Podcast-Folge

Dating, Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten: Die Herausforderungen moderner Männer | Maximilian Pütz

15. September 2026 · Selbstbewusstsein, Dating, Beziehungen

Dating, Selbstvertrauen und soziale Fähigkeiten: Die Herausforderungen moderner Männer | Maximilian Pütz

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Episode #47

Warum fühlen sich heute so viele Männer orientierungslos, einsam oder unsicher im Umgang mit Frauen?

Gemeinsam mit Maximilian Pütz sprechen wir über die Herausforderungen moderner Männlichkeit, die Auswirkungen gesellschaftlicher Veränderungen auf Beziehungen und die Gründe, warum soziale Fähigkeiten für viele junge Männer immer wichtiger werden.

Es geht um Dating, Selbstvertrauen, Scham, Einsamkeit und die Frage, warum Theorie oft nicht ausreicht, wenn es um echte zwischenmenschliche Erfahrungen geht. Außerdem diskutieren wir den Einfluss von Social Media, Rollenbildern, Vaterfiguren und gesellschaftlichen Erwartungen auf die Entwicklung von Männern.

Ein kontroverses Gespräch über Männer und Frauen, moderne Beziehungen, Selbstentwicklung und die Frage, welche Fähigkeiten in einer zunehmend digitalen Welt verloren gehen.


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Die meisten Menschen da draußen haben in ihrem Leben noch nie ein Buch gelesen. Die meisten Menschen kommen überhaupt nicht zu dem Punkt, sich überhaupt so weit zu reflektieren, dass sie sagen, was in meinem Leben ist, dafür bin ich selbstverantwortlich, das habe ich kreiert, sondern es ist die Umweltschuld oder so.

Also überhaupt, dass man zu dem Gedanken kommt, dass man selbstmächtig ist, zu dem Punkt kommen die meisten Menschen gar nicht. Als ich dann erfahren habe oder so im Internet gelesen habe, dass Flirten eine Fähigkeit ist, die man lernen kann und dass man Erfolg mit Frauen lernen kann,

das war für mich auch wie so eine Offenbarung. Also es war so, als ob ich irgendwie die Bibel aufgeschlagen und dann kommt das Licht raus und dann erleuchtet. Ich dachte so, was? Ich dachte halt, das ist irgendwie wie deine Augenfarbe.

Also entweder bist du der coole Typ, der von Frauen gemocht wird oder du bist es halt nicht. So und das hat mich natürlich mega motiviert und da habe ich dann halt losgelegt. Aber da kommen die wenigsten Menschen auf diese Bewusstseinsebene.

Lieber Maximilian, willkommen zu unserem Podcast. Ja, schön, freut mich. Du bist ein Dating-Coach und anfangen möchte ich mit der Frage, was glaubst du, wollen Männer wirklich? Frauen oder wollen sie das Gefühl, gewollt zu werden von Frauen?

Ja, also ich glaube, das gewollt zu werden ist mehr ein weibliches Ding. Also dass das auch so, nur das gewollt zu werden, einen Stellenwert hat. Ich glaube, Männer wollen dann auch doch den realen Kontakt zu den Frauen lieber. Also das gewollt werden ist natürlich eine schöne Sache,

aber nur als Vorstufe. Ich kenne jetzt irgendwie wenige Männer zum Beispiel, die in Beziehung sind und dann einfach ihren Marktwert auf Tinder testen wollen und so. Und bei Frauen gibt es das relativ oft. Oder einfach nur dahin gehen, um so ein bisschen das Gefühl zu haben,

ich bin begehrt. Ich habe sehr stark das Gefühl hinter diesem Gefühl, hinter diesem klären wollen sonst irgendwas, steckt meistens ein Bedürfnis dahinter, was aber die Fassade annimmt von dem,

dass man so viele Frauen ins Bett kriegen möchte, wie es geht. Also das wollen ja lustigerweise die wenigsten Männer. Also das denkt man immer, oder das ist auch das Klischee der sogenannten Pick-up-Artists oder so. Also die Pick-up-Artists, die Aktiven,

bei denen ist das schon so teilweise, also so den Liedern. Aber die meisten, die halt sozusagen zu Pick-up-Artists gehen, um von ihnen zu lernen, die wollen eigentlich nur ein bisschen selbstbewusster werden, erfolgreicher im Umgang mit Frauen

und ihre Schüchternheit überwinden. Die wollen aber eher eigentlich eine Freundin finden über kurz oder lang. Das Ding ist ja, ich kann jetzt ja auch nicht immer für alle Männer sprechen,

weil zu mir kommt ja auch ein ganz bestimmter Männerschlag. Und dieser Männerschlag ist eher intelligenter, sensibler, einfühlsamer, würde ich jetzt mal sagen, als der Durchschnittsmann. Und das sind alles eher so nicht die Männer,

die jetzt die absoluten Aufreißerkönige werden wollen, sondern die wollen halt ihre Schüchternheit überwinden und ein bisschen kompetenter im Umgang mit Frauen sein. Was glaubst du ist der Grund, warum dann solche Männer Schwierigkeiten haben?

Ganz einfach, weil erstmal ist der Verstand eigentlich ein Hindernis, wenn es ums Flirten geht. Das ist immer lustig, also dass die wenig stumpfe Männer Probleme mit Frauen haben.

Weil die denken halt nicht so viel nach. Also der intelligente Mann, der muss dann Alkohol trinken, um dann den gleichen Status zu erreichen, um da oben die Stimme im Kopf zu beruhigen.

Und ja, der Assi, sag ich mal auf Deutsch gesagt, der geht halt einfach in und quatscht die halt an mit dem, was ihm gerade einfällt. Und das Absurde ist,

das ist oft besser als gar nichts. Ja, also man braucht ja nicht den mega kreativen Spruch. Also wirklich selbst eine Plumpe anmache, sag ich immer, ist besser als gar keine anmache.

Und der einfühlsame, empathische, intelligente Mann, der zerdenkt halt die Situation und denkt darüber nach, wie wird sie sich fühlen?

Oh, und wenn sie dann das sagt? Und oh, und ach, da stehen aber noch ihre Freundinnen und da ist dann schon der Zug abgefahren, der Impuls ist dann schon weg.

Und das ist halt das Problem. Und du arbeitest dann mit solchen Männern und versuchst denen, Werkzeuge zu geben oder ein bisschen die Angst wegzunehmen.

Genau. Dass sie ihr Potenzial entfalten können, so, sag ich mal, in Bezug auf Frauen. Wie,

ja, bitte. Werkzeuge ist ein Bereich, aber der ist gar nicht so, so aus,

so wichtig. Ich sage immer, es ist also, wenn ich jetzt die Wahl hätte, ich würde jetzt einem Mann sagen,

okay, ich bringe dem jetzt zwei Tage Theorie bei oder er spricht einfach mal 100 Frauen an, dann würde ich ihm immer empfehlen, 100 Frauen anzusprechen.

Weil die Praxis wirklich jede Theorie schlägt. Aber auch das machen natürlich die meisten Männer nicht. Einfach so. Und deswegen bieten wir ja die Live-Workshops an, wo wir dann die Männer dazu zwingen,

die Frauen anzusprechen. Das ist dann so ein bisschen wie beim Militär. Und das sprechen sie dann vielleicht nicht 100 an, aber so 50, denke ich mal, auf jeden Fall.

Und das ist dann für viele Männer schon ein sehr, sehr krasser Shift. Weil die meisten Männer haben ja in ihrem Leben nie eine Frau angesprochen. Oder vielleicht mal alle zwei, drei Jahre

betrunken auf irgendeinem Volksfest oder sowas. Jetzt in deiner Generation ist das ja noch viel schlimmer geworden. Selbst in meiner Generation war das ja schon schwierig. Aber gab es natürlich viel mehr,

die das gemacht haben oder auch öfter gemacht haben, weil das war ja auch für uns die einzige Möglichkeit, überhaupt eine Frau kennenzulernen.

Jetzt gibt es die ganzen Dating-Apps und Instagram und so und so. Das hatten wir ja alles nicht. Ja, ja. Also ich bin ja noch,

ich habe ja noch Abi gemacht. Das kannst du dir wahrscheinlich gar nicht vorstellen. Ohne Handy. Also es gab kein Handy.

Also wir hatten Computer teilweise, aber ohne Internetanschluss. Also wir hatten einfach in meiner Jugend kein Handy. Ich glaube, das erste Handy

hatte ich so mit, dann in meiner Erzieherausbildung, so mit 20 oder 21 oder so. Da ging das los. Aber die ganze Schulzeit

ohne Handy. Was glaubst du, hat sich dann am meisten verändert? Das sind dann wahrscheinlich wirklich die Dating-Apps

und einfach die Plattformen, über die man sich jetzt vermehrt kennenlernt. Ja, und die sozialen Fähigkeiten sind halt,

deswegen hatte ich dich gefragt, ob du ja noch Generation Z bist, haben sich ja immer weiter zurückgebildet. Also die sind ja,

gerade in deiner Generation, die ist ja berühmt für ihre sozialen Phobien. Da gibt es dann so schöne Sachen wie Speisekartenangst oder so.

Ja, also dass es überfordernd ist für die Generation Z, wenn dann der Kellner an den Tisch kommt und fragt, was möchtest du wählen?

Also dass es schon eine Stresssituation ist. Ja. Oder dass irgendwie, ja, oder wenn die App,

wenn man bei der Pizza anrufen muss und die bestellen und nicht über App bestellen kann. Also das ist, diese sozialen Fähigkeiten,

die verkommen halt immer mehr, weil wir immer weniger Gründe haben, mit fremden Menschen zu interagieren.

Früher, egal, wie schüchtern du warst, du musstest irgendwo mit fremden Menschen interagieren. Ja, zum Beispiel,

das kennt ja auch keiner mehr von euch, einfach nach dem Weg fragen. Das war ja Standard im alltäglichen Leben. Du bist in irgendeine Stadt gekommen,

du hast kein Google Maps oder sonst was, also was machst du? Du fragst halt irgendjemand Fremdes.

Entschuldigung, ich suche hier das so und so, können Sie mir mal sagen, wo ich da hinkomme? Das ist,

natürlich ist das super alles praktisch und ich bin total der Technikfreak und habe immer das

neueste Ding, so finde ich Technik geil, aber es geht uns dadurch auch was verloren,

nämlich dieser tägliche Kontakt zu unseren Mitmenschen. Und ich nehme an, dass in meinem Umfeld

ist das noch ganz okay, kann ich mir gut vorstellen, dass Menschen, die dann wirklich

wenig Kontakt zu anderen haben, face to face, sage ich mal, dass ich daraus

dann eine Angst entwickeln kann. Ja, weil das ist wie ein Muskel, ich sage immer,

der soziale Muskel, ich benutze auch wirklich das Programm, also das Bild, weil es ist so,

sozial sein ist ein Muskel, den du trainieren kannst. Und ich merke das bei mir ja auch,

weil ich habe ja auch einen Job, wo ich am Computer sitze. Jetzt zum Beispiel ist meine Freundin

gerade weg eine Woche und ich hatte mal so diese Phasen, da war sie auch schon länger weg oder so,

weil sie woanders gearbeitet hat. Und wenn du am PC arbeitest und dann deine,

also wenn du jetzt nicht irgendwelche Leute triffst, beschränkt sich deine soziale Interaktion

darauf, dass du im Supermarkt halt an der Kasse irgendwas bezahlst, dann merkst du richtig,

wie du auch so introvertierter wirst und auf einmal so sich immer mehr an dich selbst

und so in deine Gedankenwelt rein gräbst. Und andersherum, wenn ich dann so

einen Workshop habe und dann mit den Männern draußen interagiere, Frauen anspreche,

merke ich auch selber, wieder wie mein sozialer Muskel stärker ist und meine Ausstrahlung und wie ich dann

wieder ganz anders wirke auch auf andere Menschen. Und deswegen ist auch so wichtig

am Anfang und deswegen machen wir ja nicht auch so nur ein Wochenende, sondern so wirklich

zwei Monate Bootcamp, dass man regelmäßig diesen sozialen Muskel trainiert,

weil dann wird das irgendwann zur zweiten Natur. Aber auch selbst dann,

es ist wirklich wie bei Muskeln, körperlichen Muskeln. auch dann, wenn du wieder

drei Monate dich irgendwo einsperrst, dann wirst du dich wieder ein bisschen

unsicherer fühlen. Das sehe ich genauso. Das ist immer ein, man muss immer in Practice bleiben.

Man sollte das immer benutzen und einfach in dem Moment sein,

weil das ist, glaube ich, auch das Schwierige, das kann man nicht einem so beibringen,

sondern das musst du im Körper haben, das musst du ein bisschen im Body haben,

ja, Embodiment, würde ich sagen. Das ist ein bisschen wie ein Tanzgefühl,

diese ganze soziale Muskel. Jetzt vielleicht erster Ball. Das heißt,

Leute kommen zu dir mit, sage ich mal, so einem Punkt, dass sie diesen

sozialen Muskel trainieren müssen. Was ist dann deine Arbeit für die Leute,

die dich nicht kennen, die jetzt soweit gehört haben? Also, wir machen meistens

zum ersten Mal so ein Beratungsgespräch, wo wir dann gucken, wo die Leute stehen. Also,

die meisten sind, würde ich sagen, einfach normalos, die einfach,

ja, das nie gelernt haben. Also, das ist auch mitnichten so das Bild,

wie sich das viele Frauen und auch viele Männer vorstellen, dass das so voll die krassen Loser-Typen

sind oder so. Also, du könntest auch bei mir im Workshop sitzen.

