Episode #20
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Ich habe immer noch eine Ampel bei mir. Die haben wir irgendwo auf dem Weg gefunden. Nein, nein, nein. Die habe ich bei dieser Nachbarschafts-App nebenan gefunden. Achso, ich dachte, das wäre die eine gewesen, die wir mal auf dem Weg vom Kongress am Park Richtung, also Kongress am Park beim Brunnen, Richtung Kongress am Park Kalte Stelle, weil es ja so rüber geht, wo wir vor und nach rechts sind, da war mal irgendwas, die da umgebaut haben, und da lag doch auch mal eine Ampel.
Ja, ja, nee. Ach, das war gar nicht die? Nee. Ah, okay, okay. Ich habe eine auf nebenan, das ist für eine Nachbarschafts-App.
Ja, genau, genau. Da, da. Von dir wird es nicht. Er ist verwirklich. Weißt du, was das für ein geiles Licht macht, wenn du so gelb, orange und rot hast?
Das ist so geil. Glaube ich dir. Aber aus der Nähe sieht das Grün mehr aus wie Blau. Finde ich. Keine Ahnung, was dich schiebt.
Herzlichen Glückwunsch. Warte, warte, meintest du bei mir im Wohnzimmer, weil ich hatte, glaube ich, bei mir im Wohnzimmer, die Wand dahinter ist blau. Ach so. Ja. Ach so.
Du hast blau in dem Wohnzimmer? Ich weiß. Hello. Okay. Glaube ich.
Keine Ahnung, ich bin selten da. Proste Säcke. Wir hätten hier wirklich Untersetzer bringen sollen. Ich hätte mehr Bock, das Bier hier auf dem Tisch abzustellen. Du, sagen wir mal, dass ich den Knall glaube, geht das schon.
Mach das nochmal. Doch, man hört es ziemlich laut. Ja? Shit, okay. Kann man das Brillenpusten?
Let's go. Ja, ich meine, mich stört das jetzt nicht. Haben wir sonst noch irgendwas? Das stört man super laut. Das ist, wir können es vergessen.
Okay. Ja, du brauchst einfach massiven Holztisch. Lassen wir es auf dem Boden, ja. Ist okay. Ich glaube, das hängt, ja, massiv, massiv.
Ja. Und den du aus dem Garten nimmst zum Beispiel, da kannst du gegenhauen, wie du Bock hast. Ist einfach ein fetter, massiver Holztisch, da kommt nichts durch. Wird alles absorbiert. Schiebt das Bier bei euch auch?
Wie dicht seid ihr gerade? Gabbau. Drei. Drei. Drei.
Drei, würde ich sagen. Drei. Also, ich nehme das Leben nicht mehr so ernst. Ist das nicht? Sind das recht?
Dafür hat Gott Bier öffnet. Oh ja. Ich wusste, genau bei diesem Punkt an, diese zehn Gründe, warum Bier besser ist als eine Frau. Was? Was?
Das küsst du dich nicht. Es ist so ein Boomer-Meme. Ja, genau. Was mit einem Bier wird nicht, oder ein Bier ist immer kühl und blond. Immer kühl und blond, keine Widerworte.
Kostet nicht, na gut, kostet nicht so viel wie den ganzen Abend. So, Dad-Joke-Moe. Und dann sehen die Menschen besser aus und streitet nicht und sonst irgendwas. Ich glaube, ich habe auch mal so ein ähnliches Meme in die Gruppe reingeschickt. Kann gut sein, dass du das sogar...
Die Schneckenpfanne, oder? Die Schneckenpfanne. Ja, da ist sie einfach hingefallen und rausgerutscht. Die Schnecke. Was?
Die Blonde. Wo war das jetzt? Joke, das war der Atomime, Alter. Leute, kommt schon. Daran kann ich mich nicht erinnern.
Nee, ich auch nicht. Leute. Ah, da ist sie einfach... Aber das war... Da ist sie ausgerutscht.
Die Schneckenpfanne. Aber nicht Schneckenpfanne. Das hatte nichts mit einer Schneckenpfanne zu tun. Das war eine Schneckenpfanne. Ja?
Das war eine Schneckenpfanne. Okay. Ich werde das jetzt nicht fact checken. Um deine Frage zu beantworten, ich würde mir wahrscheinlich eine 4,5, 5 geben. Echt?
Ja, ja. Neigung zu sehr nachdenklich sein, dass ich gerade ein bisschen doof finde. Bin gerade nicht so präsent, wie ich gerne wäre. Warum findest du es blöd, nachdenklich zu sein? Weil ich jetzt nicht über Hintergrundstaff nachdenken sollte, sondern präsent hier für den Podcast sein sollte.
Ja. Ich weiß nicht, das ist immer ganz interessant. Ich habe mich da letztens mit... Ah, ich glaube sogar mit... Droppen wir Namen?
Nee, gell? Nee. Eigentlich nicht. Mit dem Kollegen, mit dem wir letztens mal feiern waren, drüber unterhalten, wie Alkohol wirkt. Das war nachdem wir dann uns weitergepackt haben, also er und ich.
Und das ist immer ganz interessant, wie tagesabhängig das ist. Mal macht es mich mega melancholisch. Mal sehr nachdenklich. Mal zieht es mich sehr in den jetzigen Moment. Mal macht es mich sehr hyped.
Mal macht es mich sehr lustig. Mal ist es ganz interessant. Und heute ist es irgendwie so ein Ding von wegen, ganz halt im Hintergrund irgendwie nachdenken, grübeln und das finde ich meistens ein bisschen unangenehm. So ein Background. Gerade wenn...
Genau, genau, genau. So ein konstantes Rauschen. Gerade wenn jetzt, wenn wir jetzt wie Jürgen eigentlich präsent da sein sollte und mich mit euch unterhalten sollte. Nicht, dass das keine Daseinsberechtigung hat, aber das ist meine Wissen. Nervig, dass man das nicht wirklich steuern kann.
Aber mein Gott. Gut, Gabriel. Dann lassen wir Winko einfach in Ruhe und wir quatschen. ja, ja. Nee, .
Wie wirkt Alkohol bei dir? Ich glaube, ähnlich oder? Sehr nachdenklich. Das ist ein bisschen... Ich meine, ich wollte jetzt gerade auch schon zu Winko sagen, dass wahrscheinlich Set und Setting sehr wichtig ist.
Definitiv, ja. Aber bei mir wirkt es irgendwie... Nicht wirklich aufhalten, sondern ich werde eher müde, je mehr ich trinke. Und ich rutsche mehr in den Kopf ab einem bestimmten Pegel, weil ich glaube, man kann zumindest festhalten, dass... Ich würde es so in Bier dosieren.
Von wegen, von wegen. Ein Bier macht das, zwei Bier machen das und drei Bier machen das. Und je nachdem, wie viel du trinkst, ist auch eine ganz andere Wirkung da. Weil ab einem Bier wird man so leicht, oh, wow, man kann Party machen, yeah. Und dann beim zweiten wird man schon eher Richtung in den Kopf gerutscht und dann beim dritten werde ich müde.
Ich finde, die Kadenz spielt auch eine Rolle, wie schnell du das dann zu dir nimmst und trinkst. Die Kadenz ist, glaube ich, auch mega, mega wichtig. Definitiv. Ich merke nur, dass wenn ich... Also ich glaube, ich könnte auch ordentlich mehr Spaß haben.
Werde ich nicht trinken. Aber das ist einfach so ein Ding, das macht man. Keine Ahnung. Das ist einfach so ein Ding, das macht man. Ich finde das auch...
