Episode #21
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Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge von Mitzloff Mind. In der heutigen Folge sind Stefan und ich zu zweit. Wir haben uns verschiedenste Zitate herausgesucht, die wir ganz inspirierend fanden und erzählen darüber, was wir darunter verstehen, wie uns das irgendwie bewegt hat und wir kamen in einen ganz interessanten und entspannten Diskurs eigentlich über verschiedenste Sachen, Religionen, Spiritualität etc. Wenn es euch gefallen hat, könnt ihr die Folge natürlich teilen, Like geben, abonnieren, nicht vergessen und viel Spaß beim Zuhören. Vielen Dank!
Nee, aber genau bei diesem Thema musste ich eben da denken von wegen der Baum, der allein steht, entwickelt die stärksten Wurzeln. Du hast es mir geschickt, aber ich dachte mir so, Bro, ich weiß nicht. Glaubst du nicht? Erzähl mal deine Interpretation davon und wie du, du hast es ja auf einer Instagram-Seite gefunden. Ja, genau, genau.
Was du da gedacht hast? Im Endeffekt, das ist Virtue Guardian, glaube ich, heißt der Kanal oder dieses Profil und das macht halt so bestimmte schöne Bilder im Renaissance-Stil von Ritter und sonst irgendwas. Bro, das ist ISKI generiert. Ja, klar, klar, klar. Du wirst so irgendwie so, das hast du voll getan und so in diesen Renaissance-Stil sonst irgendwas und dann mit passender Musik dazu irgendwie.
Jeder kennt das. Das ist voll das Meme. Bloß da läuft da kein Funk. Und ich glaube, das geht an dem Punkt, man... Ich überlege gerade nur, wie kann ich den Bogen schlagen, weil wir haben jetzt vor der, wo wir mal zusammengerät haben, ging es um Freundesgruppen und sonst irgendwas.
Und sehr oft kommt ja in diesem Self-Improvement-Space irgendwie, habe ich das Gefühl, wo es bei dir die Frage war ja, muss man unbedingt immer irgendwas machen, wenn man sich mit Freunden trifft? Muss man irgendwie trinken? Muss man einen Kaffee haben? Muss man irgendwie sonst irgendwas? Bei der letzten Folge, das ist mir halt schon öfters aufgefallen, dass man sich immer irgendwas zuflößt.
Aber muss man ja nicht, aber macht es irgendwie trotzdem. Und die allererste Gateway-Frage quasi in diesem Space ist, ja, wenn du trinken musst, um mit deinen Freunden zu sein am Wochenende, sind es da wirklich deine Freunde? Eigentlich eine entspannte Frage, aber ich glaube, das kann sehr, sehr tief gehen. Und mich hat das an dir das ganze Loneliness-Chapter irgendwie von wegen, dass du bereit sein musst, deine jetzigen Freunde zu verlieren, um vielleicht auch Platz zu machen für etwas Neues. Dass man vielleicht einfach, ich meine, wir sind jetzt Mitte 20, das ist ja ein anderes Alter als mit 16, frisch von der Schule.
Und man kann sich einfach nur anders entwickeln. Aber dann trotzdem irgendwie, wenn man in eine andere Richtung geht, wird man irgendwie zurechtgewiesen, wenn man irgendwie nicht trinken will oder sonst irgendwas. Das ist immer das Typische, was man hört, von wegen, ja, Leute wollen nicht, dass es, die wollen, dass es dir gut geht, aber nicht zu viel besser als denen selber. Aber das dann mitzukriegen, ist schon immer eine andere Sache. Und mit diesem Zitat meine ich halt irgendwie so von wegen, dass man lernen muss, alleine mit sich selber zufrieden zu sein.
Dass man einfach starke Wohlsein hat, von wegen, wie ist das einfach in der Welt darzustellen, mit seinen Überzeugungen, von wegen, bist du jemand, der eine Persona wie eine Maske aufsetzt, von wegen, ich möchte doch nur gemocht werden. Oder das kann auch beim Dating passieren, dass sie auch sehr viele eine Art von Angst haben, oh, wenn ich mich jetzt zeige, wird das denn passieren? Aber ich glaube, der eigentliche Schatz ist es, oder was auch einem gelehrt sein sollte, die Kraft in sich zu finden, so zu sein, wie man eigentlich ist. Und das nach außen zu tragen und wie ein Geschenk zu haben. Das war jetzt ein sehr großer Bogen, aber das habe ich mir dabei währenddessen gedacht.
Es gibt ja auch dieses Spruch, Konzept, whatever, liebe dich zuerst. Erst wenn du dich selber liebst, kannst du jemand anderen wirklich lieben. Du musst dich erstmal selber akzeptieren, bevor du irgendwie... Ja, ja. Sei selber 100% und treff jemanden, der auch 100% ist, um zusammen 200% zu machen und nicht irgendwie so eine Neediness oder so eine Abhängigkeitsbeziehung entsteht.
Genau, weil ich glaube genau, dann, wenn du jemand anderen brauchst, kommen Schwierigkeiten auf. Muss nicht immer sein. Ich glaube, du kannst auch als Kind eine Mutter brauchen. Aber als erwachsener Mensch, sei es jetzt als Mann oder Frau, das ist trotzdem was anderes. Das ist was anderes.
Und ich glaube, das impliziert schon ein paar Schwierigkeiten, wenn man irgendwie sagt, okay, ja, aber ich brauche ihn, um glücklich zu sein oder sie oder sonst irgendwas. Ich glaube, man kann sehr viel gewinnen, wenn man sich selber sagt, ich würde mir selber ein Bier kaufen. Ich würde mir selber mal einen Drink, ich würde mir selber mal was trinken gehen. Würde ich mal machen. Aber ich glaube, da sind sehr viel, sehr wenige an diesen Sprechen.
Du musst ja kein Alkohol sein, kann ja auch Kaffee sein. Zum Beispiel. Was ich krass finde, ist, ich habe das in Indien erst so wirklich gemacht, weil hier hat man keinen Sinn dazu. Ich bin einfach alleine in ein Restaurant gegangen. Ja.
Warst du schon mal alleine im Restaurant? Geh mal zum Italiener, weil du es dir wirklich selber gönnst und weil du es nicht irgendwie zum Social Event machst, sondern einfach, weil du Lust hast, alleine dorthin zu gehen. Und, keine Ahnung, ich meine nicht Pizza beim Italiener abholen, nach Hause vor dem Fernseher und dann irgendwie Hauptsache Fast Food oder irgendwas zu essen bestellen, sondern einfach wirklich in so ein schönes Restaurant. Du könntest dir selber so einen Weißwein oder Weißweinschorle, keine Ahnung. Ja.
Und einfach so richtig fancy essen gehen, weil du selber Bock drauf hast. Weil da, glaube ich, ist dann das Ding, was sagen die anderen? Was würden die anderen im Restaurant über dich denken? Genau. Oh, du wolltest sitzen gelassen.
Irgendwie so etwas. Aber am Ende des Tages, ist das wirklich relevant? Eigentlich nicht. Und da muss ich mir immer daran denken, wie man sich selber doch so viele Grenzen setzen kann. Dass genau bei dem Punkt von wegen ja, das kann schon sehr früh anfangen in der Kindheit irgendwie, von wegen, wenn ich jetzt das tue, was wird die Reaktion sein?
Dies das und sonst irgendwas. Klar. Man hat immer Angst davor, irgendwie ausgeschlossen zu werden. Ja. Aber ist der eigentliche Preis dann nicht höher, dass man sich selber nicht treu ist?
Das brauchen viele Leute, um zu erkennen. Ja. Also da brauchst du echt viel Zeit. Manche Leute lernen es nie. Manche Leute lernen sich selber nie kennen oder hören nie auf sich selber, sondern passen sich immer an andere Menschen an.
Ich meine, zum gewissen Grad ist es wichtig. Ja, definitiv. Aber im Maßen. Ich meine, du musst in einer Gesellschaft funktionieren, wenn du deinen komplett eigenen Weg bist, bist halt irgendwie so ein Diktator. Ja.
Oder einfach Outcast in der Gesellschaft. Aber ja, man darf sich selber nicht vergessen. So eine Palau. Sich selber kennenlernen ist wichtig. Du hast vorhin das mit den Freunden erwähnt.
Sind sie wirklich deine Freunde? Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass ich auf diesem Vipassana-Retreat war und darüber gibt es noch eine extra Folge. Wir sind auch schon gespannt. Wahrscheinlich auch schon mit dir. Ich muss mir jetzt wirklich schön strukturieren und ein bisschen in mich gehen und was da genau alles.
Auch wirklich versuchen, die Knowledge rüberzubringen und nicht nur zu erzählen, wie meine Erfahrung ist, sondern einfach diesen Rahmen zu geben. Ich meine, als wir uns privat getroffen haben, das war irgendwie eine halbe- oder dreiviertel Stunde Vortrag meinerseits. Ja, ja, ja. Aber es war, es waren bekannte Konzepte, aber halt mal anders zu hören, wie das jemand aus erster Hand einfach wirklich mal gemacht hat. Und vielleicht nur zur Info, das war zehn Tage in einem Retreat, in einem Kloster-ähnlichen Ding, so.
Ja, sozusagen. Und einfach, ja, wie soll ich sagen, du bist einfach zehn Tage da, sitzt auf deinem Boden in der Halle und bist. Du bist einfach. Ja, du musst halt einfach, du lenkst deine komplette Aufmerksamkeit nach innen, unterhältst dich nicht mit anderen Leuten, du hast keine Musik, keine Bücher, kein Handy, gar nichts, einfaches Essen, kein Fleisch, einfach wirklich gewisse Grundregeln und lernst Achtsamkeitsmeditation. Was ich ja krass fand, ist, kein den anschauen, nicht irgendwie bewegen, weil das ist auch schon, fast schon kommunizieren.
Du kannst dich anschauen, aber wenn du dich anschaust, ist es automatisch dann, und natürlich ist es manchmal passiert, es ist schwer, dass, wie oft wollte ich irgendwie Danke sagen, wenn jemand die Tür aufgehalten hat oder jemand hat Gesundheit, es kommt ja automatisch. Ja, das war teilweise schwer, aber ich fand es interessant, wie unwichtig das Handy war. Ich dachte, oh mein Gott, ich muss, ein, zwei Mal dachte ich mir, ich würde das jetzt gerne nachschauen. Okay. Also, ich hätte jetzt gerne die Möglichkeit, etwas zu googeln oder etwas nachzuforschen, aber ich habe keine Sekunde Instagram vermisst, keine Ahnung, YouTube war, in der Zwischenzeit dachte ich mir, okay, was geht in der Welt ab?
