Podcast-Folge

Abgebrochen um zu helfen: Vom Mathestudium zum Rettungsdienst

20. Mai 2025 · 01:15:09

Midst of Mind Podcast #14: Lebensweg von Mathestudium zum Rettungsdienst ohne Gast, über Studienabbrüche und Sinnsuche.

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Episode #14

In dieser Folge ist Daniel zu Gast – ein Schulfreund aus alten Zeiten, mit dem ich über die Höhen und Umwege des Lebens spreche. Vom Studienbeginn in Wirtschaftsmathematik und medizinischer Informatik bis zur Entscheidung, im Rettungsdienst zu arbeiten.
Wir sprechen über:
- Warum Studienabbrüche kein Scheitern bedeuten
- Was man als Rettungssanitäter über Menschen und Krisen lernt
- Wie sich psychologisches Wissen im Alltag auswirkt
- Was ihn an Psychologie fasziniert – und wo er kritisch bleibt
Und: Welche Gedanken er heute seinem 17-jährigen Ich mitgeben würde
Eine offene, reflektierte Folge über Orientierung, Sinnsuche und das Menschsein.

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Hallo und herzlich willkommen zur neuen Folge von Mitzluf Mind. Unser heutiger Gast ist Daniel. Er ist ein ehemaliger Schulkollege von mir. Er erzählt darüber, wie es ist als Rettungsanitäter zu arbeiten, was er studiert hat, warum er jetzt sich dazu entschieden hat, Psychologie zu studieren, persönliche Anekdoten aus seinem Leben und am Ende noch eine schöne Message an Leute, die ein bisschen strugglen. Danke fürs Zuhören und viel Spaß.

Wir kennen uns seit der Schule. Tatsächlich seit der achten Klasse. Ach Klass. Das ist jetzt schon sehr sehr lange her und du wirst jetzt dieses Jahr umziehen nach Hamburg, um Psychologie zu studieren, aber das war ja nicht dein erstes Studium, was du angefangen hast. richtig.

[Musik] ich habe davor noch ein paar Umwege gemacht, sag mal so, notwendige Umwege, muss ich tatsächlich sagen. natürlich direkt nach dem Abitur, also wo sich dann auch unsere Wege gekreuzt haben, da oder nicht mehr gekreuzt haben. if that makes sense. Ja. Ja, auf jeden Fall.

Aber du ahnst, du ahnst auf jeden Fall. Ich bin an die Uni gegangen direkt, weil was soll man sonst nach dem Abitur machen, was nicht komplett sinnlos ist? Geografie studieren, der studieren, Taxifahren. Taxifahren. E ich war aber auch kurz vor dem Taxifahren.

Uber gute Preise. Okay. Nee. genau. Also ich wollte unbedingt auf dem Grind weiterbleiben, so halt nach der Schule und sah auch ein Auslandsjahr oder ein FS als Zeitverschwendung und ich wollte direkt da weitermachen, wo ich quasi aufgehört habe, was aber nicht zielführend war, weil meine Mentalität zwischen Schule und Uni hat sich schon dramatisch dramatisch geändert, eben, weil ich schon die Schule in der Retrospektive eigentlich null ernst genommen habe.

Ich eigentlich das nur eher vorgespielt hatte, als würde ich das ernst nehmen. Ich habe auch nur Hausaufgaben gemacht, Ausdruck von den Eltern bis zur Mittelstufe. In der Oberstufe habe ich alles gefreestylt. ja, kommt mir sehr bekannt vor. Tatsächlich, tatsächlich.

Ja, deshalb ja dachte ich mit der Mentalität könnte ich auch im Wirtschaftsmatte rasieren, weil ich dachte auch in der Schule war ich doch im Mathe ganz gut und dann bist erstes Semester Matthe und wirst komplett auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Ich wollte gerade schon fragen, es gibt ja es gibt ja so ein Klischee oder so ein so ein Gedanke, dass in bestimmten Studiengäe die ersten zwei Semester nur ausradiert werden, komplett schauen, durchgeballert und dann wird nur geschaut, wer kann auch da bleiben, wer will es wirklich. Das war auch so. Weißt du, wer die quasi Studiengänge sind, die allen vorangehen Mathe und für Sieg Informatik eher nicht so. Dafür brauchen wir zu viele Informatiker, aber es gibt auch einige Unis, die natürlich so mitgehen.

Also, es sind vor allem Fächer, die halt sehr viele Studienanfänger haben und die aber checken, also nicht alle können durchs Master und es werden wirklich die auf Leib und Seele getestet, weil für Mathematik und Physikstudium muss wirklich Bild Different sein. Also das hat jetzt nichts mit zu tun mit in welcher Prestige Uni studierst du das? Also, das sind wirklich Themenfelder, da brauchst du schon Skills und nicht nur Skills, die dir die Schule beibringt, sondern die du dir auch selber beibringst oder vom Elternhaus hast oder dir von Gott gegeben sind. Also so ein gewisses Talent, ein Händchen für und das habe ich eben auch gemerkt, wo meine Grenzen eben lagen und wo ich erstmal mir weiß machen musste. Okay, ich muss eigentlich komplett von null beginnen.

Also, wie lerne ich, wie fasse ich Informationen auf, wie lasse ich mich prüfen? Und das waren eben meine ersten fünf Jahre so an der Uni, die jetzt ohne Abschluss jetzt da waren, aber das war einfach ein reines okay, ich passe mich einfach der Uniwelt an und dann natürlich kam noch zwei, drei andere so Missstände, aber es muss ja nicht alles glatt laufen, ne? Aber es war trotzdem eine Experience, also okay, wie wie kann man sich das vorstellen? Gut, ich war jetzt nie an der Uni und ich finde es ziemlich interessant, weil das ist eine Sache, die sehr sehr viele sagen, ja, Uni ist Nullschule. wirklich gar nicht, weil du wirklich dich selber mit dir auseinandersetzen musst.

Was für Skills konntest du da lernen oder wie kann man sich das vorstellen? M auf jeden Fall Verantwortungsübernahme, also vor allem für sich, wenn du wirklich da gescheit durchkommen willst und das Studium der nicht vorgepflastert ist, dann musst du dich selber so organisieren, dass du durch die Prüfung kommst. Das ist echt scheißegal, ob du 1 oder 40 am Ende in der Klausur hast. Also es geht wirklich darum, okay, wie gestalte ich mein Semester, so dass ich halbwegs so Uni und Privatleben vereinen kann, weil es gibt ja auch das Extreme mit, dass Leute einfach wie verrückt so 10, 12 Stunden pro Tag halt eben lernen, so ein bisschen so, sage ich South Korea type Beach. Und das aber auch nicht für alle zielführend ist, muss ich glaube ich auch nicht sagen.

Also, du musst schon lernen, smart quasi zu lernen. Also so viel, dass du glaube ich so damit umgehen kannst, dass du jede Prüfung bestehen kannst. Das wäre idealerweise. und alles, was drüber hinausgeht, somit bessere Noten kriegen, das war jetzt in meinen Studiengä nie das Thema. deswegen habe ich mich eher aufs bestehen konzentriert und das war auch die Hauptaufgabe des Studiums.

Es ist einfach nur bestehen. und da auf jeden Fall, also Organisation, Selbstorganisation, Selbstdisziplinen, Verantwortungsübernahme, davor wurd ja auch von der Schule zugekauft. Ah, ich glaube, ich habe den Case, glaube ich, genügt, klar, klar. ausgeführt und Genau. Und so ein gewisses, wie soll man sagen, du lernst ja auch mit dem umzugehen, was dir quasi als Information preis gegeben wird an Fachlektüre.

Ein Akademiker muss sich mit Fachlektüre auseinandersetzen können. Der muss auch Vorträge von Professoren halbwegs mitverfragen, dass du jetzt sofort nicht alles verstehst, ist ganz klar die Sache. Vor allem ein Semester kannst du auch nicht alle Inhalte sofort verinnerlichen. Aber was eher beigebracht wird, ist, dass du mit solcher Information was anfangen kannst, dass sie irgendwie bei dir Platz finden und dass du das pö ab p hö quasi mit reinintegrierst in deinem Werkzeugkasten und dafür werden auch Akademiker so krass bezahlt, weil das sind meistens Jobs, in denen du dich immer wieder neue finden musst. Und das ist jetzt wirklich Stuhingang übergreifend eigentlich das was du vom Studium auch lernen musst, also ja, immer wieder sich auf neue Probleme gefasst zu machen, neues dazu zu lernen, immer offenen Kopf haben und nicht zu denken, das ist schon das Ende derenstange.

Sehr, sehr viele sagen auch, dass das Studium Lenveren hat, dazu sich selber besser kennenzulernen, was ja vielleicht auch ganz prägend ist in diesen Jahren, sage ich mal, oder in diesen in diesem Zeitraum. Bloß um das Thema jetzt abzuschließen, weil ich das wirklich sehr interessant finde. ich habe noch ein Bild von der von der vom Gymnasium von Analysis so Kurvendiskussion und sowas. Das heißt, du warst zweisemester da oder ich heiße zwei Semester Wirtschaftsmathematik. Das kannst du dir vor so vorstellen.

Da wurde ich auch noch mal im Studien selber korrigiert. Ich dachte du machst jetzt nichts anderes außer quasi dieses Thema Wirtschaftsmathematik, aber völliger Unsinn. Also du hast da im ersten Semester Analysis lineare Algebra jeweils die ersten Ableger. Es gibt davon jeweils drei. und soweit ich richtig informiert bin, ich meine von einem gibt's noch einen fünften mit dem vierten zu überspringen.

aber auf jeden Fall die Grundlagenfächer, Analysis lineare Algebra, dann suchst du was in Wirtschaft aus und Einführung in die Informatik. Also Informatik war auch noch ein ganz großes Feld im Studium, so wie so ein Stampfield eigentlich quasi. Genau. Und die Fächer haben wir zusammen mit Mathematikern gemacht, zusammen mit auch Physikern. Deswegen du weißt jetzt mit wen ich meine, mit wem ich auch Mathe gemacht habe und er hatte dieselben Probleme wie ich, nur dass er irgendwie es bestanden hat als einer von den 10% in unserem 300er Jahrgang.