Ich finde es angenehm bis zu einem bestimmten Punkt. Aber das Coole ist, ich kann dann auch immer sagen, wenn es passt. Das wäre gerne meine nächste Frage. Das ist wichtig, ja. Genau.
Solange du das Gefühl hast, du musst und du kannst dich ja rechtzeitig bremsen, bis du sagst, hey, ich habe da an sich keinen Bock mehr drauf, dann passt das ja an sich. Weil ich kann eigentlich immer sagen, es passt und ab jedem Punkt kann ich dann aufhören. Ich habe auch tatsächlich nur zwei, drei. Drei Mal, glaube ich, in meinem Leben. Also ich bin jetzt 24, das heißt ungefähr acht Jahre habe ich vielleicht Trinkheitskarrieren-Erfahrung.
So ein Drunk-Stabile-Karrieren. Climbing that Corbett letter, Alter. Ja, ich muss raus zum Hamsterrad, Bro. Ich will den Traum leben. Nee, .
Und ich bin nur dreimal abgekackt. Nur dreimal. Nur dreimal. Aber es fällt einfacher, dann über bestimmte Sachen nachzudenken, weil dann der Kopf ein bisschen sediert wird. Also deswegen trinke ich ab und zu gern, weil man dann besser über Sachen nachdenken kann.
Und weil es auch ein bisschen enthemmter wirkt. Genau. Also primär eigentlich zum Nachdenken. Weil beim Feiern oder so. Was denkst du da viel nach?
Über was ich nachdenke? Also ich vermute mal, wenn du auf der Tanzfläche stehst und tanzt, dann wirst du nicht viel nachdenken. . Wenn ich viel getrunken habe, dann rutsche ich auch in den Kopf. Ich kenne es aber auch tatsächlich.
Ja? . Also sowohl, also ich bin wieder bei dem Thema Kadenz, je nachdem wie schnell man wie viel trinkt. Aber ich kenne es auch tatsächlich eher bei so Techno-Events, statt irgendwie, wenn man zu Charts feiern geht. Weil da hast du halt irgendwie die ganze Zeit eine Stimme, die mitführt.
Und klar, Techno und Gore und psychedelic Shit ist ja instrumental. Und ich finde, es gibt einem immer so ein bisschen Raum, dass man da selber noch Sachen reininterpretieren kann oder Sachen hinzufügt. Und ich kenne es tatsächlich auch, dass ich dann da stehe, mega am Abgehen bin und Sachen durchdenke. Nicht immer, aber ich habe das schon auch. Ich habe da nie gedacht.
Kopf aus und einfach gemacht. . Und ich weiß noch, als wir beim letzten Mal bei diesem Beach-Event da waren, keine Ahnung. Ja, genau, genau. Und ich war halt super müde und ich bin einfach nicht in diesen Flow gekommen von wegen, okay, hab einfach Spaß, tanze einfach und lass die Sau raus, sage ich jetzt mal.
Ja. Ich wollte zu viel in meinem Kopf und habe zu viel nachgedacht und dann kann ich es halt nicht genießen. Verstehe ich. Verstehe ich. Dann denkst du darüber nach, okay, keine Ahnung, über dich selber oder über wie du jetzt wirkst.
Ist dann mega nervig. Oder einfach daran, im Moment zu sein, in den Moment zu genießen. Ja. Scheiße. Aber das ist auch das Interessante.
Ich entspanne da eher, wenn ich nachdenke. Und wenn ich mir selber bewusst werde in diesem Moment, dann entspanne ich eigentlich. Beim Feiern gehen jetzt zum Beispiel. Das ist sehr komisch formuliert, aber so ungefähr. Ich weiß, was du meinst.
Du weißt, was ich meine. Ja, ja, genau. Ja, genau. Das ist genauso wie, wenn ich spazieren gehe und dann öfters Menschenmassen aussuche, wo ich hingehen kann. Das entspannt mich irgendwie, weil man dann anders denkt oder zumindest andere Sachen hat, über die man nachdenken kann.
Und man dann auch über sich in einem anderen Licht denkt. Und ich habe am meisten Spaß, wenn ich wenig getrunken habe und dann vor allem gehe. Dann habe ich am meisten Spaß, weil ich dann einfach das genießen kann, was du eben gerade beschrieben hast. Jetzt würde es mich interessieren, du meintest vorhin, du trinkst, weil es irgendwie ein bisschen dazugehört. Machst du es wegen socially accepted, okay, trinken oder weil du einfach Bock hast, ein bisschen zu trinken?
Gehört es für dich einfach ein bisschen dazu, obwohl du lieber nüchterner wirst? Nee, ich glaube, ich bin da einfach, ich denke da einfach nicht drüber nach, sondern man macht einfach. Ich finde es lustig davor irgendwie oder wenn man sich trifft, zu trinken, aber das ist eine Sache, die habe ich mir nie, die Frage habe ich mir nie gestellt. Ich glaube, ich habe das einfach gemacht und wir haben ja öfters mal einen Monat aufgehört. Und da dachte ich mir auch, an wie vielen Situationen hast du die Option zu trinken?
Zu oft. An sehr, sehr, sehr, sehr, sehr vielen. Die meisten, ja. Und das meine ich mit, ich denke darüber nicht nach. Du kannst an jeder Ecke dir ein Bierchen ziehen, kühl ist, natürlich.
Und es ist okay. Und es ist okay, wenn man sich an einem ganz normalen Tag trifft. Man hat so oft die Möglichkeit, einfach nur ein Bier zu trinken oder vielleicht auch mal einen Wein. Aber das ist jetzt ein ganz anderer Anblick. Das wird auch anders interpretiert, wenn du es jetzt um 6 Uhr morgens machst oder um 12 oder um 15 Uhr nachmittags oder um am Abend.
Am Abend ist so ein Ding, da treffen wir uns ja meistens und da passiert es einfach, dass man es einfach irgendwie macht. Das ist socially accepted, ja. Genau, man muss sich dann ja aktiv dagegen entscheiden, zu sagen, nee, ich trinke nicht. Und viele sagen ja, zum Beispiel würdest du jetzt zu einem Social Gathering gehen und da nicht trinken, würden automatisch viele Leute davon ausgehen, dass du ein Problem damit hast. Und daher meinte ich jetzt, das war jetzt einfach ein Joke.
Aber es ist einfach so sozial akzeptiert, dass man dann schon einfach trinkt. Das sind ja Rituale und Normen, die sich halt einfach eingebürgert haben. Aber die Frage ist, du wirst komisch angeschaut, wenn du dir um 7 Uhr morgens ein Bier reinpfeifst. Du, ich habe am Anfang der Woche um 11 Uhr eins getrunken. Ja.
Akolfrei, aber trotzdem. Aber mein erster Gedanke war gerade, what the fuck, schon um 11? Aber wenn du jetzt um 11 Uhr eins trinkst oder um 9 Uhr abends. Es ist per se echt egal. Es macht an sich keinen Unterschied.
Ich meine, du hast gerade frei. Ja. Solange es nicht heißt, dass du bis zum Abend trinkst, ist alles in Ordnung. Aber ich glaube, da vergeht man irgendwie aus, oder? Dass man dann schon anfängt zu trinken.
Das sind also diese automatischen Annahmen, die passieren. Wenn du jemanden, wie du schon sagtest, um 11 Uhr mit einem Bier siehst, denkst du dir, oh shit, was ist denn das für ein fett Problem haben. Was ist denn komisch ist, dass du trinkst, betrunken wirst und dann wieder nüchtern wirst, während du immer noch wach bist. Ich glaube, weil das meiste passiert, du trinkst, wirst immer betrunkener, gehst pennen, schläfst deinen Rausch aus und wachst dann auf und bist halt komplett am Arsch. So viel Gesellschaft, shit, ne?