Ja, ich habe die Tagesschau vermisst, weil ich mir dachte, okay, irgendwie, mal Nachrichten am Abend, oder so gucken, du bist da abgeschottet, könntest plötzlich Sirenen hören und der dritte Weltkrieg ist ausgebrochen, weißt du? Ja, ja, oder, oh mein Gott, was ist, was ist für meine Großeltern jetzt, weil sie sterben? So, fuck. Natürlich hatten die dort auch Notfallnummern oder irgendwie sowas, also man hätte jederzeit anrufen können, aber trotzdem hockst du dann da und denkst, okay, die Welt da draußen könnte jetzt irgendwie, es könnte irgendwas Krasses passiert sein und es ist ein Lissabon, es ist irgendwie so ein, so ein Zugunglück und alles, aber, das ist an sich auch, für mich persönlich jetzt, ist es halt nicht wichtig. Genau.
ja, aber um, um den Bogen nochmal zurückzumachen zu dem, zu dem mit den Freunden, ich fand es cool, am zehnten Tag durften wir miteinander reden und man hat sich dann natürlich auch so ein bisschen, entweder in größeren Gruppen unterhalten oder mal im Zimmer getroffen und da ist ich einfach ein bisschen ausgetauscht und einer hat sich wirklich, ich fand es cool, wie offen und transparent das war. Also, du hast einfach das geteilt, was in deinem Kopf war und egal wie persönlich es war, du weißt, jeder andere ist auch genauso durch so viel persönliches Zeug durchgegangen und hat einen Laster nach dem anderen, ist irgendwie im Kopf und, keine Ahnung, bei mir war es mit den Großeltern, bin ich ein guter Enkel, tue ich es ihnen recht sozusagen, oder dass die Werte, dass ich ähnliche Werte vermitteln wollen würde und, wie ist meine Beziehung zu meiner Mutter, wie ist meine Beziehung zu meinem Vater, mit meinem Bruder und da, da, da, natürlich ganz viele Gedanken und, einer hat davon erzählt, dass, er keine so wirklichen Freunde hat, also er hat Freunde, mit denen er manchmal was unternehmt, aber er würde sich wünschen, dass sie mir sowas machen würden oder dass man einfach wirklich gute, interessante, intellektuelle Gespräche hat und da hat, einer aus dem Zimmer ihn gefragt, sind es deine Freunde oder sind es einfach die Leute, mit denen du Zeit verbringst und in dem Moment saß ich dran und dachte mir, oh mein Gott, ist das eine gute Frage. Ja, sehr gut, sehr gute Frage. Sind es wirklich Leute, mit denen du dich aktiv austauschst, die wirklich was in dir inspirieren, die wirklich dir Power geben, so fürs Leben oder ist es einfach, sind es einfach Personen, mit denen du die Freizeit verbringst, weil du vielleicht einfach nicht alleine sein möchtest. Und das war ein Heavy Hitter.
Wo ist dann für dich der Unterschied darin? Persönlich? Ich glaube, man kann, ich glaube, man zieht, Freundschaften ist ein Geben und Nehmen. ist wirklich, ich versuche, das kann man bei dir, das hast du, glaube ich, mal gesagt, ich versuche in dir, das Beste in dir zu wecken und du versuchst bei mir das Beste in mir zu wecken. Also, wir wollen an sich nur das Beste füreinander und egal, wie komisch die Meinung jetzt ist, ich werde dir sagen, was ich denke und du bei mir genauso und dann kann man ja daraus machen, was man möchte.
Und einfach so eine offene, transparente Ehrlichkeit du hast letztens, auch als ich darüber erzählt habe, meintest du, oh, es ist ja nicht, dass es zu persönlich ist. Und ich meinte, nee, Mann, ich habe keinen Filter. So, ich würde alles mit dir teilen. Mit anderen Leuten, wenn du merkst, okay, würdest du jetzt alles auspacken? Wahrscheinlich nicht, weil es wäre dann irgendwie zu viel Last.
Wenn du dir denkst, okay, du wärst eine Last für eine andere Person und ihr wollt einfach Zeit verbringen und eine gute Zeit haben, so, ist schwierig. Also, ich kann nicht sagen, dass man da eine klare Distinction machen kann, okay, das ist jetzt ein Freund, das ist einfach eine Person, mit der ich Zeit verbringe, aber es geht so ein bisschen in diese Richtung, wie tief und wie, wie offen ist diese, zum Beispiel, Konversation mit denen. Das ist glaube ich auch ein Tipp oder so eine Sache, die ich mir immer selber gesagt habe, ist, wenn du, oder die Menge an Filter, die du bei der Person hast, das ist der ausschlaggebende Faktor von wegen, wie wohl man sie fühlt und wie transparent man eigentlich sein kann und ich habe es mir halt angewöhnt, weil ich einfach in einem sozialen Beruf gearbeitet habe und da kommt man einfach ins Gespräch und dann war das immer so von wegen, okay, weil ich weiß, ich kann manchmal direkt sein, so von wegen, wenn du nicht willst, musst du nicht sagen, aber eigentlich gilt das gleiche auch bei mir, dass ich jetzt nur mehr schaue, wie ich es formuliere und dass die andere Person es nicht irgendwie in einem anderen Winkel abbekommt. Es ist ja, Kommunikation ist schwierig. Das ist ein bisschen, wofür man halt den Kopf öffnen muss, aber jetzt, wenn ich überlegen müsste, wo ist da der Unterschied zwischen Bekannte und Freunde?
Ich würde sagen, in welchen Zeiten man da ist, nur in guten Zeiten, klar, da ist jeder gut, aber in schlechten Zeiten, ich glaube, das öffnet dir nochmal die Perspektive, wer wirklich da ist. Ja. Wen würdest du im Zweiernachts anrufen, wenn die Kacke am Dampfen ist? Ja, ja, ja, genau, genau. Diese oder diese Person, keine Ahnung, aus der Arbeit, aus der Uni, aus der Schule?
Und da wird gesagt, ich weiß nicht. Was ich halt so von, ich habe jetzt ja ein bisschen mehr Zeit verbracht auf Instagram, viel mehr als ich sonst tue. Ja, ja, ich weiß, dem Podcast geschuldet. Und irgendwie habe ich das Gefühl, dass da nicht so viele in der Kategorie stecken, dass sie wirklich eine oder zwei Personen haben, bei denen sie das machen könnten. Familie ist ja was anderes, aber ich glaube, nicht so viele haben wirklich Menschen, die sie immer anrufen könnten.
Ich glaube, das haben nicht viele, vor allem Jungs oder Männer haben das nicht, glaube ich, weil man sich einfach irgendwie, keine Ahnung, aber ich kann mich auch bestimmt täuschen. Ich würde das nicht mehr aufs Geschlecht beziehen. Bestimmt, kein, ja. Also, es gibt ja mehr Loneliness Epidemic, was man davon halten möchte. Ey, keine Ahnung.
Das ist eine längere Diskussion. Das ist mir halt jetzt eingefallen, weil viele Reels sich irgendwie darauf bezogen haben, von wegen, ja, das ist natürliche Selektion. Okay, keine Ahnung, kann sein, weiß ich nicht. Und irgendwie, das gibt es doch nicht und, und, weiß ich nicht. Also, vielleicht, vielleicht doch nicht.
Keine Ahnung. Ist ein schwieriges Thema. Ja. Ich würde es nicht mehr aufs Geschlecht beziehen, ich würde es einfach generell ein Generationsproblem nennen, dass wir einfach immer und immer mehr vereinsamen. Ja, dass man sich schon ein Stück weit nicht nur von anderen, aber auch von sich selber entfremdet.
. Hast du mal, das war ein Healthy Gamer, GG. Der Typ ist so cool. Der Typ ist richtig cool. Also, ich kann nur sagen, wer das gerade hört, das ist ein echt super, super Typ, Psychiater, der in Richtung Mental Health geht, mehr oder weniger für, für Heranwachsende, hauptsächlich eben Gamer eigentlich, aber nicht nur das ausschließlich.
Und, der hat gesagt, dass durch das Handy und durch die, die Technologie haben wir verlernt, wie es ist, wenn uns langweilig ist. Ja. und dass aus Langeweile eigentlich die besten Ideen entstehen. Wie war das denn damals, als wir uns im Pausenhof über Sims unterhalten haben, so ohne irgendwas oder, oder als wir noch jünger waren, einfach draußen im Hof gespielt haben. Da kommen ja die wildesten Ideen.
Und das ist doch genau das, was eigentlich dann irgendwie cool ist. Das, das war das Krasseste auf diesem Vipassana Retreat. da war so ein kleines Waldstück und du hockst auf dem Stuhl und denkst dir, ja, okay. Und dann schaust du runter und dann schaust du Ameisen zu. Und hockst da einfach so fünf, zehn Minuten dran, weil du eine kurze Pause brauchst und schaust einfach zu, wie so eine kleine Ameise einfach rumläuft, so einen kleinen Stock trägt und das ist gerade das Wichtigste für diese Ameise in der Welt.
Es ist, es ist genial. Generell, das Bild, was man da gesehen hat, es gibt auch ein paar Memes in diese Richtung, aber ich glaube, du kannst es dir ziemlich gut vorstellen. Kennst du diese Standard-Gartenstühle, diese weißen Plastikstühle? Ja, ja. Da war halt ein Waldstück und dann dahinter war eine etwas größere Wiese und dort waren ein paar von diesen Stühlen verteilt.
Und du hast dort Leute in meinem Alter, 24, 30, 35, 40, bis 70 hoch. Keine Ahnung. Du guckst da hin und da hockt so ein Typ, sag mal, Mitte 40, 50, hockt da im Stuhl, sitzt dran, guckt einfach ins Nichts und denkt, würdest du so einen Typen im Park sehen, würdest du dir denken, oh mein Gott, was für eine Lebenskrise, schieb den gerade. Und dort war es einfach so, okay, ja, ein bisschen nachdenken, ein bisschen Input weg, einfach gucken, was ist drin. Und das hast du so selten.