Also was glaubst du macht dann die Leute aus, die es wirklich schaffen? Also, weil weil wirklich Leute, also an der Stelle möchte ich sagen, ich nehme dich nicht als inkompetent war, noch nie so was Mathematik angeht, da warst du immer einer der, wir waren ja gemeinsam in Kursen und in Klassen, da warst du echt immer top dabei, aber dann zu hören, dass das so eine andere Sparte ist, deswegen hab frage ich jetzt auch so, wie kann man sich das dann vorstellen? Na ja, im Endeffekt, indem man lernt, dass man in der Schule eigentlich keine Mathematik betrieben hat. Das sagen auch sehr, sehr viele. Ja, ganz richtig.

Wir haben in der Schule eigentlich nur gelernt, gute Noten abzustauben und sage ich mal, mathematische Werkzeuge zu nutzen, um die zur Schau zu stellen. Mathematik selber geht ja über die Kurvendiskussion hinaus, über was haben wir noch gehabt? Analytische Geometrie, Stohastik, Schlag mich tot, Zahlenstrahl, ja, Integrale Funktionen, das sind ja alles nur Werkzeuge der Mathematik, also quasi sparten von der, man kann schon fast sagen, entweder angewandten oder theoretischen Mathematik. aber so quasi, dass es jeder Leihe quasi oder jeder, der Abitur haben will, eben können muss. Das ist ja dahinter auch das Ziel, du richtig Matte lernen willst, dann geh an die Schule und lass dich richtig ordentlich einen, weil da lernst du das logische Denken, du lernst die Mathematik von Grund auf neu aufzubauen, weil die Mathematik besteht ja aus Aktionen.

Aktionen. Ich spreche das irgendwie scheiße aus, aber ein Aktion. Genau. Genau. Also so Grundannahmen, ohne die die Mathematik nicht funktioniert.

klassisches Beispiel, wenn du eine Zahl mit einer anderen addierst, ist die Zahl größer als jeweils die beiden Summanten z. Also solche Grund, du gehst wirklich an die Basis, du gehst auch an Logik ran, du lernst Logik kennen, dass du auch bestimmte mathematische Aussagen beweisen kannst, weil das ist der Hauptteil des Studiums. Das ist einfach nur mathematische Sätze sich angucken, die beweisen und die Beispiele dazu sind eben die Aufgaben. Sprich, du hattest im ersten Semester 12, 13 Jahre Mathematik in 6 Monaten. Viel Spaß, Alter.

Und musst es auch noch von Grund auf erklären können. Erst dann kannst du es. Und um auf deine Frage zurückzukommen, im wenn du das im ersten Semester schon so kannst, dann bist du begabt, da musst du nichts können, dann kannst du es eigentlich schon. Es ist eigentlich nur Try Error. Mathematikstudium ist ein Try and Error.

Du wirst es nicht in sechs Semestern als Normalsterblicher schaffen, außer du bist einfach krass drauf. Dann bist du wirklich Bild different dann Chapeau oder du hattest schon was damit am Hut. Aber im ersten Anlauf als normalsterblicher, als sage ich mal normal mit dem Durchschnittsq sage ich jetzt mal oder mit also du bist jetzt kein hochbegabter aber auch nicht auf Kopf gefallen, dann brauchst du einfach lange für das Mathe Studium und jeder gibt dir auch die Zeit dafür, weil teilweise Leute im achten Semester bei uns in der erste Semestervorlesung drin saßen und das fünfte Mal die Prüfung wiederholen. Das ist ja crazy. Das ist wirklich Ich war nicht darauf ready.

Dann soll ich dir noch was sagen? Bitte bei Analysis 1, das war die schwerste Prüfung. ich lass dich mal einmal raten, wie die Durchfallquote da ist. Wie wie misst man die? alles quasi.

Du schaust, welche von den Prüfungsteilnehmern durchgekommen sind, also mindestens eine 4,0 geschrieben haben und welche durchgefallen sind. Also was schlechteres als eine 4,0. Wie viele haben teilgenommen? 200. Okay, ich schätze jetzt mal, wenn es wirklich so krass war.

170 160 dramatische sind sind durchgefallen oder? Ja, sind durchgefallen. Das ist dann das sind dann um die 80% hier. 80% das ist eigentlich eine sehr gute Schätzung. Also 90% waren es.

Und der Schnitt, pass auf, jetzt kommt der Schnitt. Der Schnitt wurde gesenkt. Mit dem Anfangsnotenschlüssel waren es 95%, die durchgefallen sind. Leute, das ist unglaublich. Also beim quasi Vorrechnen der quasi Musterlösung der Klausur, die Zeit hat nicht mehr gereicht dafür und er hatte doppelt so viel Zeit so wie wir in der Klausur.

Es war eine komplette Rasur Klausur, aber ja, also so viel dazu, um dir mal ein Bild zu machen. Also in den anderen Fächern ist es etwas humaner, da ist 60 bis 70% relativ normal, aber vor allem bei dem Professor, bei dem Fach kriegst du sowas. Wow. Ja. Wow.

Wow. Ich ich komme damit nicht klar, Alter. Das ist ja crazy. Das ist Wow. Und okay, sagen wir das ist so.

Was konntest du dann der Ross mitnehmen persönlich für dich? Dass ich das nicht als Niederlage empfunden habe, weil ich mir dachte, okay, einige Klausuraufgaben waren nur dazu gemacht, um uns richtig reinzuölen. Also nicht alles, was in der Klausur abgefragt wird, wird auch von dir erwartet. Das ist quasi Barrier für die ein Komma, die gibt's immer. Also vor allem bei Professoren, die quasi die ein Gate keepen.

was ja auch seine seinen Sinn und Zweck hat, weil du willst ja auch den prüfen und eigentlich wird nur erwartet, dass du mit 40 bestehst, also mit 50% der Klausurpunkten. also das war auch noch mal erstmal ein erster Realitätscheck. So okay, wie schauen Klausuren aus? wie war die Klausurenphase allgemein? Wie war das Semester bis dorthin?

Es war einfach einfaches Kennenlernen. Das war mein erstes Semester und ja, konnte mir einfach einen Eindruck davon gewinnen, wie das in der nächsten fünf hätte aussehen können. Aber ich habe auch gemerkt tatsächlich durch die Analysisk Klausur, nicht weil ich die in der durchgefallen bin, sondern weil ich irgendwie noch so ein Ergeiz hatte so mit jo, jetzt habe ich noch mal Bock, ich will mich noch mal in die Klausur reinsetzen und die richtig zerfetzen. Das ist wichtig, dass man aus, dass man sich selber sagt, man verliert nicht, man lernt nur oder man gewinnt. Aber auch selbst, wenn man gewinnt, lernt man auch bestimmte Sachen, die die vielleicht das nächste Mal das Gewinnen nicht leichter machen oder vielleicht auch schwieriger.

Ja. Ja, genau. Und ich finde, wenn du aus den aus solchen Niederlagen, sage ich mal, nichts dazu lernst, dann bist du der eigentliche Verlierer. Wenn du aber was draus lernst, dann bist du ein Student. Und solange du jetzt nicht deswegen deine Exmatrikulation quasi in Gefahr setzt und das hat die Uni Augsburg als Reform sage ich mal Klausel da.

Also es gibt nur wenige Studiengänge dort, wo du quasi drei Anläufe hast. Das ist z.B. in Jura so oder in anderen Staatsexamen Dingern, aber Bachelor Master ist an der Uni Augsburg, da kann mich gerne auch wer korrigieren der dort ist. unendlich viele Versuche, also da wird nur wirklich nachgeklopft, wenn du an deinem 12. Semester immer noch nicht mit der Bachelorarbeit in der Nähe bist.

So, Bro, what the hell? Okay. Crazy, crazy. Vielleicht jetzt noch was persönliches, wie dieses Unile, was hat dir noch gezeigt übers Leben? Was war was konntest du am heftigsten daraus mitziehen?

Boah, das ist schwer zu beantworten, weil ich kein richtiges Unileen geführt hatte. Stimmt. Also, weil das das Wintersemester war das einzige, was nicht von Corona betroffen war. wo ich studiert hab und da war ich noch ein absoluter Banause, ein völlig noch von der Schule kommender 18 19 Jahre, also an meinem 19. Geburtstag hat mein Studium begonnen.

Ich war so blau hinter den Ohren. ja, das nee, grün grün hinter den Ohren. Ich korrigiere. Nee, das ich habe eigentlich keine Ahnung, wie ein gesundes Unileben aussieht und ich das komplett durchzieh. Okay, okay, okay.

Mein Gott, dann hat mal eine andere Erfahrung gemacht. Ja, das ist unter deswegen, also bin ich mir jetzt auch nicht so schade noch ein Studium zu beginnen, weil ich genau weiß, okay, die Chance ist sehr hoch, dass ich dort zumindest das richtige Stud Studienleben da erlebe und mit den ganzen Learnings, die ich quasi jetzt nicht als quasi oh, wie ist das Studentenleben, wie ist es so mit Komoliton auszukommen? so dieser so witzige Part, ich habe zumindest die Erfahrung von 5 Jahren gehabt. Okay, ich setze mich dann noch mal rein und eigene mir Stoff an. Und ich glaube, das wird eine viel spaßigere Sache als diese Semester die ich hinter mir hatte.

Daher dazu habe ich ein paar Fragen. Ja, aber wir machen es ganz chronologisch. Okay. Rettungssanitäter. Oh, das jetzt auf nichts.

Wie kamst du darauf? Du hast jetzt ja neulich erst begonnen damit. richtig, um da auch mal einen roten Faden damit reinzubringen. ich habe mich extra matrikulieren lassen, um ein FS im Rettungsdienst zu machen. Tatsächlich zieht sich das schon wie ein roter Faden bei mir durchs Leben, dass mal immer mal wieder das ein Thema war und das erste Mal wirklich als Schulsanitäter war ich ja 2016 bei uns an der Schule, aber das war komplett schöp, ich sag's dir ehrlich, nee 2016 war das doch.