Ja. Das hat sich sehr viel durch die Gesellschaft geprägt. Und ich glaube, den Vergleich, den du bringen wolltest, ist, dass es mehr socially accepted ist, dass du jetzt einfach immer die Möglichkeit hast, Bier zu trinken oder halt einfach Alkohol zu konsumieren, als jetzt zum Beispiel Cannabis, was auch legalisiert worden ist. Ja, ja. Und wenn du einen Typen um 11 Uhr morgens siehst, der sich einen Joint reinmacht.
Das ist mein ich so. Aber es gibt ja genügend Leute, die machen ja dafür ein Argument für eben genau diese Sichtweise. Und das bringt dich einfach nur daran nachzudenken, von wegen ja, Kaffee auch so ein Ding. Koffein ist auch eine Droge, ja, aber auch akzeptiert so dies, das. Why do you do what you do?
Ja. Das hast du letztens gesagt aus dem letzten Podcast, den du hattest mit dem Konstantino. Das ist gut. Und einfach, das ist gut. Auch Social Norms zu hinterfragen, warum machst du, was du machst und warum auch für dich persönlich einfach ein bisschen zu checken.
Ich muss sagen, ich hinterfrage das mittlerweile, also deutlich, deutlich weniger als in der Vergangenheit. Also gut, wenn du jetzt klar jemanden siehst, hey, der haut sich um 10 in ein Bier rein und den siehst du offensichtlich, weil es anders ist, ein Alkoholiker ist oder ein Problem damit hat. Klar, du denkst dir deine Sache. Was? Sorry.
Ist okay. Aber ich find's nur lustig, dass, wenn man so ein paar Szenen denkt, unter welchen Umständen kann man das machen? Das führt immer zu lustigen Geschichten irgendwie, oder? Was genau meinst du? Sollen sich um 10 in ein Bier rein und den hauen?
Ja, meistens auf dem Festival. Ja, zum Beispiel. Aber da trinkst du halt auch durch. Ja. Das hast du mir voll aus und vorgebracht.
Hey, sorry. Sorry. Nein, um Gottes willen, alles gut, alles gut. Was wollte ich denn sagen? Genau, stimmt, dass ich das mittlerweile, also wenn es kein offensichtliches Ding ist von wegen, hey, oh mein Gott, der Typ ist ein fetter Alkoholiker oder das ist ein Dauerblazer, dann, mein Gott, ich hab das jetzt tatsächlich, ich bin jetzt seit August auch freigestellt, hab mir jetzt mal zu tun.
Und ich hab das jetzt auch schon mal gehabt, dass ich mich um 10, 11 im Park gehockt hab und einfach mal ein Bier hatte und, was weiß ich, hab ein Mac da gehabt, mein Journal da gehabt und einfach ein bisschen nachgedacht, weil mir geht's ähnlich wie dir. Ich hab deutlich mehr Zugang zu meinem Innenleben, wenn ich ein bisschen enthemmter, ein bisschen lockerer bin. Ich fand das jetzt nicht wirklich... Frühschoppen nennt man das. Bitte?
Frühschoppen. Kennst du das? Nee, noch nie gehört. Früh anfangen, Bier zu trinken. Echt, oder?
Frühschoppen, das ist meistens so mit Weißwurstfrühstück und dem Ganzen. Da gehst du um 9, 10 gehst du hin und ja. Interessant. Nee, aber so dieses ganze Ding von wegen, hey, kein Bier vor vier und sowas. Ja, ja, ja.
Wir haben uns letztens drüber unterhalten, dass in den nordischen Ländern, ich glaube in Schweden und so weiter, dass die Clubs, dass es da Early Clubs gibt, die um, ich glaube so 5, 6 im Nachmittag anfangen und gegen 10, 11 willst du bei denen quasi Feierabend. Chillig. Ey, weißt du, ist es da dann auch komisch, dass du schon um 2, 3 anfängst vorzuglühen, damit du dann rechtzeitig da bist und ein bisschen weip hast, weißt? Ja, aber imagine, imagine, wenn du so jemanden hast wie... Ich schärfe vor, es ist ein kompletter Absturzabend und du bist um 4 Uhr her im Mörd.
Ist schon komisch. Warum ist das komisch? Ich weiß nicht. Aber das ist das Interessante, so in dem Setting, wo wir sind oder in der Kultur, wo wir sind. Wäre das so viel angemessener, als wenn wir uns jetzt künstlich bis um 2, 3 Uhr nachts wachhalten, wenn du überlegst, dass um 5 Uhr normalerweise wieder Aufstehenzeit ist.
Ich finde das so cool, wenn ein Club abend mal so gegen 5, 6 losgeht, wie zum Beispiel Kurzstrand drum und dran und dann bist du gegen 10, 11, 1 und du bist guckt, aber du bist, du fennst halt trotzdem deine 8 Stunden bis um 5 Uhr. Du bist guckt. Ich weiß nicht, es ist interessant, wenn sich so ein bisschen die Schlafgewohnheiten und die Prios verlagern, dass du halt dann mit den 0, 15 Konformen nicht mehr klarkommst. Wie, keine Ahnung, um 11, 12 wird der Club erst richtig schön voll und dann geht es mindestens bis 3, 4... Weil das ist mir wirklich so lange aufgefallen.
Alter, das fragt mich auch. Ja, ja, ja, ja. Immer, wenn es dann richtig losgeht, das war auch so letztens, wo wir in der Stadt waren, immer, wenn es richtig voll wird und cool wird, wo dann die Musik ein bisschen besser wird, die Main Acts kommen quasi. 3 Uhr nachts. Ich bin nicht dicht, aber ich bin einfach müde.
Ja. Und dann, das ist ja, du bist dann seit fast 24 Stunden wach, willst du das unter einen Hut kriegen, das funktioniert halt nicht. Ja. Und es ging mir so oft so früh, als ich um 5 Uhr aufgestanden bin, um 6 Uhr angefangen habe zu arbeiten, dann vorgeschlafen habe am Freitag, um dann die Nacht durchzustehen. Das habe ich auch gemacht, ja.
Weil es einfach sonst nicht ging. Kriegst du nicht hin? Kriegst du nicht hin? Deswegen, ich glaube, das war Nico, den kennt man ja auch von der Podcast-Folge. Der war ja nach dem Abi in Spanien für ein Jahr und hat dort gearbeitet.
Und dort ist die Clubkultur auch, dass die Clubs erst, glaube ich, um, lass mich nicht lügen, glaube ich, um 1 Uhr nachts aufmachen, weil es einfach so heiß ist. Die Schlacht, ja genau, der allgemein verlagert. Genau. Und dass die Leute sich erst um 10 Uhr nachts oder um 11 Uhr nachts treffen, um ein bisschen vorzutrinken oder um sonst irgendwas zu machen. Und gerade, wo ich das auch irgendwie erzähle, wird mir klar, das hat mal Justin gesagt, der war ja auch bei der Podcast-Folge.
Alter, wir hatten schon viele Gäste, geil. Auf jeden Fall. Menschen treffen sich immer in einem Aspekt oder sehr oft, dass man sich dann irgendwas zuflößen lässt, was ein bisschen im Bewusstsein verändern lässt. Sei es ein Kaffee, sei es ein Bier, sei es ein... Kann jetzt auch ein Jybo sein, so.
Aber man trifft sich oftmals außerhalb von diesem Arbeitskontext oder mit den eigenen Kindern zum Beispiel. Da ist es auch normal, würde ich sagen. Aber mit Freunden ist es immer irgendwas, das man macht, das irgendwie das Bewusstsein ein bisschen verändert. Wisst ihr, was ich meine? Auch Adrenalin?