Also, das ist nicht so, da haben viele ein falsches Bild, dass das irgendwie so,

ja, sag ich mal, früher hat man gesagt, immer World of Warcraft Super-Nerd ist,

der in seinem Keller sitzt, so mit so einer Wampe und irgendwie nur die ganze Zeit so Chips fress wie in der

South Park-Folge und dann, nein, lange nicht. Das ist ein ganz normales,

also aus wirklich allen Lebensbereichen, allen Altersklassen kommen die Männer und dann gucken wir,

was sie brauchen. Etwa, da reicht so ein Wochenend-Workshop, den wir machen,

wo ich denen viel Brei bringe, theoretisch, was sie wissen müssen und wir auch,

das ist halt ganz wichtig, wirklich zwei, dreimal rausgehen, aktiv auf die Straße und Frauen ansprechen

mit den Trainern, also sie einmal dazu treiben und ihnen aber auch dann Feedback geben und das ist bei vielen

schon ein, ja, das ist einfach ein Game-Changer, weil die meisten Männer

haben das noch nie in ihrem Leben gemacht und wenn die dann halt mal wirklich ein paar Frauen angesprochen haben

und merken, jo, da geht jetzt die Welt nicht unter und die meisten sind echt nett

und dann haben sie auch positiven Kontakt zu denen, dann verliert das so ein bisschen seinen Stachel, ne,

diese, die ganze Geschichte und dann kannst du natürlich immer noch weitergehen und kannst so wirklich

die Skills oder die Werkzeuge, was du gesagt hast, lernen, weil da gibt's natürlich viel

und je nachdem, wie der Mann ist, also ich hab zum Beispiel viele Männer aus dem technischen Bereich,

da fehlt's dann auch so ein bisschen an den sozialen Fähigkeiten, also so Körpersprache, lesen,

sich eintunen können auf die weibliche Form der Kommunikation und auf die Emotion, ne,

das, das bringen wir dann auch bei und natürlich auch klar flirten, das Flirtspiel,

ähm, ja. Was glaubst du versteckt sich dann hinter diesen,

weil ich denke mir jetzt, wir haben sehr viele weibliche Zuhörer und ich glaube, Frauen können nicht verstehen,

wie das ist für einen Mann, diese Angst zu haben, Frauen anzusprechen und wie sehr dich das bremsen kann.

Ich glaube, es gibt wenig Sachen, die ein Mann so bewusst machen können von sich selber

und seinen Fehlern, wie eine Frau, die sagt, hm, lieber nicht.

Ja, ja, ja, ja. Ich glaube, das können Frauen wirklich nicht verstehen. Nee.

Ich hab selber vor zwei Jahren ungefähr, hab ich mich in die, in die Straßen

von Augsburg begeben und gesagt, ich geh jetzt einfach ansprechen und versuch das einfach mal.

weil das ist eine gewisse, ein gewisser Meilenstein, den du machen musst,

damit du locker wirst mit Menschen, damit du locker wirst mit dir selber. Weil,

ich weiß nicht, ich hab zumindest wenig Frauen, ich hab viele Frauen in meinem Umfeld,

aber ich hab sie nicht dazu gefragt, wie das bei denen ist mit, im Einkommen mit Männern.

Denn, das macht dich schon sehr bewusst von deinen Fehlern und wenn du diesen Kampf

besiegen kannst, gibt es viel, viel mehr Kämpfe, die du so weniger siehst

und ein bisschen runterskalieren kannst. Aber ich glaub, dahinter steckt ein Bedürfnis

und eine Geschichte hinter diesen Frauen ansprechen. Siehst du das auch so? Ja,

also, Frauen können es nicht verstehen aus zwei Perspektiven. Meistens haben sie

selber gar nicht diese Not, dass sie da irgendwie aktiv werden müssen, denn,

ja, es gibt immer irgendwelche Männer, die ja was machen oder die um sie buhlen

und, ähm, das Ding ist, wenn, du kannst dir ja viel

vormachen so als Mann, was für ein cooler Typ bist und erzählen oder sonst was, aber wenn du eine Frau bist,

ansprichst, und das ist, glaube ich, so diese Angst von den Männern,

ja, vielleicht ist das ja, bin ich ja doch nicht so ein cooler Typ, wie ich mir immer erzähle,

ja, also, du kriegst halt das direkte Feedback. So,

und das ist, äh, hart für viele Männer, härter als viele andere Sachen.

Also, ich hab ja wirklich auch wilde Typen, also Elite-Soldaten, CEOs,

die Vorträge machen vor 5000 Leuten, die aber bei dem Gedanken, eine Frau anzusprechen,

wirklich, äh, sehr wackelige Knie kriegen, ne?

Ich glaube, das ist eine der, äh, der, Orte,

wo der Mann wirklich am verletzlichsten ist, also wo, oder zumindest man das denkt,

dass das so schlimm ist. Also, die meisten Männer können dann, die Männer kriegen ja auf meinem Workshop dann mehr Körbe

als Zusagen, es ist in der Natur der Sache, aber sie merken halt dann,

okay, ist ja gar nicht so schlimm und diese Körbe sind ja meistens bei den Frauen auch wirklich nett,

die, es ist ja nicht so, diese Horrorfilme von irgendwie, die sagt dann, was willst du von mir,

bist du krank oder laber mich hier nicht von der Seite an? Die meisten Frauen freuen sich

und die sagen dann so, du, oh, total nett von dir, danke fürs Kompliment,

aber ich hab einen Freund oder so. Also, da geht keiner dann, geht keiner da gebrochen,

kommt dann da wieder zurück wie so ein geprügelter Hund und sagt so, Gott, das mach ich nie wieder,

ne? Im Gegenteil, die sind alle mal so voll geflasht und sagen so, oh,

die meisten Frauen sind ja voll nett und krass und hätte ich niemals gedacht. Die freuen sich ja, wenn ich denen Kompliment gebe.

Ich denke immer, wow, was für ein Weltwunder, Alter, die freut sich,

wenn du ihr ein Kompliment gibst. Was dachtest du, die haut ja eine rein oder so, klar freut die sich,

ne? Du würdest dich auch freuen oder wir würden uns auch freuen, wenn wir über die Straßen gehen, so nur am Einkaufen

und auf einmal kommt ein hübsches Mädchen zu einem und sagt so, boah, du bist aber ein hübscher Kerl oder irgendwie,

so, oh, wow, krass, was ist denn hier los,

ne? Ja, ja, und ich glaube, dass,

wenn ein Mann authentischerweise wirklich sein Interesse kommuniziert und das in einem Ton macht, ohne, sag ich mal,

sehr respektlos zu sein, dann wird das immer gut ankommen. Zumindest war das meine Erfahrung, weil ich hatte auch gestern zum Beispiel ein Date mit einer Frau

und das, ich habe einfach ein Kompliment gegeben und sie hat es gut, gut angenommen und,

aber, und deswegen spreche ich das immer an, weil es hört sich immer so an, wenn man sagt Dating Coach oder irgendwie,

es geht darum, das Ähnliche, was du gesagt hast, es geht darum, dass man diese Basement-Dweller,

Leute, die im Keller hocken und nur PC spielen, dass man die irgendwie an Frauen vermittelt

und sie dann irgendwie manipuliert in etwas, was sie gar nicht wollen. Aber ich glaube, es geht vielmehr darum,

dass man, so, aber so entsteht ja diese, diese Vorstellung und das habe ich das Gefühl irgendwie.

Also, ich sage es immer, das ist immer, das sind aber auch immer die Medien und die Presse und so.

Meine Arbeit ist in erster Linie für Frauen, nicht für Männer fast, weil ich helfe ja den Männern, von denen sie immer behaupten,

dass sie sie haben wollen, dass die mutiger werden und auf sie zugehen, weil das Ding ist, es kommt halt kein Arschloch zu mir,

der braucht mich halt nicht, die haben meistens genug Erfolg bei Frauen, so, also,

so, so wild es ist, aber die Machos, die Playboys und so, die brauchen mich nicht.

Mich brauchen ja die guten Männer, wo sie immer sagen, wo sind alle die guten Männer hin? Ja, die trauen sich halt nicht,

dich anzusprechen, Punkt. Oder die sind halt in deiner Inbox, vergraben unter 40 anderen Nachrichten, so,

ja, oder den hast du weggewischt, weil er nur 1,79 ist anstatt 1,80 oder so, ja,

auch das ist etwas, wo du halt auf der Straße diese, diese Filter, die Frauen haben,

also, die sind ja auf den Dating-Apps gnadenlos unterwegs, aber in dem realen Leben sind die Frauen niemals so wählerisch,

wie sie auf diesen Dating-Apps sind. Ja, ja, denn es ist immer eine Sache, was man sagt,

was man möchte, aber eine ganz andere, womit man zusammenkommt, oder womit man auch tatsächlich datet. Und sie müssen ja dann auch,

weil sonst hätten sie ja wirklich noch mehr Matches da brutal rausfiltern und können das auch, weil es ein Überangebot

von Männern gibt und dann natürlich wollen sie auch nicht mit jedem da kommunizieren, aber auf der Straße,

das habe ich immer wieder gemerkt, da sind die Sachen, spielt die Welt ganz anders. dann,

wenn du dir die reale Welt anschaust, was ist dann der Unterschied zwischen dem, was man glaubt,

muss man für Frauen machen oder worauf sie wirklich dann anspringen und worauf sie eigentlich

anspringen? Also das sind wirklich wie zwei Paralleluniversen und das ist auch ein bisschen traurig, weil ich muss auch immer

die Männer auch ein bisschen zu ermahnen, weil ich, na gut, ich bin auch Männerrechtler

und ich bin auch in der sogenannten Manosphere unterwegs, aber dadurch, dass ich ja wirklich

auf der Straße unterwegs bin und nicht nur irgendwie TikTok-Videos gucke oder Instagram oder so, weiß ich,

dass die Durchschnittsfrau eher halt nicht so ist wie auf Instagram und TikTok. Also die Durchschnittsfrau ist keine Hardcore-Feministin,

Männerhassende Feministin oder eine super hypergarme Frau, die sagt, der Mann muss aber

10.000 Euro mindestens im Monat verdienen, sonst gucke ich den gar nicht mit dem Arsch an. Aber wir kriegen da

so eine verzerrte Realität, Männer wie Frauen vermittelt im Internet, dass ich auch immer den Männern sagen muss

und sage, weil die kommen dann auch, ach Maximilian, nutzt, bringt doch alles nichts.

Die Frauen wollen alle nur zwei Meter hackern mit dem Porsche oder so. Da sage ich,

nein, das ist nicht meine Erfahrung, Leute, sorry. Das ist eine

zugespitzte Realität, die ihr wahrnimmt im Internet, wo es so ein paar Frauen gibt, die solche Videos machen,

die natürlich dann durch den Algorithmus mega gepusht werden, aber die normalen Frauen, die sind eigentlich

noch ganz, ganz, ganz okay, genauso wie Männer. Das ist auch

die Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich habe ja auch die Erzieherausbildung gemacht und da war ich

der einzige Typ in der Klasse für drei, eigentlich für alle vier Jahre

und es ist ein großer Unterschied, was wirklich in der echten Welt passiert

und was man denkt im Internet. Das sind, wie du schon sagst, zwei Parallelwelten.

Ja. Und ich, was ich wirklich schade finde, ist,

wenn sich diese Einstellung breitbar macht oder wirklich breit darlegt, dass man irgendwie

den Kampf gegenseitig führen muss oder gegeneinander. So habe ich das Gefühl, dass man dann irgendwie

versucht, im Internet klarzustellen, ich bekomme auch von meinem Bruder zum Beispiel viele Reels,

wo es heißt, irgendein Statement wird gemacht und die Kommentare gehen komplett ab.

Und ich finde es schade, weil ich denke mir, sobald ein Geschlecht verliert, verliert auch das andere. Ja,

alle verlieren, die ganze Welt verliert. Ja, würde ich unterstreichen. Ja,

das ist, ist krass und das verstehen die Frauen auch wieder nicht so richtig.

Also die Men is 4 ist ja im Prinzip eigentlich auch nur eine Gegenbewegung gegen den überbordenden

Feminismus. Und da wird dann halt super problematisiert und immer, wenn man die Mainstream-Medien

anhört, oh, die toxische Men is 4 und die Men is 4 ist so gefährlich,

aber über diese gefährliche Männer hassenden Feminismus, der da im Internet oder da redet

komischerweise keiner drüber. Und der ist weitaus toxischer, weil man weiß

aus Studien, dass zum Beispiel in England war jetzt gerade einer,

hat man die Frauen gefragt, ob sie Männer, also auch in der Generation,

Männer eher schätzen, egal sind oder ablehnen. und dann haben 70% der Frauen gesagt,

eher ablehnt gegenüber Männern. Also 70%, das ist weit über der Hälfte

und bei Männern waren es halt nur 30%, die das gesagt haben. Also da frage ich mich,

ist die Men is 4 das Problem oder ist vielleicht dieser überbordende Feminismus im Internet

ein Problem? Ich meine, den Frauen wird da ja so dermaßen ins Gehirn geschissen,

da wird jeder Mann ist ein Täter oder hat einen Täter in sich und so einen Blödsinn,

weil irgendwie unter 1% von Männern, die in ihrem Leben irgendwann mal gewalttätig

gegenüber Frauen werden, wird halt so getan, als ob das irgendwie ein männliches Problem ist und jeder Mann

praktisch über Nacht schnell zu so einem ja, Gewalttäter mutieren würde.

Ja, und das ist hochgradig toxisch, was da mit den Frauen gemacht wird

und leider sind da Frauen auch leider ein bisschen noch beeinflussbarer

als Männer für solche Botschaften und viele junge Frauen gerade, die nehmen diese

Botschaften leider auf und glauben die. Also das ist irre. Was glaubst du,

woran liegt es, dass es so gepusht wird? Tja, da bist du wieder in einem

ganz interessanten Territorium. Also, ja, es ist

eine gute Frage. Also ich kann mir auch wirklich nur, also da muss man in das Reich

von Verschwörungen reingehen, weil es macht halt keinen Sinn,

weil es ist wirklich eine radikale Minderheit, die aber massiv durch die Medien gepusht wird,

als ob das eine Massenmeinung wäre. Ich denke, da kannst du halt dazu gehen,

dass halt die Familie aufgespalten werden soll, dass halt

die Leute vielleicht die Geburten kontrollieren möchten, weil natürlich,

wenn du den Männern sowieso misstraust, Kinder

wird ja auch abgelehnt, es ist unverantwortlich, Kinder in die Welt zu setzen,

du hörst ja auch ganz oft wegen Klima und so weiter und so fort.

Also, dass das alles Zufall ist, halte ich eher für unwahrscheinlich.

