dann einfach, oder wie komisch es dann ist, wenn du mal auf der Toilette bist ohne Handy oder beim Essen irgendwas nebenbei anschauen, Instagram, Checkung, Gym. Wenn ich esse, esse ich nur. Tagesschau? Am Morgen, ja. Ja, das schon, schon, ja.
Am Morgen. Was sind die wertvollsten Arten, wie ich meine Zeit verbringe? Schlaf, Sport und Zeit mit der Familie. Bei mir ist mit der Wub aufgefallen, die Wub hatte ich ja erst seit, oder hatte ich vor zwei Jahren, hattest du ja auch. Wie wenig man eigentlich schläft, wirklich schläft.
Vor allem damals habe ich keine Carbs gegessen. Das heißt, mein REM-Schlaf war eh schon viel, viel, viel weniger und ich habe mich da auch nicht so gut erholt gefühlt. Mittlerweile habe ich mir angewöhnt, den Wecker um eine Stunde bis eineinhalb Stunden, sagen wir, ich gehe um elf Uhr schlafen. Die meisten würden dann Wecker um sieben Uhr stellen. Aber du schläfst nicht durchgehend.
Das machst du nicht. Das machst du nicht. Das heißt, ich stelle den Wecker so auf, acht Uhr, acht Uhr fünfzehn und ich wache viel, viel besser auf. Ich wache besser auf. Garstelle ich keinen Wecker.
Dann mache ich das nicht. Aber es fällt mir immer einfacher aufzustehen, wenn ich mir dann ungefähr in diesem Setting einen Wecker stelle, weil ich dann meistens länger schlafe, aber auch besser geschlafen habe. So komisch das klingt. Genau. Und ja gut, Sport und zweite Familie ist halt, jeder weiß, wie gut das ist.
Zumindest Sport. Ich glaube, ich glaube, es gibt auch ein paar Leute, die wollen das nicht, aber finde ich auch schade, wenn man Sport als etwas sieht, als Bestrafung oder sonst irgendwas. Finde ich schade. Ich muss das machen. Ja, ich muss das machen, weil ich muss hier abnehmen oder ich muss, ich muss, ja, schade.
Ich habe meine, wir hatten gerade YouTube Shorts, meine Instagram for you page, sage ich also, ich glaube, so nennt man das, also das, was mir vorgeschlagen wird. Da kommt auch sehr viel Content zum Thema Gym und es ist echt, ich habe da irgendwas gesehen, ich habe 80, 85 Prozent der Personen über 30 werden nie wieder in ihrem Leben sprinten. Rennen, also mal wirklich schnell sprinten, weil entweder zu unsportlich oder einfach ja, irgendwann mal keine Kraft mehr dafür, weil alles so abgenommen hat. Und das ist irgendwie schade, oder? Wow.
Wow. Ich wäre gern ein Vater, der zumindest eine Zeit lang mit dem Kind mithalten könnte. Oder wie mein Opa, der mit, keine Ahnung, 70 mit uns Fußball gespielt hat. Boah. Wie viel Gesundheit ausmacht.
Mein Opa wird dieses Jahr 85. Der sieht immer noch gut aus. Der ist unglaublich. Der ist immer noch fest wie ein Turnschuh eigentlich. Das ist verrückt.
Würde man dem nicht anmerken. Ich würde, wenn ich den sehen würde, gut, ich habe den ja vor einem Jahr oder so wieder gesehen, 60. Vielleicht Ende 60 Maximum. Ja. Überhaupt, gar nicht.
Das ist immer 60. Das ist verrückt. Aber, Leben lang Sport gemacht und, das muss man aber sagen, der hatte keinen so körperlich anstrengenden Job. Also, er hat nicht auf dem Bau gearbeitet oder irgendwo wirklich in einem sehr anspruchsvollen Handwerksbetrieb, sondern mehr leichte Tätigkeiten und das merkt man auch. Wenn man einen anderen Opa, der hat im Bergbau gearbeitet, in Polen.
Der hat halt mit 35 kaputte Knie. Ja. Oder mit 40. Wahrscheinlich auch Lungenschäden. Alles.
Ja. Ja. Und, ja. Bisschen Toxin aufgesetzt, klar. Ja, allem.
Ja. Die ganze Zeit mit so einem Presslufthammer, komplette Gelenke gehen kaputt, alles. Ja, ja. Das ist halt schwierig. Ja, das ist crazy.
Aber wie viel Gesundheit wert ist, das unterschätze, das habe ich dir ja wirklich gemerkt. Das wünscht mir mein Opa immer. Ja. Der sagt, ja, viel Glück, aber gesund, bleib gesund. Ja.