Stimmt. Also, das war tatsächlich auch von meinem letzten Arbeitgeber, also vom FSJ, was ich ja jetzt beendet habe. die haben ja quasi so den mit der Jugendorganisation, die sie quasi auch noch mit haben, Kooperation mit so Schulen, dass sie quasi Leute so für so Rettungsdienstberufe quasi noch mal, also bei mir mit Erfolg einfach dazu gewinnen, dass man schon die ersten Basics so drauf hat, wie erste Hilfe und wie Weltmann Notruf auch Patientenbetreuung jetzt halt einfach von Schüler zu Schüler so ey Hilfe ist unterwegs, mach dir keine Sorgen. einfach so dieses so menschliche und damals hatte ich das gar nicht gefühlt, weil ich wollte richtig Action und das war wirklich ein du bist Schulsanitäter, du wirst aus dem Unterricht rausgezogen, jemand hat sich ein Sport verletzt, aber alles ist schon auf dem Weg und bei dem muss man nichts mehr machen und schön, dass ich aus dem Unterricht da rausgezogen worden war, aber da war wie ein Butter Hund, wenn dein scheiß Handy geklingelt hat. war für mich auch unangenehm und deswegen habe ich das nach dem halben Jahr gelassen, aber es hat mich irgendwie nie verlassen, so die Faszination so von dem Sanitäterjob und übers Ehrenamt bin ich quasi noch mal damit dranekommen.

Was fasziniert dich da so sehr? die Arbeit mit dem Menschen tatsächlich auch noch das medizinische mit dazu, einfach dass du mit sehr wenig sehr viel erreichen kannst bei Menschen in Not und was gibt es wettschöpfenderes? Also ist komplett geil. Vor allem, wenn es darum geht, Leben zu retten. Ja, was nicht der Alltag ist tatsächlich, also tatsächlich machen wir echt die Drecksarbeit und wo du wirklich dich auch von der ganz neuen Seite kennenlernst.

Also, das war mit auch die intensivste Zeit, die ich hatte, dort Vollzeit zu arbeiten. Das war mein erstes Mal Vollzeit und dann noch in so einem, sage ich mal, berufsfeld voller Karivoren und Patienten und auch noch sehr coole Dudes. Ich muss es jetzt alles nicht so schwarz-weiß aufmalen. Es gab auch sehr viele Grautöne. da lernt man sich wirklich auch neu kennen, weil du wirklich in Notfallsituationen wirklich auf Herz und Niere überprüft wirst im wahrsten Sinne und zum ein faszinierend, aber zum und herausfordernd gibt sehr viel Potenzial zum Wachsen, aber andererseits verdammt anstrengend, das ist ein Knochenjob.

Ja, den aber wo ich froh bin, dass ich angekommen bin. Physisch oder mental? Beides, beides, beides. Du musst auf Schichtwechsel klarkommen, also auf du arbeitest mal früh, du arbeitest mal spät, hast mal Nachtschicht, du hast mal Bereitschaft auch 24 Stunden erreichbar zu sein für deinen Arbeitgeber. Das ist ja ein komplettes Unding, weil im Normalfall hat man ja einfach seine feste Arbeitszeit und danach kann man komplett abschalten.

Aber in so Springerdiensten haben wir das so genannt, da bist du wirklich auf Abruf, falls einen Kollege aushält oder bei einer Wache, bei einer Partnerwache, wer noch gefragt wird. Das ist noch von Wache zu Wache unterschiedlich, aber sowas gibt's einfach im Rettungsdienst, dass du mal für 24 Stunden in Bereitschaft bist und Ja. Ja, das gab's auch bei Sims 3. Bereitschaftsdienst mit den ersten. Deswegen das sagt mir irgendwas.

Das sagt Ja, okay. Ja. Okay. Ja. Und das heißt, du warst jetzt wirklich seit September dann letzten Jahres August.

Da hat mein richtig, da hat da muss ich meinen theoretischen Rettungsäh Sanitäter Kurs machen. Also, da kriegst du halt noch mal die komplette Einführung in Anatomie, in Physiologie, in Pathologie, also für die Normalschäpplichen über den Körper und über die Erkrankung und hattest mit sehr vielen auch Sanitäter im Kontakt und wie du einfach in Einsatzsituation reagierst. Und das ganz wichtigste, was sich von Anfang bis Ende durchgezogen hat, du hast mindestens einmal pro Tag reanimiert an einer Puppe, weil wir das können müssen. Wir reanimiert mit mit den Fäusten Händen oder war es auch mit diesen Es ist quasi da hat jeder seine eigene Taktik. Das Wichtigste ist, dass du quasi auf dem Stern um des Patienten, also auf das Schlüsselbein, quasi diese Handballen da drauf hast und dass du halt einfach nicht mit dein Armen pusht.

Also mit deiner Arm kannst du es vielleicht noch machen, aber weißt du, da ist so eine 40 kg Marie komplett so aus No Front, aber halt so aus Streichholz so die Arme und du musst Kraft entwickeln. Du kriegst durch den Einsatz Adrenalin, dass du so die Kraft hast, aber das muss eher von der quasi Körpermitte da kommen. Also da schaffst du quasi die gesamte Energie des Körpers in die Herzdruckmassage und das kriegst du da gelernt. Du kriegst auch gelernt, wie quasi der Ablauf ist. Also, wir haben ja ein Einsatzprotokoll quasi bei der Indikation Reanimationspflichtigkeit und also RD1 Rea kurzen und ja, damit haben wir jeden Tag zu tun, so gut wie und dafür kann man es.

Was konntest du aus diesen ganzen Schulfächern, sage ich mal, mitnehmen? Physiologie etc. ich hatte schon sehr viel im im Unileben wegen Medizinformatik, da war es eher Aufrischung, aber die das größte Learning tatsächlich war von meinem Dozenten etwas, was mich als Anitäter zutiefst geprägt hat und zwar, dass eines, also die Arbeit des Sanitäters eigentlich mehr davon abhängt, als wenn du jetzt eine höhere Qualifikation hast. Also ich bin ja jetzt immer noch quasi RDH, also Rettungsdiensthelfer, quasi ein Rettungsanitäter in Ausbildung oder in Fortbildung. Scheiß drauf, aber was ich als Arbeit genauso gut tun kann wie Notarzt oder wie Notfallsitäter, also die quasi schon mehrere Jahre Ausbildung und quasi Berufserfahrung so mit haben, aber du hast du kannst mit dir trotzdem quasi mitschwimmen, wenn du eins kannst und das ist Patientenbetreuung, das psychische, wenn du Patienten gut behandelst und die quasi ernst nimmst und sich um die kümmerst, sage ich mal, dich denen widmest, Es macht erstens so ein kranken Impact drauf, wie es den geht.

Zweitens auch noch auf den Einsatzverlauf. Wenn du der Ruhepol bist in einem Notfall, dann deeskaliert auch der Notfall. Und genau, placebohen wir als Bonus dadurch halt mit. dann tut es eben nicht so ganz weh. Der fokussiert sich vielleicht nicht so krass auf Symptome und Schmerzen.

Und also ich kann eigentlich noch die Liste fortführen. Es hat Vorteile, dass du Patienten nicht wie quasi Puppen behandelst, sondern wie Menschen. Und das hatte mir so krass wird eingeprägt auch durch das, was er von seinen Einsätzen erzählt hat. Der hat gemeint, also da ist es tatsächlich nur Formsache, ob du quasi eine Lama schieben kannst. Ich sag das jetzt extra so verschlüss, wenn du eine Lama schieben kannst, wenn du ein Güel schieben kannst, wenn du ja eine Vakuumatratze aufblasen kann oder abblasen kannst eher.

Also, das ist quasi so eine Matratze, wo du den Luft entziehst, damit der Patient immobilisiert wird. also du kannst, also medizinisch lässt sich immer was verbessern. Also, da kannst du keinen komplett richtig machen, aber du kannst komplett richtig einen Patienten psychisch betreuten. zumindest so richtig, wie du es machen kannst. Und das hat mich richtig geprägt, muss ich sagen.

Was ist da deine Ich habe oft gehört, wir hatten jetzt z.B. auch eine Physiotherapeutin zu Gast. . Wenn die Folge rauskommt, ist die schon draußen, die Julia war. Und ich habe sie gefragt, ob es wirklich stimmt, dass der Körper die Psyche krank macht, aber auch die Psyche den Körper krank.

Und jetzt die Frage, wie wie verändert das deine Sicht auf den Menschen, wenn du sie wenn du dich selber, aber auch andere Menschen in deinem Umfeld, sei es ein Sanitäter oder ein Patient in Notlagen erlebst? Also in Bezug auf wie dann Körper und Geist miteinander zusammenhängen, sagen wir es mal so, ich sehe die Psyche nicht mehr als Sonderteil des Körpers, was nirgendwo Platz findet. Es ist genauso ein Organ oder ein Körperteil wie jedes andere, was kaputt gehen kann, was man heilen kann, was aber halt auch ein nah an den Tod bringen kann. Das leben wir auch selber in einsetzen und im Endeffekt ist es eigentlich eine Prioritätenverschiebung, weil medizinisch kannst du nur nachhelfen, weil der Körper sowieso die meiste Arbeit übernimmt durch Immunreaktion, durch dem Zeitlassen, durch das die Körperregeneration, da macht der Körper schon unglaublich viel Arbeit. Und das einzige, was du als Sanitäter da quasi machst, ist dem Weg zu etnen, dass der Körper das auch gescheit macht.

und halt die Patienten an richtige Ort und Stelle bringst, wo der Körper sicherholen können. Aber den Geist selber das da hast du ein sehr großen Einfluss drauf, weil du ein Mensch bist und weil der Patient auch ein Mensch ist. Und wenn du da zumindest, du kannst ihn jetzt nicht retten oder verändern in der hinsicht, du kannst ihnen eine Sorgen nicht entnehmen, das wirst du auch lernen als Anitäter, wo dein Wirken ist und wo Grenzen sind im wie kannst du jemanden helfen, was sehr viele auch von dem Job abhält, weil die ich kenne auch einige, die haben gesagt, also ich ich finde es richtig geil oder so, aber ich fühle mich dann so ohmächtig, weil ich denen quasi die Probleme lösen will, aber in Einsätzen, das geht so schnell, ich kann das doch gar nicht. Ich will doch lieber Patienten lieber beim Genesungsprozessor begleiten. Dann ist Anter nichts für dich, weil du bist wirklich für den also im Notfall da und den zu versuchen so zu deeskalieren, wie es geht und quasi den Patient aus der Notsituation rauszubringen.