Aber ich finde es auch immer schwierig, mir zu glauben, da sitzen jetzt so die

Siniste, weiß nicht, die Leute in ihren Roben und

planen das so, sondern das ist irgendwie so eine Art Bewegung oder

glaube dann schon, es Interessengruppen gibt, die das dann halt finanzieren

oder unterstützen, solche Leute, um damit, was weiß ich, zu erreichen,

Zerstörung der westlichen Welt, uns besser kontrollieren, manipulieren können.

Es ist, definitiv ist auf jeden Fall alles, was in den letzten Jahren passiert ist,

also da habe ich letztens noch einen Vortrag drüber gehalten, auch mit dem Feminismus,

auch mit dem Gleichheitswahn, ist das der größte Fehler, der westlichen Welt

gewesen, meiner Meinung nach, und zerstörerischer als jede Kriegswaffe und

wird halt die westliche Welt in den nächsten 50 bis 100 Jahren zerstören,

da bin ich ganz fest überzeugt, weil die Geburtenraten muss man sich

nur angucken, wir schaffen uns ab, wir importieren dann immer mehr

Leute aus allen möglichen Herren Ländern, aber das heißt dann auch

irgendwann, gibt es halt keinen Österreicher mehr oder Schweizer oder

sonst was, das sind dann alles irgendwelche, ja, vielleicht,

vielleicht gab es, ist da nochmal ein Österreicher in der Familienlinie,

aber irgendwann sind alle irgendwo durchmischt und du wirst

halt, es ist ja jetzt schon so, dass in Frankfurt

sind 50% glaube ich Migranten und auch in den Schulen

sind teilweise überwiegend, also bis zu 70, 80%

Migrantenkinder so und ich bin selber halt Migrant, also meine Mutter

ist Migrantin, ich bin Halbgrieche, man wird dann immer in so eine

rechte oder rassistische Ecke gedrückt, das ist aber einfach nur Schwachsinn,

es ist Blödsinn, es hat nichts damit zu tun, wenn ich nach Frankreich fahre,

möchte ich gerne französische Kultur erleben und Franzosen sehen und nicht Afrika

oder was weiß ich, auch nicht Italiener oder sonst was, ja und wenn ich

nach Italien möchte, möchte ich gerne Italiener erleben und das ist wichtig,

dass man auch einen Teil seiner Nationalität und seiner

Farbe beibehält, weil sonst gibt es die nicht mehr, sonst ist die

aufgelöst, ja natürlich soll es auch natürlich immer Einwanderer geben und Leute

und es gab es ja auch immer, aber es muss halt im Verhältnis bleiben,

da müssten die Länder drauf achten, aber das können wir Deutschen ja nicht, weil das ist ja ganz

böse Rechts und Nazi, aber erzähl das mal ein Japaner, der lacht sich

darüber, kaputt, ein Japaner, wenn du einen Japaner erzählst,

da kannst du 30 Jahre leben und wenn du dem jetzt erzählst, du bist Japaner als Deutscher,

weil du eine japanische Staatsbürgerschaft hast, dann lacht der sich

kaputt und sagt, wie, das ist Japaner, so zwei Meter Sören oder Schwede

und hier und in Deutschland ist es verboten, einen Unterschied zu machen

zwischen einem Passdeutschen und einem Deutschen, Ich verstehe,

was du meinst, ich verstehe, was du meinst, ja, und

was, naja, Gleichheitswahn, hm, ob das so sein

wird, was mich immer ein bisschen auf die Frage dann bringt,

ist, was glaubst du, können wir dann tun? Denn ich denke mir

auf die ganzen Einflüsse auf der großen Welt, da habe ich einen ganz

bedingten Einfluss, da habe ich wenig Macht darüber, wenn Macht

überhaupt das richtige Wort ist. Aber ich glaube trotzdem,

wir haben eine Möglichkeit, als gutes Beispiel vielleicht voranzugehen, wenn es darum

heißt, dass Familien gestärkt werden, dass wir eine bessere Beziehung

zu Frauen führen, weil das, ich glaube, auch wie du, wir sind gleich,

wir sind gleichwertig, aber wir sind nicht gleich als Mensch oder als Geschlecht. Und ich meine,

es gibt bestimmte Sachen, das Individuum ist immer ein bisschen anders, das muss ja

betrachtet werden. Bloß bin ich der Meinung, es gibt bestimmte Sachen,

die kann vielleicht ein Mann tendenziell im Durchschnitt besser und es gibt Sachen,

die kann eine Frau besser tendenziell. Und irgendwie habe ich das Gefühl, das kommt aus einem

gewissen Hass heraus, was ich auch verstehen kann, wie das damals war oder was die Vorstellung ist,

wie sich die Vorstellung bereit gemacht hat, wie das ja auch stattfindet, von wegen,

dass man es jetzt den Männern zeigen muss. Aber ich habe zumindest für mich

die Entscheidung getroffen und ich kann damit viel besser leben, wenn ich sage, das war so

und ich kann halt dafür sorgen, dass ich halt ein anderes Beispiel abgebe.

Das denke ich mir halt, weil... Ja, das würde nicht reichen, das ist richtig.

Also ich bin da, ich sage mal, ich bin da nie die List. So, das Arche-Noah-Prinzip,

für mich geht es nur noch um mich selbst und meine Nächsten und meine Familie. also,

ich habe einen Vortrag gehört von Roland Tichy auf dem Event, wo ich war und ich glaube,

der meinte, um diese, der hat dann so ein bisschen das mathematisch, die Kurven gezeigt

mit der Bevölkerungsentwicklung und er hatte gesagt, eigentlich müsste jede Frau ab jetzt drei bis vier Kinder kriegen,

um diese Entwicklung wieder umzukehren. Ja, das stimmt. Ja.

Und das ist utopisch. Also du müsstest, im Prinzip müsstest du drakonische Maßnahmen, du bräuchtest jetzt irgendwie

einen Diktator oder Kaiser, der sagt so, wir haben es probiert, das Experiment ist gescheitert, ab morgen Berufsverbot

für alle Frauen und jetzt bitte Kinder kriegen. Ja, oder du müsstest es so, also so krasse Anreize

und wir machen ja genau das Gegenteil in Deutschland. Ich meine, Viktor Orban hat ja in Ungarn

immerhin einen Stoß in die richtige Richtung gemacht, aber das ist auch wieder ja in Deutschland

historisch behaftet, dass du es nicht machen kannst so richtig, dass man Familien mit Kindern

belohnt gesellschaftlich, also Steuerentlastung. Ich glaube, da ist es zum Beispiel so,

dass du, kriegst du irgendwie einen Kritik, glaube ich, fürs erste Haus

über so und so viel 300.000 Euro und dann wird der immer wieder, wenn du ein neues Kind kriegst, wird der dann gestundet,

also das heißt, du musst dann nichts mehr zahlen, jetzt nur aus dem Verstand her und ich glaube, ab dem dritten oder vierten,

ich glaube, beim vierten Kind wird der getilgt. Das heißt, du musst ihn gar nicht

mehr zurückzahlen. Das ist natürlich ein Anreiz. Also, wenn du sagst,

hier jede Frau, sagen wir mal, weil keiner kann sich kaum mehr ein Haus leisten, du sagst,

so pass auf, wenn du, ihr kriegt erst mal 300.000 und wenn du das nächste Kind

kriegst, wieder schwanger bist, dann musst du weniger Zinsen zahlen und musst es

nicht zurückzahlen, nochmal weiter, ja, und ab vier Kinder schenken wir dir das,

den Kredit, okay. Ja, also es ist ja wirklich absurd und pervers,

also ich meine, selbst wir haben auch lange überlegt, ja, können wir uns das leisten,

ein Kind zu kriegen, mehr aus zeitlichen Gründen natürlich auch, ja, also,

und wirtschaftlich ist es ja nun so, dass wenn zwei Leute arbeiten, die noch nicht mal

den, die Kaufkraft haben, wie damals, wenn ein Mann gearbeitet hat,

ne, also es geht ja auch kaum anders mehr. Ja. Aber ich glaube,

ich habe das mal genannt, das ist noch was, woran ich ein bisschen arbeite, also es müsste dann gesellschaftlich so etwas

wie ein moderner Traditionalismus kommen, also eine Rückbesinnung

auf wieder die Geschlechter stärken und dass man genauso, wie man jetzt allen Frauen erzählt,

ja, du musst hier Karriere machen, Beruf und sonst was, diesen Push, den müsste man wieder

in die andere Richtung machen, also dass Frauen zwar gleichberechtigt bleiben, also auch alle Berufe erwählen können

und Karriere, wie sie wollen, aber das gesamtgesellschaftlich eigentlich, dass Mutter sein

sozusagen wie die Größte und Adlung ist, so wie es jetzt Karriere, jetzt ist unser Gott, der Gott der Frauen

Karriere machen, Karriere machen, mach deine Berufsausbildung, das müsste man umdrehen wieder,

dass es das Muttersein ist und dann würde man zumindestens

viele Frauen dazu beruhen, dass sie auch wirklich diesen Weg wieder gehen würden.

Und was würdest du deinen Männern empfehlen? Den Männern, die Männer haben ja keine Wahl,

die hatten noch nie, das ist ja auch immer zu dem Punkt, das privilegierte Geschlecht,

also ich weiß nicht, ob das so privilegiert ist, wir haben ja nicht die Wahl, wir können ja

keine Kinder kriegen, also natürlich können wir zu Hause in den Erziehungsurlaub gehen, aber es fällt ja schon flach,

sagen wir mal an, du bist jetzt bei den vier oder fünf Kindern, mit dem Stillen, die ersten Jahre,

also zwei Jahre zumindest, wenn es ein Säugling ist, ist halt einfach die Mutter gefragt, also klar kannst du Fläschchen

und abpumpen und so ein Scheiß, aber es ist ja alles unnatürlich, das Beste ist dann die Mutter, das heißt,

du hast ja schon mal, nehmen wir an, du kriegst vier Kinder, acht Jahre, wo die Frau sowieso

schon zu Hause ist, das können wir nicht umdrehen, wir sind keine Zwitterwesen

und Frauen sind für den Job, wo wir gerade gesagt haben, wäre es besser dafür geeignet, auch besser geeignet, so,

also das heißt, der Mann hat nun mal die Rolle, die ist er auch dadurch durch die Moderne

ein bisschen aufgeweicht, dass uns jetzt auch zugestanden wird, zumindestens Erziehungsurlaub zu machen,

also ich sehe das mitnichten so, dass Männer in der Geschichte privilegiert waren, weil Männer hatten

in der Geschichte die Fresse zu halten und Geld zu verdienen und ja, mit ihren Kindern

vielleicht, wenn es hochkommt, am Wochenende mal was zu tun gehabt, ansonsten heißt es

ackern, 14 Tage im Kohlekraftwerk oder so und Kohle nach Hause bringen

und wenn du das nicht geschafft hast als Mann, hast du dein Gesicht verloren vor der Gesellschaft

und vor den anderen Männern, also du warst eigentlich ein Arbeitstool der Familie und ja,

also da kann man immer sehen, was dann besser oder ist, ob ich jetzt in der industriellen Revolution, die Frauen haben auch

in kläglichen Verhältnissen gelebt, aber ich glaube, ich wäre auch lieber da zu Hause

in der bescheidenen Wohnung gesessen und hätte da Kartoffeln geschält und mich um meine Kinder

gekümmert, als da irgendwie im Kohlekraftwerk meine Lunge zerstört

und mein Rücken irgendwie 500 Meter unter der Erde, Verstehe,

verstehe. Was ist dann das Hauptproblem, wenn man es so sagen kann, von den Männern,

die zu dir kommen, was, wie kann ich das präziser formulieren? Wenn es jetzt heißt,

es gibt einen bestimmten Grund für Frauenhass oder für bestimmte Anschläge gegen Frauen, was sind dann meistens

das von den Männern, das sie sagen? Also Frauenhass ist im Gegensatz zu Männerhass

super, super selten. Also es gibt sehr viele Frauen, glaube ich,

die Männer hassen, also aufgehetzt auch durch diese Feministen. Männer, das ist,

also gibt es wirklich ganz, ganz wenig. Da sind wir von Natur nicht drauf gepolt.

Jeder Mann, das ist auch, die Frauen, werden, also denen wird immer suggeriert,

dass wir ihre größten Feinde sind oder die größte Gefahr für Frauen. Genau das Gegenteil ist der Fall.

Männer sind von der Natur darauf gepolt, den Schwächeren zu helfen und vor allem Frauen zu helfen.

Und sogar fremde Männer würden in den vielen Situationen ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen, um irgendeine Frau

zu retten. Ja, also nehmen wir mal die klassische Situation, du siehst irgendwie

eine Frau auf der Straße, du hast nichts mit der zu tun. und irgendein Typ zieht die in eine dunkle Ecke und macht irgendwas,

ja. Ja gut, da ist nicht jeder Mann so mutig, aber viele Männer,

die mutig sind und die vielleicht ein bisschen was drauf haben, würden dann ihr eigenes Leben,

ihre eigene Gesundheit aufs Spiel setzen, um dieser Frau zu helfen. Und da sagen die mir was von, ja,

also wie irre das ist eigentlich und das wissen, das haben die Frauen verlernt, das zu würdigen,

die Gesellschaft wusste das immer, das wurde auch von den Männern erwartet, ja, und das ist auch immer noch so drin,

weil das in unserer Natur, in unserem Gen ist. Also wir sind nicht die größten Feinde oder die größte Gefahr

für Frauen, sondern wir sind im Prinzip ihr größter Schutz. Wenn Gefahr ausgeht, geht sie auch von Männern aus,

aber es gibt weitaus mehr gute Männer, die ihr Leben aufs Spiel setzen würden, um eine Frau zu schützen,

als es schlechte Männer gibt, die die Frau in so eine Situation bringen. Und die beste, der beste Schutz

vor den schlechten Männern sind gute Männer und ein gutes Verhältnis zu haben zu guten Männern,

weil Frauen sich halt selbst nicht verteidigen können oder sehr schwer. Sie brauchen uns Männer, um sich verteidigen

und zu verteidigen. Da würde ich immer sagen, wir brauchen uns gegenseitig, ja, das würde ich immer sagen. Ja, wir brauchen uns

gegenseitig, aber was das Verteidigen, die körperliche, physische Verteidigung angeht, also das ist,

da ist ja ganz klar, sind andere Männer gefragt. Ja, ja. Also, wie will sich eine Frau,

das ist auch, auch mir mal so negativ ausgelegt worden auf Instagram, dass ich da gesagt habe,

dass auch die Frauen, auch um ihre Rechte durchzusetzen, die wurden ihnen

freiwillig von Männern irgendwann gegeben. So. Und die können genauso gut wieder schnell

wieder weggenommen werden, das sieht man in Syrien oder Afghanistan. Weil Frauen brauchen andere Männer,

um ihr Recht durchzusetzen. Frauen können das Recht nicht selber durchsetzen. Sie brauchen andere Männer, die das Gesetz durchsetzen.