Ich habe nie angewöhnt, im Wartezimmer vom Zahnarzt, vom Arzt oder sonst irgendwas nie ans Handy zu gehen. Ja. Und ich werde das auch nicht machen. Ich habe das einmal angefangen und dachte mir so, alles in deinem Handy? Nee, ich mache das jetzt nicht.
Ich bin da einfach, ich habe da protestiert als Jugendlicher irgendwie. Nee, ich mache das jetzt nicht. Und diese Zeit ist echt immer entspannt eigentlich. Langweilig. Im ersten Sinn ja, aber dann kommt der eigentliche Film, wo man anfängt nachzudenken.
Das ist doch, und da kommen die besten Ideen irgendwie her. Ja. Ja, ich weiß nicht. Also, da gibt es so ein Sprichwort, was ich immer mache, wenn ich irgendwie mich sortieren muss. Da gehe ich ja immer gerne spazieren.
Das kommt, glaube ich, von Jaco Willink. Move the body, the mind will follow. Okay. Das, die eigentliche, passend dazu, habe ich auch noch, glaube ich, habe ich so aufgeschrieben. Also bewege deinen Körper, dein Geist wird folgen.
Genau. Genau. Ja. Dass manchmal der beste Weg ist, voranzugehen, sich zu bewegen. Im metaphysischen Sinne jetzt, aber im metaphorischen Sinne.
Bewegung ist das, was verhindert, dass du nach hinten fällst. Von wegen, solange du stehen bleibst, bewegt sich die Welt auch mit. Und dann ist es auch schwierig, wieder in Motion zu kommen, in Bewegung. Und dass eigentlich Handeln das Wichtigste ist, um irgendwie Angst zu besiegen, aber auch um... Ich glaube, ich weiß, was du meintest.
Ich habe es nämlich vorhin rausgeschrieben. Wenn du durch die Hölle gehst, geh weiter. Warum solltest du in der Hölle stehen bleiben? Genau. Das fand ich gut.
Genau. Genau. Genau. Und ich sage dir, das sind so ein paar Sprüche, das ist so, die haben irgendwie so einen Effekt, die hinterlassen irgendwie so eine Impression bei dir. So, Alter, ja, stimmt.
Das ist doch so ein kurzer Schauer. Aber das ist nicht bei jedem, glaube ich. Also ich habe jetzt schon ein, zwei Personen kennengelernt, die haben zu mir gesagt, ach... Warum? Immer diese, keine Ahnung, dummen Sprüche oder einfach so...
Ja. Nicht jedem bringt so ein Quote und wo immer dann, oh mein Gott, man kann da voll viel drüber nachdenken. Ich glaube, viele brauchen... Warum glaubst du? Warum?
Persönlichkeitsunterschiede, glaube ich. Ich glaube... Hängt einfach ein bisschen davon ab, wie du mit gewissen Situationen umgehst. Wenn es dir schlecht geht und ich haue dir so einen Kopf an den Spruch... So einen Spruch an den Kopf.
So einen Kopf... Ich haue dir so einen Spruch an den Kopf. Vielleicht würde es dir helfen. Vielleicht würdest du dann drüber nachdenken und oh mein Gott, ja, hast du recht. Aber kann auch sein, dass du dann einfach denkst, Junge, halt die Fresse, hör mir einfach zu.
Mir geht's scheiße. Also mich würde interessieren... Ich mach jetzt mal Bro-Science. Ja. Ich mach jetzt mal Bro-Science.
Mich würde interessieren, ob Leute, die solche Sprüche gut finden, eher gewillt sind, in Büchern oder in Gedichten Interpretationen zu haben, die über den Sinn hinausgehen. Also jetzt nicht komplett abgespaced, aber dass sie ein bisschen mehr interpretieren können. Zum Beispiel in eine Analyse gehen oder sonst irgendwas. Aber es gibt bestimmt auch welche, die sind eher auf der skeptischen Seite und sagen halt, ja, was ich nicht anfassen kann, was ich nicht sehen kann, ist nicht da. Es gibt auch viele...
Checkst du was ich meinen? Ich würde es jetzt mal auf so... Ich weiß nicht, ich check's glaube ich nicht ganz, muss ich sagen, weil deiner Schlussfolgerung nach... Sag mal, ich bin ein Typ, der kann mit solchen... Der kann irgendwie Sachen tiefer analysieren und im tieferen Sinn dahinter sehen.
Das heißt, mir würde ein Roman, ein richtig guter Roman, könnte für mich lebensverändert sein. Weil ich mir denke, oh mein Gott, so das, das, das. Und ein Sachbuch wäre einfacher. Zu verstehen. Aber ich glaube, das ist genau andersrum.
Dass Personen, die den solchen Sprüchen nicht viel bringen, die eher aus Geschichten und Romanen einfach ein bisschen mehr rausziehen können, weil sie die... die... die Stories einfach... weil sie dadurch in eine Person schlüpfen können und dadurch halt einfach... die Welt aus deren Perspektive sehen kann und nicht wirklich viel noch hineininterpretieren muss.
Wenn du so ein Sachbuch liest, keine Ahnung, Sam Harris oder... ich weiß nicht, Markus Aurelius, ich habe jetzt auch nicht so viel von dem gelesen. du hast so ein Satz aus diesem Buch und du kannst zehn Stunden darüber nachdenken. Dann liest du den nächsten Satz, kannst du wieder über lange darüber nachdenken und das von allen Seiten irgendwie angreifen. Aber wenn du einfach eine gewisse Lebensgeschichte liest und versuchst zu verstehen, kannst du vielleicht mehr draus ziehen.
Weil es greifbarer ist. Ja, vielleicht. Und ich glaube dann eben, dass die Tendenz andersrum ist. Ich glaube, das geht auch, ja. Ich glaube, das geht auch.
Ich weiß es nicht. Anekdotische... Ja, wie gesagt, wir machen jetzt Bro-Science. Bro-Science. Weil...
Ich habe das mal Jordan Peterson... Ja, Bro-Science. Ich habe das mal Jordan Peterson sagen, hören, dass... Menschen, die... Also...
Boah, ich hoffe, ich kriege das jetzt zusammen. Menschen, die eher in Richtung Paranoia und Offenheit gehen, sehen quasi Muster A, Muster B und das muss dann C bedeuten. Menschen, die eher eine Wahrnehmung nicht haben, die so offen ist, von wegen verschiedene Sachen in einen Kontext setzen, die sind eher gewillt dazu, ein Sachbuch zu lesen und die brauchen dann eher handfestlich sowas wie von wegen, ja, alles stimmt doch gar nicht, das ist im Einzelfall gar nicht richtig und das kann doch rational nicht sein und sonst irgendwas, aber... das sind dann meistens... Egal.
Kriegst du jetzt nicht zu tun? Kannst du es irgendwie versuchen, deinen eigenen Worten zu erklären? und jetzt irgendwie... Es gibt... Weil wir hätten einen Gast gehabt, der kommt wahrscheinlich noch, der die Esoterik-Richtung mal angeschaut hat.
Diesen ganzen Kult und sonst irgendwas. Das ist fast schon wie ein Kult und ich kann mich täuschen, aber für mich ergibt das auch einen Zusammenhang von wegen, oh, du bist das Sternzeichen, du wurdest in diesem Asztenenten geboren, an diesem Tag, an diesem Mondkalender, das heißt, du bist so und so, von wegen, die Sache in Kontext setzen und das gibt dir diese Richtung vor. Verschwörungstheorien der Leute, die eher paranoid sind und die eine offene Wahrnehmung haben, die sagen auch, oh, das ist passiert, das ist passiert, ich stussfolge daraus genau diese Bedeutung und dann ist es eine komplett abstrakte Theorie geworden. Und ich glaube, da unterscheiden sich Menschen darin, dass ein paar eher in dieses Spektrum gehen und ein paar eher nicht. Das heißt, auf einer Offenheitsskala, dass das ausschlaggebend dafür ist, ausschlaggebend dafür ist, ob du jetzt eher mehrere Sachen connecten kannst oder einfach eine geradlinige Argumentationskette brauchst.
Weil das gibt es halt, das ist das, wie man Kreativität messen kann, divergentes oder konvergentes Denken. Divergent von wegen, dass du zwei Punkte zusammenbringst und konvergent, dass du verschiedene Sachen in einen Zusammenhang bringst. Und das sind zwei verschiedene Arten von kreativem Denken. Es gibt ja, ist es nicht mittlerweile so eine Bezeichnung Divergent oder irgendwie so? Divergent.
Neurodivergent? Neurodivers. Ja. Ja, das ist einfach ein fancy Begriff für Divers ist halt irgendwie irgendwie andere Spektrum. Wie kann man das beschreiben?
Einfach ein bisschen anderes Gehirn als normal. Ja, zum Beispiel ADHS gehört dazu oder Autismus oder sonst irgendwas und man sagt halt neurodiverse Menschen dazu. Das wurde uns halt auch gesagt. Und auf Englisch? Neurodiverse.
Ja. Habe ich jetzt irgendwas durcheinander gebracht mit Divergent? Divergent? Weiß ich nicht, ob es das gibt. Es gibt einen Film, da ist, naja, egal.
Ich glaube, ich habe da was durcheinander gebracht. Das kann gut sein, ich weiß es gerade nicht. Vielleicht dieser Lucy-Film irgendwie. Nein, nein, nein. Von meiner Freundin eine der Lieblingsfilmreihen.
Irgendwas mit Divergent. Ja, geil. Oh, das meinst du? Ja, ja. Oh, die Bestimmung mit der Ja, ja, genau.
Ja, ja, ja, genau. Digga, das war 2013. Ja, ich habe das nie angeguckt. Ich habe das dieses Jahr geguckt. Ne, Ex-Freundin von mir war auch hin und weg von diesem Film.
Ja? Ja. Krass. Hin und weg. Das war, mitten im Boom von Heldenmythos produziert von richtig guten Romanen.
. Da waren ja vier Teile, Alter. Ich habe mir sogar einen mit Winko angeschaut. Drei, glaube ich. Drei kann sein.