Ja. Ja. Ja. Weil ich habe irgendwann eben, wo ich diese ganze, körperlich, gut, körperlich kann man sagen, okay, ich bin vielleicht fit, fitter als der Normalo. Aber es ist doch wichtig, ein gewisses Maß an Fitness zu haben, oder zumindest auch, dass die Hormone einfach funktionieren, dass du gescheit sehen kannst, dass du, dass die Sinne funktionieren, weil, wenn dir eins fehlt, dann merkst du das wirklich krass.
Und es gibt zum Sprichwort, ein Kranker hat nur einen Wunsch, gesunde Menschen haben Tausende. . Ja. Und das stimmt irgendwo. Dass, wenn du einmal krank bist, denkst du dir, ach Mann, jetzt kann ich das nicht mehr machen, jetzt kann ich das nicht mehr machen.
Und wie, wie selbstverständlich das doch genommen wird und wie selten man sich doch da um einen kümmert. was hat mir am meisten Glück gebracht? Es ist schwer, jetzt so wirklich zusammenzufassen, aber ich glaube einfach, Ziele zu haben, Ziele zu verfolgen, weiter an was dran zu sein und ich bin mir zu 100% sicher, das stand jetzt, ich niemals aufhören möchte, zu lernen. Ja. Ja.
Ich finde es einfach so geil. Ja. Ich habe gestern bei einer Familienfeier von meiner Freundin hat mich so einer ein bisschen ausgefragt, weil ich kannte den noch nicht. Ich glaube, der Bruder von ihrem Onkel. Und so ein großer, super breiter Typ.
Also stämmig ist er. Kräftiger. Also 100%ig irgendwie Handwerker oder so richtig oder auch im Bau gearbeitet und hat mich dann so ein bisschen ausgefragt. Und was machst du so? Und dann meinte ich, ja, studieren.
Aha, aha. Und dann habe ich gesagt, ja, ich habe davor auch schon eine Ausbildung gemacht und gearbeitet. Ah, okay, okay. Hast also auch schon mal so wirklich, also eben. So angepackt, ne?
Hast schon mal angepackt, genau. Und das war wichtig. Nicht nur in der Schule und studieren, sondern auch wirklich mal gearbeitet. Obwohl Studium auch super anstrengend sein kann. Und wenn du dir nebenbei noch irgendwie Lebensunterhalt verdienen musst, ist es sowieso absolut krass, was du da manchmal leisten musst.
Aber von solchen Leuten, die hauptsächlich im Handwerk gearbeitet haben oder halt diese Standard 40 Stunden Woche, das sie über Jahre lang gemacht haben, von denen kriegst du dann, glaube ich, keine Anerkennung, weil du hockst ja bloß in der Uni und lernst. Wenn du dann aber sagst, du hast gearbeitet, dann so, oh ja. Und das fand ich ganz witzig. Dann habe ich gesagt, dass ich noch den Fachwirt nebenbei gemacht habe, neben der Arbeit. Ah, okay, ja.
So, noch weitergebildet. So, okay, jetzt darfst du studieren. Jetzt darfst du, jetzt darfst du. Du hast mein Approval. Du hast mein Approval.
Ja. Nee, also ich glaube, Ziele zu haben, Ziele zu verfolgen und einfach an denen zu arbeiten, finde ich momentan das Erfüllendste, sei es privat auf Wissen, auf Weiterbildungen oder persönlich mit der Partnerin einfach in eine Richtung zu gehen, finde ich einfach so geil. Ja. Das heißt einfach Fortschritt. Einfach Fortschritt.
Nicht stehen bleiben. Ja. Ja, passend dazu auch die Idee. Depression can't hit a moving target. Genau.
Das meistens, wenn man stagniert, wenn man sich nicht weiter bewegt, fängt man an, nachzudenken und dann geht es eine negative Spirale los. Bewegung bleiben. In Bewegung bleiben. Was mir meistens Spaß gemacht hat, war tatsächlich auch lernen. Lesen.
Lesen. Viel hören. Ich habe, ich verbringe selten so viel Zeit oder ich verbringe Stunden am Tag damit, bestimmte Sachen zu schauen, die mich einfach interessieren, die mich weiterbringen und das sind am meisten der menschliche Körper, bestimmte Prozesse, was da abgeht und vor allem irgendwie worüber wir gerade auch sprechen. Von wegen, wie macht man Fortschritt? Was für Fragen kann man sich stellen, um noch besser aus sich herauszuwachsen?