Das ist eigentlich unser Job. So. Und das kannst du psychisch glaube ich besser als medizinisch. Aber natürlich, wenn du einem Patienten, der nach Luft ringt und Sauerstoffmangel hat, den kannst du easy helfen. Aber wenn er es zu lange nicht mehr hat, dann kannst du sogar ihn reanimieren, aber dann ist er tot.

Das will ich damit sagen. Und ich glaube, da hast du im Zwischenmenschlichen viel mehr Erfolge vorzuweisen, als wenn du quasi dich nur auf dein medizinisches Handwerkzeug eben verlässt, weil es unmittelbar die Situation ja auch beeinflusst, richtig? Weil wenn du Unruhe bringst als Mensch, wenn du quasi selber überfordert bist und selber reizbar bist, ich war auch selber schon teilweise mal ein echtes Arschloch in einsetzen, weil ich selber irgendwann mal an meine Grenzen da gestoßen bin. dann bringt es Unruhe rein. Also ich konnte jetzt dadurch jetzt nicht meine Arbeit quasi fehlschlagen lassen, aber die die Gefahr war schon da, aber das ist deine Verantwortung, dass du damit umgehst, weil du hast als Sanitäter, du bist quasi mit einem Bein eigentlich schon im Knast, weil du mit sehr vielen Maßnahmen auch z.B.

Sachen machst, die eigentlich nur ein Arzt machen darf, z.B. Sauerstoff geben und da musst du im quasi deine Handungen auch rechtfertigen, wieso du das in Notstandsituationen Medikamente gibst. Wenn du z.B. Körperverletzung tust, z.B. mit Zugänge legen oder mit was fällt mir jetzt dann noch ein?

Nee, eigentlich so Spritzen und Zugang, also wo du quasi invasiv Maßnahmen einfach mit machst oder du z.B. Wohnungen mit der Feuerwehr aufbrichst. Das ist ja auch eine enorme Verletzung der eigenen Grundrechte und der Intimsphäre, aber wir müssen das machen, weil Leib und Leben in Gefahr sein könnten. Und ich glaube, das lernst du auch noch als Sanitäter dazu, was für Macht du eigentlich als Mensch hast, wenn du in Notsituationen kommst, weil der Zweck heiligt tatsächlich sehr viele Mittel, aber wiederum solange du die kannst. Wenn du etwas machst und dich da übernimmst, dann bist du selber schuld.

Das heißt, da gehört sehr, sehr viel Akzeptanz, Kontrolle und vor allem auch kennen der eigenen Fähigkeiten dazu und kennen der eigenen Nichtfähigkeiten, sage ich mal. Also, du musst genau wissen, was du mit dem Patienten machst. Wenn du z.B. auch das Zwischenmenschliche nicht kannst und du machst es auf wiegen und Brechen, kannst du eigentlich mehr damit kaputt machen. Du hast ja noch einen anderen Sanitäter neben dir.

Du hast meistens noch Verstärkungen quasi. wenn jetzt ein Notarzt mit dazu gerufen wird, der hat immer auch ein Sanitäter mit bei sich der ihn assistiert und ja oder du nimmst halt einfach die mit ans Boot, die quasi den Patienten am nächsten stehen, so Betreuer oder Familie, Freunde, die halt einfach so mit dabei sind. Vor allem bei Kindern ist es ganz wichtig dass du auch mit im Auge behälst, dass du auch z.B. deine also, dass du auch Eltern quasi mit als Patienten hast und die quasi so dazu bringst, dass die auch dem Kind quasi so helfen. Also die sind sowohl Patient als auch Behandler gleichzeitig.

Gleichzeitig. Die Perspektive habe ich noch nie gehört auf Wow. Also ich ich finde das krass, das ist krass wirklich mal Haut mitzuerleben oder mitzuhören, wie viele Facetten so ein Beruf normaler Beruf sage ich von dem man sagt, ja, das gibt's ja eigentlich haben kann. Wie viele Hardcore Einsätze hattest du bis jetzt? Ich kann das nicht aufzählen, aber sagen wir es mal so, jede Woche ist mindestens ein Hardcore Einsatz drin.

Wenn ich stell mir das jetzt auch gerade vor, wo du gesagt hast, du bist dann ja irgendwo auch Person, erstmal die es tut, aber auch die dann Unterstützung bietet psychisch, aber auch physisch. . Wie konntest konntest du eine Routine entwickeln, um mit diesem Stress umzugehen? Das hat lange gebraucht eigentlich so die ersten drei Monate war ich komplett eigentlich nicht mit dem Beruf zu gebrauchen. Ich war ja selber noch privat an meinen Grenzen und dann musste ich auch noch das machen und in der Retrospektive, wo ich auch mein FSJ beendet habe, habe ich eigentlich gemerkt, eigentlich habe ich zur falschen Zeit das begonnen, aber ich musste mich wirklich durchkämpfen.

Ich musste auch Blut lassen und wirklich mich selbst auch quasi verwahrlosen, um sage ich mal dort in dem Dschungel auszukommen, weil es braucht vollste, sage ich mal Einsatzbereitschaft. mentale und physische Bereitschaft, weil das sowohl als auch eine echte Belastung ist. Vor allem am Anfang, wenn die Routinen nicht sitzen, wenn die Routinen sitzen, dann kannst du dir immer mehr erlauben, weil das quasi schon auf Bereitschaft eben ist. Und du musst ja auch Zeit geben zu lernen. Auch tatsächlich Rettungsanitäter ist ein Beruf.

Du lernst immer mit dazu, die Medizin entwickelt sich weiter. auch durch das Studium von Notfallmanagement und Rettungsdienstwesen entwickeln sich immer mehr neue so Protokolle und Vorgehensweisen, neue Schemata die in Einsatz kommen. Ich kann Beispiel bringen, es wird jetzt quasi das ganz klassische Kyosofa also diesen Kyosofa Score, den man benutzt für Blutvergiftungen. der sieht im Endeffekt vor, dass du überprüfst, wie ist die Atemfrequenz des Patienten, wie ist der Blutdruck des Patienten, wie ist die Temperatur, hat der Infektionen und habe ich jetzt noch was vergessen? M Puls, richtig?

Hul richtig und da gibt es da so ein Score, wenn da mindestens zwei oder drei Punkte erfüllt sind, die klassisch für eine Sepse sind und wenn der wenn der Sanitäter auch meint, okay, der wirkt auf mich septisch, Vigilanzminderung z.B., Also, wie ist die auch neurologische Verfassung und quasi so die Allgemeinverfassung des Patienten? Kannst du auch noch mit dazu nehmen. und von denen entscheidest du, ob der quasi das Notfallbild Sepsis oder Beginn Sepsis eben hat, weil super wichtig septischer Schock ist kein Spaß, gar kein Spaß. Und genau das wird jetzt überarbeitet und da gibt es verschiedene jetzt neue so auch aus Amerika irgendwas mit New York schem was mit was quasi noch breiter so ist, weil Qofa sichert dir, sage ich mal, viele gesicherte Selbstesfälle, dass sie selbst es sind, aber es lässt auch einige aus, die können auch hätten bestätigt werden können, weil selbst es tatsächlich nicht in Steinen gemeißelt ist, wie das bei einem aussieht Je jemand kann z.B. höheren Blutdruck haben, aber klassisch, wenn du selbst ist, ist, dass ein Blutdruckabfall eben ist, weil der Körper, sage ich mal, das Blut zentriert und sie es in die Peripherie nicht gescheit durchpumpt und selbst ist war eine Blutvergiftung richtig richtig.

Blutvergiftung, das ist im Endeffekt wenn du eine Infektion im Körper hast und das Immunsystem quasi überfordert ist und die Keime auch sage ich mal sich im Körper komplett breit machen. Das heißt, es gelangt in die Organe, in ins Gehirn vor allem und ja, muss aber auch nicht immer sein. Das wirkt sich wie gesagt sehr individuell aus. Es ist ja quasi so wie so ein Krankheitsbild, was ich unterschiedlich ausprägt. Es gibt auch eine Urosepsis quasi, wenn du an deinem Hnweg eine Infektion hast, was sehr häufig ist, HMWsentzündung, wenn die nicht rechtzeitig behandelt wird, kannst du eine Urosepsis entwickeln und dann bist du halt ein Krankheitsfall.

Herzlichen Glückwunsch. sonst auch noch bei Weisheitszahnops, auch wenn nicht mit Antibiotika und an mit ausreichend Medikamenten oder mit Hygienemaßnahmen gearbeitet wird, kann sich das Zahnfleisch auch entzünden. Da müssen wir auch als Sanitäter sehr aufpassen, dass wir auch auf sowas ein Auge haben, dass wir quasi wie Detektiv Conin sind. Wir suchen nach, okay, wo hast du eine Infektion und müssen dabei auch quasi das überfragen, was auch der Patient liefert. Wenn er sagt: "Nein, ich habe mich nirgendwo entzündet, darfst du es nicht für voll nehmen." Überprüfe.

Überprüfe. Vielleicht ahnt er nicht. Vielleicht ahnt er nicht. Vielleicht ahnt er nicht. Und in meisten Fällen ahnen die es tatsächlich nicht.

außer es ist schon quasi eine Selbst ist da. Also, du kannst auch damit selbst es vorbeugen und sagen, okay, der hat jetzt so und so viele Punktzahl auf dem Qofa Ding, aber der wirkt mir schon so, als wird er jeden Moment quasi eine selbstes entwickeln, du hältst ihm im Auge oder dass du so entscheidest. Also eigentlich wirkt eigentlich ganz fit und die Punkte kann man sich wie anders erklären durch Covid oder Lung Lungenentzündung. Auch ganz klassisches Beispiel für eine Sepsis, wenn die sich nicht gescheit erholt und quasi das Immunsystem reduziert ist, kann sich auch das daraus entwickeln und manchmal hat man auch keine Ahnung. Okay, okay, okay.

Also, um mal ein bisschen das den Rettungsdienst Eisberg aufzuzeigen, das heiß es ist kein Job wie jeder anderer. Also, ich hab verstanden, das können es können wirklich, wenn du einen Patienten dann untersuchst, kann es sehr harmlos sein oder es kann wirklich heißen Leben oder Tod. Ja, und das und das muss man in paar Minuten 10 Minuten wie wie viel Zeit dauert das ungefähr in solchen so ein durchschnittlicher Einsatz dauert so in der dreiviertel Stunde. Also es ist also mit Anfahrt mit dort ankommen. Ich hatte auch mal Einsätze, die 15 Minuten gingen, weil wir wirklich so waren, Alter, wir haben jetzt gar keinen Bock auf Überstunden.