Der vierte ist, es gab, glaube ich, vier Bücher oder so, aber nur drei für Filmungen. Keine Ahnung. Die Bestimmung, ja, da gab es verschiedene, ja, das ist cool, ja, das ist cool, ist cool, ist cool. Wir haben die Folge nämlich so ähnlich strukturiert, dass wir uns einfach ein paar Sachen aufgeschrieben haben, ein paar Quotes oder so und einfach ein bisschen darüber philosophieren wollten, einfach ein bisschen darüber reden wollten und etwas, was du rausgesucht hast, fand ich richtig gut. Deine Gewohnheiten verraten die Zukunft lauter, als deine Worte jemals könnten.
Ja. Also, es war halt auf Englisch, your habits are telling the future louder than words ever could. Das fand ich sehr gut. Deine Gewohnheiten machen dich. Du kannst zwar sagen, was du möchtest, aber was du machst, zählt am Ende.
Vor allem das, was du jeden Tag machst. Ja. Weil das glauben ja viele nicht, das ist doch irgendwie trivial, das, wie du aufstehst oder ob du jetzt Zähne putzt oder halt nicht, aber das, was du jeden Tag machst, das ist dann so ein krasser Bestandteil von dir. Und jetzt kommt halt quasi die Happy Pill von dem Punkt, warum ich das auch so geil fand, ist, wenn du das besser machst oder ein bisschen besser oder ein bisschen besser machen möchtest, was du jeden Tag tust, zum Beispiel in der Routine aufbauen, längerfristig führt dich das genau dahin, wo du hingehst. Mein System ist nur so gut wie die Basic-Gewohnheiten.
Genau. Das meine ich damit. Ja. Dass das, was du jeden Tag machst, ist zu einem sehr großen Teil du. Ich fand das mal sehr interessant, ich weiß noch, das war, ich glaube, das war noch bevor ich nach Indien bin.
Da waren wir mal in der Stadt unterwegs und ich habe, nee, es war nach Indien, da habe ich dich auf ein politisches Thema angesprochen, was ich in den Nachrichten gehört habe und habe dich nach deiner Meinung gefragt und gut, was man von Tagesschau halten möchte, ich lese auch immer die Kommentare dazu und viele Leute sind da auch voll krass, warum hast du das nicht erwähnt, warum hast du das nicht erwähnt, whatever, oder da ist irgendwie ein Bias drin und da ist ein Bias drin, aber es gibt hier so einen kurzen Overrun, was so ungefähr in der Welt abgeht. Ob man jetzt zwölf Minuten über den verstorbenen Papst, über den neuen Papst reden muss, ja, weiß nicht, egal und du konntest mir so richtig schön runterbrechen, wie die Verstrickungen über die letzten Jahre waren und wie das alles zustande gekommen ist und warum man jetzt an dem Punkt ist, wo man jetzt ist und ich fand es so inspirierend, dass ich mir dachte, okay, ich höre mir ab jetzt jeden Tag schon an und ich glaube jetzt seit einem Jahr oder ungefähr eineinhalb Jahren höre ich wirklich jeden Tag rein und es ist krass, wie sehr es einfach dein Verständnis verändert und auch wenn ich niemals so eine Knowledge Bomb droppen möchte, weil ich habe keine Ahnung, ich schaue bloß die Tagesschau, aber irgendwie hilft es mir mehr, Sachen und Situationen in den Kontext zu bringen und allein diese Routine hat, finde ich, mein Verständnis von geopolitischen Themen einfach deutlich verbessert. Ja, ja. Man darf das nicht unterschätzen, wie viel sich doch 15 Minuten an einem Tag auf den Monat skalieren lässt. Ja.
Das klingt immer richtig dumm für den Moment, aber auch das große Spiel hingegen ist das ein kleiner Schritt, ein kleiner Schritt, aber ich habe das ja auch, seitdem ich in der 11. Klasse war, angefangen und ich weiß nicht, da kommt einfach so ein Basic, ich will nicht sagen Wissen, aber so, man kann irgendwo einen Rahmen sehen und gewisse Bewegungen und gewisse Trends und sonst irgendwas und das finde ich eigentlich, fand ich immer schon cool, irgendwie einfach zu wissen, was passiert. Da denke ich mir dann, okay, wenn du dich jetzt mit einem Thema beschäftigst, sag mal mal, du willst, so, wir sind natürlich Podcast Bros, Crypto Man, wenn jetzt irgendwie Geld auf dem Kryptomarkt oder so machen oder mit Aktien oder so generell, du stehst erst mal so vor der Wand und denkst dir, okay, wo soll ich anfangen? Ich glaube, jeden Tag 15 Minuten irgendwie, sag mal mal, Aktien-News anzuschauen, das wird dir schon helfen. Nach einem Monat hast du ein viel, viel besseres Verständnis dafür, lass es eine halbe Stunde sein, lass es eine Stunde sein, wo du dich wirklich jeden Tag intensiv mit einem Thema beschäftigst.
Ja. Das kann viel machen. Ja. Sei es auf jede Disziplin, wenn du einfach wirklich regelmäßig Zeit rein investierst, wirst du die Resultate sehen. Schau dir diesen Bizeps an.
Yeah. Das Problem ist dann halt noch quasi das Eigentliche der Medaille, wenn du was nicht machst und wenn du etwas tust, was du nicht machen solltest oder wenn du einfach Zeit verschwendest. Das ist auch so ein Punkt. Ja. Das ist auch so ein Punkt, das sagt ja, also das ist eine effektive Methode, sich zu motivieren, dass du zu einem Ziel hingehst, aber auch von einem, von einem Negativbeispiel weggehst.
Genau, von einem Negativbeispiel weggehst. Genau. Auch sind volle Methode. Ja. Wobei ich das manchmal schwer finde, das in einen gesunden Kontext zu bringen.
. Lass es, du kannst alles irgendwie ungesund ausleben. Kalorien tracken ist bestimmt gut. Ich will nicht wissen, wie viele Leute das in die Magersucht getrieben hat. Ja.
Oder halt es eben verstärkt. Oder wie viele Leute es geschafft haben, dadurch endlich abzunehmen. Ja. Ja. Das eine oder andere extrem.
und den gesunden Mittelweg zu finden, ist schwer. Passend. Und jetzt auch mit sowas, wie viel, wie viel Chill-Time ist okay am Tag? Halbe Stunde, Stunde, zwei, drei? Ja.
Wie viel, wie viel, wie viel einfach mal auf Social Media dumm reingucken, ist okay am Tag? Kann dir keiner wirklich eine Antwort geben? Ja. Man muss das irgendwie selber herausfinden. Was kann, was ist für dich okay?
So, gerade eben habe ich auch den Spruch gesehen, den fand ich auch super. Sonne, die ganze Zeit erschafft eine Wüste. Ja. Das heißt auch das, was eigentlich gut ist, zu viel, ist auch zufrieden des Guten. Gibt es auch ein Sprichwort dafür.
Aber trotzdem muss man irgendwie auch, das ist genau das, man will irgendwie, nur eine Seite haben oder das eine verdammen und dann irgendwie die schwarz-weiß denken, aber die Welt ist doch viel komplexer als das. Es ist an vielen Punkten auch einfach nur okay zu leben und das Leben mal chillig zu sehen, so, weißt, das ist doch alles gut, was ich mir jetzt angewöhnt habe, weil ich ja öfters in die Kategorie komme und jetzt eigentlich sehe, wie es doch zu nichts bringt, schwarz-weiß zu denken und irgendwie das ist so, das ist, wow, hoppla, das ist so und das ist so, was würde ein Freund zu dir in dem Moment sagen oder dir raten, wenn er deinem bestes Interesse und für dich sorgen würde, wenn er es im Kopf hätte? das bringt mir zumindest immer ein bisschen Sympathie entgegen, weil ich glaube, die eigentliche Stimme von mir selber von wegen, ah, du musst das machen, du musst das machen und, und Productivity Bro und Tiberman und, und, und, man muss das auch nicht sein, hast du dir, ich habe dir ein Reel geschickt, heute, ich weiß nicht, ob du es dir angeschaut hast, so, so, alle größeren, so, Productivity oder Hustler Influencer, das sind einfach mental am Arsch, so, David Goggins dachte sich, okay, ich bin nichts wert, außer ich mache was und, und, und, hat sich dann die Knie komplett kaputt gelaufen, ich meine, okay, krass, dass er es schafft, aber, musst du das machen? Musst du dich wirklich so komplett selbst zerstören? Aber, tatsächlich, gleich danach kam dann, gleich nachdem ich mir das Reel angeschaut habe, kam danach eins von David Goggins und ich dachte mir so, es gibt so einen Punkt, das hat mal der, das habe ich immer mal gehört, ich glaube, ich weiß nicht, ob es Chris vom Modern Warfare, der gesagt hat, wenn ich einen Menschen sehe, der Erfolg hat, sehr viel und an der Spitze ist, sehe ich jemanden, der nicht aufhören kann, anstatt jemanden, der sagt, ich möchte das.
Er kann einfach nicht aufhören und er weiß nicht wann. Ja. Und ich glaube, das ist bei sehr vielen der Fall, dass es eigentlich, das hast du doch mal gesagt, dieser Insecure Overachiever. Habe ich das gesagt? Ja.
Oh Mann. Ja, das, es dir schwerfällt, an, an, aber, wie gesagt, kein Judging an dem Punkt, ich bin genauso, oder war genauso. Jetzt bin ich ein bisschen besser geworden darin, aber dass man sagt, man möchte doch gern das, was man weiß, irgendwie gut machen, aber man ist auch nicht bereit, an anderen Bereichen dafür dann runterzuschrauben und Kontrolle irgendwie abzugeben. Weil Kontrolle ist ja gut, dann weißt du, was passieren wird und Kontrolle ist, fühlt sich super ab. Auf was bezogen?
Meinst du das? Ich glaube, das war, ich weiß, hast du schon mal in der Folge gesagt, aber mir fällt jetzt nicht genau ein, was. An meinem Beispiel? Ja. Interessant.
Dass, dass dich das auch ein bisschen inspiriert hat, von wegen, dass der, dass Ehrgeiz des Geistes Quality Control ist. so. Genau. Ja, ja, ja, ja. Genau.