Was denke ich darüber, dass man quasi mit sich selber ein Gespräch kommt und ich würde sagen, am meisten Spaß hat mir gebracht, die Konsultation mit mir selber, dass man sich selber Fragen stellt und darauf kommt irgendwie eine Antwort, die man gar nicht erwartet, wenn man wirklich frägt. Das ist auch so das Paradoxe irgendwie. Wie haben dir die Interviews mit den Gästen gefallen? Meistens hatten, wir hatten die Gäste keine gute WLAN-Verbindung. Das hat mir nicht gefallen, weil, ich meine, das hast du ja auch mal angemerkt bei mir, dass, an einem Punkt war es ja konstruktive Kritik, warum rede ich so wenig?
Die hatten einfach schlechtes WLAN. Ich, ich habe es beim letzten Interview gemacht, es ist schwierig. Es ist ein bisschen schwierig. Weil dann gibt es eine Sprechpause, dann willst du was sagen, dann fangen beide gleichzeitig an zu reden, dann hören beide auf und dann muss man gucken, wer jetzt als nächstes weiterspricht. Aber ich finde es cool, ich finde es cool, weil vor allem, ich komme ja aus der Richtung.
Ich eigne mir sehr viel durchs Internet an, durch Podcasts, durch bestimmte Sachen einfach, die ich im Internet konsumiere. Und ich würde das gerne einfach auch selber machen, weil mir das irgendwie Spaß macht, das Ganze herauszufinden, was sagt der, was sagt die, wie kann man die zum Gespräch einladen, weil ich bereite mich ja immer darauf vor. Deswegen, ich könnte was sagen, aber es kommt halt nie wirklich so, es kommt kein passender Zeitpunkt, weil die meistens denken, das ist nur ein Interview. Dann denke ich mir, okay, dann lass das beim Interview und dann bekommen die Leute ja schon was mit. Wird es etwas, was du ändern wollen würdest?
Ich würde gerne mehr meine Meinung dazugeben und mehr einfach mich quasi im Vordergrund stellen, dass ich einfach noch mehr dazulerne, weil viele Leute sagen mir, dass sie krass finden, wie viel ich doch so ein Allrounder Wissen habe von bestimmten Sachen, was Informatik angeht, IT vielleicht jetzt gar nicht so oder sowas, wo du halt eher top notch bist. Ich sage das gerade nur, weil gerade eben vor der Aufnahme unserer WLAN-Router dachte mir schon, scheiße, was passiert da jetzt? Wie kann man den anschalten? Du hast den ausgepackt, gehst an dieser Steckdose, er geht an und ich war sicher, wir haben nicht den Anschluss. Du musst nur lesen, du musst nur lesen, Mann.
Aber du kannst lesen, warum machst du es denn nicht? Das Ding ist, ich glaube, also, was mich sehr oft carried, ist einfach so eine falsche Confidence. Ich sage, keine Ahnung, muss irgendwie gehen. Und dann probier es halt und wenn es nicht geht, dann geht es ja nicht, ist auch okay, aber ja, ja, safe, geht. Kriegt man schon irgendwie hin.
Und mit Glück oder mit ein bisschen anpacken und testen geht es dann auch. Oder halt nicht, weil der Anschluss nicht freigeschalten ist, aber es ist okay. Ich meine, probieren es. Von wegen, wenn du nicht schießt, dann wirst du das Ziel auch nicht treffen. Ja.
Im Endeffekt das. Wo war ich jetzt stehen geblieben? Genau, mehr mit den Gästen. Ich würde das ein bisschen verändern. Ich habe mir das auch fest vorgenommen und ich habe auch eine Idee, wie ich es machen kann und das werde ich auch machen.
Genau, das wird schon alles besser und vor allem, ich hoffe, wir kriegen die Frequenzen ein bisschen höher. Wir schaffen das. Wir schaffen das. Das ist ein bisschen mehr automatisierter wird und dann kriegen wir das hin. Was würde ich dieses Jahr tun, wenn ich wollte, dass mein 85-jähriges ich miserabel ist?
Wegen diesem Jahr. Was müsste ich tun? Wegen dem kommenden Jahr jetzt. Dass ich mich in Zukunft schlecht fühle. Dass du darauf zurückschaust und dir denkst, Mann, scheiße, das war doof.
genau das Gegenteil von dem, was ich dieses Jahr gemacht habe. Also, irgendwie Ziele, die ich verfolge, nicht machen, irgendwie kein Bock, kein Sport, Ernährung schärfen lassen, Alkohol, Exzesse, sage ich jetzt mal. Ich trinke generell nicht so viel, also nicht mehr. Ich glaube, in der Jugend war es schlimmer. Aber es ist bei mir halt auch dadurch geschuldet, dass ich nach zwei Bier halt Kopfschmerzen kriege.