Zum Beispiel, zum Beispiel, irgendwie Fahrgeschäfte oder man geht für eine Rathour, man muss ja nichts trinken. Aber man will zumindest irgendwas erleben und rauskommen. Es bandet halt auch. Darauf wird jetzt rauskommen, dass es dann einfach genau diese gemeinsame Erfahrungen sind, die dann einen zusammenbringen. Und es andere Sachen gibt, die halt eben einen ganz anderen Effekt haben von Bindungen.
Und ja, das ist mir nur aufgefallen, dass es immer wieder Kaffee ist oder ein Espresso oder... Kann sonst irgendwas sein. Dass man spazieren geht, wie ist das? Fette, was ich glaube, von Coach einleute, die die gleichen Sachen mögen, mögen einander. Sei es jetzt eine Kippe, erstmal kurz rausgehen, einander rauchen.
Jetzt auch bei dem Zoll-Vorstell-Event, alter, fette Gruppe von Leuten, ja, lass mal in einer kurzen 15 Minuten Pause rausgehen, rauchen, weißt du, dann redest du drum und dran. Oder sei es mal ein Kaffee oder sonst was. Wie oft haben wir darüber gesprochen, dass Rauchen während dem Feiern gehen so ein krasses Social-Event ist? Auf jeden Fall. Also nicht nur im Frame von einem Club, sondern allgemein einfach, klar.
Hast du ein Feuer, da kommst du irgendwie ins Gespräch. Und ja, wie war das? Und du machst was zusammen, du rauchst zusammen eine und dann gehst du weiter. Aber es verbindet Leute tatsächlich. Erschreckenderweise, obwohl es eigentlich so schädlich ist.
Dann geht es halt, also primär, glaube ich, geht es ja nicht wirklich um den Aspekt vom Rauchen zum Beispiel, sondern hey, man macht das halt, beide sind into das und dann ist man da und redet. Ich glaube auch, sehr viel geht es einfach um die Lokalisation. Dass du ja meistens dann vor einem Club bist oder vor einem Restaurant oder vor einem Gebäude und dann gezwungen bist, diese paar Minuten einfach gemeinsam da zu verbringen. Und das dann es einfacher macht, irgendwie ins Gespräch zu kommen. Wenn du Punkte hast, die einer verbinden.
Nehmen wir halt so ein Event, du kommst da rein, das sind 40, 50 verschiedene Leute. Kennst du alle nicht. Und dann suchst du natürlich als erste Ebene irgendwas, wo man gemeinsam andocken kann. Ey, wer ist Raucher, lass mal rauchen gehen. Ja.
Hast du mal vorher, oh, du hast Camel, ja, ich rauche. Weißt du, du suchst halt diese ersten Andockstellen, wo so die gemeinsamen Interessen da sind und darauf baust du halt auf so ein bisschen. Deswegen, gut, ich bin jetzt schon so Ewigkeit nicht mehr Raucher. Aber ich finde es trotzdem immer recht entspannt. Ich habe es auch so in der Berufsschule gemacht.
Ich glaube, in meinen letzten einabjahren der Berufsschule war ich kein Raucher mehr. Ich bin trotzdem immer ganz gerne mit raus, weil selbst wenn du nicht mit dabei bist, du bist halt trotzdem mit dabei quasi. und hat dann immer geholfen, so ein bisschen zu wollen, zu reden. Oder irgendwie tendenziell sind die Leute auch eher entspannter. Raucher?
Ja, schon. Findest du? Ich habe zumindest schon, in jungen Jahren, in jungen Jahren habe ich schon eigentlich... Es geht doch gar nicht so. Ich würde sagen, ja.
Ja gut, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja, das wäre. Wenn ich mir jetzt überlege, wir hatten ja damals in unserer Berufsschule die Gesundheitskaufmänner und einer der anderen, ich glaube, wir waren drei verschiedene Arten von Ausbildungen an dieser Schule. Ich weiß nicht, was die dritte war, aber die zweite war auf jeden Fall Fitness- und Gesundheitskaufmänner. Und es waren halt so die ganzen Kanacken, die halt irgendwie, ich weiß, irgendwie sich denken, ey, ich gehe dreimal die Woche Gym und mache solche Bilder. Bro, das war, also die Art von Raucher waren echt mies unangenehm, weil die haben sich alle die ganze Zeit aufgeplustert wie, wie, wie, wie, Faust?
Ja. Und da gestanden und kippen und, weißt du, nicht normal halten, sondern immer so umgekehrt, dass es nach innen zeigt und so voll cool und die stehen vor dem Benzer auf dem Parkplatz und gibt es aber echt einen entspannten Raucher. Aber da muss die fette AP-Watch da sein, Alter. Und AP ist da. Ohne Mapillo.
Wirklich. Krass, Alter. Krass. Dies ist mein neues Highlight. Ich dachte echt, Rolex ist so ein Top-of-the-Game, was Uhren angeht, aber na.
Gar nicht. Keine Chance. Keine Chance. Ich sag's, ich schaue diesen Wristwatch-Revival. Ja, hast du mir schon jetzt empfohlen, ja.
Der ist so chillig. Es ist so ein netter, korrekter Typ. Und er baut einfach Uhren auseinander, reinigt die und baut sie wieder zusammen. Und es ist so geil. Und er spricht dann über die Geschichte der Uhr und woher das herkommt.
Und es ist einfach super satisfying, zu sehen, wie die Uhren, wie so kleine Dinge da ticken und funktionieren. Uhren sind schon irgendwie ein Statussymbol. Auf jeden Fall. Was glaubt ihr, warum? Reichtum.
Also, du kannst dir eine einfache Uhr leisten, aber du kommst dann wieder in diesen absurden Space. Ihr habt gerade diese eine Marke. AP. AP. Ja, keine Ahnung.
Audemars Pigeon. Audemars Pigeon, glaube ich. Ja. Pigeon, wieso? Pigeon, glaube ich.
Pigeon. Das ist einfach nur ein krasses Statussymbol. Die haben artificially, die haben das irgendwie geschafft. Und die Uhr mit so zu inflaten, dass du teilweise eine halbe Mille für eine Uhr zahlen kannst. Du zahlst eine halbe Mille für etwas, was du auch so kriegst.
Ja. Da geht es dann nicht mehr darum, dass es dir die Zeit anzeigt, was eine 10 Euro ist. Genau, genau, richtig. Sondern, dass es genau diese ist. Ja.
Ja. Und für die Leute, die es wissen und für die Leute, die darauf Wert legen, ist es dann was. Ja. Es ist die Frage, solltest du darauf Wert legen? Und die nächste ist, tut das jemand außer dir?
Ja. Weil mir eine Sache über die letzten Jahre mir da klar geworden ist, keinen juckt es so sehr wie dich selber wahrscheinlich. Ja. Ja. Ob sich jemand jetzt wirklich denkt, oh mein Gott, der hat jetzt diese, gut, so, so obvious die Sachen wie so Gucci-Handtaschen und sowas, okay, das kennst du, Louis Vuitton, du kennst so dieses Logo und so weiter, aber ich glaube, es juckt keinen so, also wirklich so sehr wie dich selber.
Meine erste Reaktion ist bestimmt fake. Kannst du auf Temu oder Alibaba. Und das nächste ist ja, wenn du ein bisschen reflektierter bist und so weiter und jetzt in keine Art materialistische Person bist und denkst du dir, okay, wieso hat der das Gefühl, der muss damit jetzt irgendwie Eindruck schicken. Ja. Das ist für mich auch meistens irgendwie, aber es funktioniert schon irgendwie, oder?