Sind wir wirklich komplett durchgebrettert, haben gesagt, so, sie haben jetzt ein Doctermin, jetzt einmal einsteigen und yall. Zack, durchgebretter zur Uniklinik, zack abgeladen und zack in den Feierabend. Das haben wir tatsächlich wie Helden geschafft. Aber klar, manche Einsätze können kann sich auch einen ganzen Tag ziehen. Ich hatte mal eine Schicht mit nur einem Einsatz.

Du darfst aber nicht erzählen über die Einsätze, oder? Ich darf ich muss ja aufpassen, ich darf schon quasi anonymisiert von der Einsatzverlauf erzählen, vor allem, weil diese eine, wenn dich diese eine Einsatz interessiert mit dem was eine Schicht komplett beansprucht hat, das war sogar eine Person öffentlichen Lebens, wo das auch in der Zeitung mit drin war. Darüber darf ich sprechen. bevor ich die Frage stelle, du bist dann ja es Sanitäterteam ist sind mal zwei, gell? Manchmal auch drei, wenn Praktikant da ist, aber den sehen wir genauso als Teil des Teams, wenn du den Job richtig machst.

Wie? Gut, ich ich habe die Frage ja vorhin gestellt, bloß das war jetzt eine andere Antwort. wie wie gehst wie hast du dann gelernt mit diesem Stress, aber auch im Team zu arbeiten, umzugehen über die Zeit? Sagst du die innerlichen Mantra oder ist das einfach eine Sache, du schaltest den Kopf aus, die dann über dir erscheint? Also auch wenn das eine sehr schwierige Frage ist, musst du nicht beantworten.

Ich finde das nur sehr interessant, weil man sagt sehr oft, du weißt nicht, wer du bist, bist du einmal wirklich Teile von dir erwächst in der extrem Situation. Genau. Und das wollte ich damit sagen mit du lernst dich als Sanitäter neu kennen, weil du auf Herz und Niere überprüfst und im Endeffekt, ich weiß jetzt, ich habe jetzt nicht ganz den Kern der Frage rausgehört. was für Einblicke hast du dadurch gewonnen? Wie was für eine Person warst du davor?

Wie wie bist du jetzt danach nach diesem ganzen nach dieser ganzen Series von Erfahrungen? Weißt du wie ich meine? Okay, ich bin konsequenter, ich bin verantwortungsbewusster und ich kenne meine Stärken und Schwächen viel besser. Was jetzt über ein Bewerbungsgespräch weich na ausgeht, weil 90% der Leute kopen, um den Job zu kriegen. Ich könnte jetzt alles quasi authentisch rüberbringen, was ich sage, geil, das kann ich gut und das kann ich nicht gut.

Und auf jeden Fall Teamfähigkeit, weil du suchst dir nicht aus mit wem du fährst. Du kannst auch mit dem absoluten Hesslon, mit dem absoluten Unfähigkeitstypen, also du hast sowohl Charaktere im Rettungsdienst, mit denen arbeitest du super, mit die ihr gönnst euch Zoger, da läuft alles flüssig und wie geplant, aber du bist auch in Situation, wo alles nicht geplant wie im Plan läuft und wo quasi du einfach dir vorkommst, dass du komplett von Idioten umrundet bist oder wo du komplett so Hochstapler Syndrom so fühlst du mit so Alter, ich bin mit dem Notfallsanit unterwegs, der medizinisch komplett dich auseinandernt, Fachkenntnis und du bist mit dem ärztlichen Leiterrettungsdienst als Notarzt unterwegs. und da musst du auch wissen, wenn du mal die Schnauze zu halten hast und in anderen Fällen musst du dann als kompetenteste Person, sage ich mal, Verantwortung übernehmen und mal eben die Leitung übernehmen. Und meiner Meinung nach kann ich das jetzt viel besser und auch Entscheidungen treffen, die nicht mir zu Liebe sind, sondern auch die für den Patienten sind. Also, wo du mal sagst, okay, dann ziehe ich den Einsatz noch gescheit durch.

Scheiß jetzt auf Überstunde. Es geht jetzt um den Patienten und ich glaube dieser Shift ist da ganz wichtig, weil viele noch so sind. Diger, scheiß auf den Patienten. Ich muss jetzt ein Feierabend ich mach mal ganz kurz diger und genau, also ich behaupte so von mir, dass ich sowohl auch meine sozialen Kompetenzen verbessert habe und auch meine Soft und Hard Skills geschappt habe. Ich habe z.B.

auch durch den Rettungsdienst in Russisch verbessern können, was sehr wild ist, weil ich war immer der Ansprechpartner, wenn der Russ der Russe wenn der Russe auch noch reinkommen. Boah, da muss ich aber mit ganz ja crazy crazy okay ja, aber ich bin auch kälter geworden, das muss ich sagen. Ich war eigentlich davor so hätte mich am liebsten für alle zurückgenommen und eingesteckt. Jetzt eher weiß ich so, worum es geht, wenn ich quasi mich selbst opfere und was für Konsequenzen das hat. Das habe ich nämlich auch im Beruf da erlebt und wie ich dann entwickeln muss selbst vor quasi Leuten mit mehr können, mit mehr Expertise, die das quasi in Konfliktsituation aufdringen und sagen, du hast jetzt die Schnauze zu halten, ich bin hier der Baba hier aus.

So, du musst dich auch gegen solche durchsetzen können. Du musst auch den Mum haben bei solchen, sage ich mal, zu sagen, du machst es falsch, wir machen das jetzt so und so, ansonsten Katastrophe. selbst so bei Basic Sachen, was jetzt um wirklich um Leben und Tod geht und wo jeder eine Meinung sein sollte, die Realität ist, jeder hat andere Ansichten im Worst Case und da muss ich einen quasi Mittelweg aus allem so ergeben. ja und einfach auch wie so ein Igel sein, sich einfach mal auch aus Eigenschutz so zu schützen und im Kauf nehmen, dass es andere weh tut. Oder es sogar damit sein kann, dass der Patient jetzt die Arschkarte hat, aber du kannst niemanden anderes helfen, wenn du dir selber nicht helfen kannst.

Und das wurde mir nirgendswo besser bewusst als im Rettungsdienst, weil du trägst die Verantwortung. Wenn du mal in der Schicht gehst mit, oh, ich merke jetzt Erkältungssymptome, dann übernimmst du die Verantwortung und für den Patienten, weil du arbeitest quasi mit quasi fürsorgbedürftigen Menschen, wenn du die auch noch ansteckst, dann hast du quasi Aktien mit drin, dass sich dein Zustand verschlechtert bis hinzu, dass es ihn zum Tod führen kann. Daher auch noch mal an die ganzen Kollegen die auch noch krank zur Arbeit gehen und sagen, ah, das geht dann auch schon. Überleg dir, was für Konsequenzen das hat und mit welchen Konsequenzen du leben kannst. Und irgendwie ist es das jetzt mehr besser gewus bewusst, was meine Entscheidungen bedeuten, was meine Nichtscheidungen bedeuten und wie auch ein Team zu funktionieren hat.

Und ich kann jetzt wie gesagt weitergehen, aber ich glaube, der Eindruck ist, glaube ich, gut mit vermittelt, wo die Schwerpunkte sind bei so einem wichtigen Job und ja, extremer extremer Gewinn, das sich anzeignen, das überhaupt einen Fuß da drin gesetzt zu haben, muss ich echt sagen. Verrückt. Verrückt. Wow. Wow.

Das ist Was genau meinst du? Könntest du dir das vorstellen? Rettungszeitäter. Ja, also jetzt nicht als Job, aber mal so mitzufahren und halt sich das selber mal anzugucken, um mitzumachen. Ich glaube, ich glaube, es wäre sehr interessant.

. bloß bin ich wahrscheinlich auch jemand, der nicht in der Lage wä, diese professionelle Distanz zu halten, weil gut, ich bin jetzt in dem Beruf, wo ich halt eben mit Kindern und Jugendlicher arbeite und wo das auch ein Betreuungsaspekt ist, der einfach viel Kontakt, sage ich mal, zulässt und im Sanitäter ist das ja wirklich so wie ich das jetzt verstehe, sehr sehr auf den Punkt gebrochen. So, wir müssen schnell entscheiden, wir müssen schnell entscheiden und dann machen wir das so. Das kann unstimmigkeiten im Team haben, auch nicht das was für mich wä. Boah, also im Endeffekt weißt du es ja auch erst, wenn du das ausprobiert hast.

Ja, weil das wirklich so eine andere Welt ist. Also selbst mit meiner Vorerfahrung im Ehrenamt, ich war ja auch schon auf Sanitätsdiensten dort, da ging aber nichts ab. Ich war einfach kostenlos auf Konzerte und Fußballspiele. Aber das ist ein offenes Geheimnis. Der Ehrenamt ist wirklich eher so ein man vernetzt sich, man trifft sich danach zum saufen und man chillt einfach nur auf Sanitätsdiensten die Eier ab im besten Fall.

Aber man ist bereit, wenn jemand z.B. exekusiert, also austrocknet Hitzeschlag, also solche Sachen, die mal im Festival passieren können oder jemand ist unmächtig geworden, dann ist jemand da. Das ist eben das coole. Ja, aber wie gesagt, das es soll auch gar nicht abschrecken. Also, es ist auch nicht der Alltag, wo du immer schwierige Entscheidung treffen musst.

Manchmal ist es einfach nur 15 Einsätze, wo man dort sich auch ausprobieren kann und wo eigentlich auch Anfänger, sage ich mal, dort die ersten Schritte so machen mit wie gehe ich mit dem Patient gescheit um, wie kann ich ihn umlagern, wie kann worauf muss ich achten quasi, wie z.B. der Patient einfach nur auf der Trage liegt oder auf dem Stuhl. Wann muss er auf dem Stuhl? Wann muss auf die Trage? Wann musst du ihn sogar quasi selber begleiten und oder halt ihm helfen quasi zur Selbsthilfe?