Ja. Und dann ist so ein automatisches Nimmer drin, weil ich weiß, okay, wenn ich jetzt über den Durst trinke, mehr als zwei Bier trinke, dann weiß ich schon, dass ich morgen Kopfschmerzen habe und dann ist ja die Hemmschwelle. Das überlegt man erst sich ganz genau. Ja, die ist auf jeden Fall da und dann weiß ich, okay, ich trinke jetzt ein Bierchen oder keins und dann passt das auch. Aber ganz ehrlich, lohnt es sich das für dich über dem zweiten hinaus?
Hast du Spaß dabei? Manchmal ja. Manchmal ja, okay. Wann hast du Spaß? Also, zu welchen Umständen?
Wenn wir zu dritt sind. Okay. Okay. Da habe ich dann Bock, weil, keine Ahnung, dann hört man ein bisschen Musik, tanzt und quatscht und Deep Talk und was auch immer, oder? Aber das geht mir genauso.
Das geht mir genauso. Einfach so, jetzt ein Bier zu trinken, weil ich Bock auf ein Bier habe, da überlege ich es mir wirklich zweimal, weil ich habe das letztens Mal gemacht, ich habe, ich war mit meiner Freundin bei Edeka und dann sind wir heimgegangen und da habe ich ein Bier gesehen und ich dachte, oh Gott, heute gönne ich mir ein Bier. Ich habe es auch gemacht, ich habe drei, vier Schlücke davon getrunken, hatte dann keinen Bock mehr. Am nächsten Tag habe ich ein bisschen weiter getrunken und ich dachte, okay, scheiß drauf. Ja.
Das ist so ein Feierabendbier, taugt mir glaube ich nicht so. Aber es ist auch gut, man spart sich Kalorien, man spart sich den Alkohol. Super Sache. Bei mir geht das auch in diese Richtung, also teilweise zumindest und zwar, dass ich meine, vielleicht dazu mal noch eine andere Frage, die ich sehr interessant finde, die ich von Chris gelernt habe, von Modern Wisdom. Wenn man schaut, Sachen, auf die du stolz bist, von deinem Charakter, deiner Persönlichkeit.
Meistens sagst du, ja, das habe ich gelernt, das habe ich mir so und so angeeignet, dies, das. Aber selten sagen wir, das waren die Umstände. Wir sagen, es waren die Umstände bei negativen Charaktereigenschaften. Ja, meine Eltern haben mich so erzogen, ja, das war so und so. Und jetzt einmal die Frage, was glaubst du, ist bei dir eine Sache, auf die du nicht stolz bist, die aber eigentlich auch auf der anderen Seite der Medaille eigentlich ganz positiv ist.
Weil bei mir ist es meine Impulskontrolle, dadurch, dass ich als Kind nie auffallen wollte. Ich habe eine Impulskontrolle, das ist unglaublich. Das Rauchen spricht dafür. Wenn ich was nicht machen will, ich mache es nicht. Ich werde sterben, ich mache es nicht.
Das ist viel zu krass. Das ist wirklich viel zu krass bei mir. Meine Impulskontrolle ist heftig. Aber sie bringt mir auch sehr oft den gegenteiligen Effekt, dass ich mich bei manchen Sachen nicht traue. Dass ich aus Angst davor, das zu lockern, in Gedankenspiralen komme und dass ich mich verkopfe.
Das ist meistens, wenn ich trinke, der Fall. Sagen wir, man ist gerade irgendwie da, man möchte irgendwie einen Witz bringen oder man möchte irgendwie ihn ansprechen oder sonst irgendwas. Was wir auch gerade machen können, bis in den 20ern, aber ich mache es nicht. Ich mache es erst dann, wenn ich nüchtern bin. Weil ich dann diese Impulskontrolle sage, nee, fick dich, ich mache es nicht.
Wenn ich Alkohol trinke, komischerweise ist die viel, viel stärker. Und das wäre jetzt auch gleichzeitig die Antwort darauf, meine Impulskontrolle genauso lassen, wie sie ist. Weil ich glaube, ich habe mir viele Erfahrungen genommen dadurch, die ich bis jetzt hätte machen können. Genau. Was ist ja bei dir so eine Sache, auf die du stolz wärst, bist, aber irgendwie nicht und dann denkst, es waren die Umstände oder es war es doch du.