Auf jeden Fall. Also ich würde nicht sagen, also das hat so eine Daseinsberechtigung, aber es gibt ja halt von vornherein so ein bisschen ein paar Aufschlüsse, klar, so Prejudice-Vorurteile drum und dran, das kannst du, glaube ich, nicht ablegen und die sind halt mit dabei. Wenn du jetzt jemanden siehst, der auf Kram versucht mit Gucci Cap und Louis Vuitton-Tasche und sowas zu punkten. Also ein fetter Benzer. Denkst du dir, komm schon, für was kompensierst du so, weißt du?
Ja. Klar, ich check's. Ich finde also gut, per se Uhren jetzt auch mega schön, aber jetzt auch die hier ist eine schöne 43mm Uhr, die mich kein Vermögen kostet hat. Einfach damit du sowohl ein schickes Accessoire hast. Ja.
Hättest du das Geld, würdest du dir so eine Uhr kaufen? Das Ding ist, wenn du, reden wir jetzt dann sowas wie Rolex und sowas? Nee, die AP, keine Ahnung. Sowas. Eine halbe Mille für eine Uhr?
Wenn du die Möglichkeit hast, wenn du in Erwägung ziehen könntest, eine halbe Mille für eine Uhr auszugeben, dann glaube ich, bist du sowieso schon gefühlt im Creative Mode und der hat eh keine Relevanz mehr. Genau, genau. Nein, ich glaube nicht. Ich glaube nicht. Also der, der, der, der, der, für mich zumindest der, der, der optische Aspekt war immer wichtiger wie per se jetzt irgendwie die Marke dahinter.
Jetzt auch, wir haben uns jetzt irgendwie auf Spaß, weil es mal aufkam, so diese AP-Marke angeschaut. Die hatten so eine mega, mega schöne bronzene Uhr mit richtig schönem schwarzen Ziffernblatt drum und dran. Sah richtig, richtig geil aus. Kostet halt eben seine 250K, ganz casually. Aber nee, also allein vom Optischen her ja, aber das findest du halt auch für deine zwei, drei, vierhundert Euro.
Also ich weiß nicht. So materialistisch bin ich da, glaube ich, nicht veranlagt, dass ich, dass ich, gut, ich kann es nicht sagen, ich bin nicht in der Lage, aber ich glaube, wenn du in Erwägung ziehen kannst, so viel Geld für eine Uhr auszugeben, dann glaube ich, gibt es das eh nicht. Also ich verstehe, was du meinst. Und dass einfach die Situation ganz anders aussieht, wenn du dir wirklich diese Uhr leisten könntest, die AP von einer halben Mille, dann hast du einfach, dann bist du einfach in der anderen Welt. Es gibt so viele Haushalte, die werden in ihren Lebenszeiten nicht anderen so viel Geld verdienen, als dass sie sich diese Uhr hätten leisten können.
Und ich frag mich ganz selber. Das ist super traurig. Wie viele Leute können sich wirklich in die Position begeben, zu sagen, okay, meine Uhr und Kollektion tue ich einfach mal so eine AP rein von einer 32K? Jeder kann es schaffen, aber nicht jeder kann es schaffen. Ich habe letztens irgendwie sowas gesehen, es ist 3000 AD oder so, keine Ahnung, du bist einer der ersten Menschen, so sagst noch Uga Uga, whatever, klopfst ein paar Steine gegeneinander und du fängst dich an zu sparen und du packst jeden Tag 10.000 Dollar auf die Seite.
Du kommst in diesem Jahr an und Elon Musk hat immer noch das Zehnfache von dir. Ja. Und da musst du dir halt denken, wie viel Geld kann man, auch wenn es jetzt, okay, er hat es nicht Cash, das sind Anlagen, whatever, aber wie viel Geld kannst du als einzelne Person überhaupt besitzen und wie viel solltest du besitzen, wenn du dir anschaust, wie viel Scheiße in der Welt abgeht? Irgendwann musst du sagen. Der eigentlichen Ergebnisse aus.
Oder 80 Prozent. Das heißt, von zehn Leuten machen drei ungefähr die ganze Arbeit, wovon 70, 80 Prozent abhängen. Oder vielleicht auch 90 Prozent. Und dass das bei sehr, sehr vielen, eigentlich bei fast allen Bereichen des Lebens zu finden ist. 3 Prozent mehr, ne?
Ja. Aber genau das meint er ja. Genau das meint er. Ja. Dass in sehr, sehr vielen Bereichen eben genau das so zu finden ist.
Ja. Und dass es irgendwie ein Gesetz des Universums fast schon ist, dass man das beobachten kann. Aber auch, dass wenn du einmal gewinnst, ist wahrscheinlich erst so zweimal gewinnst und dann dreimal, dann viermal, dann fünfmal. Und im Endeffekt Kapitalismus funktioniert dann irgendwie so, dass wenn du bei der Monopoly-Spiel alle mal spielen lässt, am Ende hat einer alles und alle anderen haben gar nichts. Aber das dann irgendwie so hinzukriegen, dass man dann doch versucht umzuteilen und sonst irgendwas.
Ja, Bruder, ich bin kein Economist, Alter. Ich bin kein Economist, aber ich glaube, das ist schon ein sehr komplexes Thema. Ja. Und es ist definitiv nicht fair. Ist nicht fair.
Nur irgendwie war es immer so. Ich do believe that sometimes, huh? Aber passend dazu hätte ich eine Frage, oder wenn du noch was hinzufügen möchtest, natürlich. Weil das war eben meine Notiz für diese Folge an sich. Da gibt es ganz geile Fragen.
Also ich habe zwei Fragen passend dazu, was vielleicht beide sehr, sehr interessante Fragen sind. Beruht mein Wunsch nach mehr Geld auf dem falschen Glauben, dass es persönliche Probleme lösen würde, die nichts mit Geld zu tun haben? Und ich glaube, bei mir wäre es ja. Teilweise. Kannst du mehr ausholen?
Ja, ich überlege gerade nur wie. Bei mir ist aufgefallen, dass du dich aus einem Fühlproblem nicht rausdenken kannst. Oh, wo habe ich das schon gehört? Ich glaube, ich habe es dir schon mal gesagt. Irgendwie.
Ich glaube, das habe ich dir mal gesagt. Das kam auch mal in einem Podcast als Idee vor und ich habe das mal darüber nachgedacht. Und ich glaube, sehr, sehr viele Leute stecken darin, dass man denkt, wenn dir etwas fehlt, kannst du dich rausdenken und zumindest eine Idee schaffen, die es dann noch besser macht. Und das Gefühl sollte eigentlich weggehen. Und diese Frage zielte irgendwie darauf ab, das Geld, die dir die Möglichkeit verschafft, diesem Gefühl zu entkommen.
In manchen Aspekten. Und bei mir kam das, dass eigentlich die Art und Weise, dass du eine Gemeinschaft hast irgendwie oder einen Platz, wo man sich wohlfühlen kann, ein Zuhause oder quasi das echter Reichtum eigentlich an dem misst, was man nicht sehen kann. Was ja auch von Morgan Housel kommt eben in dem Buch, dass ihr das daran eigentlich misst und dass du zum Beispiel einen scheiß Job haben kannst, aber halt eine geile Ehe. Und was bringt es dir viel eher, wenn du doch zwischenmenschlich irgendwie in einem gewissen Bereich so gebraucht wirst oder einfach gut klarkommst und so tolle Beziehungen hast, dann ist es doch eigentlich egal, ob du jetzt eine Mail-Open-Konto hast oder nicht, oder? Weil ich meine, wir sind so soziale Wesen, dass es eigentlich fast unvorstellbar ist, allein noch vermelden zu sein.