Ja. Oder High Ambition, so von wegen, hohe Ansprüche sind gemarkt als Versuch, alles kontrollieren zu wollen und zu können, weil man einfach nicht loslassen will. Perfectionism is Procrastination masking as quality control. Ja. Also Perfektionismus ist Procrastination maskiert als Qualitätskontrolle.
Ja. Ja, ja, ja. Ja, okay, okay. Ich kann mich noch an eine Zeit erinnern, als ich, während der Prüfungsphase, was du da zu mir gesagt hast. Ich weiß, ich weiß, ich weiß.
Weil ich habe zu dir gesagt, ich kann nicht weniger, ich habe, die, also, ich muss dort performen, ich muss dort performen, ich muss dort performen, ich muss dort performen und ich kann, um Gottes Willen, kann ich nicht runterschrauben. vor allem, was so kreative Fächer angeht, ich kann nicht weniger geben, als von dem, als, dass ich weiß, dass ich geben könnte. ich bin jetzt nicht der übelst kreativste Kopf, ich bin jetzt nicht der übelst ambitionierteste Kopf, aber ich weiß, wenn ich etwas machen kann, dann will ich das machen, zu 100 Prozent, und nicht irgendwie sagen, ja, okay, 4-0 und passt schon. das kann ich nicht. Und wenn dann halt viele Sachen zusammenkommen, dann ist, dann wird es schwer.
Ja. Deswegen, ich kann das verstehen, weil man weiß, man kann das und man hat von sich selber eine bestimmte Erwartung. Bloß musste ich auch auf vielen, auf, in vielen Wegen lernen, dass man sich selber nicht den Tyrann spielen muss, wenn es nicht geht. weil im Endeffekt die Ansprüche, die du dir gibst, das bist du. Und es ist immer schwer, die Balance zu finden, aber ich finde, es ist nicht okay, dass man sich selber nicht die Erlaubnis gibt, auch mal zu sagen, Alter, passt doch so, wie es ist, oder fürs Erste lasse ich das mal so einfach stehen und mache vielleicht nur auf 50 Prozent, weil das auch okay ist.
Es gibt Leute, die haben damit Schwierigkeiten. Ich weiß, ich weiß. Ich höre das, ich sage ja, in der nächsten Prüfungsphase werde ich alles vergessen haben, was du gesagt hast. Und du wirst es mir wieder sagen und ich werde dir genau dieselbe Antwort geben. Weißt du?
Was ich zurückgeschraubt habe, war Jim. Da habe ich gesagt, okay, weißt du was, ich schaffe es nicht vier, fünf Mal die Woche. Das geht einfach nicht. Ich brauche den Schlaf. Ich habe mich dann zwar ein bisschen schlechter deswegen gefühlt, aber mein Gott, dann sind es halt zweimal.
Ist immer noch mehr als wahrscheinlich der Durchschnitt. Ja, ja, ja, ja. Und ja, das, daran habe ich geschraubt. Aber das ist dann wohl, das war das, was ich weglassen konnte. Aber schauen, das ist auch, das ist auch schon mal ein Punkt.
Ja. Das ist doch gut. Das ist doch super. Ja, das ist doch super. Von wegen, da hast du mehr Zeit für dich.
Deswegen, es gibt da kein Falsch und kein Richtig, aber wofür bist du halt bereit, mal runter zu schrauben? Ja. Gym wäre bei mir zahlspielst nicht möglich. Ja, ich weiß nicht jetzt. Bei mir geht es nicht, weil es einfach für mich einfach so, so eine Quelle von, von Gelassenheit und Zufriedenheit ist.
Ich weiß nicht, das ist, ich sage das doch immer bei Leuten, wenn sie irgendwie sagen, von wegen, ah ja, dieser Bizeps und sonst irgendwas. Ich glaube, du verstehst nicht, dass ich eher extrem bin und dass ich das eher mache, weil ich nicht anders kann. Da war dann eben auch mein Problem, okay, ich weiß, ich habe ähnliche Effekte davon. Weißt du, irgendwas ist, irgendwas geht ab, du gehst ins Gym, okay, easy. Wenn du am Morgen ins Gym gehst und dann deinen Tag startest, kann nichts Schlimmeres mehr kommen, weil du warst schon dein größter Feind.
Das ist so geil. Du hast dich selber einfach so geil, so geil besiegt. Und das ist so ein Push für den ganzen Tag und ich feiere es hart. Und dann in solchen Situationen, da dachte ich mir dann eben, okay, ich brauche das, um alles andere irgendwie auch stemmen zu können. Aber andererseits merke ich, dass ich einfach komplett exhausted bin und dass ich mir lieber diese Stunde Schlaf am Morgen mehr gönne.
Und was ich dann auch mache, spazieren gehen. Ja. Bewegung. Das war ja das Real, was du mir geschickt hast, von wegen, es ist auch okay, es muss nicht alles zu diesem Grand Purpose führen. Und der Tief hatte so recht, von wegen, also für diejenigen, die das Video nicht kennen, das war so von wegen, nicht jedes Hobby muss ein Side-Hustle sein, nicht jeder Job muss ein Finance-Advising-Konsultant-Advisor irgendwie sowas sein.
Du musst nicht die Mille machen mit 20, auch nicht die 10 Mille mit 30. Du kannst doch einfach mal etwas machen, weil es sich gut anfühlt. ist doch auch gut. Und bei mir ist es einfach spazieren gehen. Das ist...
Ich habe einen Kollegen mit Fahrrädern und ich habe ihn gefragt, ich habe ihn gestern gefragt, wie viele Fahrräder er hat, er meinte drei. Aber er feiert es einfach hart und er ist bereit, dafür Geld aufzugeben. Er meinte gestern zu mir, hätte er den Platz, hätte er einen Raum bloß für Fahrräder, weil es einfach eine Passion von ihm ist. Und es ist komplett unnötig. Du kannst dort jetzt 200 Gramm einsparen und deinen Carbon-Rahmen kaufen und dieses Schaltwerk und das und da, da, da, da.
Shimano und egal. Und das krasseste Zeug haben und es ist unnötig, weil du einfach... Er ist sportlich, also der hat mehrere hundert Kilometer die Woche, okay. Aber weißt du, du könntest doch einfach auf diesen Burger jetzt da verzichten und dir deine 100 Gramm genauso einsparen oder auf dieses Habit verzichten oder nicht deine Kippe beim... Ja.
Was bringt dir dann dein Fahrrad? Ja. Ist nicht auf ihn persönlich so generell. Aber er hat einfach Bock drauf. Ja.
Er sagt, das ist einfach ein Ding, auch wenn es irrational ist, dafür jetzt irgendwie so viel Geld auszugeben. Ich hätte es irgendwo anders besser investieren können. Aber es ist einfach sein Ding. Er hat da Bock drauf. Er macht es.
Banger. Was willst du da dagegen sagen? Gönn dir. Wenn du was gefunden hast, was dir taugt, okay, Alter, gönn dir. Ist okay, Mann.
Ja. Ist okay. Spazieren gehen. Alter, nice. Ich meine, spazieren gehen, Fahrrad fahren, super Hobbys, die jetzt nicht zu einem Zeit-Hustle werden müssen, die aber super für deine Gesundheit sind.
Zufällig. Die 10 K-Stabs reinkriegen. Ey, zocken. Mein Gott. Das ist das Ding.
Wenn du dein Leben nicht vernachlässigst, ist alles in Ordnung. Ja, soviel zu Gewohnheiten. Soviel zu Gewohnheiten. Ja, Mann, Alter. Digga.
Das heißt Skorbetten. Das heißt, ein Spellmann-Gedanken, Alter. Ja. Fand ich gut. Aber es ist wichtig, das ist wichtig, weil das, ja, mach das, was du jeden Tag tust, mach das mal sorg.
Nicht sorgfältig, bisschen bedachter. Wirklich überlegen. Wie viel ist das? Wie viel ist das? In einem Monat oder so?
Das fand ich eben cool, bei diesem Vipassana Retreat, einfach diese Achtsamkeit zu lernen. wir haben darüber gesprochen, ich werde da nochmal in die Tiefe reingehen, was eventuell meine Probleme damit waren, beziehungsweise wo ich gestruggelt habe. aber mehr Achtsamkeit im Alltag schadet nicht. Sei da, versuch jeden Moment da zu sein. Achte auf deinen Atem, gucke wie du reagierst.
Dein Atem sagt dir so viel über deinen, deinen, deinen Mental State mehr, als deine Gedanken jemals könnten. Wenn du einen ruhigen Atem hast, bist du ruhig, wenn du einen schnellen, hektischen Atem hast, weißt du, okay, irgendwas geht ab. Wenn man darauf mehr achtet, ist das gut. Das ist das Ding, was ich durch Meditation gelernt habe. Ein weiser Mann beherrscht seinen Geist, ein Narr ist sein Sklave.
Ja. Und passend dazu nochmal was. Der stärkste Mann Samson und der weiseste Mann Salomo wurden beide von Lust besiegt. Lass dir das vor euch den Kopf gehen. Was meinst du mit, also ich habe es gelesen, was ist Lust?
Begierde? Lust? Gier? Cravings? Also, ich glaube, Gier und, Gier und Begierde.
Lust, Last, kann nur vieles bezogen sein. Also einfach ein, Gier. Gier, gierig. Gierig sein und, das ist genau das, was dir da halt beigebracht worden ist oder was einfach diese, die Lehren von Buddha sind. Halt an nichts fest, Lehne oder versuch keine, keine Aversion gegen Sachen zu haben und Wut, dich von Wut überkommen zu lassen.