Und wann musst du Einsätze ablehnen? Wie sieht ein Transportschein aus, mit dem der die Fahrt berechnet wird? Also an so Routine einsetzen, wo Leute sagen, jetzt muss ich schon wieder dort. Das ist ja voll langweilig. Ich brauche mal ein bisschen, ich brauche mal so ein bisschen ja, so ein bisschen so Blaulicht, Alter.

Diger, wenn du wenn du das die ganze Zeit machst, du wirst zu menschlichen Leiche, also zu du bist ein richtiger Zombie, so danach, weil dich das also du kannst ja nicht permanent damit konfrontiert werden, ohne Knacks zu haben, früher oder später. Daher sehr viel ist auch einfach Routine, sehr viel ist einfach nur Taxifahrt tatsächlich du bringst jemand von A nach B, hältst dich ganz entspannt mit denen und schaust einfach, dass nichts eskaliert. quasi auch so zur Vorbeugung, zur Prophylaxe und teilweise einfach auch nur um Leute von A nach B zu bringen. Auch z.B. Dialyse, also Leute, die mit Nierenversangen zu kämpfen haben und dessen gut gewaschen werden muss, weil die eigenen Niere das nicht schaffen können.

hin und zurückbringen. Ja, was war dann, wenn du es beantworten darfst, der heftigste Einsatz? Das war dieser eine Einsatz, worauf ich hinaus wollte. Das war am zweiten Weihnachtsfeiertag oder der Tag danach. War auf jeden Fall ein Samstag.

das war mein einziger Samstag, wo ich gearbeitet habe. wo ich mir dachte, scheiße, ich hätte mich doch besser durchsetzen müssen, um da nicht zu arbeiten. Wegen glauben. Ja. Ja.

Sabat ist eigentlich für mich ein unmöglicher Tag zum Arbeiten. Irgendwann muss auch mal gut sein. aber ich war trotzdem sehr froh, aber auch sehr schockiert gleichzeitig diesen Fall gehabt zu haben, weil wir hatten eine Patientin von einer, ich sag's mal so, dass ich mal mich nicht in Gefahr gebe, das eröffentlich zu bringen. Wir hatten einen Einsatz in der JVA Justiz Justiz Vollzugsanstalt, so zu einem Amtsgericht, weil diese Person zu Weihnachten ihre beiden Kinder umgebracht hat. Paranoide Schizophrenie.

Ich glaube, ich habe dir auch mal privat davon mal angeschnitten. Ja. da war medizinisch wenig dran, außer dass die Probleme hatte mit ihren Medikamenten, dass wir einfach im Bereitschaft sind quasi, falls was akut körperliches dadurch passiert, so Kreislaufprobleme z.B. war jetzt das meiste, worauf wir geachtet haben oder einfach auch psychische Entgleisungen wären wir auch dann da gewesen und die Polizei auch. Wir haben das zusammen mit der Polizei gemacht.

Die Patientin war wirklich in also mit der höchsten Sicherheitsmontur dort. also die hatte nicht mal Handschellen, die hatte so ein Gurt auch noch dran, wo die dann so geschellt waren. Also, die konnte quasi wie so ein T-Rex quasi nur sich halt mitbegeben und war immer beobachtet. Sie war nie aus den Augen gelassen und selber, wie gesagt, auch die hat gar nicht gecheckt übrigens, was passiert. Sie sie wollte auch noch uns als Sanitäter und als Polizistin auch noch erklären, wieso es gut war, wieso sie das getan hat und okay, die Polizistin konnte nicht mehr, die war mental selber so verbraucht und sie hat auch noch uns von den quasi auch von dem genauen Tatvorgang her erzählt und dass der Amtsgericht das Amtsgericht eigentlich nur verordnet, dass quasi die ihr Leben lang in die forensische Psychiatrie gehört, weil sie nicht mehr gesellschaftsfähig ist.

Sie hat einfach ihre beiden Kinder fucking noch mal umgebracht und auch auf die bestialischste Art und Weise, das halte ich tatsächlich für mich. aber das war tatsächlich, muss man leider sagen, zu 100% der Krankheit zuzuschreiben. Psychiatrische Gutachten eindeutig. Sie ist sehr schuld befreit aufgrund der Erkrankung, weil das auch eine paranoide Schizophrenie aus. dass du so den Bezug zur Realität verlierst, dass du auch sowas machst.

Crazy, crazy. Und mit der Tante hatte ich die gesamte 8 Stunden Schicht zu tun. Hat ich das dann in einer gewissen Art und Weise geprägt? Ja, total. Wie darf ich fragen?

Wie? Also, du musst auch an der Stelle nicht antworten, aber ich will antworten. Okay, du willst. Nee, weil ich fand es zum einen natürlich verstörend, dass also wirklich wie ein auch gehörte zum Reifeprozess einfach mit drin, dass der Job auch nicht nur funny ist und hihihi haha und man schafft was, sondern dass du auch mal machtlos bist, ausgeliefert bist. Zum einen, du kannst die Patientin nicht ihre Kinder zurückbringen, du kannst sie nicht psychisch gesund machen.

Das ist das, was ich meinte mit Du lernst auch deine Grenzen als Sanitäter und du hattest als Sanitäter eigentlich nichts da zu machen, außer alles mitzumachen. Also den gesamten Prozess bis zum Angstgericht, bis zur forensischen Psychiatrie. Und das wird unseren Kollegen in der forensischen Psychiatrie auch nicht anders ergeben, weil die ist durch. Und das einzige, was man machen kann, ist Schadensminimierung. Dafür waren wir auch da.

Und das war heavy. Wir mussten einfach eiskalten Amtsrichter sehen, der im Namen des Volkes quasi gesprochen hat und einfach so gemeint hat, ja, mit dem krassesten oberbeayerischsten Akzent. so, ja, moin. Wir haben wir haben uns ja versammelt. Nee, jetzt bringe ich den Bayerischen konnte ich auch mal besser.

ja, einfach im Akzent so ganz so locker flockig. Ja, wir haben uns hier versammelt, weil sie ihre beiden Kinder getotschlagt haben und ich dachte mir, wo zum fick bin ich? Schönes FSJ, by the way. Wow, das ist mein FSJ. Kann wer Parole bieten?

Ich fand es unglaublich ja wertvoll, den Einsatz gemacht zu haben und auch mein Kollege hat es gesagt, es hätten hätte niemand besseres aus unserer mache Wache machen können als wir und vor allem ich als FSJler war der reifeste von allen natürlich wegen meinem Alter. Die anderen waren 18, 19 gerade erst in dem Schuhen, wo ich in der Uni war, noch komplett grün hinter den Ohren. ja. also das zeigt dir auch noch mal, wie die Realität eigentlich ist. Das war schon krasser Reality Check.

Also, es hat sich angefühlt wie ein Reality Check. Ich habe von der Dame einfach, weil die ein Musikwunsch hatte im KTW, das kann man nämlich bei uns auch haben im Krankenwagen. ja, hat ein Musikwunsch, der eigentlich gar nicht so schlecht war, aber ich kann den Song bis heute nicht hören, weil das mich an das erinnert und ich komme damit klar mit dem quasi Einsatz, aber ich muss es jetzt auch nicht so in die Extreme bringen und quasi den Song er noch hoch und runter bringen, weil er mich eins zu eins in die Einsatzsituation zurückt, wie quasi im Flashback. Tut mir leid, dass das erleben musstest das Nein, nein. Glückwünsch mich eher so, weil manche Leute, also das ist wirklich wie eine Prüfung, kannst du solche Einsätze ab oder nicht?

Und wenn du solche Einsätze abkannst, dann bist du gescheider Sanitäter. dann fundiere ich um. Ich bin froh, dass du es erleben musstest. Danke schön. hat mir meine Mama auch zu mir gesagt.

Nee, ich war tatsächlich froh. aber die Umstände hätten deutlich besser sein können. Sag es mal zu. Kannst du in Worte schreiben, was du dann wirklich daraus mitnehmen konntest, einen Menschen so im Abgrund zu sehen, trotzdem als Menschen zu behandeln? Du hattest zweifachen Totschläger vor dir und du musst es trotzdem nach hyppokratischen Eid handeln.

Aber auch nicht so, dass du dem quasi verzeihst, was der getan hat, dass du auch ein bisschen deine Moral behältst. Also, das ist wirklich wie so eine wie so ein Balanceakt zwischen du machst deinen Job und du verteidigst deine Integrität als Menschen und verlierst nicht aus den Augen, wie verurteilenswert es ist. Aber gleichzeitig im Betracht dazu, das hat die Polizistin nämlich nicht geschafft. Sie hat es komplett persönlich genommen, was für eine Scheißperson vor ihr da ist, obwohl das ja auch psychiatrisch belegt ist, dass es ja eine erkrank, also von der Erkrankung aus herkommt. das kriegen halt viele nichts mit zusammen.

Es ist sackschwer, aber wenn du das kannst, dann chaot, dann kannst du richtig gut mit psychischen Erkrankungen umgehen. Das selbst als Sanitäter. Wow, das wird einem auch nicht beigebracht. Das lernst du nur aus Einsätzen. Und ich glaube, um zurückzukommen, durch solche Einsätze lernst du, dass du am meisten durch Einsätze lernst.

Schule und Theorie ist das eine, die Praxis ist das andere. Und dieser Einsatz hat mir Learnings gebracht über paranoide Schizophrenie, über Vorgänge in der forensischen Psychiatrie, über was die JVA da gemacht hat. Wir wurden selber in die JVA mit reingelassen. mein erstes Mal JVA war als Sanitäter dort, zum Glück nicht als Knacki. und ja, einfach die ganzen Eindrücke zu verarbeiten überhaupt trotzdem Patientenkontakt dazustehen und irgendwie so eine gewisse Normalität in eine Anormalität zu bringen, in einen Ausnahmezustand ist heftig.

Das kriegt nicht jeder hin, aber wir haben unser Bestes getan und ich würde sagen, der Einsatz war erfolgreich. Das erinnert mich immer daran, dass man sagt, da gibt's dir das Buch von Victor Frankel, trotzdem ja zum Leben sagen. Geiler Typ. Ja, das ist doch der Psychiater, der den Holocaust überlebt hat, ne? Ja.

Ja. Oh ja. und dass er auch gesagt hat, es gibt, glaube ich, nichts in der Vorstellung, was man nicht irgendwie bezwingen kann mit den wichtigsten Gründen und mit richtiger Einstellung, der richtigen Fragen, mit ja, mit dem richtigen reflektieren. Man kann man kann immer nach oben zielen, das Beste daraus machen. Es ist dabei nichts gut zu reden, was passiert ist.