Man würde es denken, aber trotzdem willst du, ich weiß nicht, ob es euch so geht, aber trotzdem will ich Geld machen, trotzdem will ich Geld verdienen, trotzdem will ich irgendwie so viel, ich glaube, da haben wir auch schon öfter darüber gesprochen, so viel haben, dass ich mir nicht mehr so viele Sorgen machen muss in diesem Aspekt. Definitiv, definitiv. Aber die meisten Leute müssen sich leider Sorgen machen ums Geld, weil du einfach zu wenig bekommst, zu viel Steuern zahlen musst. Schau dir an, wie viele Rentner Flaschen sammeln müssen, weil sie einfach zu wenig kriegen und das ist schwierig. Meine Antwort, also vielleicht kannst du die Frage nochmal ganz kurz wiederholen, dass ich auch richtig antworten kann.
Beruht mein Wunsch nach mehr Geld auf dem falschen Glauben, dass es persönliche Probleme lösen würde, die nichts mit Geld zu tun haben? Die Frage ist, ist sowas per se ein falscher Glauben? Ich habe mir die letzten zwei Wochen sehr, sehr viel zum Thema moderner Mann und Purpose und Direction sowas angeschaut. Und eine der Sachen, die öfters aufkamen, ist für, speziell für einen Mann, eine Art und Weise sich, was heißt von Nutzen zu fühlen, aber dass man das Gefühl hat, hey, ich bin hier, um eine Rolle zu erfüllen, ist es diese Provider-Rolle zu haben. Und wenn du überlegst, okay, was heißt Providen?
Primär ist das mit finanziellen Sachen gekoppelt, dass du deiner Familie sowohl, was heißt Nährstoffe, klingt so mega doof, aber dass du versorgen kannst, dass du ein Haus hast, dass du dich um die Rechnungen kümmerst, dass genug Geld da ist und so weiter, dass Nahrungsmittel da sind und das ist halt primär an Geld gekoppelt. Ich würde nicht sagen, dass es dich komplett erfüllt und alle Probleme in Luft auflöst, aber ich denke, sehr viel Anxiety und sehr viel Stress und sehr viele Ängste von Leuten würden sich mit einer besseren finanziellen Situation lösen lassen. Der Fokus liegt halt bei der Frage auf persönliche Probleme. Okay. Also mir geht es nicht gut.
Genau, ich würde euch beiden nicht widersprechen. Das sehe ich genauso. Nur bei der Frage ist halt eben, ob der Wunsch nach Anerkennung oder der Wunsch von, dass dein Kind dich besser mehr mag oder dass deine Frau dir mehr Zuneigung schenkt, dass da der falsche Glaube eben existiert, von wegen ja. Das ist durch Geld lösbar. Genau.
Weil ich trotzdem sagen würde, das ist teilweise der Fall. Das glaube ich. Weil ich das Gefühl habe, du wirst als, gut, ich weiß nicht, jetzt können wir hier, was weiß ich, Geschlechterrollen drum und dran, aber ich glaube, als Mann wirst du teilweise immer noch, sei dahingestellt, ob das berechtigt oder gut oder schlecht ist, wirst du immer noch anhand dessen bemissen, was für einen Wert du der Gesellschaft bieten kannst. Und ich denke, der größte Einfluss, den du darauf haben kannst, ist quasi dein Skillset, dein Wert, deine Competitiveness, deine Kompetenz. Was ich mich da frage, ich kann bloß aus persönlicher Erfahrung sprechen, ist mehr Geld es wert, wenn du kein guter Vater bist oder kein guter Mann?
Wie sehr würdest du diese Provider-Rolle jetzt, du hast gesagt, du hast dich in den letzten Wochen mehr über Modern Men informiert? Ja, er hat so ein paar Videos dazu gesehen, die gerade so Richtung Chris Williamson drum und dran, der redet da ja sehr, sehr gerne drüber, über wie es dem heutigen Mann geht drum und dran, wie Nischen hat man das Ganze jetzt betrachtet oder nicht oder wie sehr man es auf die ganze Gesellschaft projiziert, ist die Frage. Aber ja, genau, das war so ein bisschen das Thema, wo ich mir die letzte Woche was so angeschaut habe und im Vergleich zu, okay, wie geht es den Männern von heutzutage, ist es wirklich so, wie man denkt, wie geht es den Vergleich zu der Generation davor und so weiter und so fort. Genau, da kam das Ganze so ein bisschen auf, glaube ich. Aber nee, ich gehe da mit dir mit, dass bloß, weil du jetzt mehr Income hast und dafür ein weniger präsenter Papa bist, ist das nicht automatisch besser.
Aber war das die Frage, um die es ging? Weil deswegen meine ich, ich glaube, ihr beide meint verschiedene Sachen oder quasi Räume, von denen man einen Menschen oder jetzt in dem Fall einen Mann eben kategorisieren könnte. Dass du meinst in der Familie und im unmittelbaren Umfeld, aber Winco meint eher in der Transaktion von wegen, dass, wenn du mehr Ressourcen hast, wenn du mehr Möglichkeiten hast, etwas zu tun, eine Aufgabe zu erledigen, die unabhängig davon ist, ob du jetzt als Vater die machst oder als Freund, dann hilft dir ein gewisser Marker von Status, finanzieller Status und sonst irgendwas, hilft dir da schon weiter, weil du einfach mehr Möglichkeiten hast, die Aufgabe zu erledigen. Weil ich glaube, das ist eigentlich fundamental eben... Die Frage ist, aber zurück auf deine Frage jetzt, die du da vorgelesen hast, ist die Frage, ob dir mehr, zum Beispiel jetzt auf die Rolle, die wir, wir hatten jetzt zum Beispiel das Beispiel Vater, hilft dir mehr Geld, ein guter Vater zu sein?
Nein. Genau, deswegen, ich glaube, ihr beide meint nicht dasselbe, was er gerade eben gemeint hat, ist nicht das Gleiche, wie was du meinst. Aber auf deine Frage bezogen weinst du? Auf die Frage bezogen, ja, da hast du recht. Okay, da bin ich da vielleicht ein bisschen abgebogen.
Ja, auf die Frage bezogen hat er quasi nicht ganz geantwortet. Okay, mal wird, mal wird. Da würde ich dir auch zustimmen, ja. Okay. Ja, genau, genau.
Und Stefan hat im Endeffekt auf den, genau den Punkt auf die Frage getroffen. Also... Da bin ich da ein bisschen vorbeigerutscht. Das sind dann diese persönlichen Probleme, von wegen, ob es da etwas geht oder ob du objektive Probleme lösen kannst, die dir im Job auffallen oder in anderen Bereichen. Verstehe, verstehe.
So habe ich es verstanden. Mental Gymnastics. Mental Gymnastics. Mental Gymnastics. Ja, ja.
Weil einer meiner ersten Gedanken, als du jetzt gerade über das gesprochen hast, diese Provider-Rolle... Ich würde sagen, ich bin... Wenn wir es jetzt auf einem politischen Spektrum ansehen würden, würde ich Linker von euch abschneiden, also Linker von euch orientiert sein. Mein erster Gedanke war jetzt... Können Frauen das nicht?
Also könnte eine Frau nicht auch die Provider-Rolle einnehmen? Ist es die Aufgabe des Mannes? Ich habe mir eben genau passend dazu ein Buch angehört von David Bass. Das ist ein Biologie, der Verhalten und Evolution quasi mit psychologischen Tendenzen vereinbart. Das Buch heißt Evolution of Desire und ich fand es echt interessant.