Das ist genau dasselbe. Ja, aber, irgendwie kommt es mir so, so, ich weiß nicht, so heuchlerisch vor, dass man die Sachen doch kennt, aber, irgendwie, trotzdem immer wieder daran erinnert werden muss. Also, das ist doch ein ewiger Zyklus. Banger Quote von Alex Homozi, wir müssen öfter erinnert werden, als wir es lernen müssen. Wenn du dich bisschen mit dem ganzen Zeug beschäftigst, hab ein, zwei, drei Bücher gelesen, die in diese Richtung gehen, hab ein paar Podcasts gehört, irgendwann ist es einfach noch Rinse, Recycle, Repeat.
es ist doch eigentlich, also, ich hab wirklich mal, ich dachte mir das, weil, gut, ich bin jetzt 24, ich hab in diesem ganzen Space genügend Bücher gelesen, Artikel, Zitate, sonst irgendwas und es kommt, würde ich wirklich sagen, ich hab noch kein genaues Bild da vorne im Kopf, aber es sind irgendwie so sieben bis zehn Stichpunkte, auf die es ankommt, so diese Regeln oder Prinzipien und irgendwie auf mehr auch nicht und das findest du in diesen Coming of Aves Sachen, das findest du in Heldenmythen, das findest du in Serien, in Filmen irgendwie, aber, ich meine, das war ja die Motivation von John Peterson, das Buch 12 Roots for Life zu schreiben. Genau, genau und das ist irgendwie, ob es dann nochmal mehr gebraucht hat, weiß ich nicht, da hat es das schon ziemlich gut zusammengefasst. Schon irgendwie, ja und dann, Marketing, Bro, Geld. Ja, ja, ja, ja, das stimmt. Aber deswegen, das ist irgendwie, das kommt einem so heuchlerisch vor, wenn man sich sagt, ja, eigentlich weiß man es doch, aber man entscheidet sich doch irgendwie immer anders, wenn man einfach in diesem Moment dann diesen kühlen Kopf bewahren kann und sagen kann, nee, ich mach jetzt das, was vielleicht eher richtig ist.
Im Moment? Ich hab mir vor, wie passend nach, hab ich mir das Buch Waking Up von Sam Harris gekauft, einfach um schon mal meinen Kopf so ein bisschen darauf einzustimmen und ein Zitat hab ich mir runtergeschrieben auf, gut, das ist jetzt aus dem Kontext gerissen, der ist auf Weisheit generell eingegangen oder was, was er jetzt ein bisschen meint, was das bedeutet und er hat aus dem Kontext jetzt gerissen, gesagt, Weisheit ist nicht mehr als einfach deinem eigenen Rat zu folgen. Ja. At one level, also er meinte, auf einem Level ist es einfach, was du jemand anderen raten würdest, mach genau dasselbe. Ja.
Ja. Ja. Wichtig und richtig. Das ist, ja. Passend dazu fällt mir ein in Pinocchio.
Jetzt kommt der Carl Jung-Moment. Jiminy Cricket. die, die Heuschrecke, die Pinocchios Gewissen ist. Das Coole in diesem Film fand ich wirklich, als ich mir das angeschaut hab, war, sein Gewissen ist nicht perfekt, aber es kommt auf die Welt, aber es kann dazulernen und es kann manchmal auf Halsch liegen, aber es lernt dazu und man kann darauf vertrauen und vielleicht sollte man auch vertrauen, aber vielleicht auch nicht immer, vielleicht auch nicht immer, aber dass genau dieser eigentliche Dialog dazwischen so, so wichtig ist und dass man da so viel draus ziehen kann, weil das Why do you do what you do? Zum Beispiel.
Ich hab das aufgemacht. Danke Konstantino. Ja, danke Konstantino. Shoutout allen Boyen. Der Stolker in dir.
Warum machst du, was du machst? Und dass dieser Dialog einfach so wichtig ist, weil warum denkst du das, was du denkst? Warum ist das jetzt falsch? Manchmal liegst du richtig, manchmal aber auch nicht. Ich hatte noch einen coolen Zimmernachbar, etwas älterer, 41, im Vergleich zu unserem Zimmer, wir waren relativ jung.
Ich hatte so ein geiles Gespräch mit dem Typen. Wir haben irgendwann mal gesagt, okay, wir müssen schlafen gehen, wir müssen fünf Stunden aufstehen. Ich hab mich hingelegt und ich war voller Energie, ich hab gemerkt, mein Herz pocht, ich will einfach weiterreden mit dem Typen. und der hat ein Konzept aufgebracht, was du auch von Jordan Peterson kennst, dass du in Dialogen einfach unglaublich viel aus Dialogen ziehen kannst. Wie genau meinst du?
Wenn jeder Mann, also wenn du in einer Konversation, in einem Dialog ehrlich bist, die andere Seite wirklich zu 100% verstehen möchtest und einfach in einem alle Beteiligten einfach so gut es geht versuchen, ihren Punkt rüberzubringen, kommst du Stück für Stück so an eine Wahrheit ran. Durch kritische Fragen, durch gute Punkte kommst du immer mehr auf so einen Mittelweg und auf einen gemeinsamen Nenner und der hat mich dann in eine Telegram-Gruppe eingeladen und der wollte irgendwie so eine kleine Community starten, was dieses Konzept angeht. Leider spricht er bloß Englisch, sonst hätte ich gesagt, okay, lass meine Folge mit ihm machen. Wobei es wahrscheinlich auch geht, der hat ziemlich lange, seit 15, 16 Jahren beschäftigt, er sich auch so mit verschiedenen Philosophen und Thematiken um das Ganze, um versuchen irgendwie einen Sinn in den Leben zu kriegen und das Ganze zu checken, was hier abgeht. Was hat er oder was hat er bis jetzt erfahren?
Ich frage mal ganz dumm, was weiß er bis jetzt? Was hat er bis jetzt erfahren? Wo ist er? Alles mögliche, der hat sogar ein Buch geschrieben. Echt?
Ja, der hat ein Buch geschrieben, in dem er versucht hat, irgendwie das Ganze zurecht zu bringen und im Nachhinein hat er gesagt, der hätte es irgendwie a narcissist story of for finding your life's purpose oder irgend so. Also der hat einfach gemerkt, was für ein narzisstisches Werk es von ihm einfach selber war, weil er gedacht hat, er checkt alles und er weiß genau, worauf es ankommt. Und ja, ich kann es nicht genau wiedergeben, es war sehr viel, was er gesagt hat, aber der hat sich einfach mit sehr vielen Thematiken beschäftigt und das Vipassana hat ihm sehr geholfen, weil es einfach von dem, was er gelernt hat, hat es ihm eine praktische Technik an die Hand gegeben, um das zu erfahren. Das ist irgendwie das Paradoxe. Also für mich klang das jetzt so, dass er versucht hat, diese eine Antwort, diese Phrase, dieses Prinzip von allem zu finden und dass ihn das in eine Erlösung bringt oder dass ihm eine Antwort gibt.
Aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass wenn du einfach lernst zu akzeptieren, dass du es vielleicht weißt, vielleicht auch nicht oder einfach so siehst, wie es ist, genau was Vipassana macht, von wegen zu sehen, was ist, nicht zu wollen, nicht zu sehen wollen, was wäre oder sonst irgendwas, dann bist du auch schon eigentlich zufrieden und dann ist doch alles in Ordnung irgendwie. Aber das ist irgendwie das Paradoxe, dass wenn du das nicht akzeptierst, kriegst du diesen Zustand irgendwie nicht, aber wenn du ihn nicht akzeptierst, dann wirst du es auch nicht finden. Weißt wie ich meine? Das hat mich zuerst mein guter Kumpel gefragt, vor des Plöts den Namen wahrscheinlich sprengen. Wie stehe ich zu dem Thema Religion?
Wieso ist mein Glaube da so gefestigt? Und das wäre eigentlich noch ein Thema für eine ganz eigene Folge, aber genau auf diesen Punkt kam es hinaus, dass er gesagt hat, er muss immer hinterfragen, er muss immer an diesen Punkt kommen, von Wegen, wo es darunter nicht mehr geht. Aber da sage ich von vornherein, ich vertraue einfach auf den Prozess, ich muss das nicht wissen, ich schaue auf den Moment und ich bin einfach da. Und ich glaube, das ist so eine Antwort, die man sagen kann. Ich bin einfach da, man vertraut dem Prozess, man sucht nicht, man schaut auf die eigenen Füße, man schaut da, was man Merkredigt war, wovon Jesus irgendwas mit Lilien, consider thy lilies of the field, for tomorrow shall take care for itself, irgendwie so, irgendwie so war das, von der Bibelvorlesung weiß ich das noch, von wegen das, wenn du aufhörst zu suchen, in bestimmten Plätzen wirst du finden, wo du es am wenigsten erwartest und dass du dann nicht wirklich schauen musst auf den Tag und auf das lange zieht hinweg, sondern dich konzentrieren kannst, wo du jetzt bist.
Und das ist so ein Punkt, den ich immer gelernt habe. Ich meine, das Leben ist ein Auf und Ab, Mann. Such immer bei dir den Fehler. Niemals nach außen. Immer da, wo du gerade bist.
Immer bei dir. Mir hat es immer geholfen. Mir hat es immer geholfen. Immer. Mir hat es immer geholfen.
Manchmal gibt es aber Tragödien da. Ja. Ja. Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja. Gehe ich mit dir. Kannst du dich selber kaputt machen und die Fehler bei dir suchen, aber es ist halt einfach Schicksal.
Gehe ich mit dir. Gehe ich mit dir. Ich glaube, es gibt nie zu wenig Schicksalsschläge für irgendwen. Und es wird auch nie zu wenig geben oder gab es auch nie zu wenig. Aber ich glaube trotzdem, dass es immer einen Punkt gibt, den man zumindest, dass man irgendwo anpacken kann und sagen kann, vielleicht kann ich das auch nur diesen einen Millimeter weit schieben.
Oder eine Reaktion darauf. Genau. Genau. Oder von wegen, egal wie scheiße es ist, es muss nicht die Hölle sein. Und das hat mir immer geholfen.
Ich gehe damit, mit diesen Hinterfragen. Ich habe da, ich habe, ich tue mir da echt schwer, einfach zu akzeptieren. Ich kann nicht anders, außer zu bohren, zu bohren. Du kannst nicht reden, du kannst dich nicht austauschen. Ich habe zwei Tage lang Fragen im Kopf wie ein Pingpong hin und her gespielt.
Um dann, weißt du, so voller Wut, keine Ahnung, weil ich mir dachte, ich brauche jetzt eine Antwort. Dann gehe ich zum Lehrer und, ja, das ist so voll nett und chillig, gefragt. Aber schwierige Fragen, sage ich jetzt mal. Aber ich habe auch immer dieses Gefühl, dass ich, ich teste meinen Fuß, ich teste das Wasser gerne. Also ich sehe die ganzen Pools und ich teste gerne, okay, wie warm ist das Wasser da, wie warm ist das Wasser da.
Und ich mag das wissen, aber ich werde niemals reinspringen. Ich glaube, das ist der Fehler. Aber das kann ich ja gar nicht. Genau, das ist der Fehler. Aus Angst, oder?