Ja, was will eine Frau machen? Nehmen wir mal an, es wäre wirklich Männer gegen Frauen, die sagen,

oh, der hat mich schlecht behandelt und so. Ja, dann kommen, schicken sie die Frauenpolizei oder das Frauenmilitär

und dann stellen die Männer sich dagegen auf und dann, was denn dann? Das ist ganz schnell vorbei.

Ja, ja, das stimmt schon. Ich glaube, die Vorstellung kommt hin, ja.

Ja. Was? Jetzt aber andersrum. Was glaubst du, verstehen dann viele Frauen

falsch über Männer? Ja, genau der Punkt, dass sie verstehen falsch, dass Männer die größte Gefahr für sie sind,

dass Männer ihre Feinde sind, dass Männer, ja, so Frauen wie Objekte betrachten, von denen sie irgendwie

nur Sex haben wollen oder so. Nein, also das ist wirklich Männer, der oberste Ziel,

also Männer müssen das erst lernen, also auch in Familien und auch als Vater und sowas, dass sie sich selbst auch wichtig nehmen

und dass sie auch ihre Hobbys weiterleben, dass sie auch Zeit für sich nehmen, denn Männer haben so und so

die Tendenz, so als nützliches Werkzeug zu gelten, weil sie dadurch ihre Anerkennung rausziehen.

Also wirklich Hasseln, Geld verdienen, damit man der Familie ein gutes Leben

machen kann, ja, die Frau zu beschützen, dadurch ziehen Männer viel von ihrem,

von ihrer, von ihrem Ehrgefühl oder so, von ihrem Status. So, also ich,

mein Vater ist auch ein gutes Beispiel, das ist natürlich, hat sich auch was getan jetzt über die Jahre,

mein Vater, der hat sein ganzes Leben nur gearbeitet und wenn er zu Hause war, dann hat er irgendwas

im Garten gearbeitet und wenn er nichts im Garten gearbeitet hat, dann hat er irgendwas Neues gebaut am Haus.

Also dass der irgendwie selber für sich, dass der mal irgendwo saß und ein Buch gelesen hat oder irgendwas für sich gemacht hat,

vergiss es. Also das gab es nicht. Das gab es erst, als er in Rente gab und das musste er erst lernen,

das hat er selber gesagt. Er hat das erste Mal in seinem Leben irgendwie ein Buch gelesen. Also es war immer

arbeiten, funktionieren für die Familie so zu machen und das müssen die Männer lernen, dass sie halt

sich da auch zurücknehmen. Also das ist, Männer haben eher die Tendenz, sich viel zu sehr aufzuopfern. Verstehe.

Was würdest du dann diesen Männern empfehlen? Heißt dann es zu lernen, sich selber als wertvoll zu erachten, auch was für sich zu tun?

Ja, absolut. Klar. Ja, natürlich. Und nicht immer dieses ganze White Nighting

oder Simping im Internet, was man so neudeutsch sagt. Es ist halt komplett irre. Also wenn du eine Frau bist und da irgendeine Frau

und du musst ja jetzt Frau nur auf Twitch sein und irgendwie so ein bisschen nett in die Kamera lächeln und dann schmeißen dir da

irgendwelche Männer tausende an Euros in den Rachen, also ohne, dass du irgendeine Dienstleistung

für machst, weil sie die Hoffnung haben, dass sie von der Königin vielleicht wahrgenommen werden. Das ist halt absolut

der falsche Weg. Und das sind halt, so übel das klingt, das sind halt die meisten Männer, ja?

Das sind die meisten. Genau, genau. Also sie buhlen um die Aufmerksamkeit von einer Frau.

So, ich habe auch immer das Gefühl, dass sie dafür irgendwie in eine Transaktion gehen müssen, dass sie dafür bezahlen müssen,

dass Frauen spielen ja dieses, auch auf Instagram diese Karte aus. Ja, er soll das Date bezahlen, weil ich bin ja die Frau. Da sage ich,

nee, nee, sorry, Lady. Wir sind beide erwachsene Menschen. Es ist ein Geben und Nehmen, eine Beziehung. Und ich bin jetzt nicht,

Sex ist auch nichts, was die Frau, wir von den Frauen bekommen. Da gehe ich in Puff, dann ist es eine Transaktion,

sondern Sex ist etwas, was beide, für beide eine gute Erfahrung ist und was sich beide gegeneinander geben.

Ja, und nicht, was wir von der Frauen kriegen und wofür wir bezahlen müssen oder irgendwie durch irgendwelche Ringe springen

und dreimal Essen einladen und noch einen tollen Urlaub oder eine Tasche kaufen und dann darf ich mal ran, ja? Ja, das ist dann,

das ist dann wie, wie eine Bestechung fast schon. Ja, ich sage immer, Prostitution leid, ne? Also, wenn eine Frau erwartet,

dass ich irgendwie für sie irgendwas bezahle, nur damit ich irgendwie, also auch schon mit ihr rede, also ihren Drink ausgebe,

ich bin jetzt nicht knauserig, aber ich mache, ich mache da keine Sonderverhalten für Frauen. Wenn eine Frau jetzt zum Beispiel erwartet,

dass ich ihren Drink ausgebe, nur weil ich mit ihr rede, dann ist das für mich eine rein Prostitution leid. Ja, also,

oder sie zum Essen einladen muss, weil ich bin ja der Mann. Sorry, wir sind etwa, also Gleichberechtigung, dann aber auch wirklich.

Oder, ist auch in Ordnung für mich, aha, okay, du willst das traditionelle Ding spielen, ist auch in Ordnung,

dann mache ich den Gentleman, bezahle das Essen, all deine Kosten und so. Dann sei aber auch die traditionelle Frau.

Dann rühre ich aber auch keinen Finger im Haushalt. das ist dann alles dein Job, weil du bist ja eine traditionelle Frau.

Das können die Frauen, die picken sich gerne immer wie an so einem Buffet raus. So, ah, nee, beim Date bezahlen,

das könnt ihr behalten. Ja, ah, ja, hier, die CEO's Jobs, da möchte ich 50%.

Kanalarbeiter, ah, das könnt ihr auch behalten. Berufsunfälle, behaltet das auch mal.

Also, nur die Rosinen rauspicken, so geht's halt nicht. Wehrdienst, das könnt ihr auch behalten,

ja. Ja, ja, ich verstehe, da ist eine gewisse Ungleichheit,

ja, verstehe ich. Ja, ja. Und sobald man das irgendwie anspricht,

dann sieht es anders aus. Ich wollte es vorhin schon ansprechen. Bei dir ist auch ein Thema, was du offen sagst, die Einsamkeit von Männern.

Mhm. Was konntest du darüber lernen? Das ist jetzt immer mit den Jahren immer schlimmer geworden. Bei dir ist es in der

Generation Z. Da habe ich mich selber mega schockiert. Da sind wir aber mittlerweile, glaube ich,

bei irgendwas mit 43%, die bis zum Alter von 25 Jahren noch nie eine irgendwie Beziehung zu einer Frau hatten, weder sexuell noch intim.

Also, fast die Hälfte. Also, es wird jedes Jahr wirklich schlimmer.

So, und das ist halt ein Männerproblem und weil sich die Gesellschaft, ich sage ja,

die Männer sind ein Werkzeug für die Gesellschaft, nicht interessiert, juckt es halt keine Sau, weil es sind ja nur Männer.

Ja, also, wenn das andersrum wäre, bei den Frauen, da hätten wir schon

wahrscheinlich zehn Initiativen, die irgendwie versuchen würden, da was gegen zu tun. Aber, bei den Männern ist es,

interessiert sich keiner dafür. Und die Leute, die dann was so sagen dazu, wie ich, die werden dann halt beschämt.

Ne? Oder wird dann halt gesagt, ja, hier, bla,

Männerrechtler, die sind alle, was weiß ich, so und so. Also,

wir müssen da wirklich aufpassen, weil wir verlieren jetzt die ganzen jungen Männer. Und die Männer, das ist nichts,

also ich sage ja, also ich sehe da wirklich schwarz. Die Männer checken immer mehr aus, was natürlich auch dazu führt, dass sie sagen,

warum soll ich jetzt Gas geben im Beruf? Warum soll ich irgendwie was machen? Ich habe sowieso keine Chance auf dem Datingmarkt. Dann arbeite ich sowieso nur halbtags

oder so, dann zocke ich lieber oder ja, dann, keine Ahnung,

mich jetzt am, oder harze so, weil ich habe sowieso keine Chance, irgendwie eine Frau zu kriegen. Dann brauche ich mich auch nicht rein,

rein zu hauen. Also es ist auch dieses, warum viele Männer reinhauen, ne? Ein ganz großer Hebel ist halt immer

auch ihre Chancen auf dem Datingmarkt zu verbessern, ne? Das braucht die Gesellschaft eigentlich,

diesen Hebel, dass Männer versuchen, Dinge nach vorne zu bringen, äh,

sonst kollabiert sie dann halt irgendwann. Ja, verstehe ich, verstehe ich. Und wir sind jetzt wieder

im Prinzip genau da, wo wir vor dem Christentum waren, in der, in diesen vor,

also so, wie auch die meisten Kulturen aufgebaut waren, dass sich mehr, also die Top-Männer,

also die Top-20%, dann halt, äh, einen Großteil der Frauen teilen, ne?

Also so, Harems haben, mehrere Frauen am Start haben und die Frauen sich

diese Männer teilen und dann ganz viele Männer in die Röhre gucken und überhaupt gar keine Frauen haben. Mhm.

Ein Szenario, was nicht so schön klingt. Ja, also besonders, wenn du halt einer

von diesen Männern bist, ne? Ist klar, ja, wenn du einer von den Top-10

oder 20% der Männer bist, dann lebst du natürlich, äh, zumindest im sexuellen Paradies, da muss man auch immer

so ein bisschen drauf zuhören, das, was zwischen den Zeilen, wenn die Frauen immer sagen, ja,

wo sind die guten Männer und ich hab nur noch, ich hab nur noch, ich treff nur Arschlöcher und so,

dann weißt du ganz genau, dass sie außerhalb ihrer, ihrer, ihres Dating-Rahmens daten

und dass sie halt eben auch auf diese Top-10 oder 20% gehen, unbedingt, diese unbedingt haben wollen,

diese lassen sich aber natürlich nicht so schnell, äh, festlegen, warum sollten sie,

wenn die jeden Tag zehn neue Frauen, die interessiert sind, an ihnen bei Tinder haben, so,

also, die aller, allermeisten Männer, auch attraktive Männer, sind,

wie ich gesagt habe, beziehungsorientiert und sind superliebe und nette Männer, aber wenn die Frauen halt,

die ignorieren und im Arsch nicht angucken und sich immer nur die Top-10, 20% ausruhen,

ja gut, dann ist natürlich Hauen und Stechen und dann ist klar, dann werden sie halt

gefögelt und ziehen dann halt weiter die Männer und mähen sich nicht mehr. Also,

ich meine, ich höre mir das alles an und da muss ich ehrlich sagen, ich kann nicht glauben,

dass man, glaube ich, nicht sich selber so hinkriegen kann, dass man doch attraktiv als Partner ist.

Ich bin mir sicher, dass man sich den Mut macht, das Beste auch

sich rauszuholen in seiner, sag ich mal, maskulinen Polarität oder was auch immer

das heißen soll, dass man sich als Person einfach so schön entwickelt, dass man der Welt was bieten kann,

da bin ich mir ziemlich sicher, dass man auch jemanden finden kann. Ich glaube nicht, das will ich unterstreichen,

Gabriel, aber das ist ja nicht der normale Weg, das ist ja der Weg der Elite.

Das sag ich ja auch immer zu den Männern, die zu mir kommen. Ich sag, in diesem Moment,

also das ist für die immer auch krass, für sie als für Selbstbewusstsein, wo sie das erste Mal

auf der Straße waren, Frauen angesprochen haben, aber ich sag so, jetzt seid ihr schon besser als 95 Prozent

aller Männer da draußen. Ja. Weil die haben diese Angst nie überwunden in ihrem Leben.

Die haben nie irgendeine Frau angesprochen auf der Straße, die sie hübsch fand. So, also das heißt,

wenn wir, natürlich stimmt das vollkommen, was du sagst, also das hat auch

seine Limits, aber du kannst halt super viel aus dir machen, gerade als Mann. Ja.

Weil als Mann musst du nicht besonders hübsch sein oder sowas, ja? Du kannst halt trainieren,

du kannst halt dein Ding aufbauen und so und dann wirst du auch eine Frau finden.

Ich sag auch immer zu den Männern, ja, klar sind viele junge Frauen, moderne Frauen verrückt,

aber ist doch egal, du brauchst ja auch nur eine. Es sind halt nicht alle Frauen verrückt, genau.