Und ein Punkt dafür wäre jetzt im Endeffekt, dass... Ein Mann juckt es nicht, ob eine Frau ein McDonalds-Bitarbeiter ist oder ob... Tendenziell... Tendenziell, ob sie ein McDonalds-Bitarbeiter ist oder ein Konditor oder ein Polizist. Was primär wichtig ist, ist Aussehen.
Und unabhängig davon, hat der Mann Bock oder nicht, wenn das Aussehen passt. Primär visuell. Wohingegen primär... Frauen sind da in dem Paarungs-Mating-Verhalten ein bisschen anders. Aussehen kann bestimmt eine Rolle spielen, aber was ein großer Vorhersagepunkt ist, ist Status und Ressourcen.
Jetzt haben wir das nur. Dass auch viele Studien in diesem Buch, wie gesagt, ich kenne jetzt noch nicht die ganzen... Plotlines und sonst irgendwas. Jedenfalls, wer sich dafür interessiert, das Buch kann man gerne recherchieren. Die Zufriedenheit einer Frau geht runter, wenn der Mann nicht der Primary Breadwinner ist.
Wenn der Mann keine Ressourcen hat, kein Status, nicht genügend Geld oder relatives Geld, wird er automatisch als weniger akzeptabel. Objektiv gesehen. Eingestuft. Aber auch da ist die ganze Sache, worüber man fantasiert, ist vielleicht auch nicht unbedingt, womit man zusammenkommt. Das fällt mir sehr oft auf, dass es auch ein paar Beziehungen gibt oder einfach ein paar Sachen ergeben, die in diesem Sinne, von wegen ja Ressourcen und Provider und sonst irgendwas, die sehr lange funktioniert haben, auch oftmals nicht hinkommen, aber trotzdem irgendwie funktionieren.
Und deswegen spricht man in Tendenz und ich glaube, dass die meisten... Bitte? Ja. Und ich glaube, die meisten Beziehungen folgen dieser Dynamik, weil sich das oft messen lässt und beobachten lässt, dass wenn zum Beispiel ein Mann seinen Job verliert, geht gleichzeitig das Scheidungsrisiko um 40 oder 50 Prozent hoch. Wohingegen, wenn eine Frau ihren Job verliert, ist das eigentlich eher unsignifizant.
Fast unrelevant. Und genau aus diesem Aspekt kann man das eben betrachten. Das ist interessant, weil du hattest eine Beziehung zum Ende deiner Ausbildung. Danach warst du arbeitslos. Du warst immer noch in der Beziehung.
Ja. Und es lief nicht schlechter. Du warst arbeitssuchend, keine Ahnung, es war ein bisschen hin und her. Das hat in dem Aspekt keine Rolle gespielt. Und lass mich nicht lügen, aber ich glaube, deine Freundin verdient auch mehr als du zurzeit.
Ist da die Dynamik irgendwie anders? Weil das ist eben der Punkt. Weil das glaube ich eben. Objektiv kann man das an solchen Sachen messen, aber was eigentlich passiert, ist tendenziell eher immer sehr unterschiedlich. Im Einzelfall.
Objektiv mit Studien und Messen und sonst irgendwas, ja. Aber es zeigen sich auch im Individualfall andere Sachen. Man kann das zu einem gewissen Teil verallgemeinern. Weil ich glaube, dass sich die gesellschaftlichen Normen nicht deutlich, deutlich schneller entwickeln, als es unsere Biologie tut. Das ist immer, glaube ich, noch verankert, wie gesagt, der Vergleich zu visuell versus Status beim Mann drum und dran.
Weil ich glaube eben auch, dass diese Grunddynamiken verschiedene Formen annehmen können, je nachdem, was die Gesellschaft oder die Kultur eben hergibt. Dass es da verschiedene Formen gibt. Und Grunddynamiken gibt es definitiv. Aber Ausnahmen bestätigen die Regeln. Das ist ja das Nächste.
Wenn du dir das Beispiel Code anschaust, das ist ja das Nächste. Du musst ja jetzt per se auch als Dame nicht typisch Dame-Feminine sein. Du kannst ja auch genauso goal-driven sein und richtig Bock haben, fett durchzustarten und drum und dran. Und dann einfach einen Mann anziehen, den es einfach gar nicht juckt und einfach bloß da ist, um Long, Fortride und so weiter. Das funktioniert ja genauso gut.
Und dann muss man einfach bloß ein ziemlich gutes Stellnis davon haben, wer man ist und wie man ist und wen man anziehen will. Und was wollte ich gerade noch sagen? Aber da gehe ich mit dir mit, ja, dass es bestimmte Tendenzen gibt. Dass es immer einen Zwei-Pole gibt. Maskulin und einen Feminin-Pole.
Und welches von den beiden Geschlechtern ist es im Endeffekt? Es ist egal, Hauptsache diese Polarität, die ist halt da. Und ich meine, ich betrachte Menschen auch immer als Team. Kann man das, ja, funktioniert es? Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Aber ich bin nur ein großer Verfechter davon, dass Menschen ehrlich zu sich selber sind und sich selber einfach nicht anlügen und lernen, aus sich herauszuwachsen. Und einfach reflektiert genug dabei sind, um aus Fehlern zu lernen. Das ist zumindest mein Take. Welche Art von Lebensstil würde ich führen, wenn niemand außer meiner unmittelbaren Familie ihn sehen könnte? Boah, das ist eine super Frage.
Das Ding ist, ich habe in letzter Zeit öfter mal League of Legends mit euch gezockt. Und mir ist aufgefallen, wie viel Spaß es macht. Weil du einfach, du wirst reingezogen. Adrenalin, bam, bam, bam. Aber jedes Mal, wenn ich aufgehört habe, dachte ich mir danach...
Ich habe versucht, es mir schön zu reden. Ich habe versucht, mir zu sagen, okay, Bro, du hast den Mesterferien, alles chillig. Ist okay. Aber irgendein Teil von mir dachte sich, ich hätte jetzt auch was anderes machen können. Und ich glaube, diese Stimme wäre leiser, wäre nicht mein familiäres und mein soziales Umfeld, sondern wäre ich alleine.
Ich glaube, die Stimme wäre leiser. Da gehe ich mit. Ja, da gehe ich mit. Und ich habe tatsächlich, das ist einer der wenigen Punkte, die ich mir ein bisschen überlegt habe, dass ich zur Zeit sehr vom Extremdenken wegkomme. Schwarz-Weiß-Denken.
Und gut, mein Partner sowieso ist eine sehr reflektierte, ausgeglichene Persönlichkeit mit vielen Ansichten. Und nimm das doch nicht so und so. Und Nuance ist wichtig. Und viele Sachen, unter anderem das, lege ich gerade so ein bisschen ab. Von wegen, hey, also, ich weiß nicht.
Wir beide funktionieren da recht ähnlich. Denken Extremen. Entweder oder, ganz oder gar nicht. Und ich merke jetzt so langsam in meinem jetzigen Lebensabschnitt, dass mir das einfach nicht mehr dient. In vieler der Hinsicht, dass das nicht funktioniert.
In meinem Kopf ist es, hey, Du gehst mal am Nachmittag in Discord und zockst mal zwei, drei Games. Das heißt, Du bist ein kompletter Vollloser, der sein Leben nicht im Griff hat. Oder Du cuttest es komplett und bist in Deinem Monk-Grind. Dicke, what the fuck? Also, komm schon.