Ich mache unglaublich gerne Sachen für andere Menschen. Ich mag es einfach zu helfen und immer da zu sein oder irgendwie Kleinigkeiten oder Geschenke oder meine Freundin kriegt Princess Treatment. Andererseits ist da dann oft die Schwelle, okay, machst du es, um anderen Leuten zu gefallen oder weil du wenig von dir hältst oder machst du es wirklich aus der Freude heraus, weil es dir eine Freude macht, wenn es anderen Leuten gut geht. Weil ich glaube, der Grad davon ist ziemlich schwer. Bist du so ein People Pleaser, der einfach auf sich komplett selber scheißt und Hauptsache anderen Leuten geht es gut, weil du daraus Spaß gewinnst oder geht es dir gut und du willst einfach noch mehr Positives in die Welt bringen.
Aber ganz ehrlich, ich hatte bei dir eben den Eindruck, bei dir ist es das Zweite. Hatte ich immer. Ich will es hoffen. Hatte ich immer. Hatte ich immer.
Ja, aber trotzdem kommen dann Situationen auf, wo du etwas für eine andere Person machst, wo du eigentlich gar keinen Bock drauf hast. Euer Drucker ist kaputt. Bro, ich hatte einen 5 Minuten Weg hierher. Ich habe einen 20 Minuten Umweg gemacht, weil ich nochmal heimgefahren bin, ausgedruckt habe und nochmal zu dir gekommen bin. Ja, ich weiß.
Habe ich dir damit geholfen? Ja. Hatte ich da jetzt wirklich Bock drauf? Eigentlich nein. Ich hätte auch sagen können, Junge, fick dich.
Schau selber, dass du es auf die Reihe kriegst. Meistens aber ich mache es dann doch. Meistens habe ich das Gefühl, dass diese Taten genau dazu führen, dass ich mich dann doch besser fühle. Im Nachhinein. Meistens bei mir.
Aber ich dachte mir zum Beispiel da, okay, ich frage ihn mal, weil ich würde es genauso auch für dich machen. Frage ich ihn mal. Keine Ahnung. Das war jetzt auch nicht so, ja, der Idiot, frage ich ihn mal, der macht's safe, Digga. Ja, aber es gibt halt Leute, die das dann ausnutzen.
So geht's mir mit Geld. Genau. Wollte ich auch gerade sagen. So geht's mir mit Geld. Wenn Leute davon ausgehen, dass du denen was ausgibst und deswegen, oh, ich habe meinen Geldbeutel vergessen, zum zehnten Mal, ja, Junge, keine Ahnung, oder, ja, ich zahle sie safe zurück und dann machen die es nicht.
Da hatte ich letztens voll schlechte Gewissen. Ich habe, ein Kumpel hat Pizza ausgegeben und ich habe ihm gesagt, ja, ich zahle sie zurück. Ich habe es vergessen. Ja, ja. Und dann habe ich letztens für 3D-Druck zugehört, habe ich ein bisschen was gekauft und ich habe ihm gesagt, hey, soll ich dir da was mitbestellen?
Ich würde es dir ausgeben. Und dann, ja, und Bro, du schuldest mir doch, was für eine Pizza. Das hat mir ein Gewissen so sehr kommentiert, weil ich mir dachte, scheiße, wie konntest du das vergessen? Aber es passiert halt auch mal. Ja, ja, ja, ja.
Mein Gott. Welchen Rat würde ich mir selbst vor zwölf Monaten geben? Bei mir wäre es, wären es folgende Worte. Hör auf dich selber, hab keine Angst, du bist nicht allein und du kannst das schaffen. Und wahrscheinlich muss ich das immer noch hören, ja.
Vertraue dem Prozess und stell dich nicht dagegen, sondern Flow. Go with the Flow, man. Genau, go with the Flow. Genau. Ja.
Wildes Jahr. Wildes Jahr. Genau, das war jetzt etwas, ich glaube, das war jetzt die längste Folge, die wir hier gemacht haben. Kann gut sein, ja. aber, ich bin gespannt, was kommt, 26, ich bin gespannt, ich will auf jeden Fall noch weiter, ich will auf das nächste Level mit diesem Podcast, wir werden das hinkriegen und wir haben ja eine Ehre, dass wir das gemeinsam gemacht haben, also nicht nur der Podcast, auch allgemein, dass wir noch Kontakt halten und vor allem, dass man einfach miteinander teilhaben kann, am Leben des anderen, ja.
Kann ich nur so zurück. Ja. Danke dir. Ja, das meines Ernst. Genau, dann in dem Sinne, ein frohes Neues.
Frohes Neues, ja.