Also du willst ja nicht irgendwie jede Woche eine neue, dann wird es vielleicht schwer, aber du musst ja nur

eine finden, die irgendwie zu dir passt und ja, da musst du halt dann

Gas geben, ja? Also, stimmt schon, was du sagst,

aber es ist ja kein einfacher Weg und der bequemere Weg ist einfach für die Leute zu sagen,

oh ja, ich sitze jetzt lieber zu Hause und zock das neue Call of Duty

und es hat alles keinen Sinn und die Frauen sind alle übergaben,

warum soll ich mich da bemühen? Das ist natürlich der einfache Weg. Und das ehrlich gesagt

finde ich ein bisschen schade, weil ich glaube, dass jeder hat einen Platz genauso wie Mann

oder Frau, dass wenn man einfach seiner Intuition folgt und wie du schon sagst, den Mut findet,

sich das zu machen, Frauen anzusprechen, sich dem Besten zu zeigen und aus Fehlern zu lernen, dann glaube ich,

wird das Beste auch passieren und bloß, was meinst du mit dem Weg der Elite? Weil ich glaube,

das ist trotzdem eine Entscheidung, die man treffen kann. Vielleicht nicht unbedingt immer, aber ich glaube schon, dass es immer ein Weg nach oben ist.

Gabriel, aber das ist, wir sind eine ganz, Elite meine ich damit, dass man sich überhaupt

damit auseinandersetzt. Die meisten Menschen da draußen haben in ihrem Leben noch nie ein Buch gelesen. Die meisten Menschen

kommen überhaupt nicht zu dem Punkt, sich überhaupt so weit zu reflektieren, dass sie sagen,

okay, das, was ich jetzt hier, was in meinem Leben ist, dafür bin ich selbstverantwortlich,

das habe ich kreiert, sondern es ist die Umweltschuld oder so. Also überhaupt, dass man zu dem Gedanken kommt,

dass man selbstmächtig ist, zu dem Punkt kommen die meisten Menschen gar nicht. Also ich wusste das ja auch nicht, aber als ich dann halt

erfahren habe oder so im Internet gelesen habe, dass Flirten eine Fähigkeit ist, die man lernen kann und dass man Erfolg

mit Frauen lernen kann, das war für mich auch wie so eine Offenbarung. Also es war so, als ob ich irgendwie

die Bibel aufgeschlagen und dann kommt das Licht raus und dann erleuchtet. Ich dachte so, was?

Ich dachte halt, du bist, das ist irgendwie wie deine Augenfarbe. Also entweder bist du

der coole Typ, der von Frauen gemocht wird oder du bist es halt nicht. So und da, das hat mich natürlich

mega motiviert und da habe ich dann halt losgelegt. Aber da kommen die wenigsten Menschen auf diese Bewusstseinsebene. und das finde ich schade

und vielleicht kann man dann auch sagen, wenn du es nicht willst, wenn, dann so be it, keine Ahnung.

Aber das finde ich schade, wenn Menschen das nicht machen. Weil ich glaube, dass so die Welt jeden Tag

ein Stück weit besser werden kann. Jetzt meine ich dann, weil ich habe auch viel dazu gelesen eben, wie man das machen kann und von wegen

besserem Ungarn mit Menschen, aber mit Frauen ja auch. und ich glaube, was ich für mich gelernt habe, ist es,

ich habe es mal im Internet gehört, ein Mann zu sein, der weiß, wo er hingeht, sich wohlfühlt

in seinem Körper, in seinem Geist und währenddessen Spaß hat. Dass das so ungefähr die beste Idee ist

von einem positiven Beispiel. Was ist da deine Meinung dazu von den Menschen, die sich jetzt diesen Elitenweg aussuchen? Wie hilfst du denen?

Was möchtest du denen zeigen? Das Gute ist, dass es, also ich versuche die nicht alle in so eine Form zu pressen,

sondern ich versuche halt im Prinzip ihre, ich sage mal, die beste Version ihrer selbst zu werden. Also du kannst auch

ein cooler Nerd werden oder weiß ich nicht, der eine ist halt fitnessorientiert, Bodybuilding, super

und der andere ist halt eher musikalisch als Mann. Also du musst halt auch nicht irgendwie mega trainiert sein, wenn du super musikalisch bist

und das dein Weg ist, kannst du damit genauso erfolgreich werden bei Frauen, wie wenn du jetzt Bodybuilder bist.

Also oder was weiß ich, jedenfalls Fitnessfreak, sagen wir mal so. Bodybuilder ist schon wieder ein bisschen zu weird.

Aber so Fitnessfreak so. Also der wirklich größte Hebel ist einfach wirklich in Aktion zu treten und wirklich mit Frauen

in Kontakt zu treten. Das merke ich auch immer wieder, auch selbst die blutigen Anfänger. Man muss nicht so ein total geiler Typ sein

und total lässig und alles wissen und wie man flirtet. Sondern man muss halt einfach, so wie das schöne

amerikanische Satz, 80% of success is just showing up. ja, 80% des Erfolges

ist einfach anzutreten und überhaupt was zu machen, sich in Bewegung zu setzen. Das ist auch beim Flirten so.

Kannst dich vollkommen über deine Zunge stolpern und nervös sein und sonst was. Aber wenn die Frau

dich irgendwie gerade Single ist und dich irgendwie nett findet, kann da trotzdem was Schönes draus entstehen.

Und das ist doch auch ein guter Anfang. Und das finde ich doch schon weitaus positiver, zu sagen,

es gibt keine Chance für mich. Weil egal, zumindest ich habe diese Entscheidung getroffen, zu sagen,

ich rede immer von Entscheidungen, weil ich glaube, das kann man wirklich bewusst machen. egal,

was für eine Geschichte ich mir erzähle, es soll einfach eine gute sein. Sie kann negativ sein,

aber ich entscheide mich für eine gute mit Happy Ending. Vielleicht habe ich auch nicht recht,

vielleicht habe ich recht. Scheiß drauf, vielleicht auch nicht. Aber am Ende des Tages, ich will eine gute Zeit haben

hier auf der Welt. Ja, sicher. Ja, genau,

genau. Und das, das möchte ich auch mit diesem Podcast eben machen. Das ist diese Idee dahinter.

Das sage ich auch fast in jeder Folge, dass die Menschen zumindest ein bisschen optimistischer rauskommen,

rauskommen. Und vielleicht dann zu dem Punkt, was würdest du dann einem Mann sagen,

der nicht weiß, was er tun soll, um das Beste aus sich rauszuholen? Ich weiß,

es gibt keine One-Size-Fits-All-Antwort, aber was wäre so ungefähr der Weg? die Frage ist ja erstmal,

muss man erstmal rausfinden, was will er überhaupt so. Und dann ist es wirklich, ich habe jetzt gerade auch

bei einem bei mir im, im, im Kurs, also wir,

wir haben ja auch so eine Art Continuity-Programm, so eine Männergruppe, wo die Leute dann länger drin bleiben,

wenn sie wollen. Und, äh, der ist halt gerade in so einer depressiven Phase,

ne, und hängt dann nur rum und kriegt nichts gebacken. Dann sind es aber wirklich so kleine Sachen wie,

mach dein Bett, geh raus, geh, ähm, in eine Kneipe oder geh um einen Block

spazieren oder sowas, ja. Wichtig ist, sich zu bewegen. Irgendwas in die Richtung

seines Ziels sich zu bewegen. Und wenn es auch nur kleine Schritte sind. Aber da muss man natürlich

erstmal wissen, was will ich denn überhaupt? Und das ist halt der Punkt. Also man muss nicht alles maßlos selbst optimieren,

äh, super durchtrainiert und super dies und super das. Aber man muss halt,

und das ist die frohe Botschaft oder die Erfahrung, dass eigentlich jeder alles

auf einem gewissen Level schaffen kann. So, also, wenn,

wenn du jetzt Gitarre spielen willst oder Musik, Musik spielen willst, dann wird aus dir,

das ist zum Beispiel bei mir so, ich bin jetzt nicht so ein handwerklich begabter Typ, aber ich liebe halt Musik und ich wollte singen

und wollte es begleiten und für mich war es ein totaler Krampf. Aber jetzt kann ich ganz passabel Gitarre spielen.

So, aus mir wird nie ein Lenny Kravitz oder sowas werden, egal wie viel ich übe,

weil das einfach, ich bin nicht so fingerfertig. So, aber trotzdem kann jeder, der es will,

kann Gitarre lernen, dass du halt so ein paar Basic-Adkorde oder so drauf hast. Und so ist das bei allen,

ja, wenn du irgendwie dich für Finanzen interessierst, dann kannst du da auch ein gutes Level haben.

So, aber wenn du halt nichts machst, naja gut, dann passiert halt auch nichts. Ja,

ja. Also und viele machen halt neben ihren Beruf

nichts. Also die lernen auch nicht mehr. Das ist dann, nachdem sie die Schule abgeschlossen haben,

dann lernen die vielleicht was in der Fortbildung auf der Arbeit, aber das war's. Also da ist

keiner, der jetzt hingeht und sagt, oh, ich lerne jetzt nochmal

eine neue Sprache, nur so, weil mich die Sprache interessiert oder,

ja, ich lerne jetzt noch neue Tanzen oder sowas. Das machen auch

ganz viele Leute überhaupt nicht. Das ist dann vorbei. Nach der Schule ist Lernen vorbei.

Und ich bin mir jetzt noch 100% sicher, wenn man diese Fähigkeit an den Tag legt, wird man auch viel

attraktiver sein für eine Frau, weil man was zu erzählen hat und vor allem du tust dir was.

Ja, ja. Das heißt, du hast die Fähigkeit, in dir etwas zu machen. Und dann lernst du da

wieder Leute kennen und so, es ist ja auch wieder, was weiß ich, Tanzen oder bei jedem Hobby,

das ist halt der Punkt, genau. Und du musst halt solche Sachen, das sage ich ja auch

den Jungs immer, die zu mir kommen, gerade wenn sie jetzt so ITler sind oder Ingenieure

oder so. Und dann neigen die natürlich dazu, weil das ist ihre Wohlfühlzone,

gerade bei diesen Männern, die eher so verstandesorientiert sind, sich auch ein Hobby zu suchen,

was dem auch entspricht. Also dann, keine Ahnung, löten sie dann da rum oder so

an ihrem Feierabend oder programmieren oder was weiß ich. Ich habe gesagt, nein,

du brauchst mindestens ein Hobby, was genau das Gegenteil ist. Also Impro-Theater, Tanzen,

Musik, irgendwas in der Richtung. Ja, wo du dich, wo du über deine

Komfortzone rausgehst, wo du dich konfrontieren musst, wo du mit Leuten in Interaktion treten willst. Das ist,

wenn du den ganzen Tag vor dem Computer sitzt und an deinem Hobby ist dann noch zocken oder vielleicht

mit drei, vier Freunden Brettspiele spielen, ist auch okay, aber wenn es immer wieder

die gleichen Typen sind, nee, du brauchst was, wo du mit anderen Leuten in Kontakt bist.

Das klingt gut. Das klingt sehr gut. Was konntest du dann feststellen in deiner, wie lange machst du das,

das Coaching, sag ich mal? Über 20 Jahre mittlerweile. Was konntest du dann feststellen, wenn Menschen wirklich aktiv werden,

wenn dein Mann wirklich aktiv wird? Was war dann deine, vielleicht auch die, die überraschendste Entwicklung? Die überraschendste Entwicklung war mal,

dass ich irgendwie einen Mann getroffen habe auf einem anderen Kurs und der mich angequatscht hat und so und so.

Ja, Maximilian, ja, ja, bla, bla, bla, und so und so. Und dann sagt er doch seinen Namen und ich denke so,

hm, ja, Name kenne ich, das kann der ja nicht sein und so. Und dann reden wir noch

so ein bisschen und dann erzählt er mir aber noch so ein paar mehr Details und dann denke ich, hä,

das ist ja doch, das kann nicht sein. Und dann war der das aber, habe ich gesagt, sag mal,

bist du Peter so und so? Und ich dachte, ja. Und ich habe den Typen einfach nicht mehr wiedererkannt.

Der war einfach ein neuer Mensch. Als ich der bei mir als im Workshop war, da war der wirklich so ein total introvertierter

Klamotten-Scheiße, Ausstrahlung-Scheiße, Körpersprache-Scheiße. Ja, und das war aber so

seine Initialzündung da in dieser Workshop und er hat dann voll viel an sich gearbeitet. Es war echt ein neuer Mensch.

Ich habe den nicht mehr erkannt. Also ich habe dann selbst ja schon gedacht, das ist der Name, aber ich habe gedacht,

nee, das kann der nicht sein. Muss ein anderer Peter sein oder so, ne? Und,

heftig. Also das ist wirklich heftig. Und vor allem, wie wenig Zeit es auch oft braucht.

Ich habe jetzt gerade gestern wieder mit einem gesprochen, der gerade unser Bootcamp dadurch hat, acht Wochen.

Und der sagte auch, das ist so krass, Maximilian, wie sich mein Leben jetzt in diesen acht Wochen

verändert hat. Ja, der war auch eher so introvertierter Typ, beruflich recht erfolgreich

und so, aber eher so am Zocken. Und jetzt hat er hier Date hier, Date da

und die Tanzlehrer und sagt, oh, hier, der Nico ist ein cooler Typ

und stellt ihm schon irgendwelche Frauen vor als Tanzpartnerin und so. Und das ist halt,

also, es braucht auch viel weniger oft an Energie, um wirklich krasse Sachen

in seinem Leben zu verändern. Aber wir sind halt so auf Autopilot, wir machen halt immer

die gleichen Patterns und machen unsere gleichen Sachen und dann verändert sich halt nichts.

Aber wenn du dann mal zwei Monate die Weichen ein bisschen anders stellst und dich forderst

und challengest, auf einmal verändert sich richtig krass viel in deinem Leben. Was glaubst du,

macht dann dieser Nico richtig? Der, der von der Tanzlehrerin, den du gerade

angesprochen hast. Was macht der richtig? Naja, der ist halt einfach, ich hab ihn ja halt

in Kontakt gezwungen, also wir, die haben ja dann auch immer Aufgaben jede Woche, die sie machen müssen

und dadurch sind sie ja immer wieder konfrontiert mit solchen Dingen und dann hat er ja gemerkt schon,

okay, krass, also der war, konnte ganz gut reden auch und da war er schon

auf irgendeiner Party, wo dann auf einmal er so ein bisschen Center der Party war und alle Frauen

ihn total cool fanden und dachten, er wäre so voll der lässige Typ, und da kam er gar nicht klar,

weil er dachte, ja, eigentlich bin ich das ja gar nicht. Hab ich gesagt, ja,

das wissen die Frauen ja nicht, die kennt ich ja nur so. So, ja, also,

und das war dann und dann irgendwann sickert das halt so durch und dieses Selbstbewusstsein überträgt sich dann

auf die nächste Situation mit Menschen und irgendwann kommt es dann halt bei dir an,

ja, vielleicht bin ich ja doch dieser coole, lustige Typ, der ich da auf der Party war,

ja, die ich da ein bisschen gespielt habe oder mich mal was getraut habe, aber vielleicht bin ich der ja doch.