Es ist, Du kannst alles in Balance, in Maßen unter den Hut kriegen. Natürlich, Du brauchst die Awareness für zu sagen, hey, weißt Du was, wenn ich jetzt jeden Freitag, Samstag, Sonntag bloß am Bezirk und nicht mehr rauskomme, natürlich ist es nicht gut. Aber wenn Du mal an einem Sonntag mal zwei, drei Games zockst, alter, es ist okay. Es ist okay. Und wir haben nur letztens mal eine Diskussion gehabt.
Eine hitzige Diskussion. Eine betrogene Diskussion. Ich glaube, ich habe das mittlerweile über den 20 Folgen schon oder in den Folgen, wo ich mit dabei war, wahrscheinlich jedes Mal gesagt, ich gebe immer noch viel zu viel Fick drauf, was entweder Du oder was Stefan oder was jemand anderes sagt. Und ich habe das Gefühl, ich löse mich gerade ein bisschen davon. Und es ist sehr befreiend.
Und deswegen, auf die Frage antwortend, die Frage war, was würdest Du anders machen, wenn Dein Umfeld quasi nicht wüsste, was Du machst? Mäßig, oder? Deine unmittelbare Familie. Boah, wahrscheinlich alles. Also gut.
Wenn niemand außer meiner unmittelbaren Familie ihn sehen könnte, was für ein Nebenstil? Einen deutlich ausbalanciert am Lebensstil. Nicht entweder Du bist, wie ich gerade schon meinte, Du bist der Hardcore-Grinder und sonst was. Und dafür sperrst Du Dich das ganze Wochenende im Zimmer ein. Versus, hey, Du gehst mal raus und bist dafür automatisch ein Loser, der nichts in seinem Leben gebacken kriegt.
Also wie gesagt, ich löse mich gerade so ein bisschen. Ich habe das Gefühl von Extremansichten. Und ich bin sehr befreiend. Hast Du das Gefühl, dass Dir diese Labels, die Du jetzt selber erwähnt hast, von außen aufgelegt werden? Hast Du das Gefühl, wir legen sie Dir auf?
Irgendwo auch. Jetzt kommt der lustige Part. Mir ist bewusst, dass das an sich bloß mein eigenes Zimmer ist. Was denkt, dass ihr das tut? Ja.
Ja. Aber sich dann drüber zu stellen und zu sagen, hey, ich habe jetzt vier Schichten durchgeschaut und ich bin jetzt drüber, ist nicht so leicht. Aber ich komme da, glaube ich, langsam hin. Wie ich vorhin schon meinte, es juckt keinen außer Dich selber. Wenn Du authentisch bist, wenn Du es selber einfach das machst, worauf Du Bock hast, dann scheinst Du das nach außen und Leute merken es, wenn Du in Tune mit Dir selber bist und Du es keinem gefallen, wenn Du Dich selber verstellst oder denkst, Du müsstest was machen.
Weil das war, glaube ich, eben genau das Problem. Zum Beispiel bei dir mit dem Zocken. Ja. Sag nicht, dass Du etwas anderes sein wollen würdest, wenn Du es eigentlich willst. Ja.
Und wenn Du jetzt sagst, hey, da mein Game, alles easy, alles gut, heißt nicht, dass Du sofort das bist. Aber wenn Du Dich selber als das betitelst und sagst, Du willst es nicht sein, dann ist... Logischerweise, wir werden Dich auch nur darin bestärken, was Du sagst, ist Dein eigentliches Ziel. Eben, eben. Ja, eben.
Und das habe ich Dir auch die letzten sogar in der Diskussion gesagt. Es ist nicht schlimm. Es ist nicht schlimm. Aber dann sag mir bitte nicht, dass Du es ja hättest anders machen wollen und auch hättest gerne anders gerannt habt. Es ist okay.
Es ist in Ordnung. Ja. Es ist in Ordnung. Und ich muss sagen, zu dem Punkt langsam zu kommen, ist sehr befreiend. Sehr befreiend.
Genau, genau. Allgemein ist viel meiner letzten vier, fünf, sechs Monate so ein bisschen den Touch mit sich selber verloren. Und was Du gerade eigentlich willst, wo Du bist und was Du denkst, was Du sein solltest und ob Du das wirklich willst. Das ist gerade so ein konstantes Hin und Her und wow und what the fuck und what the fuck. Und dann langsam zu dem Kern zu finden, zu sagen, hey, weißt Du was?
Das fühle ich eigentlich sehr befreiend. Ist ein Prozess, wird mit Sicherheit noch Monate dauern. Leben lang dauern, mit Sicherheit. Aber ich glaube, ich mache die ersten richtigen Schritte dahin. Also zumindest in diese Richtung.
Und ich finde es mega nice. Wenn ich jetzt wieder meine neuen Frage... Ja, wir warten beide auf Dich. Desprez für mehr Stoff. Wie viele meiner Prinzipien sind nur kulturelle Modetrends?
Frucht aufstehen, Sunlight Exposure. Cortisol. Da habe ich mich letztens... Ich dachte mir letztens... Wir haben alle drei, glaube ich, recht viel Huberman Lab angehört.
Und irgendwann mal kannst Du einfach nicht mehr anders, als daran zu denken, okay, ich trinke jetzt Alkohol am Abend, mein Cortisolspiegel geht in die Höhe. Das dachte ich mir bei einer Memo von dir oder bei irgendwas, was Du mir gesagt hast. Du sprichst in so vielen... Du sprichst in so vielen Science Terms, so viele Fachbegriffe, die Du da verwendest. Ja, mein Cortisolspiegel, boah, ich habe gemerkt, ich habe voll schlecht geschlafen, der ist voll hoch.
Ist das wirklich so? Oder... Oder ist es einfach so... Dieser Ausdruck von, okay, weißt du was, ich habe einfach schlecht gepennt. Du benutzt einfach...
Genau wie diese fucking Vibes und Chakren und... Keine Ahnung, Bro, ich muss mich erst mal erden. Benutzt Du Terms wie... Bro, ich merke, wie mein Cortisolspiegel... Mein Circadian Rhythm ist komplett fucked.
Ja. Es ist genau dasselbe. Ey, aber... Ich meine, solange es die Message rüberbringt, ist es okay. Ich meine, ich glaube, ich soll nur verteidigen, dass...
Ich das auch so gemeint habe, weil ich es wirklich seit längerer Zeit beobachtet habe, aber die... Vielleicht die Wörter nicht unbedingt benutzen muss, so dass sie ins... Dass sie so ins Auffallen, ja. Ich muss mich erden, Digga. Ich muss erst mal...
Ich würde gerne mal eine Studie an dir sehen, wo jede Woche oder jeder Tag irgendwie so ein Blutbild genommen wird und wirklich solche Werte gemessen werden und immer wenn du sagst, okay, Bro, ich merke wie gerade das und das und das. Ob die Werte wirklich mit einstimmen oder ob du einfach von so einem Podcast wie vom Huberman Lab einfach gelernt hast, dass dieser Mangel oder dieser zu viel Cortisolspiegel oder was auch immer diese Effekte hat und du einfach bloß diese Effekte hast, es aber dadurch beschreibst. Ja. Und dass das einfach gerade so ein Trend ist. Weil das glaube ich.
Ja? Du willst dich einfach mitteilen, aber findest die Worte nicht. wie gesagt, ich denke halt etwas komplexer, ja. Okay. Ja.
Ja. Also, ich habe jetzt auch länger gar nicht über mein Lab mehr gehört, aber... Ja, du weißt ja schon alles, was du wissen willst. Ich weiß, was du meinst. Sorry.
Chill einfach mal, Bro. Sorry. Chill einfach mal. Sorry. über Consumer olvid