Weil das ist Angst? Nein, nein, weil ich das Gefühl habe, wenn ich, ich sehe, dort überall ist Wasser drin. Und ich sehe, und ich checke, wie warm jeder von diesen Pools ist. Ich muss in keins reinspringen, um zu checken, dass es Wasser ist. Es ist Wasser.
Verstehst du meine Metapher? Ja, aber das Wasser wirst du ja dann auch sehen. Und das Wasser wird, du bist dann im Wasser. Ja, aber... Ist das nicht die Antwort, die man braucht?
Aber ich habe das Gefühl, wenn ich in den einen Pool springe, kann ich nicht mehr in den anderen. Und vielleicht verpasse ich dann was von dem anderen Pool. Das habe ich mir auch gesagt, ja. Ich glaube, das ist der Fehler. Das habe ich mir auch gesagt.
Ich habe ein Zitat von Hermanns Hesse Zitate, hat mit mir gesagt. Nein, keine Lehre konnte ein wahrhaft Suchender annehmen, einer, der wahrhaft finden wollte. Der aber, der gefunden hat, der konnte jede Lehre gutheißen, jeden Weg, jedes Ziel. Ihn trennte nichts mehr von den alltausend anderen, welche im Ewigen lebten, welche das Göttliche atmeten. Das ist doch genau dasselbe, was ich gerade gesagt habe, oder so?
Ja. Ja. Ich kann keinen zum... Weiß ich nicht. Ich sage nur, ich habe eine...
Ich habe eine Art und Weise gefunden, wie... Das ist schwierig. Das ist schwierig, aber... Weiß nicht. Und das ist ein bisschen skrabb.
Ey, wenn du deins gefunden hast, ist ja nice. Ich habe halt bisher noch nicht das Gefühl, etwas gefunden zu haben, bei dem ich mir denke, okay, ich bin da voll drin. Ey, das ist... Vielleicht, weil ich zu viel hinterfrage und zu viele kritische Fragen stelle und es wirklich komplett checken möchte. Ich meine, bei dem Punkt...
Aber ich fahre gut, weißt du? Ja. Es ist nicht so, als ob ich eine Lebenskrise habe und nichts akzeptiere und mein Leben schrecklich ist. I'm fine. I'm by it.
Ja, ist auch okay. Ich sage nur, dass ich mir dann sehr viel erklären kann und dass es mich immer... Dass es mich zu einem besseren Menschen macht. Ist jetzt scheißegal, was es ist. Ich glaube, das ist auch eine Frage, die man sich ewig stellen kann, aber...
An dem Punkt ist es einfach so, dass dich pragmatisch zu besseren Menschen macht. Dann zählt doch nur das Ergebnis. Hoffentlich. Ja. Wenn du...
Ja, hoffentlich. Ja. Es gibt leider auch genug Ausprägungen. Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja. Ja. Wo du einfach blind folgst und einfach nicht hinterfrägst und dadurch mehr übel anrichtest in der Welt als gut ist.
Ja. Und das ist problematisch. Deswegen hinterfrage ich gerne. Verstehe ich. Verstehe ich.
Verstehe ich. Verstehe ich. Verstehe ich. Ja. Ich glaube nur, es ist...
... Warte. Ich habe dazu bei euch ein Zitat. Der Preis, niemals ein Risiko einzugehen, ist, dein Leben lang zu bereuen, es nicht getan zu haben. Ja.
Ja. Aber ich würde sowas nicht auf... Ich kann sowas einfach nicht auf den Glauben beziehen. Ich kann kein guter Christ sein, wenn ich nicht wirklich glauben will. Ja.
Dann würde ich einfach bloß den Riten und den Rituale akzeptieren und sagen, okay, ich bin das. Aber es ist nicht von der Tiefe meines Härtens Glauben. Ja. Ja. Ja.
Und genauso geht es mit jedem anderen. Ja. Ich verstehe. Ich verstehe. Wenn du nicht wirklich dahinterstehen kannst, geht es einfach nicht.
Ich verstehe. Ich verstehe. Ich weiß. Ich verstehe. Deswegen, was heißt es dann zu glauben?
Deswegen meine ich eigentlich mit dieser Folge so. Was genau heißt das dann? Ich habe mich gestern mit einer Freundin unterhalten und wir haben auch ein bisschen über Glauben und alles gesprochen und ich habe gesagt, hey, risk it. Keine Ahnung. Dann komme ich in die Eile.
Ja. Ja. Okay. Ja. Ich denke gerade, das Einzige, was ich machen kann, ist, jeden Moment meines Lebens nach bestem Wissen und Gewissen handeln und mit den Früchten leben, die du, you reap what you saw.
Ja. Also, einfach damit leben, was passiert. Das ist so eine Definitionssache. Weil allein schon bei der Einstellung kann man sagen, du bist auch in einer gewissen Art und Weise religiös. Kann man sagen.
Aber das ist eine so persönliche Sache, das definiert jeder anders. Ja. Und deswegen ist es so schwierig. Wir können darüber reden, aber wenn wir uns bei diesen Basic-Sachen, was das Fundament angeht, nicht gleich sind, dann wird das, was drüber ist, auch nicht gleich sein. Ja.
Ja. Ich gründe einfach meine eigene Religion. So sieht es aus. Ich nenne es die Stefan-Religion. Und alles, was ich cool finde, schreibe ich rein und alles, was ich nicht cool finde, ist das Krümelmonster, oder?
Dann ist Krümelmonster. Krümelmonster? Krümelmonster. Check ich nicht. Es gibt doch so eine, es hat auch Open Mind mal gesagt in einem Video, dass es Menschen gibt, die das Krümelmonster anbieten.
Echt? Ja. Ja. Nee, ich werde mich selber anbeten. Oh shit.
Ich bin dann der Gründer meiner eigenen Religion, das ist doch voll cool. Damn. Scientology. Damn. Ich würde sagen.
Let's talk about God-Komplex und so. Ich würde sagen, wir machen noch ein Zitat. Die meisten opfern ihr Glück für Erfolg, in der Hoffnung, dass sie irgendwann glücklich sein dürfen, wenn sie endlich erfolgreich genug sind. Passend dazu. Freude muss heute gefunden werden, nicht morgen.
Wenn du mit deinem Kaffee nicht glücklich sein kannst, wirst du mit deiner Yacht auch nicht glücklich sein. Das ist big. Das ist sehr, sehr wichtig. Man ertappt sich da immer so selber, man. Nur noch das und dann bin ich glücklich.
Nur noch das und dann bin ich glücklich. Dieser Job ist gerade echt uncool. Wenn ich den habe, bin ich happy. Und das ist irgendwie immer so ein Ding. Also ich weiß, es gibt da ja dieses Buch, was wir alle gelesen haben von David Dieder, diesem spirituellen...
Ich lese das gerade wieder, gell? Das lese ich gerade wieder. Du hast es mir vor ein paar Monaten mal ausgeliehen. Ich bin bisher nicht dazu gekommen. Jetzt habe ich angefangen.
Das ist echt gut. Es ist definitiv ein... Also gut, können... Ja. Eher für Männer gedacht.
Ja, es hat so ein richtig... Also ich glaube... Never judge a book by its cover. Ich glaube, bei dem Buch ist es wirklich Never judge a book by its cover. Ja.
Der Titel The Way of the Superior Man. Das ist so... Das klingt so richtig hardcore. Irgendwie in dieser Red Pill Schiene und so. Ja, ja.
Es hat wirklich... Allein dieser ganze Vortex, das ganze Vorwort, war so... Wenn du Gleichberechtigung, wenn du Frauen in der Workforce, wenn du Gleichberechtigung zu Hause, etc., etc., wenn du das alles nicht akzeptierst, dann ist das Buch nichts für dich. Ja. Ja.
Wenn du grundlegenden Respekt vor Frauen nicht hast, ist das Buch nichts für dich. Und das, dieses ganze... Diese Präambel, oder wie man sagt, also die komplette Introduction war wirklich gut. Es ist nicht so schlimm, wie es... Also ich glaube, da kann jeder was davon mitnehmen, dass es...
Der kommt ja sehr aus der spirituellen Richtung und ich gehe da auf jeden Fall mit, dass Mann und Frau ein Ding sind und gemeinsam quasi eine Symbiose formen. Aber nicht zwangsläufig das Geschlecht, sondern eher die Polarität von wegen zwischen Femininen und Maskulin. So hat er das eben auch beschrieben. Genau. Und da kann man sehr, sehr viel daraus lernen und die Regel 1, die er für...
als quasi... Er stellt in diesem Buch Regeln vor oder Konzepte, wie man typische Probleme oder, sagen wir mal, tendenziell auftretende Probleme als Mann beheben kann, um wie man lernt, darüber hinaus zu wachsen, um quasi auf ein neues spirituelles Level zu kommen. Ist ein bisschen hippie gelaber, so ein bisschen, aber... Was ich dazu noch sagen muss, der hat auch im Vorwort geklärt, er benutzt Mann einfachkeitshalber, weil es primär Männer jetzt irgendwie so eine maskuline Richtung haben. Aber der meinte, der Titel ist einfach zu uncool, wenn du sagst, the masculine energy of every gender oder whatever.
Der wollte es einfach einfach halten. Er redet von der Polarität. Genau. Er redet nicht über das Geschlecht. Und Regel Nummer 1, was ich mir immer wieder in den Kopf rufen musste, war, Probleme sind kein Bug vom Leben, also kein Fehler, sondern ein Zusatz.
Es wird auch bei deinem nächsten Job nicht aufhören. Wir als Männer, ich kann da zu 100% relaten, denke ich mir immer, okay, wenn ich jetzt das mache, dann ist endlich alles cool. Wenn ich jetzt das mache, oh, dann kann ich entspannen. Wenn ich das mache, dann, oh nein. Oh, nur 40 Jahre arbeiten und dann Rente.
Und dann endlich. Und prakt irgendeinen Rentner, die haben ein busiest life. Ja. Immer irgendwo am Sachen machen. Ja, ja, ja.