Man darf nicht die Realität quasi so irgendwie verdäumnen, was da passiert ist und auch Gefühle verläumden. Also was sind dir davor? Du siehst die menschlichsten Abgründe. Ich war selber ja in Auschwitz als Besucher und als wirklich jemand, der keinen Spaß hatte dort beim Besucht, der wirklich quasi gespürt hat, was dort vorgefallen ist und der sich auch im Kan wäre ich zur falschen Zeit geboren worden, wäre vielleicht dort mein Ende gewesen und das in der Art und Weise, weil viele Millionen mussten dasselbe Ende antreten und auch andere Millionen haben das überlebt. Mich hat es immer fasziniert, was es aus denen gemacht hat.

Ich glaube, man kann niemanden vorwerfen, dass wenn du menschlich daran brichst und quasi einen absoluten Pessimismus dazu gehst und du sagst, so böse kann ein Mensch sein, ich lehne dir die Menschheit ab. Wer kann dir nach so einem Überleben das vorwerfen? Aber die Stärke zeigt sich darin, wenn du zur Menschlichkeit zurückfindest und da ist Viktor Frankel ein krasser G. Und allgemein Shoutouts an jeden Überlebenden, der quasi danach noch den Glauben an die Menschheit nicht verloren hat, weil das zeigt, wie stark du eigentlich bist, dass selbst in der tiefsten, in der dunkelsten Stunde der Menschheit du immer noch das Gute in Menschen siehst. Und da finde ich Shoutouts.

Ja, trotzdem ja zum Leben sagen. Trotzdem ja zum Leben sagen. Genau. Jetzt h bo das Moment erstmal erstmal zwei Heavy. Zweit heavy, Alter.

Ja, ja, ja, ja. Wir sind wirklich ganz tief da reingewühlt. Sind ganz ganz Yes, yes, yes. Dann würde ich jetzt mal abschließen mit dem Rettungsattäter. Ich auch.

erstmal danke für die Offenheit. Die ist das war Wow, danke, danke fürs Interesse. Das war es war echt interessant. Und jetzt du fängst da jetzt dann noch ein Studium an. Psychologie, richtig?

Ja. Warum das eigentlich eine Konsequenz aus dem Job des Rettungssanitäter, weil ich da weitermach, wo ich da quasi im FS aufgehört habe und jetzt auch mit der Prüfung dann auch aufhör. ist quasi, dass ich einfach mehr über den Menschen lernen will. Ich möchte wissen, wie er tickt. Ich möchte bestätigen lassen, dass meine Einstellung, die Richtung positive Psychologie geht.

Der Mensch ist im Kern eigentlich gut und naiv, wird aber eher durch Umfeld und durch Schicksale geprägt. Evil is good gong. Ja, good live long enough to see yourself become a villain mäßig. oder Hero. Was war das irgendwie so?

Ja, irgendwie Strong enough to die a Hero. Strong enough to die a hero. Ja, ich glaube, da kann man noch oder Long enough to die ain. Ja, ja, ja. Ich glaube, das trifft auf denselben Kern mit ich möchte im Studium wirklich auch wissenschaftlich belegen können, das was ich schon mir alles quasi selbst angeeignet hat über meine Menschenkenntnisse, über meine zwischenmenschliche Skills, die ich erworben habe.

Ich möchte mein Horizont erweitern. Ich möchte Neues dazu lernen. Ich möchte auch akkreditiert auch Richtung klinische Psychologie gehen, also auch Richtung Psychotherapie und auch dort ansetzen, was ich quasi schon Rettungsanitäter nur als quasi psychische erste Hilfe leiste, sondern auf dem Weg danach gehe, dieses klassische Scheiße, Mann. ich habe den nur für eine halbe Stunde behandelt, aber eigentlich will ich noch mehr. Ja.

Ja. Ja. Ja, irgendwie ist das so mein Ausgleich mit das ist dann wichtig auf diesen auf diesen Impuls zu hören eigentlich, weil ich glaube, das zeigt dir darin, wo du gehen solltest, richtig? Ja, und das wird eine ganz andere Art von Studium, weil es nicht nur das Interesse ist, es ist irgendwie eine Berufung, fühle ich, die ich durch meinen Rettungssanitäterjob eigentlich bestätigt bekommen habe. Ich muss nicht einlinig im Rettungsdienst durchgehen.

Ich muss nicht einlinig auch jetzt als Therapeut dadurchgehen. Psychologie bringt mir vor allem durch den Bachelor die Möglichkeit quasi mir Tür und Tor für alles zu öffnen. Ich kann in die Freiwirtschaft gehen, ich kann Richtung Sportpsychologie gehen, was mich auch sehr interessiert. es ist einfach eine berufliche Weiterentwicklung und auch ein, soll man sagen, auch so für die persönliche Reife auch noch mal. Du lernst den Menschen besser kennen und jetzt nicht eine spezifische Person, weil du lernst auch mit Charakteren umzugehen.

Stichwort Persönlichkeitspsychologie. Ich glaube, da kann man gar nicht aufhören da zu denen und es wird einfach so ein Lifelong process sein, aber mit dem Bachelor Master kriegst du die, sag ich mal, wissenschaftlichen Tools auch mit hin, dass du dir das auch selbst beibringen kannst und auch wissenschaftlich arbeiten kannst. Jetzt vielleicht noch eine Frage. Ja. Glaubst du, heutzutage wird mentale Gesundheit zu stark thematisiert oder vielleicht auch zu wenig?

Gute Frage. Ich glaube, dazu gibt's keine eindeutige Antwort. Nur eine persönliche Einschätzung, weil das würde mich interessieren, wenn es dich wirklich interessiert in diesem türkischen Geschehen alles da zu sein. Also, ich sehe das ambivalent tatsächlich. Also, zum einen ist es noch immer ein Tabu in sehr vielen Bereichen und das muss noch mal deutlich in allen Gesellschaftsschichten ankommen, dass es Krankheiten sind.

Ich glaube, Aufmerksamkeit hat es genug, aber ich glaube die Tragweite davon ist noch nicht ganz angekommen und das ist noch ein Stätikerprozess und die Psychologie ist noch verdammt jung. Vor allem die Psychotherapie, die Psychopathologie, die Psychiatrie ist noch in Kinderschulen. Daher müssen wir noch gesellschaftliche Arbeit leisten, um die auch noch in der Gesellschaft beizubehalten, weil die längste Zeit in der Menschheit wurden sie eigentlich nur ausgeschlossen und nur abgetan als vom Teufel besessen oder gar nicht lebenswürdig. Und diger, was für ein KCK, der hat sich umgebracht ist zu Pussi zum Leben. da ist noch deutlich Arbeit noch drin, aber zum anderen müssen wir es auch nicht übertreiben, dass wir in jedem jetzt eine psychische Krankheit sehen.

weil psychische Krankheiten zeichnen sich ja dadurch aus, dass so ein gewisser Leidensdruck ja auch da ist. Wenn jemand, sage ich jetzt mal, Depressionssymptome z.B. hat und der kommt komplett damit klar, dann haben wir das zu respektieren. Genauso wie wir damit klar kommen müssen, dass jemand mit einer COPD, also mit einer Lungerkrankung quasi niedrigen Sauerstoffwert hat, aber er damit klarkommt und quasi Therapie verzichtet, müssen wir damit auch quasi umgehen können. Auch das Thema Suizid, ein ganz crazy Beispiel, da sind wir auch noch erst am Anfang.

Also damit müssen wir auch komplett ein um ein Umgang finden, was alles leichter gesagt ist als getan. Das ist einfach ein riesen Prozess, der einfach immer fortlaufend ist und daher zum einen, wir müssen das nicht unterschätzen, aber zum anderen auch nicht jeden aufdröseln und nach allen Sachen Trigger Warning bringen, weil ein normales Leben verhindert quasi psychische Krankheiten nicht. Es muss bestimmte Anpassungen sein, wie jetzt bei Diabetes, da kannst du dir auch nicht ja alles erlauben bei Herzerkrankungen oder wenn du jetzt 20 Medikamente hast wegen deinem Blutdruck oder sonstigen Komorobilitäten, also Begleiterkrankung, hast du es genauso hinzunehmen wie wenn es halt auf psychischer Ebene ist und ja, so also noch mal die Ernsthaftigkeit, das ist meine finale Antwort. Also, wir müssen das Thema ernst nehmen. Aufmerksamkeit ist da, aber wir müssen das Thema ernst nehmen und es quasi noch mal so pushen lassen, dass es auch in allen Gesellschaftsebenen ankommt, dass niemand davor endgültig davon befreit ist, aber auch das jetzt nicht zu übertreiben und jetzt mit Menschen so umzugehen, als bestimmen sie auss Glas, weil es ist noch ihre eigenen Verantwortung, wie sie mit ihrer Psyche, sage ich mal, umgehen.

Natürlich ist es auch deine Verantwortung, dass du jetzt nichts aktiv provozierst und Grenzen überschreitest, aber gleichzeitig jetzt auch nicht, dass du jetzt den Therapeuten eines Wildfremden spielst, weil das bist du einfach nicht. Das scheint mir sehr wie ein balanced Approach. Ja, scheint mir sehr wie ein balanced Approach. Auf jeden Fall so ist es. Ja.

Und was interessiert dich am meisten aus der Psychologie? Persönlichkeitspsychologie oder dann? Persönlichkeitspsychologie fand ich immer faszinierend und spannend. Deswegen habe ich es auch in der Schule genommen. Das war eines der Fächer, wo ich mich richtig angeschränkt habe.

Persönlichkeitspsychologie, Tiefenpsychologie, also auch viel mit Unterbewusstsein. Tatsächlich in mein persönlicher Touch auch dran, was ich auch überprüfen will, wie weit ich damit komme. Auch die Überschneidung so mit Spiritualität und Religion. einfach selber als gläubiger Mensch will ich wissen, was das im Kopf alles so für ja, für Auswirkungen hat, was das Potenzial von Spiritualität ist, aber auch die Grenzen. Sport A und O der Psyche, Sportpsychologie habe ich mit im Fach und alles was sonst noch kommt, selbst Biopsychologie, was komplett trocken und theoretisch ist.