So, und das ist der Punkt. Also, das ist, es ist ja,

also wir alle haben, es ist auch meine Erfahrung in meiner Schauspielausbildung und so oder auch in den ganzen

so Personal Development an Geschichten, das ist immer, immer wenn sich so ein Mensch so aufgemacht hat

und man so seine Qualitäten sieht, so seine Seele, kannst du so sagen, dann wird fast jeder Mensch auf einmal super interessant

und super schön und so, ne, aber die meisten Menschen verstecken das ja oder trauen sich nicht,

sich so zu zeigen, wie sie sind und, ja, dann lässt es halt auch

die meisten Leute kalt, ne, das ist halt der Punkt. Die zeigen halt so ihre soziale Maske, und die ist okay,

mit der kann man interagieren, mit der kann man freundlich im Day-to-Day-Life interagieren,

aber das ist ja nicht das, was uns halt berührt oder begeistert oder so,

ne. Was, kannst du auf den Punkt ein bisschen eingehen, was uns berührt,

was uns begeistert? Ja, also, jeder Mensch hat eine bestimmte Energie, hat bestimmte Qualitäten,

bestimmte Ängste oder sowas und auch in der Schauspielausbildung oder in vielen Persönlichkeitsentwicklungskursen

geht es ja darum, sich dann irgendwie zu öffnen, was von sich zu zeigen, einen Teil, eine Scham

oder irgendeine Geschichte über sich, die einen bewegt hat und das sind die Momente, die dann halt auch das Publikum bewegen,

weil da kannst du damit connecten, so, aber das ist, so, wir,

ja, da ist ja eine Scham dabei, wir zeigen uns ja nicht so, weil wir ja auch Angst haben, abgelehnt zu werden

und, ja, dann ist das, das ist gut für die täglichen Umgang miteinander, aber es ist halt nichts,

was die Leute halt, äh, mega anspricht. Ist ja auch bei mir so, also,

ich polarisiere ja auch sehr stark und das ist auch in Ordnung, ist auch gut so. Also, entweder die Leute sagen,

es gibt kaum welche, die sagen, ja, der Max, ja,

das ist so, ist okay oder der, äh, ist so,

so lala oder so, ja, neutral. Also, entweder sagen die Leute,

boah, geiler Typ, Hammer und einer, der die Wahrheit spricht und so oder die sagen,

Sexist, äh, Frauenhasser, Macho, Arschloch,

was weiß ich, also, das ist, ist, äh,

ich hau halt raus, also, ich halte mich halt nicht zurück. Also, ich,

deswegen gehen Leute mit mir sehr stark in Resonanz oder sind sehr stark von mir abgestoßen und beides ist vollkommen in Ordnung. Aber ich hab keine Lust, mich zu,

zu filtern und Massenverträgen. sicher zu machen. Weil genau das macht ja einen authentisch und darüber sprichst du ja auch oft.

Authentizität. Mhm. Was ist für dich die Definition davon? Ja, das kompromisslos auszudrücken und zu zeigen,

äh, wer du bist und was in dir vorgeht. Okay. Und das tun die meisten Menschen halt nicht, weil sie halt, äh,

Anerkennung wollen, weil sie zu einer Gruppe sich zugehörig fühlen, möchten, ähm, weil sie nicht auffallen wollen,

weil sie sich schämen, äh, ganz viele Gründe, ganz viele. Also,

wir werden ja von der Gesellschaft eher auf so eine, ja, so eine Baseline getunt, ne?

Das fängt ja schon in der Schule an. Ja. Ja, alle, bitte,

bitte still sitzen, bitte zuhören, Fresse halten, ja, an 9 Uhr geht's los,

bis so und so. Also, es wird alles so, alles immer auf so eine Baseline runtergechunkt, ne? Bloß nicht auffallen,

sei nicht zu laut, sei nicht zu dies, sei nicht zu das. Ja, also,

anstatt, und es gibt ja teilweise jetzt so neue, auch Lernkonzepte oder so, mal zu sehen, was sind denn jetzt die

besonderen Qualitäten dieses Kindes oder dieses Menschens und die zu fördern und die rauszuholen. Das ist störend in einem Schulsystem.

Also, wenn jetzt einer super kreativ, oder ich war zum Beispiel immer einer mit super vielen Ideen, kreativ

und super, da sagt man ADHS, bewegungsaktiv, für mich war es die Hölle, mich da die ganze Zeit da zu sitzen

auf so einem scheiß Stuhl. Ja, ich, mach ich jetzt noch nicht mal. Ich steh da immer auf,

geh da ein bisschen rum und so. Also, meine Freundin sagt, sie kann mit mir nicht im Büro arbeiten, weil ich immer so aktiv bin, ne?

Weil ich mich immer bewege irgendwie. So, ähm, und, äh,

das ist aber meine Person. Das ist, deswegen hab ich viele Ideen, äh, bin super kreativ

und statt jetzt versuchen, dagegen zu gehen, was viel in meinem Leben passiert ist, müsste man jetzt so gucken, okay,

wie können wir das fördern und wie können wir diese Person wo einsetzen? Ja, ist klar, den kannst du nicht einsetzen als

Steuerfachangestellten, aber muss ja auch nicht jeder sein. Ja. Und du musst, kannst auch im Steuerfachangestellten

auch keinen, äh, was weiß ich, Tänzer machen oder so. Ich kenn das,

das nennt man ja ressourcenorientiertes Arbeiten. Mhm. Ja, und das ist ein super Ansatz,

find ich auch, dass, wir sind nicht alle gleich, aber wir können die gleichen Möglichkeiten haben für uns selber.

Mhm. Und das ist gut. Jetzt würde ich noch ganz gern hören, was denkst du über Scham? Also Scham,

charmant sein. Ach so, okay. Ähm, was konntest du darüber lernen?

Ja, ich finde das ja super wichtig und ich hab ja, auch das ist wieder sowas, der nächste Shitstorm,

dass ich ja irgendwie gesagt habe, ich flirte mit allen, von Babys bis Omas, was mir dann irgendwie aus, und dann haben die Leute sich irgendwie

immer nur auf die Babys konzentriert und gesagt, der ist ja pervers oder so, er flirtet mit Babys. so,

also da merkst du auch, die Geist, und mir dann irgendwie noch die Definition aus dem Duden geschickt, dass das ja flirten sexuell konnotiert ist

und sowas, die ich dann zum ersten Mal gelesen habe, dass das immer sexuell konnotiert wäre. Für mich ist halt flirten, ist genau das,

dass man einen spielerischen, charmanten Umgang miteinander hat. Ja, dass man, also ich mach dann auch

einer Kassiererin ein Kompliment für ihre neue Frisur, von der ich sexuell überhaupt gar nichts will, weil sie irgendwie 50 ist

oder sonst was. Aber ich möchte ein gutes Gefühl ihr erzeugen, ja. Ich versuche,

die Menschen im alltäglichen Leben nicht nur als, wie so Roboter, die irgendwie eine Dienstleistung erbringen für mich,

zu behandeln, sondern als Menschen und im Optimalfall kann ich irgendwie ihren Tag

etwas schöner machen als ohne. Das ist für mich flirten. Das ist, das hat nicht immer,

es gibt es im sexuellen Kontext, es hat, aber man muss nicht immer einen sexuellen Kontext haben, ja.

Und, ja, und da ist natürlich Scham, Scham entsteht, auch dadurch,

dass man im Außen ist, dass man mit seinen Menschen interagiert, dass man Spaß an seinen Mitmenschen hat,

dass man Neugier an seinen Mitmenschen hat. Also all das, was wir heute nicht mehr haben, ne.

Also, ich sage ja, wie gesagt, diese scheiß Handys sind ja auch verführerisch.

Ich bin ja selber auch viel dran und eher, wenn ich jetzt im Flugzeug bin, gucke mir da einen Film an

oder sowas, oder zock da irgendwas drauf. Ist halt sehr verlockend, ne. Früher hat man immer,

hat man öfter mal einen Smalltalk gemacht, halt in der Bahn oder im Flugzeug

oder so, weil entweder das oder ein Buch lesen.

Mehr gab's nicht. Also, so, jetzt hat jeder 20 Filme,

Serien auf seinem Handy, 30 Spiele und alle sitzen halt nur da und gucken auf ihr Handy. Ist auch okay,

aber man sollte sich auch immer wieder zurückrufen. Da sind andere Menschen in meinem alltäglichen Leben,

da sind mögliche Begegnungen und gerade, wenn man mit Leuten interagiert, dass man die halt nicht

wie, wie eine SB-Kasse mit einem Gesicht behandelt,

sondern, dass da auch ein Mensch ist. Meine Erfahrung ist, die freuen sich, die freuen sich halt total,

ne. Also, sind dann mega überrascht und freuen sich,

wenn man da irgendwas fragt, so gar keine Sachen. Ich weiß immer, ich hatte bei mir so einen Kioskbesitzer,

irgendwie so ein Türke oder so, bei uns an der Ecke und der hat den Kiosk halt neu übernommen,

der hat dann gewechselt so und, ja, gehen die also rein und so und dann sagt,

ja, Mensch, grüß dich und so, wie geht's und so, wie läuft's an,

das Geschäft und so, also nicht viel, ne. Er sagt, ja, oh,

danke der Nachfrage und so, ja, dies und das. Oh ja, super.

Und dann so ein bisschen gequatscht und auch nächstes Mal noch und dann

beim nächsten Mal sagte ich so, ja, ich muss jetzt nach München, ich hab Workshop und so

und dann sagt er, ja, warte mal, ja hier, nimm mal,

nimm mal eine Flasche Wasser mit oder so, wenn du jetzt, wenn du dann so lange fährst und so,

damit du was zu trinken hast. Okay, krass, so, ja,

danke. Und dann hat er mir immer wieder irgendwie was geschenkt oder so, ne,

also so, nur weil ich mal gefragt hab, ja, wie läuft's so, also ganz so,

da interessiert sich ein Mensch für dich, ne, also, der nimmt mich wahr,

als, nicht nur als Typ, der, der, das,

manchmal braucht's echt zu wenig, ist es echt irre. Ja, ja, und das Ding ist,

jeder kann damit anfangen, jeder kann klein anfangen und sich dann hochsteigern. Genau, genau,

ja. Jetzt bei dem Punkt vorhin, als ich Scham gesagt hab, ähm, hast du vielleicht auch Scham,

also dass man sich schälen, verstanden. Mhm. Wolltest du dazu auch noch was sagen? Weil das ist ja vielleicht auch interessant.

Ja, Scham ist, äh, großes Thema und ist der absolute,

also ist eigentlich ja Scham und Angst sind die beiden größten Feinde, finde ich, im Leben,

also von einem selbst, die einem halt abkoppeln von der persönlichen Entwicklung, von Lebensfreude und von allen Dingen,

ne? Die sind in uns allen drin, wir müssen auch lernen, dass das auch okay ist,

also das nicht dann wieder schämen, dass man sich schämt oder dass man Angst hat, das ist auch ganz oft so da, das kenne ich auch von mir,

ich habe mich früher extrem geschämt, dafür, dass ich halt irgendwie Angst hatte, Frauen anzusprechen,

weil ich ja nicht wusste, dass das irgendwie ein allgemeines Phänomen ist, was fast alle Männer haben, sondern ich dachte,

ich wäre halt so dieser komische Freak, der halt irgendwie Angst hat, auf Frauen zuzugehen und,

äh, ja, also, also Scham ist niemals gerechtfertigt, auch Angst eigentlich nicht,

also es sei denn bei so Ängsten, ich sage immer so Überlebensängsten, ne? Wenn du jetzt von der Klippe springst

oder irgendwie S-Bahn surfen oder so, dann ist sie gerechtfertigt, da entsteht eine reale Gefahr. Aber alles, was mit sozialen,

ähm, Situationen zu tun hat, eine Frage stellen, Karaoke singen, äh,

eine Frau ansprechen, da ist Scham und Angst eigentlich immer ein Hindernis für mehr Entwicklung, Lebensfreude,

ja, also, deswegen ist es lustig bei uns, wir machen zum Beispiel immer, ähm,

bevor unseren Workshops haben wir so ein, so ein, äh, so ein lockeres Meeting,

das ist offen für alle, die da kommen können, auch aus der Community, und da gehen wir immer gerne in Karaoke-Bars

und dann, äh, dann zwingen wir die Leute, egal, ob sie es gemacht haben in ihrem Leben,

also zwingen sie nicht, aber sozialer Druck wird aufgebaut, schon massiv, dass sie da Karaoke singen,

ja? Weil das ist immer so ein Ding und, äh, das meine ich ja, das ist auch wieder das,

wo man dann so die Schönheit von den Menschen sieht, ja, also dieses, wo was rauskommt,

wo du dann denkst so, Alter, das hätte ich ja gar nicht gedacht jetzt, ja, von dem,

ja, äh, was kommt denn da jetzt raus? Ähm, ja, das ist halt echt geil

und dann mit, also fast alle machen es dann irgendwann letztendlich, auch wenn die es noch nie gemacht haben, wo sie sich mega

davor schämen und das ist immer eine riesen Gaudi, also, und eine große Entwicklung für die und fühlen sich alle danach besser,

egal wie es gelaufen ist. Ja, ja, und vor allem, man lebt ja noch.