Wenn du nicht hier im Moment sagen kannst, okay, passt, ich bin zufrieden, dann wirst du es wahrscheinlich nie können. Dann bringt es dir auch nichts. und, aber ich glaube, das ist eine Kunst, die ich gerne herausfinden wollen würde. Ein Mindset zu entwickeln, was mich darauf vorbereitet, die Dinge zu machen, einfach, weil es sie zu machen lohnt und weil sie nicht nervig sind. Klar, es gibt immer wahrscheinlich irgendwelche Sachen, die einfach nerven und die einfach gemacht werden müssen.
Aber checkst du, was ich meine? Dass man einfach Dinge macht und nicht in diesen Mindset rutscht, von wegen, ja, dann ist, nach der Lösung dieses Problems, ist alles in Ordnung. Nein, ist es nicht. Nein, das denke ich mir seit 20 Jahren, aber ist es nicht. Nein.
Nein. So, nein. Und es wird auch mit 40 nicht anders sein. Also, du würdest es gerne einfach akzeptieren, lernen, dass sowas dazu gehört. Ja, aber irgendwie rutscht man immer zurück.
Ja. Wenn das neue iPhone, wenn du das hast, Junge, dann bist du glücklich. Dann hast du Apple Intelligence. Ja. Zum Beispiel das.
Wir rutschen da immer rein. Also, ich glaube, das kannst du nicht, ich glaube, der Mensch strebt einfach immer nach dem Besseren. Immer nach dem Besseren. Immer schneller, besser, höher. Ich meine, wenn du in diese ganze Hierarchie gehst, Dominance Hierarchy.
Meine Freundin hat mir letztens ein, ich muss dir das noch zeigen, sie, dadurch, dass sie uns auf TikTok verfolgt, kriegt sie jetzt auch immer mal wieder so Podcasts. Ja, man. Die hat mir einen Short von Diary of a CEO geschickt. Okay. Ja, der Typ ist auch komplett.
Der ist ziemlich cool. Und von Robert Sapolsky. Ja, ja, ja, ja. Über so ein Testosteron. Ich kenne den.
Ich kenne den. Das ist ja auch so genial. Ich habe das so hart gefeiert. Ich mache das Short auf, ah, Robert Sapolsky. Ja, ja, ja.
Voll cool. Und da hat er auch wieder über Dominanz Hierarchien bei Affen gesprochen. Was passiert, wenn du einem Affen mehr Testosteron gibst? Was dann passiert? Du hast A, B, C, D, die Hierarchie.
Die, die clashen sich zwar, aber der oberste gewinnt natürlich immer und deswegen entsteht diese Hierarchie. und du gibst jetzt C, mehr Testosteron und du glaubst, der wird sich mit A boxen oder den challengen. Das wird nicht passieren. Der abused die unter dich. Okay.
Ja. Also der fängt an, die öfter zu challengen und macht die dann halt mehr fertig. Was für ein Beta, Alter. Ganz ehrlich. Gut, wie man das jetzt auf Menschen übertragen kann, das ist halt nochmal ein anderes Ding.
Aber das fand ich sehr interessant. Ich hoffe, ich habe es jetzt richtig wiedergegeben und keine falschen Quotes. Wir können uns das nachher nochmal anschauen, ansonsten cutte ich das raus. Was für ein Beta. Aber um back to the topic zu kommen, man muss sich manchmal aktiv dazu entscheiden, glücklich zu sein.
Ja. Ja. Ja. Ich erinnere mich auch noch an was. Gibt es nicht dieses Buch vom Mut glücklich zu sein?
Da ging es um die Psychologie von Alfred Adler. Ne. Du musst nicht für jeden gemocht werden. Ah, du musst nicht für jeden gemocht werden. Aber das gibt es auch.
Der Mut glücklich zu sein, das gibt es auch. Ich glaube, das habe ich gelesen. Ich weiß nicht, der zweite Band vom Mut glücklich. Ja, keine Ahnung, egal. Ich weiß nicht mehr.
Von wem war das, vom Mut glücklich zu sein? Weiß ich auch nicht. Weiß ich auch nicht. Aber es gab es. Weiß ich auch nicht.
Du wolltest gerade noch was sagen? Das dachte ich mir gerade. Das sagt Huberman auch immer. Aber das sagen, ich schaue mir ja öfters so ein Neurowissenschaft, Podcast von Huberman an, irgendwie über verschiedene Sachen. Und was so viele sagen, dass Dopamin, also von dem, Dopamin kennt ja jetzt jeder, irgendwie Dopamin-Stacking, Leveraging oder sonst irgendwas, so ganz Konzepte, die meisten kennen.
Dopamin ist so subjektiv, du kannst dir im Moment bewusst ein neues Ziel setzen und du wirst anders glücklich, wie du es davor warst. Bei mir fällt das so auf. Je nachdem, was mein Ziel ist und wie ich es mir selber rechtfertige, habe ich entweder Spaß, was zu machen oder nicht. Aber ob die Geschichte, die ich mir erzähle, akkurat ist oder ob sie Sinn ergibt, wenn ich sie glaube, wenn ich sie für mich sinnvoll erzähle und einfach so nehme, wie sie ist, ticke ich ganz anders. Es ist was anderes, ob ich mir danach denke, Leute, wieso dachte ich mir das?
Aber es hat für den Moment funktioniert. Also du willst mir jetzt sagen, dass diese Manifestieren-Bubble recht hat? Du wirst das sehen, was du sehen willst, ja. Du wirst das sehen, was du sehen willst, ja. Ja.
Ja. Weil und deswegen hat es keinen Sinn, negativ zu sein. Ja. Weil wenn du die ganze Zeit negativ bist, wirst du nur noch negative Sachen sehen. Ja, genau, genau, genau.
Das Glas ist halb voll, Mann. Ich sag's dir. Das Glas ist da, Mann. Nee, wirklich, aber religiös angehaucht. Dein Ziel wird auf deine Gebete antworten.
Je nachdem, wo du hin willst, ob du nach oben schaust oder nach unten, bergtechnisch, von wegen metaphorisch, wirst du auch andere Wege und Ziele finden, die das rechtfertigen, nach unten oder nach oben zu gehen. Und es geht beides. Je nachdem, wo du schaust, da gehst du auch hin so. Ja. Du kannst dich auch selber mental in eine Downward Spiral begeben und einfach ja.
Oder andersrum, dich aus einem Loch rausholen und happy sein. Vielleicht noch an dem Punkt, das wollte ich ganz am Anfang droppen, da machen wir einen Punkt. Was glaubst du, woran liegt das? Es gibt so ein Zitat von Kyle Rogers. Das paradoxeste, also das Zitat zu verwegen, das Paradoxe am Menschen ist, wenn sie sich selber akzeptieren, wie sie sind, erst dann können sie sich verändern.
Wenn sie sich voll und ganz akzeptieren. Du kannst dich erst danach rausholen, wenn du akzeptierst, dass du unten bist. Und wenn du weißt, du kannst nichts tun. Aber danach wirst du sofort Wege finden. Das geht das magische, Mann.
Was ist das? Das ist so verrückt. Es geht irgendwie immer. Es gibt immer eine Antwort. Aber woher genau kommt diese Antwort?
Weil vor ein paar Sekunden hast du es ja nicht gewusst. Und jetzt plötzlich hast du diese Idee im Kopf, woher kommt die? Weißt du, wie ich meine? Das ist doch, das ist, das ist, erst dann, wenn du akzeptierst. Die Psyche des Menschen ist manchmal echt ein Mysterium.
Es ist, deswegen musst du wissen, wie es funktioniert, auch wenn es funktioniert? Eigentlich nicht, oder? Eigentlich nicht. Jetzt hast du mich an den Eiern. Eigentlich nicht.
Eigentlich nicht. Aber trotzdem muss es passen. War jetzt auch kein Front, Alter. War jetzt auch kein Front. Danke.
Es war eher so ein lautes Nachdenken. Weil ich es mir selber auch wissen würde, wie es funktioniert ist, aber... Ey. Ich glaube, bei manchen Sachen kannst du es akzeptieren. Ich kann es bei vielen Sachen nicht.
Bei manchen Sachen denke ich mir auch, okay, muss ich das jetzt checken. Egal. Aber ich kann es bei solchen so spirituellen Religionsthemen, da habe ich mein Problem mit. Ich weiß nicht, da hinterfrage ich zu gerne. Da bin ich einfach...
Hast du dich damals in Mary Jules und so richtig gebashed bei den Typen? Boah, natürlich. Wieso wusste ich das? Wieso wusste ich das? Ich wurde von dem Klassenkameraden Atheistenschwein mal genannt, weil ich...
weil ich... Ich habe mich nicht drüber... Ich habe mich drüber lustig gemacht. Ich habe mich... Weak...
Weak-ass... Irgendwie sowas, oder? Ja. Ja. Ihr kommt doch nur, Leute.
Ja, natürlich. Ich sehe es eher lustig. Mittlerweile habe ich eine andere Einstellung dagegenüber, aber... Ich habe... Ich habe einfach eine andere Einstellung dagegenüber, weil ich jetzt ein bisschen mehr als damals sehen kann, was Religion für Positives in Menschen auslösen kann.
Und deswegen sage ich okay. Aber... Ist okay. Es ist in Ordnung. Es ist ein schwieriges Thema.
Das Einzige, was ich dir nur sagen würde, ist... Aber das wird doch jeder andere sagen, ist halt leben und leben lassen, Alter. Ja, ey. So lange... Nein.
Ich werde niemals den Glauben einer anderen Person in Frage stellen, außer... Der wird... Der... Schädigt anderen Leuten aktiv. Ansonsten, ey, wenn es dir was bringt, Gofield.
Ich habe nur noch nicht mein Ding gefunden, aber es ist ja fein. Muss ja nicht. Ja, deswegen. Alles gut. Vielleicht kommt es mal, vielleicht nicht.
Ja. Ja. Ja. Ja. Das ist so eine persönliche Sache.
Das muss jeder für sich herausfinden. Ja. Genau. Und dann in dem Sinne würde ich sagen, haben wir jetzt eine interessante fast zwei Stunden Ding, oder? Eineinhalb.
War das noch zehn Minuten? Cool. Nice. Nice. Das war jetzt unsere Folge.
In dem Sinne, danke fürs Zuhören. Hat echt Bock gemacht. Und beim nächsten Mal finden wir vielleicht wieder ein paar neue Themen, die es da sind. like über