Ich bin gespannt, was also es ist ein komplettes Paket von geil, da lernst du das, da lernst du das, da lernst du das. Also, es wird nicht langweilig. Also, ich freue mich allgemein auf Studium. Das wird geil. Sehr schön.

Sehr schön. du hast welches psychologische Konzept hilft dir am meisten im Alltag weiter? Das ist jetzt eine sehr abstrakte Frage, aber eine sehr gute Frage und die möchte ich gerne beantworten. Ich glaube, die radikale Akzeptanz ist, glaube ich, ein Konzept, was nicht jeder kann, aber wenn du es schaffst, bis zu deinem Unterbewusstsein radikal zu akzeptieren, ist glaube ich die größte Stärke des Menschens erreicht. Da ist so eine gewisse Store dahinter so, dass man sagt, du kannst mit egal wie schlimm die Situation ist, du kommst mit denen klar, du kommst vielleicht nicht gut damit raus, aber dass du quasi Krisen als auch Lernprozess so siehst und auch negative Sachen in deinem Leben genauso integrieren kannst und akzeptieren kannst wie positive, dass du quasi nicht nur nach positiven strebst, sondern auch offen für Negatives bist, weil du das einfach akzeptieren kannst und das können sehr sehr viele nicht aus sehr guten Gründen sehr viel Vorballast.

Aktuelles Umfeld aktuelle körperliche Verfassung, also Körper und Geist müssen ja in Symbiose somit drin sein, weil sie quasi eins sind. Und daher ich glaube die ich würde es auf zwei Konzepte auswirken, also auf die radikale Akzeptanz und auf die Körpergeistsymbiose bzw. Es ich habe das als allererstes in meiner Medizinvorlesung in Medizinformatik gehabt. Da hatten wir das das da gab's doch ein also wo Körper, Psyche und soziales Umfeld als gleichwertige Komponenten der Gesundheit sind psychosozial physisch. Ich muss es noch mal nachgucken.

Da hätte tatsächlich geholfen, hätte ich mich auf heute vorbereitet. Nee. aber auf jeden Fall so dieses Modell ist, glaube ich, auch noch super elementar, nicht nur die Psyche kennenzulernen und auch sich selber so im Blick zu haben, okay, wo muss ich drauf achten, um ein gesundes Leben zu führen oder ein gesünderes, als ich jetzt das mache, weil der Körper ist genauso wichtig wie deine psychische und deine soziale Situation. Das greift alles miteinander hin. Und ich glaube, das nennt man auch den systemischen Ansatz.

Der systemische Ansatz ist dadurch geprägt, aber ist ja kein Unikat. Also auch wenn du jetzt in Verhaltenstherapie z.B. gehst kann ein solcher systemischer Ansatz mit integriert werden. Also, wenn der Therapeut ist, kann natürlich manche sind auch so quasi Inselbegerabt in deren Fachrichtung, aber ich bin eher Fan von gibt noch auch ein Konzept integralen Therapie, wo quasi aus allen Richtungen quasi jeweils das Beste für den Patienten genommen wird, dass quasi nicht sich der Patient auf die Therapieform einstellt, sondern dass die Therapieform sich auf den Patienten einstellt und ja, deswegen, wenn ich dann Psychotherapeut auch werden sollte, So Gott will, dann würde ich mich auch nicht auf eine Fachrichtung speziell fokussieren, sondern für den für das Wohl des Patienten integrativ arbeiten, was jetzt auch leichter gesagt ist als getan. Das ist schon unglaublich viel, was ich mir da auf setze, so als Ziel, aber es ist erreichbar.

Ich finde das wichtig mit der radikalen Akzeptanz auf jeden Fall, das ist ein super Konzept, was mir auch sehr, sehr viel hilft. Das ist auch ein bisschen religiös angehaucht, würde ich sagen. Ja, total. und vor allem, dass man nach oben zielt, immer nach oben zielen und richtig was würdest du Leuten sagen, wenn sie sagen, sie strugglit zu akzeptieren und nach oben zu zielen? Dann ist es so.

Ich glaube, es gehört einfach auch so mit dazu, dass Menschen auch nicht alles schaffen können im Leben, dass sie auch mal ohmächtig sind. Ist auch Teil der radikalen Akzeptanz. Wenn du einfach sagst, okay, I did all I can, mehr geht jetzt nicht. Und dass man das auch gewisserweise akzeptiert, weil selbst wenn Außenschauender drauf guckt und sagt, Dicker, du kannst doch viel besser. Guck mal, was für Potenzial du hast.

Aber wenn der Mensch sagt, der hat schon alles probiert, alles und es auch ernst meint und nicht copedt mit jo, ich habe das und das und das versucht, fehlgeschlagen, ich bin mit meinem Latein am Ende, dann kommst du halt aus der Lage nicht mehr raus. Vielleicht in einer Woche, in einem Monat, in einem Jahr, in einer Dekade. Vielleicht stirbst du mit dem Problem. Aber ich glaube, das Wichtigste ist, was auch eine gewisse Art von auch Eigentherapie ist in Sachen Selbstwirksamkeit, dass du noch eine gewisse Selbstwirksamkeit selbst in den dunkelsten Stunden mit beibehältst, weil du kannst vielleicht dich nicht aus einer Depression instant raushielen, du kannst vielleicht eine paranoide Schizophrenie nicht heilen, du kannst nicht aus der Psychose raus. Du hast mit Manien auch zu kämpfen und jetzt schlag mich durch Persönlichkeitsstörung, aber du kannst immer noch dein Alltag so anpassen, dass er zumindest lebenswürdig ist.

Ein Beispiel, das ist jetzt das klassische Ding der Verhaltenstherapie, was du dort lernst, das Beste aus der Situation zu machen und wenn nicht zu sagen, okay, dann kann man dir das auch nicht angreifen. Wir haben da das Sprichwort love it, leave it, change it. Ich kann ein Pusher T Zitat, das möchte ich unbedingt hier droppen. Los geht's. Und zwar das ist pick your next move.

You can leave or live with it. Wow. Boom. Moving cocaine, der Cocain Cerge. Shoutouts an am pusher TE.

Was ein geiler Typ. Der hat übrigens die McDonald's Single diese mitkomponiert. Wusstest du das? Ja, das habt ihr gesagt. Sehr schön.

Sehr schön. mir gesagt. Ja, ich habe jetzt noch eine Frage, weil es ja jetzt ein bisschen über die vergangenen Monate ging und vor allem du gesagt hast, wir sind jetzt fast, du bist jetzt 24, ja, und was würdest du deinen früheren 17, 18-jährigen Ich sagen aus der Sicht von heute? Trust the process. Möchtest du noch ein bisschen elaborieren?

Einfach Trust the process? Nein, so wenig wie möglich. Impuls let it happen. Trust the process. Ihr habt es ordentlich drauf.

Macht weiter so, weil sonst wäre ich nicht der, wel ich sonst wä ich nicht der, wel ich jetzt bin. Wichtig und richtig. Wichtig und richtig. Genau. Also so wenig wie möglich interfieren, weil es hat ja auch viel damit zu tun, wie sehr du auch mit deiner eigenen Bürde, mit deinem eigenem Rucksack klar kommmst.

Den Rucksack kannst du nie ablegen, aber du kannst entscheiden, wie viel quasi im Rucksack drin ist. Lass das mal als Reiseguru das mal gesagt sein, der schon in der Tbooku quasi sein Lager aufgeschlagen hat. es ist elementar wichtig, dass du erkennst, dass du ein Rucksack trägst und dass du nicht mit drum herum kommst, dass du Ballast trägst, aber dass du irgendwie eine Eigenverantwortung entwickelst, aber die auch helfen lässt irgendwie so die Balance aus es selbst hinkriegen, aber auch mutig genug sein, um quasi sein soziales Umfeld mit einzubinden, um Hilfe zu suchen, um radikale Schritte gehen, wie ich suche mir jetzt ein Ansprechpartner, in welcher Form auch immer, das muss keine Therapie sein. Telefonsorge gibt es. Du kannst immer die ein zwei rufen bei Notfällen.

es gibt immer Menschen, die dir die Hand reichen wollen bis zu dem Zeitpunkt, wo du dir selber die Hand reichen kannst und und was ich mir neulich selbst sage, weil es das Leben immer in und ab ist. Ja, ich erwische mich dabei, wie ich auf YouTube Slow und Reverb Sad Music hör. So, aber aber pass auf, pass auf, pass auf. G, aber du hast s gut gekillt. Herzlichen Glückwunch.

Pass auf, pass auf, pass auf. Egal was ist, es wird immer besser. Yes. Egal was ist, du kommst raus, es wird besser. Vertrau darauf.

Und es gab Zeiten, da dachtest du genau dasselbe und auch das ging vorbei. Richtig, weil aufgeben ist nur eine Illusion im Kopf. Wenn der Körper sagt, ich gebe auf, wenn der Geist sagt, ich gebe auf, dann also entweder, weil er wirklich keine Energie hat und stopp, dann ist auch gut, aber dann ist stopp machen auch kein Aufgeben. Du kannst immer aufgeben. Warum jetzt?

Denke ich mir auch so. Ja. Ja, aber übertreib es auch nicht. Natürlich, also das Leben ist keine Askäse, also daher dann in diesem Sinne vielen vielen Dank, dass du dabei warst. Vielen Dank für die Einladung.

Genau. wir hören uns beim bei der nächsten Folge. Ich hoffe, ihr hattet Spaß. Wir hatten es zumindest. Und woher weißt du das?

ich ich stelle Mutmaßungen an. Ja, ganz gefährliche M. Also aus Boah, ich weiß nicht, ob ich dir den Gefallen jetzt tue, um dir recht zu geben. Nein, es war Spaß. Leute, ich hoffe, ihr hattet Spaß.

Das ist das Wichtigere. Willst du noch Grüße an Mama sagen? Was soll ich sagen? Willst du noch Grüße an Mama sagen oder so? Nicht an meine Mama, ich grüße meine Oma.

noch ihn grüßen. und ich grüße alle, die das hier zugucken, zuhören. Ihr könnt überall auf der Welt sein, aber ihr wart hier bei uns. Ich und Gaba sehen wir Kameras, aber ihr seid irgendwie doch mit dabei, oder? Und das appreciate ich und liebe an alle, die mich begleitet haben.

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