Ja. Ja, nicht so das, man lebt sogar mehr danach. Ja,

ja, das finde ich super. Man lebt ja noch, sondern man lebt mehr, man ist so voll in einer,

die sind dann so mehr energetisch und auf Märkten, also so, da ging so eine Tür auf. So,

weil, wenn du erst mal so auf der Bühne gestanden hast, so, je nachdem,

was für ein Laden, wo 100 Leuten und dann irgendwie Celine Dion gebutchert hast oder so, dann,

also, ja, zwei Trainer von mir, die haben, also das ist jetzt echt nur Advanced Level,

da habe ich auch gesagt, okay, also das, boah, da wäre ich auch schon,

auch, da würde ich auch schon Angst verspüren. Die haben, die waren in, da irgendwie in Zypern oder so,

sind da auch mal so Karaoke Bar gegangen und die haben sich so Karaoke gesungen, dass jeder für den anderen ein Lied aufgeschrieben hat.

also das ist halt schon richtig übel, wenn du dir noch nicht mal den Song aussuchen kannst, sondern der, dein Kumpel sucht sich den Song

für dich aus und dann haben sie halt irgendwelche Liebeslieder oder irgendwelche Schnulzen und dann kanntest du die noch nicht mal

oder die Melodie nicht. Also das war, aber danach bist du halt abgehärtet, ne, wenn du dann halt so richtig

schräg und, äh, wirklich übel irgendwie so einen Song singst,

den du gar nicht kennst. Oh man, ich erinnere mich noch, wo ich das, das war,

ich hab ja ganz am Anfang erzählt, dass ich auch mal absolut in die Stadt gegangen bin, um Frauen anzusprechen, um diese Angst überwinden

und ich weiß noch, wo das allererste Mal, ich denk daran immer noch zurück und denk mir so, boah,

das war ja, das war echt schlimm, aber es war nicht schlimm, so wie ich es mir ausgemalt habe und dann dachte ich mir danach,

als ich dann gegangen bin und gesagt hab, ciao, okay, schönen Tag noch,

ich kann das ja jetzt immer machen. Ich kann das ja jetzt öfters machen und irgendwann wird es vielleicht ein Ja geben und das ist ja genau das, was man sucht,

diesen einen Moment, wo es dann Klick macht. Mhm, ja. Deswegen,

ich finde das einfach super und ich finde das toll, dass jemand das in sich entdecken kann, auf jeden Fall. Ähm,

jetzt, was ist dann für dich eine Idee von, gut, ich meine das ganze toxische,

Männlichkeit und so weiter, kennt man ja aus so vielen Sachen, ähm, was ist dann für dich, deine Definition,

die du jetzt lernen konntest, von einer männlichen Männlichkeit oder von einer gesunden,

optimalen, wie auch immer man es nennen soll. Mhm. Ja, also,

ich sag, das beruht eigentlich auf verschiedenen Säulen, weil die bei den meisten

mehr oder weniger ausgeprägt sind. ähm, also Mut gehört auf jeden Fall dazu, das ist eine rein

männliche Geschichte und es war ja auch immer in allen Zivilisationen, gab es eigentlich im Prinzip so eine Art Mutproben

für Männer, um aus der Welt als Junge in die Welt der Männer aufgenommen zu werden.

Das ist für Frauen sicherlich in manchen Sachen auch wichtig, aber für Männer noch wichtiger,

man sieht ja richtig, wie das Selbstbewusstsein von den Männern steigt, wenn sie sich dem konfrontieren, ähm,

zu sich und seinen Idealen zu stehen, auch natürlich sich und seine Liebsten

zu beschützen, auch natürlich das Versorgen und so, also für die Community

da zu sein oder für seinen Science Circle, ähm, ja,

aber ansonsten ist das auch sehr, sehr vielschichtig mittlerweile strukturiert,

also, es muss nicht, ist nicht jeder ein Krieger sein, du bist jetzt nicht,

ich bin ja zum Beispiel auch überhaupt gar kein kompetitiver Sportmensch oder so, das interessiert mich

jetzt nicht Fußball und so weiter und so fort, du kannst auch ein sehr männlicher Typ

sein, der halt irgendwie, ja, Musiker ist oder sowas,

ne, ähm, ja, es lässt sich nicht so einfach,

ähm, auf eine oder zwei Dinge festzerren,

aber, was ich immer wieder merke, ist wirklich dieses, Männer brauchen

irgendwie Aufgaben und Ziele und brauchen einen Fokus, so,

wo sie sich drauf konzentrieren, ist ja sogar lustig, sogar, wenn,

also Frauen treffen sich irgendwie, um zusammen zu reden,

Männer treffen sich fast nie, um zu reden, so, hey,

lass uns mal einen Kaffee treffen zum Quatschen, die verabreden sich zum Zocken

und reden beim Zocken, zum Angeln, zum, äh,

Kanu fahren, also irgendwie, es muss eine Aktivität dabei sein, meistens,

weißt du, was ich meine? Ja, ja, ich hab gehört,

da gibt's so ein Sprichwort, ähm, ähm, Frauen binden sich

face to face, Männer binden sich Schulter an Schulter, mhm, mhm,

dass sie immer eine Sache machen müssen. Ja, genau,

also Männer, die machen diese Aktivität zum Zentrum und Frauen

sich halt, ne, die machen, die treffen sich halt einfach zum Quatschen,

also das, äh, gibt's bei Männern ganz, ganz selten,

sei denn, wenn man jetzt irgendwo mal in der Stadt ist und hat einen lang nicht gesehen,

dann wirst du jetzt auch nicht irgendwie denken, ja, wir müssen jetzt

irgendwie irgendwas machen, aber, ja, und das ist halt

wichtig, ne, dass auch da diese Unterschiedlichkeit erkannt wird

und dass die Männer auch Angebote haben, wo sie was zusammen machen können und was aktiv

machen, äh, und dann kommen Männer auch, und das ist auch ein

Mythos, dass Männer nicht, äh, miteinander reden

wollen oder nicht über ihre Gefühle reden, es wird halt

immer nur so diese weibliche Schablone darüber gelegt und dann erwartet,

dass Männer so über ihre Gefühle reden, wie es Frauen tun,

aber das ist Quatsch, das ist ganz anders, ja,

es ist halt einfach, du angelst zusammen oder so und dann gehst du angeln,

du sagst aber nicht, oh Mensch, mir geht's schlecht oder was weiß ich und dann

angelt man da und schweigt und redet über Gott und die Welt, trinkt ein paar

Bierchen und irgendwann sagt man dann auch, Mensch, oder du sagst,

ich hab das Gefühl, dir geht's jetzt im Moment nicht so gut, oder? Und dann sagt man halt,

ja, stimmt, ich hab echt Stress zu Hause mit meiner Frau und dies und

das und dann redet man dann kurz drüber und dann lösungsorientiert dann meistens

auch anders und dann hast du mal dich mal mit beschäftigt oder ich kann dir mal das Buch empfehlen

und so und dann ist auch wieder gut und dann macht man wieder die Sachen

und dann geht's uns auch besser. Frauen ganz anders, die wollen alles zerreden,

zwei Stunden analysieren von allen Seiten und dann hat er dies gesagt und sie hat das

gesagt und bla bla bla und hier und da und oh, ja, es ist eine andere Art,

also deswegen glaube ich auch, dass Gesprächstherapie für Männer nicht wirklich so effektiv

ist wie für Frauen. Ich habe eine kognitive Verhaltenstherapie gemacht und das war sehr

lösungsorientiert, auch mein Therapeut war ein Mann und mit dem konnte ich super arbeiten,

wirklich super arbeiten und das glaube ich ist auch was tendenziell für Männer, männliche Therapeuten.

Ja, ja, also ich habe das Gefühl, wenn Männer da zu viel da irgendwie,

da geht es ihnen eigentlich schlechter, wenn die zu viele so über ihre Probleme reden oder so,

es ist, es ist, wir müssen in die Aktion kommen und die meisten,

ich habe das auch die Erfahrung, diese ganzen Ängste und Scham und Sozial, ich weiß nicht,

ob das bei Frauen auch so ist, die verschwinden ganz oft, wenn die Männer in die Aktion kommen,

also dann ist, brauchen die gar nicht mehr die Therapie oder sonst was, ja, wenn die soziale Phobie haben

und dann, wenn du die echt mal packst, aber diese Männerbünde gibt es ja nicht mehr, auch Männer,

die sich packen, die sich rausfordern auf eine positive Art, aber auch, ich sage,

zum Beispiel auch in so einem Workshop, das ist ja auch ein bisschen so dieses liebevolle Arschtritte, ja?

Ja, ja, genau, genau, genau,

und das, das machen ja auch Väter mit ihren Kindern, genau, das sind ermutigen,

ja, und ich, ich habe das gesehen, ich habe ja in Kindergärten gearbeitet und ich sehe das

sehr, sehr oft bei Eltern, dass sie zwei verschiedene Rollen einnehmen, und zwar,

dass eine, ein Kind hat Explorationsverhalten, Exploration heißt, es geht raus

und möchte suchen, eine Kast, oder ein Hund, der, der ein bisschen schnüffelt,

der exploriert, er möchte erkunden, ja, der Vater ist derjenige, der ihn ermutigt,

das Kind, ja, geh raus, mach, aber dann,

wenn es irgendwann zu viel wird, dann sucht man diesen Komfort, diesen Schoß, diesen Schoß von der Mutter, dann wird vielleicht ein bisschen Komfort gegeben

oder auch der Vater kann das geben und dann wird wieder erkundet und das ist das, wie wir Menschen uns eigentlich von klein auf bewegen,

dass wir diesen Hafen suchen, dass wir diesen Hafen können, ja, vielleicht haben wir ihn auch in uns, aber wir suchen immer diesen Hafen woanders

und dann können wir rausgehen zum Ermutigen. Ja, ja, definitiv. Genau,

das habe ich bei Kindern immer sehr, sehr, sehr, sehr krass gesehen. Deswegen ist der Vater auch wichtig,

das ist auch, wird ja immer so weggeskutiert, der Vater ist unglaublich wichtig für Frau und Mann, also für Männer noch wichtiger,

weil genau dieses, das fehlt dann sonst, auch dieses herausfordernde Element oder so, also die meisten Männer, die ja ich auch coache,

die sehr, sehr große Probleme mit Frauen haben, die haben halt eine fehlende Vaterfigur meistens in ihrem Leben und dann wirst du halt nie so rausgefordert

oder mal so jetzt, komm mal, jetzt mal Arsch hoch Junge, ne? Ja,

ja, ja, ja, ja, und ich verstehe das,

ich verstehe, dass manche da vielleicht auch, die das nicht kennen aus der männlichen Perspektive, dass man das irgendwie falsch findet, aber am Ende des Tages,

du musst immer die, die Fähigkeit haben, dich zu trauen, diesen Schritt vorwärts zu gehen, denn du kannst deinen Fuß nicht

auf der ersten Base behalten und dann zur zweiten vorwärts gehen, das funktioniert nicht. Ja. du musst Mut haben

und nur dann wird auch was passieren, weil am Ende des Tages denke ich mir halt auch, warum sollte eine Frau was mit dir zu tun haben, wenn du nicht gewisse Fähigkeiten hast, denn vielleicht gibt es ja mal ein Kind mit dir,

vielleicht, und da braucht sie kein zweites erwachsenes Kind. Mhm. Das denke ich zumindest. Deswegen,

ich kann da Frauen auch verstehen, dass sie erwähnt sind, weil sie müssen nur ja sagen. Mhm. Die Typen müssen was dafür tun.

Und ich glaube auch, dass genau da die Entfaltung vom eigentlichen Potenzial von dir steckt,

während du versuchst, es zu tun und den Weg als Prozess siehst. Mhm. Genau.

Jetzt, bei dem Punkt, das, das würde ich gerne noch fragen. Es wird oft gesagt,

dass Frauen gerne Männer hätten, die über ihre Gefühle sprechen. Mhm. Ich habe das Gefühl,

das wird sehr oft falsch verstanden und falsch benutzt. Mhm. Was ist da dein Take drauf? Ich glaube,

dass nicht wirklich, dass das so, wirklich so ist. Also, das halte ich für einen Mythos.

So, also, ich denke, die Frau möchte gerne wissen schon, wie es ihrem Mann geht oder so,

aber ich glaube, für viele Frauen wäre das eher ein Abturner, wenn der Mann die ganze Zeit so gefühlig ist

und dann sagt so, oh, ich fühle mich heute aber so und so und ich, ja,

heute fühle ich, ich fühle mich so, also ein bisschen so der Pädagoge, so,

Klischee, ne, also sowieso sagt so, ah ja,

ich habe da jetzt nochmal reingespürt für mich und, äh, heute,

als du das und das gesagt hast, da hast, das hat mich sehr verletzt und so. Ich glaube, leider,

es klingt so schön, ja, aber ich glaube, die Hierarchie, also dieses Archaische in den Frauen und Männern,

das funktioniert und Frauen sind da eher abgeturnt von, wenn der Mann zu gefühlig ist, ne, also,

was hier immer drin steckt, ist, sie wollen einen Mann, der so stabil ist und in seinem Leben,

der auch über seine Gefühle mal reden kann, ja, der auch mal zeigen kann, dass er gerührt ist und sowas, aber eigentlich sollte es schon zu 80,

90 Prozent der stoische Leader sein oder so, ne, also, wenn du da gefühliger bist als sie oder so oder auch nur so,

äh, glaube ich, rennen die Frauen ganz schnell, äh, weg.

Nice guys finishes last, last. Mhm. Mhm. Was denkst du darüber?

Ja, stimmt. Es ist so, also, das ist halt dieses,

du, du kommst halt nicht, also, das mit, äh,

Nettigkeiten im Bett einer Frau, also, sondern mit anderen Qualitäten, so, also,

du kommst halt nicht über die Freundschaftsschiene, irgendwie über Umwege ins Bett einer Frau, das ist nicht das, was ihr, sie erotisch anzieht.

Die erotische Anziehung entsteht wieder eher über diese politisch unkorrekten Sachen, ne, die entstehen über Status, Selbstbewusstsein, äh,

ein bisschen frech, äh, ein bisschen, äh, äh,

cool, so, ja, und dieses, das ist ganz oft für die Frauen ein Dilemma,

was sie sich selbst dann nicht erklären können, wenn sie sagen, ja, auf dem Papier ist alles perfekt und das war, der war so nett und der hat mir so toll zugehört und so und so,

das, da entsteht aber keine erotische Spannung, das ist das Problem. Die findet den dann nett und, äh,

auch angenehm und trifft sich auch gerne mit dem und wird sich auch wieder mit dem treffen, wenn sie es weiß, aber sie sagt dann, der Funke ist halt einfach nicht übergesprungen.

Mhm. Wie kann man das vermeiden? Kann man das vermeiden? Das ist, äh,

also ich sag ja immer, also, auch da sind wir wieder bei der Authentizität, wenn man eigentlich kompromisslos man selber ist, ähm,

dann ist es natürlich nur, dass man halt auch mal Nein sagt, dass man auch mal widerspricht, dass man, äh,

ja, dass man, äh, vielleicht auch mal einen Witz, einen frechen Witz reißt,

so, also, dann wirst du schon nicht so als dieser Nice Guy wahrgenommen. Der Nice Guy,

der passt sich ja sehr an, deswegen, es heißt ja nicht, nicht nur Nettigkeit, sondern du passt dich sozusagen an.

Du findest alles toll, was die Frau macht, du versuchst dir immer zu gefallen, du versuchst dir jeden Wunsch von den Lippen abzulesen, und das ist halt das Langweilige

und das auch nicht Authentische. So. Also, ich gehe mal in die Interaktion mit einer Frau rein, auch wenn ich sie hübsch finde,

dass ich sie näher kennenlernen möchte, dass ich, auch, auch ich herausfinden möchte, ob sie mehr meiner Zeit,

halt wert ist und nicht nur, äh, ja, sie ist hübsch

und jetzt buhle ich irgendwie um ihre Gunst. Ja. Großer Unterschied, ob man, ob sie schon gewonnen hat

oder ob man schaut, ob sie gewinnen kann. Mhm. Denn du kannst ja auch wählen. Man selber kann ja auch wählen als Mann.

Klar, klar, ja. Viele geben da schon auf oder geben die,

die Kontrolle schon auf, weil, oh, sie sieht super aus. Mhm.

Wenn du jetzt auf die 20 Jahre blickst von dem Coaching, was hast du, was ist eine Lektion oder eine Einsicht,

die du hast nach diesen 20 Jahren am heutigen Tag durch diesen ganzen Kontakt mit Männern, durch, durch das Coaching,

durch, durch deine Erfahrungen damit? Was, was wäre eine Lektion, die du gelernt hast?

Also die Lektion ist A, dass halt wirklich, was ich schon vorhin gesagt habe, dass Leute in wirklich kürzester Zeit, echt krasse Veränderungen machen können,

wenn sie halt einfach ein bisschen Zeit und Ressourcen und Mut rein investieren und dann, dass wirklich kein Mann halt einfach

verdammt ist, alleine zu sein. So, es kann nicht, es wird nicht aus jedem Mann

einen Frauenheld oder einer, der jetzt auch immer irgendwie tolle Frauen in seinem Leben hat,

aber es gibt wirklich, also ich habe noch keinen Mann gehabt, wo ich gesagt habe, Junge, also sorry,

dir kann ich nicht helfen. Also, das, das gibt es halt nicht. Das ist,

ich habe Typen auch schon gehabt mit 140 Kilo und kleine Männer, Stotterer,

alles und es gibt ja so viele Menschen, wir leben ja nicht in irgendwie so einem kleinen Dorf,

also, ja, im Endeffekt, ich sage immer, es ist eine Frage der Zeit,

aber irgendwann wirst du auch eine Partnerin finden. Zumindest jetzt ist es noch so. Auch, weil die anderen ja so wenig machen

oder die, ich sage, eigentlich ist es für uns gut, ähm, ich dachte immer,

so diese Dating-Apps, vielleicht machen die mich mal arbeitslos oder ich muss mal einen neuen Job suchen, aber das Gegenteil ist der Fall.

Also, jetzt ist das noch, funktioniert fast noch besser als in der Anfangszeit, weil das so ungewöhnlich ist,

dass du halt als Mann sofort nochmal so extra Punkte bei der Frau kriegst,

was ich gerade gesagt habe, was das Thema Aussehen und so angeht, weil die das so mutig findet

und so ungewöhnlich, dass sie alleine deswegen schon positiver dir eingestellt ist, als den ganzen Leuten

auf Tinder. Und das ist doch, was gut ist, das kann man ja bauen, das finde ich super,

das ist echt super. Ja, ich sage, das ist immer so ein Hack, ne,

also, sagen wir mal, was weiß ich, ich bin jetzt über 40, wenn du willst jetzt

jüngere Frauen kennenlernen, wenn ich jetzt auf irgendeine Dating-App gehe, würde ich sagen, da ist wahrscheinlich,

jetzt bin ich ja fast 50, Ende 50, da ist wahrscheinlich bei 35 wahrscheinlich das jüngste,

was ich kriegen könnte, wenn nicht sogar noch älter, auf Dating-Apps, aber im realen Leben nicht. Ja,

also im realen Leben quatscht halt einfach an, was du attraktiv findest und da hat sie halt nicht ihre Filter

und sonst was und dann denkt sie sich, ja, eigentlich ein bisschen älterer Typ und so,

aber irgendwie auch ganz cool und so und irgendwie hat der was, ja, einen Kaffee kann man ja mal trinken

und schwupps bricht sie auch ihre eigenen Regeln. Aber in diesen Dating-Apps, ja, diese Dating-Apps

sind aber, bestehen ja nur aus diesen Regeln, also da bist du ja super schnell halt einfach raus. Ja,

die sieht eine Brille bei dir, zack, Brillenträger, raus. Wenn du dann vor dir stehst

und bist charmant, bist irgendwie interessant und so, dann sagt sie, ah,

interessant, ja, nehme ich, warum nicht? Was konntest du über Frauen lernen,

was du vorher nicht verstanden hast? Ja, ich war auch, gehört auch dazu, dass ich Frauen so idealisiert habe,

natürlich. Also Frauen sind teindeut besser als Männer in vielen Bereichen, was man ja immer so denkt.

Frauen sind auch genauso oberflächlich wie Männer, nur in anderen Bereichen oberflächlich. Und das spreche ich ja dann auch

oft an in meinen Videos und werde dafür kritisiert, aber eigentlich will ich halt die Leute nur ein bisschen

auf den Boden der Tatsachen bringen. Es sind ja keine, Frauen sind halt keine Engel und Männer sind keine Dämonen. Also das ist halt so

sehr einfach. Ja, und was habe ich noch gelernt über Frauen?

Was meinst du mit oberflächlich in anderen Sachen? Wie meinst du mit oberflächlich? Du hast gelernt,

dass Frauen oberflächlich sind, aber nicht in den selben Sachen, habe ich jetzt verstanden.

Ach so, ach so, ja, ja klar, also oberflächlich.

Man sagt ja immer, Männer sind so primitiv, die achten nur das Äußere oder sowas, ja.

Bla, bla, bla, die sind primitiv, oberflächlich. Fakt ist genau das Gegenteil. Männer sind weit,

super viel, haben eine viel größere Spannbreite, sind viel toleranter, was sie als Frauen akzeptieren.

Also ein Mann sagt halt, Gott, ja, ist jetzt nicht, jetzt,

mein Traumgewicht, was sie hat, aber hat jetzt zehn Kilo mehr, ist aber trotzdem noch in Ordnung, ja,

oder, ja, eigentlich für ich eine Blondine, aber jetzt hat sie Schwarze auch kein Problem.

Frauen bewerten ja 80 Prozent der Männer, also auf Dating-Apps, als unattraktiv. Bei Männern ist es genau andersrum.

Die bewerten 80 Prozent also der Frauen als attraktiv. Also, da würdest du jetzt irgendwie so sagen,

dass alle Männer so hässlich sind, was ich nicht finde. Ich glaube, objektiv gesehen nehmen sich da die Geschlechter

nicht viel, was die Attraktivitätsverteilung angeht. Ja, und aber,

wir reagieren natürlich auf, klar, dann wird dann auch mal gesagt, hier, der Hollywood-Star

hat sich wieder so eine Junge genommen, wie oberflächlich, wie primitiv. Frauen sind genauso primitiv, aber die sind halt einfach auf dem,

bei denen tickt es halt aus, wenn der Mann Schäfferts ist oder Anwalt oder Rockstar oder sonst was,

weil sie andere Sexualstrategien haben. Diese Primitivität und diese Oberflächlichkeit, die ist in unseren Genen angelegt und die ist wichtig

für unsere Fortpflanzung und die ist auch nicht gut oder schlecht, sie ist einfach und beide Geschlechter

haben die gleichermaßen nur bei verschiedenen Bereichen und wir hacken immer sehr gerne

auf der Männerseite rum, ja, aber gucken uns nie die Frauenseite an und das ist ja wichtig,

auch da einen Blick drauf zu werfen und da realistisch zu sein und ich sehe es ja sogar so anders, das habe ich auch schon in meinem ersten Buch geschrieben,

dass ich sage, dass Männer das romantischere Geschlecht sind, weil für uns Männer ist zum Beispiel

der berufliche Stand einer Frau vollkommen egal. Das spielt für unsere, ob wir uns verlieben,

überhaupt gar keine Rolle. Und eine Frau wird sich, also das sagen dir zwar immer die Märchen,

aber ich halte das für einen Mythos, die verliebt sich nicht in einen McDonalds-Burger-Brater.

Ja, also da ist, da geht die Anziehung

oder die Liebe geht erst an, wenn die anderen Umgebungsfaktoren stimmen. Ja.

Selbst Erzieher oder so. Verstehe ich. Ich habe auch ganz viele Männer, die mir geschrieben haben,

die gesagt haben, ich habe mal mein Datingprofil, gleiche Profil, mal

einfach aus Spaß anstatt Erzieher reingeschrieben Anwalt oder Arzt

oder so und sofort irgendwie 60, 70 Prozent

mehr Matches. Also brutal. Und da, also gerade bei solchen Jobs, wo ja eigentlich

es immer heißt im Mainstream, ja, das ist Frauen egal und toll

und sie wollen einen Mann haben, der gut mit Kindern umgehen kann und die denken, oh Erzieher,

verdient ja nichts, unmännlich, zack, weg. Solche Sachen gibt es.

Solche Sachen gibt es. Perfekt. Dann, wenn jemand bis jetzt gehört hat,

bis zu diesem Punkt, was würdest du ihm mitgeben auf den Weg? Männer wie Frauen, oder was?

Ja. das Wichtigste ist wirklich, dass man selber

mächtig ist, viel mächtiger als man denkt und rauskommen

aus der Opferhaltung, die ist immer sehr bequem, die Gesellschaft, die wirtschaftliche Lage, mein Körper,

meine Größe und reinkommen in die Selbstermächtigung und

mit dem arbeiten, was man hat. Das habe ich auch mal einen Rollstuhlfahrer gesagt,

der sich dann auch sich bei uns beworben hat und dann gesagt hat, ja, aber meinst du,

das hat bei mir überhaupt einen Sinn und so, ich sitze ja jetzt im Rollstuhl und dann habe ich gesagt,

was ist deine Wahl? Ja, ich meine, du kannst jetzt sagen, ich habe aufgegeben,

weil ich im Rollstuhl sitze oder du sagst, okay, ich sitze im Rollstuhl, das ist ein Handicap,

ist es auch, würde ich nie in Frage stellen, aber dann ist meine, meine Sicht ist immer, da musst du halt einfach

auf den anderen Feldern besser sein als die anderen Männer. Also da musst du halt lustiger,

charmanter und sonst was sein als die Männer, die halt nicht im Rollstuhl sitzen. Also das muss dein

Ansporn werden, nicht deine Geschichte, warum du es im Leben nicht schaffen kannst, sondern das ist dein

größter Motivationshebel. Du bist als Mann kleiner als der Durchschnitt, okay, dann musst du cooler sein

als der Durchschnitt. Kreativer, lustiger, erfolgreicher, was weiß ich.

Also so kannst du immer eine Situation als Benzin für dich benutzen, dass du dich nach vorne treibst,

oder als deine Schicksalsstory, die, ja, deswegen bin ich so.

Ist genauso mit Kindheit. Ja, das soll ich auch immer wieder, ja, Maximilian,

aber meine Kindheit, ich hatte eine schwere Kindheit. Ja, es tut mir leid, ist traurig,

sollte man auch irgendwie bearbeiten, aber wenn du das immer als Entschuldigung für dich jetzt noch als Erwachsener benutzt,

dann bist du nie raus aus dem Kindheit, dann bist du jetzt noch ein Kind. Du bist erwachsen. Also,

ihr will it. Das stimmt. Das stimmt. Da gebe ich dir hundertprozentig recht. Lieber Maximilian,

hat mich sehr, sehr gefreut, dass du da warst. Ja, mich auch.

Für die Leute, die es auch jetzt gehört haben, du hast vorhin schon dein Buch angesprochen oder ein Buch von deinen Büchern. Es gibt ein Discount-Code

für dein Hörbuch, für das Neueste und genau dasselbe in der Beschreibung verlinken und alles Mögliche auch.

Wenn Leute es interessiert, was du machst, wo können sie hin? Also, das Hörbuch ist wie gesagt

ein guter Einstieg, ist auch ein bisschen autobiografisch, da erzähle ich es so ein bisschen, wo ich herkomme.

Das könnt ihr dann für 19 Euro statt 39 mit dem Discount-Code euch holen. Wenn ihr es aber richtig ernst meint und an euch arbeiten wollt

und ihr Männer seid, weil das ist halt Männercoaching, was ich mache, also außer 1 zu 1, da kann ich natürlich auch

mit Frauen arbeiten, dann könnt ihr gerne natürlich meine Webseite angucken, casanova-coaching.de und einfach einen unverbindlichen Termin

vereinbaren. Dann können wir einfach mal besprechen, wo ihr steht und was dann vielleicht der beste Weg für euch ist,

aus dieser selbstverschuldeten Unmündigkeit herauszukommen und rein in die Selbstermächtigung

und in die Männlichkeit dann auch dadurch, weil auch das ist etwas Männliches, einfach Probleme anzugehen, sich zu challengen

und nicht sich zu wälzen und zu suhlen in seinem angenommenen Leid.

Genau, daraus wachsen wir. Wie gesagt, Maximilian hat mich sehr, sehr gefreut.

Ich wünsche dir alles Gute weiterhin. Danke, danke. Dir auch. Danke.

Vielen Dank.

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